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Gran Canaria · Kanarische Inseln · Atlantik

Max. Tiefe · 22 m

Pasito Blanco Reef, Gran Canaria: Vulkanisches Plateau im offenen Wasser

Ein flaches Lavaplateau zwischen 15 und 22 Metern, das pelagische Begegnungen mit Rochen ermöglicht.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Vulkanisches Plateau mit basaltischen Felsformationen
  • Begegnungen mit Adlerrochen und Stechrochen
  • Sichtungen von Engelhaien im Sandbereich
  • Flaches Profil zwischen 15 und 22 Metern
  • Kombination aus natürlichem und künstlichem Riff
  • Präsenz von Moränen und Barrakudas

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Pasito Blanco Reef der Tauchplatz im Überblick

Das Pasito Blanco Reef präsentiert sich als ein ovales, vulkanisches Plateau, das markant aus der Umgebung aufsteigt. Die Struktur besteht primär aus dunklem Basalt und Lavagestein, das flache Kanten und Plateaus bildet. Diese Formation erhebt sich nur wenige Meter über den umgebenden Sandboden, was dem Riff eine eher sanfte, aber dennoch klar definierte Topographie verleiht. Die Ausrichtung des Plateaus bietet verschiedene Orientierungspunkte, während die flachen Kanten den Zugang zu den tieferen Strukturen erleichtern. Taucher finden hier ein Gelände vor, das durch seine vulkanische Herkunft geprägt ist.

Der Abstieg führt dich direkt auf das flache Plateau, das sich in einer Tiefe zwischen 15 und 22 Metern erstreckt. Die Topographie ist durch Plateaus und einige Überhänge gekennzeichnet, die Schutz für verschiedene Bewohner bieten. Während das Relief nicht extrem steil ist, sorgen die basaltischen Strukturen für eine abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft. Man bewegt sich hier zwischen festen Felsformationen und weiten Sandflächen, die das Riff umgeben. Dieser Wechsel zwischen Stein und Sand ist entscheidend für die Verteilung der lokalen Fauna.

Ein besonderes Merkmal dieses Tauchplatzes ist die Verbindung zwischen dem natürlichen Riff und einem assoziierten künstlichen Riffabschnitt. Diese Kombination macht das Gebiet zu einer vielseitigen Zone, die oft als Double-Dive-Area genutzt wird. Während das natürliche Riff durch seine vulkanischen Strukturen besticht, bietet der künstliche Teil zusätzliche Nischen und Verstecke. Diese Dualität sorgt dafür, dass das Gebiet sowohl biologisch als auch topographisch eine gewisse Komplexität behält. Es ist ein Ort, der durch seine Vielseitigkeit innerhalb eines relativ kleinen Bereichs überzeugt.

Die pelagische Fauna nutzt die Strömungsverhältnisse und die flache Struktur des Plateaus intensiv. Besonders häufig lassen sich hier Rochen beobachten, die über die Sandflächen oder direkt über den Felskanten gleiten. Adlerrochen (Manta alfredi) und Stechrochen sind typische Bewohner, die man bei gutem Timing in der offenen Wasserzone über dem Riff findet. Diese Begegnungen finden meist in den flacheren Bereichen statt, was die Beobachtung sehr komfortabel macht. Die Nähe zum offenen Meer begünstigt diese regelmäßigen Sichtungen.

In den Strukturen des Riffs selbst findet man eine konstante Präsenz von Bewohnern, die sich an die basaltischen Felsen angepasst haben. Moränen sind in den Spalten und Höhlungen des Lavagesteins zu finden und warten dort auf Beute. Auch Barrakudas patrouillieren oft in der Wassersäule oder halten sich in der Nähe der Kanten auf. Grunts bewegen sich in größeren Gruppen über die Plateaus und sorgen für Leben in den mittleren Tiefen. Die Kombination aus schützenden Überhängen und offenem Wasser schafft hier ein stabiles Ökosystem.

Für diejenigen, die gerne am Boden suchen, bietet das sandige Umfeld des Plateaus weitere Möglichkeiten. Engelhaie, die sich durch ihre flache Körperform perfekt an den Meeresboden angepasst haben, sind in diesem Gebiet präsent. Sie halten sich oft in der Nähe der Übergangszonen zwischen Riff und Sand auf. Auch Stechrochen nutzen die sandigen Flächen zur Nahrungssuche. Die Sichtweite von 15 bis 30 Metern erlaubt es dabei, diese Tiere oft schon aus der Ferne zu erkennen, bevor man direkt über sie hinwegschwimmt.

Die Lichtverhältnisse am Pasito Blanco Reef sind aufgrund der geringen Tiefe von maximal 22 Metern meist sehr gut. Das Sonnenlicht dringt ungehindert bis zum Boden vor, was die Farben der basaltischen Strukturen und der Meeresbewohner gut zur Geltung bringt. Dies macht den Platz besonders attraktiv für Taucher, die eine klare Sicht auf die Details des Riffs genießen möchten. Die relativ geringe Tiefe sorgt zudem für eine entspannte Atmosphäre während des gesamten Tauchgangs. Man hat ausreichend Zeit, die Umgebung ohne extremen Druckausgleich zu erkunden.

Die Bedingungen am Riff sind weitgehend stabil und werden primär durch die allgemeine Meereslage an der Südküste beeinflusst. Es handelt sich um ein offenes Riff, das jedoch meist nur eine milde Strömung aufweist. Dies macht das Gebiet zu einem der zugänglicheren Offshore-Riffe in der Region Gran Canaria. Die Strömung ist in der Regel kein Hindernis, kann aber je nach Bedingungen variieren. Ein kontrollierter Auftrieb und eine ruhige Tarierung sind dennoch wichtig, um die flachen Strukturen nicht zu beschädigen.

Tauchen in Pasito Blanco Reef: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tauchtiefe liegt zwischen 15 und 22 Metern. Der Platz ist ab Open Water Diver zugänglich. Die Strömung wird als leicht beschrieben, kann jedoch je nach lokaler Wetterlage variieren. Die erwartete Sichtweite liegt zwischen 15 und 30 Metern.

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