
Margullar Diving
★ 5/5 (667 Bewertungen)
2,3 km entfernt Luftlinie
Gran Canaria · Kanarische Inseln · Atlantik
Max. Tiefe · 30 mErkunde ein vulkanisches Riffsystem mit Angelsharks und großen Fischschwärmen direkt vor der Küste von Arinaga.
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El Cabron liegt im geschützten Arinaga Marine Reserve auf Gran Canaria und ist geprägt durch seine vulkanische Topographie. Das Riff erstreckt sich als massives, felsiges Gebilde ins Meer und bietet eine Struktur, die durch schroffe Kanten und dunkles Gestein definiert wird. Der Zugang erfolgt meist über einen Shore Dive, wobei du über unebenes, vulkanisches Gelände zum Wasser gelangst. Nach einem kurzen Schwimmen am Riffrand erreichst du die verschiedenen Sektoren wie Los Roncadores oder die Cueva Grande. Diese Strukturen bieten einen direkten Einstieg in ein komplexes Ökosystem.
Das Tauchprofil beginnt auf einem flachen Plateau, das sich meist in einer Tiefe von etwa 10 bis 12 Metern befindet. Von hier aus führt der Weg zu einem deutlichen Abfall, der als Veril bezeichnet wird und die Wand in die Tiefe führt. Die Wand fällt steil auf etwa 22 bis 23 Meter ab, wobei einzelne Abschnitte und Routen bis auf 30 Meter Tiefe reichen können. Diese vertikale Struktur bietet ideale Bedingungen für die Beobachtung von Arten, die in den Spalten des Lavagesteins leben. Der Übergang vom Plateau zur Wand markiert den Beginn der interessantesten Zonen des Platzes.
Die Geomorphologie des Riffs ist durch eine hohe Dichte an Formationen wie Höhlen, Spalten, Überhängen und natürlichen Bögen gekennzeichnet. Diese Strukturen sind nicht nur visuelle Highlights, sondern dienen der Fauna als essenzieller Schutzraum. Beim Durchqueren dieser Swim-throughs verändert sich das Lichtspiel und die Orientierung im Gelände. Die Komplexität des Untergrunds erfordert eine präzise Tarierung, um die empfindlichen Strukturen nicht zu beschädigen. Diese Formationen machen El Cabron zu einem technisch interessanten Platz für Taucher, die gerne in der Struktur erkunden.
Ein wesentlicher Teil des Erlebnisses findet jedoch auf den offenen Sandflächen statt, die unmittelbar vor dem Riff liegen. Diese sandigen Ebenen sind die primäre Jagdzone für bodenlebende Arten. Hier ist die Wahrscheinlichkeit hoch, Rochen wie den Rundrochen oder den Gemeinen Rochen zu entdecken. Besonders markant sind die Sichtungen von Engelhaien, die sich oft im Sand vergraben. Der Wechsel zwischen der schroffen Wand und den weiten Sandflächen sorgt für eine ständige Abwechslung im Profil.
Die biologische Vielfalt ist aufgrund des Schutzstatus außergewöhnlich hoch und umfasst über 400 registrierte Arten. Große Schwärme von Bastardgrunten und Roncadores sind hier ein Standardbild, das die Sicht oft mit bewegten Silhouetten füllt. Du wirst regelmäßig auf Begegnungen mit Gelzmund-Barrakudas und Amberjacks stoßen, die das Riff kontrollieren. Auch kleinere Bewohner wie Papageienfische, Kanaren-Demoisellen und Atlantic Trumpetfish besiedeln die Korallen- und Algenstrukturen. Die Kombination aus mediterranen und makaronesischen Einflüssen schafft hier ein spezifisches biologisches Profil.
In den Spalten und unter den Überhängen findet man eine Vielzahl von residenten Bewohnern. Muränen nutzen die Nischen des Lavagesteins als Rückzugsort und sind bei genauer Betrachtung der Felsformationen häufig zu sehen. Auch der Dunkle Zackenbarsch (Epinephelus marginatus) ist in den tieferen Bereichen des Riffs oft präsent. Die Präsenz von verschiedenen Rochenarten und die ständigen Fischschwärme sorgen dafür, dass man das Auge ständig bewegen muss, um die Details des Riffs zu erfassen. Das Leben hier ist kompakt und intensiv auf engem Raum verteilt.
Die Lichtverhältnisse und die Sichtweite variieren je nach Wetterlage, liegen aber meist in einem sehr guten Bereich zwischen 15 und 30 Metern. Die Klarheit des Wassers ermöglicht es, die Strukturen der Wand auch aus der Distanz wahrzunehmen. Wenn du die tieferen Bereiche bei 30 Metern ansteuerst, wird das Licht diffuser, was die Farben der Meeresfauna auf eine andere Weise betont. Diese Sichtbedingungen sind entscheidend für das Verständnis der räumlichen Tiefe des Riffs. Ein klares Bild der Umgebung ist hier die Regel, nicht die Ausnahme.
Die Strömungsverhältnisse am El Cabron können sich ändern, besonders wenn der Wind oder der Wellengang die exponierte Felsspitze beeinflussen. Meist erlebst du leichte bis mäßige Strömungen, die das Tauchen angenehm unterstützen können. Dennoch ist es wichtig, die Bedingungen vor dem Einstieg genau zu prüfen, da die Strömung an der Wand zunehmen kann. Die Planung des Ein- und Ausstiegs sollte daher immer die aktuelle Meereslage berücksichtigen. Ein sicheres Management der Strömung ist hier die Basis für einen entspannten Tauchgang.
Die Tiefe reicht von 5 bis 30 Metern. Erforderliches Level ist Advanced, da du mit Shore-Einstiegen, Brandung und variabler Strömung sicher umgehen musst. Die Sichtweite liegt zwischen 15 und 30 Metern. Die beste Zeit für Tauchgänge ist von Mai bis Oktober bei stabilen Bedingungen.

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★ 8,6/10 (3.953 Bewertungen)
7,4 km entfernt Luftlinie

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★ 9/10 (512 Bewertungen)
13 km entfernt Luftlinie

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★ 9,4/10 (665 Bewertungen)
26 km entfernt Luftlinie

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★ 9/10 (3.707 Bewertungen)
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