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El Hierro · Kanarische Inseln · Atlantik

Max. Tiefe · 20 m

El Rio Fuerteventura: Lavahöhlen und Brandung in der Meeresschutzzone

Erkunde ein komplexes Unterwasserlabyrinth aus vulkanischen Formationen und schmalen Durchlässen zwischen Fuerteventura und Isla Lobos.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Vulkanische Pilzformationen im Bajón del Río
  • Vielfältige Tunnel und natürliche Bögen
  • Schutzgebiet für den seltenen Zähnen-Hai
  • Abwechslungsreicher Riff-Typ in geringer Tiefe
  • Stetige Strömung durch die Kanal-Lage

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El Rio der Tauchplatz im Überblick

Das El Rio Gebiet liegt in der Meeressperrzone zwischen dem Norden von Fuerteventura und der Isla Lobos. Es handelt sich dabei nicht um einen einzelnen Gipfel, sondern um ein weitläufiges, flaches Riffsystem in einem engen Meereskanal. Der sandige Meeresboden liegt meist in etwa 15 Metern Tiefe und wird von massiven vulkanischen Gesteinsformationen unterbrochen. Diese Strukturen ragen wie riesige, pilzförmige Ausläufer aus dem Sand empor und prägen das gesamte Erscheinungsbild des Tauchplatzes.

Die Topographie ist geprägt durch eine Mischung aus Sandflächen und markanten Unterwasserlandschaften. Es gibt über 20 benannte Punkte innerhalb dieses Kanals, die eine enorme Vielfalt an Strukturen bieten. Das Bajón del Río, auch bekannt als Las Setas, ist dabei ein zentraler Punkt, an dem drei pilzartige Vulkankegel zwischen 15 und 18 Metern aus dem Boden ragen. Diese Formationen schaffen eine Umgebung, die sich durch architektonische Details wie kurze Durchlässe und kleine Höhlen auszeichnet.

Ein weiterer wichtiger Teil des Gebietes ist El Puente, ein flacheres Riff, das sich in weniger als 10 Metern Tiefe befindet. Die gesamte Topographie ist ein direktes Resultat der jahrtausendlangen Erosion durch die Strömungen in diesem engen Kanal. Für dich als Taucher bietet das Gebiet eine abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft mit vielen Durchgängen und Tunneln. Diese Strukturen erzeugen ein Gefühl, als würdest du durch eine Höhlenlandschaft tauchen, obwohl du dich in relativ geringen Tiefen bewegst.

Die Bedingungen im El Río sind stark von den Gezeiten und dem Wind geprägt. Da es sich um einen engen Durchgang handelt, ist mit einer stetigen Wasserbewegung zu rechnen, die bei Gezeitenwechsel zunehmen kann. Diese Strömung ist ein entscheidender Faktor für die Dynamik des Wassers und die Formung der Lavagesteinsformationen. Eine präzise Planung deines Auftiegs ist daher wichtig, um der Bewegung des Wassers mühelos folgen zu können.

In diesem geschützten Meeresreservat triffst du auf eine spezialisierte Fauna, die in der Region heimisch ist. Besonders bemerkenswert sind die Begegnungen mit dem Zähnen-Hai (Hemiscyllium cirratulus), der in diesem Gebiet saisonal vorkommen kann. Die geschützten Bedingungen des Reservats begünstigen die Präsenz dieser seltenen Art. Es ist ein Ort, an dem die natürliche Entwicklung der Meeresbewohner durch die marine Schutzzone unterstützt wird.

Neben den seltenen Haien findest du im Riff eine konstante Besatzung aus verschiedenen Fischarten. Große Zackenbarsche und verschiedene Arten von Brassen wie die Goldköpfe (Diplodus orbignianus) patrouillieren zwischen den Felsen. Auch Rochen und Barrakudas sind in dem flacheren Bereich regelmäßig zu beobachten. Diese Arten nutzen die schützenden Strukturen der Lavagesteinspfeiler als Lebensraum und Verstecksmöglichkeiten.

Die Sichtweite im El Río ist dank der klaren Wasserbedingungen in diesem Teil der Kanarischen Inseln meist sehr gut. In der Regel kannst du mit einer Sichtweite von 15 bis 20 Metern rechnen. Das Licht spielt eine wesentliche Rolle bei der Erkundung der Tunnel und Bögen, da es durch die flachen Strukturen und die sandigen Flächen reflektiert wird. Dies verleiht den vulkanischen Formationen eine besondere plastische Wirkung während des Tauchgangs.

Tauchen in El Rio: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tauchtiefe liegt zwischen 8 und 20 Metern. Das Gebiet ist ab Open Water Diver zugänglich, wobei Erfahrung im Umgang mit Strömungen und eine kontrollierte Tarierung für die Navigation durch die Tunnel wichtig sind. Die Sichtweite beträgt üblicherweise 15 bis 20 Meter.

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