
Mojo Dive - Tu centro de buceo en Lanzarote
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2,9 km entfernt Luftlinie
Kanarische Inseln · Atlantik
Vulkanische Wände, Grotten, ein zusammenhängender Wrackpfad bis vierzig Meter und Zackenbarsche prägen Puerto del Carmen als flexible Tauchbasis für einen Landurlaub.
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Puerto del Carmen verbindet Tauchgänge direkt vor der Küste mit den Annehmlichkeiten einer gewachsenen Ferienortschaft. An Playa Chica führen vulkanische Wände, Grotten und Korridore in flache und deutlich tiefere Bereiche. Die Puerto Calero Wrecks ergänzen dieses Profil um einen Wrackpfad zwischen zwölf und vierzig Metern. Damit eignet sich der Ort für Taucher, die mehrere lokale Tauchgänge planen, ohne ihren Urlaub auf eine Kreuzfahrt oder lange Bootsfahrten auszurichten.
Unter Wasser bestimmen vulkanische Wände, Grotten, Korridore und verstreute Wrackstrukturen den Charakter der Gegend. Playa Chica lässt sich vom flachen Einstieg aus erkunden und bis in Bereiche um vierzig Meter verlängern; dadurch kann derselbe Küstenbereich je nach Brevet und Erfahrung sehr unterschiedlich getaucht werden. Bei den Puerto Calero Wrecks liegen alte Fischerboote so dicht beieinander, dass ein zusammenhängender Wrackpfad entsteht: Oben finden sich noch erkennbare Strukturen, tiefer verstreute Überreste. Die Strömung ist meist leicht, kann sich an den Wracks jedoch durch Gezeiten und lokale Hafenströmungen verändern. Auch an der Cueva De Las Gambas sind wechselnde Bedingungen möglich. Das spricht für ein Tagesprogramm mit Spielraum, bei dem Küsten- und kurze Bootstauchgänge nach dem aktuellen Seegang zusammengestellt werden.
An der Cueva De Las Gambas liegt auf etwa vierzig Metern eine vulkanische Wand mit einer tiefen Höhle. Dort leben Garnelen im dunklen Fels, während Zackenbarsche in der Höhle auf Beute lauern. Auch an den vulkanischen Strukturen von Playa Chica lohnt sich der genaue Blick in Grotten und Korridore; der Platz wird zudem mit möglichen Begegnungen mit größeren pelagischen Tieren verbunden, ohne dass diese den Charakter jedes Tauchgangs bestimmen. Die Puerto Calero Wrecks bringen eine andere Form von Beobachtung: Zwischen intakten Teilen und verstreuten Überresten geht es um die Bewohner der Strukturen ebenso wie um das Wrack selbst. Für saisonale Tierbeobachtungen gibt das Revier keine feste Planung vor; die gemessene ruhigere Zeit von Mai bis November erleichtert jedoch die Auswahl der Tauchplätze.
Von Mai bis November ist die See in diesem Gebiet am ruhigsten, von Mai bis Oktober fallen außerdem die Niederschläge am geringsten aus. Diese Zeit bietet deshalb die verlässlichere Grundlage, um Küstentauchgänge und kurze Bootsausfahrten miteinander zu verbinden. Sie ist nicht an ein bestimmtes saisonales Tier gebunden, sondern an die praktischeren Bedingungen für Einstiege, Ausfahrten und tiefere Profile. Wer außerhalb dieses Zeitraums reist, sollte das Programm weniger eng takten und einen freien Tag für wetterbedingte Verschiebungen einplanen. Für einen Aufenthalt von fünf bis sieben Tagen bleibt so Raum, mehrere Tauchgänge zu kombinieren, ohne jeden Tag an einen einzigen Platz binden zu müssen.
Puerto del Carmen richtet sich an alle Erfahrungsstufen, besonders an Taucher, die unkomplizierte Küstentauchgänge mit unterschiedlichen Tiefen suchen. Playa Chica beginnt flach und kann bis in tiefere Wandbereiche führen. Für die Puerto Calero Wrecks sind Erfahrung im Wracktauchen und mindestens fünfzig geloggte Tauchgänge in vergleichbaren Tiefen sinnvoll. Die Cueva De Las Gambas setzt ein Advanced-Brevet und ausreichende Tieftaucherfahrung voraus. Nach CMAS/VDST sollte die Einteilung daher nach tatsächlicher Erfahrung, nicht nur nach dem Kartenstand erfolgen.
Puerto del Carmen wird von Deutschland aus per Flug nach Lanzarote und anschließend über die Straße erreicht. Für den Leser aus Frankfurt, München oder Düsseldorf bedeutet das: Die Anreise ist als Flug- und Landtransfer zu planen, eine zwingende Überfahrt mit der Fähre gibt es nicht. Vor Ort liegen die Unterkünfte am Meer häufig in Gehweite zu den Tauchbasen; je nach Lage genügt ein kurzer Transfer zu Küsteneinstiegen oder Bootsabfahrten. Das macht die Logistik überschaubar, verlangt aber eine passende Unterkunft: Wer nahe an Frontmeer oder Hafen wohnt, reduziert tägliche Fahrten und kann das Tauchprogramm leichter an die Bedingungen des jeweiligen Tages anpassen.
Puerto del Carmen funktioniert am besten, wenn der Aufenthalt nicht um einen einzigen angeblichen Höhepunkt gebaut wird. Die Stärke liegt im Wechsel zwischen lokalen Küstentauchgängen und kurzen Ausfahrten. Für eine kurze Woche sind frühe Tauchgänge sinnvoll, um sich an Einstiege und Abläufe zu gewöhnen; danach lässt sich entscheiden, ob bei passender See eher Playa Chica, die Wracks oder ein tieferes Profil an der Cueva De Las Gambas passt. Wer die Puerto Calero Wrecks plant, sollte die eigene Wrack- und Tiefenerfahrung realistisch einordnen: Die tieferen Überreste reichen bis vierzig Meter und verlangen mehr als bloße Open-Water-Routine. Ein Zimmer nahe Frontmeer oder Hafen spart Wege. Persönliche Ausrüstung für eine präzise Passform ist bei mehreren Tauchgängen angenehm. Unpassend ist die Erwartung einer Liveaboard-Destination oder einer verlässlichen Großfischreise; Puerto del Carmen ist eine flexible Basis in einer belebten Ferienortschaft.
Für fünf bis sieben Tage lässt sich ein Aufenthalt an Land gut strukturieren: mehrere Tauchgänge an der Küste, dazwischen kurze Wege zum Hotel und freie Zeit für die Promenade oder den Strand. Ein Tag ohne festgelegten Tauchplatz hält das Programm beweglich, falls sich die Bedingungen ändern. Nicht tauchende Begleiter finden in Puerto del Carmen Restaurants, Strände und Spazierwege, während Ausflüge in den Süden von Lanzarote tauchfreie Tage ergänzen können.
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