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Frankreich · Mittelmeer

Tauchen Calvi: Wracktauchen und felsige Abbruchkanten

Der amerikanische B-17 Bomber liegt auf 25 bis 28 Metern im Sand, während die Felsen der Revellata steile Unterwasserwände und reiche Korallengärten bieten.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Wracktauchen am B-17 Bomber
  • Felsige Abbruchkanten der Revellata
  • Nähe zum Naturschutzgebiet Scandola
  • Gute Sichtweiten im Mittelmeer
  • Vielfältige Topographie mit Sand und Fels
  • Kurze Bootswege vom Hafen aus

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Überblick

Calvi ist ein klassisches Mittelmeer-Ziel für Taucher, die eine Kombination aus historischer Wrackforschung und der natürlichen Schönheit der korsischen Küste suchen. Die Lage am Fuße der Zitadelle bietet dir einen direkten Zugang zu zwei völlig unterschiedlichen Welten: Den sandigen Ablagerungen, auf denen der B-17 Bomber ruht, und den zerklüfteten Felsformationen der Halbinsel Revellata, die Leben in den steilen Abbruchkanten und an den Felsrücken garantieren.

Tauchen vor Ort

Die Tauchgänge starten meist mit dem Boot direkt vom Yachthafen aus, was logistisch sehr effizient ist. Du findest hier eine Mischung aus flacheren, entspannten Plätzen und anspruchsvolleren Wracktauchgängen. Die Topographie wechselt zwischen sandigen Ebenen und steilen Felswänden. Während die Strömung in der Regel eher schwach ist, können die Bedingungen bei starkem Wind etwas unruhiger werden. Die Sichtweite ist in der Region als sehr gut bekannt, was vor allem die Entdeckung von Details an Wracks und die Beobachtung der Meeresfauna begünstigt.

Drei unverzichtbare Tauchgänge

Die Unterwasserwelt

In den wärmeren Monaten triffst du auf die klassische mediterrane Fauna. Mit etwas Glück begegnest du einem Braunen Zacken oder siehst Mediterranean Barracudas in den Felsspalten. Die Lebensgemeinschaften sind vor allem an den Rändern des Naturschutzgebietes Scandola besonders dicht, da die strengen Schutzbestimmungen in der Kernzone die Korallenriffe und die Artenvielfalt dort indirekt auch für die umliegenden Tauchplätze begünstigen.

Mögliche Begegnungen unter Wasser

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für deine Tauchgänge liegt zwischen Mai und September. In diesen Monaten ist das Meer meist ruhig und die Sichtweite erreicht ihr Maximum. Im Frühjahr und im frühen Herbst ist die touristische Auslastung geringer, was dir etwas mehr Ruhe an den begehrten Wrack-Plätzen ermöglichen kann, sofern das Wetter mitspielt.

Erforderliches Niveau

Das Gebiet ist für alle Erfahrungsstufen geeignet. Während Anfänger an den flacheren Felsrändern das Tauchen lernen können, erfordert der B-17 Bomber aufgrund seiner Tiefe von etwa 25 bis 28 Metern Erfahrung und eine entsprechende Zertifizierung wie das Advanced Diver oder PE40 Niveau. Wer mehrere Tauchgänge am Tag planen möchte, sollte über Nitrox-Kenntnisse verfügen.

Vor Ort

Du erreichst Calvi am einfachsten über den Flughafen Calvi Sainte-Catherine, der von mehreren europäischen Drehkreuzen aus bedient wird. Wer es landschaftlich reizvoller mag, nutzt die Fähren von Genua, Savona oder Nizza nach Bastia und nimmt von dort den Zug oder Bus. Vor Ort sind die meisten Tauchbasen im Yachthafen konzentriert, sodass du dein Equipment bequem zu Fuß oder mit kurzen Taxifahrten erreichen kannst.

Tipps von Ortskundigen

Plane den Tauchgang am B-17 für den Anfang deines Urlaubs ein, wenn du noch frisch bist, da die Tiefe und die Orientierung am Wrack eine gewisse Konzentration erfordern. Wenn du Ruhe suchst, meide die absolute Hochsaison von Juni bis August und wähle stattdessen das Frühjahr. Ein wichtiger Hinweis: Du darfst in der Kernzone des Naturschutzgebietes Scandola nicht mit der Taucherflasche abtauchen; die besten Plätze liegen jedoch direkt an dessen Grenzen. Wenn du viel Ausrüstung dabei hast, ist die Anreise per Fähre oft unkomplizierter als mit dem Flugzeug. Wenn du die Wracktauchgänge an den Haien oder dem Sandboden abwechseln möchtest, orientiere dich an den Felsrücken der Revellata, um eine hohe Abwechslung bei der Topographie zu haben.

Den Aufenthalt planen

Ein Aufenthalt von etwa fünf bis sieben Tagen ist ideal. So hast du genug Zeit, um das Wrack unter optimalen Bedingungen zu erkunden, die Felsen der Revellata kennenzulernen und auch einen Ausflug zur Zitadelle oder eine Bootstour zur Scandola-Reserve einzulegen, ohne das Tauchen zu vernachlässigen.

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Karte der Hotels, Tauchplätze und Tauchbasen in Calvi

Tauchbasen in Calvi

Hotels in Calvi

Ausflüge in Calvi: was gibt es außer Tauchen zu tun?

Der letzte Tag bleibt trocken: In den 18-24 Stunden vor dem Flug wird nicht getaucht, der ideale Moment, das Reiseziel von einer anderen Seite zu entdecken.

Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.

Häufige Fragen zu Calvi

Wann solltest du nach Calvi reisen, wenn du gute Bedingungen und etwas Ruhe beim Tauchen möchtest?

Die beste Zeit für Calvi liegt zwischen Mai und September, wenn das Meer meist ruhig ist und die Sichtweite ihr Maximum erreicht. Im Frühjahr und frühen Herbst ist die touristische Auslastung geringer. So kannst du mehr Ruhe an den Wrackplätzen haben, sofern das Wetter mitspielt.

Welches Erfahrungsniveau brauchst du für Tauchgänge in Calvi?

Calvi eignet sich für alle Erfahrungsstufen. Als Anfänger kannst du an flacheren Felsrändern tauchen. Der B 17 Bomber liegt jedoch in etwa 25 bis 28 Metern Tiefe und erfordert Erfahrung sowie eine entsprechende Zertifizierung wie Advanced Diver oder PE40. Für mehrere Tauchgänge täglich sind Nitrox Kenntnisse sinnvoll.

Was kannst du beim Tauchen in Calvi sehen?

In Calvi erkundest du den amerikanischen B 17 Bomber auf sandigem Grund und die steilen Felswände der Revellata mit Korallengärten. Die Topographie reicht von Sandflächen bis zu Felsrücken. In den wärmeren Monaten kannst du Braune Zackenbarsche und Mittelmeer Barrakudas sehen, besonders an den Grenzen von Scandola.

Wie solltest du deinen Tauchaufenthalt in Calvi planen?

Plane etwa fünf bis sieben Tage ein, damit du den B 17 Bomber, die Revellata und eine Bootstour zur Scandola Reserve verbinden kannst. Lege den Wracktauchgang an den Urlaubsanfang. Die Tauchbasen liegen meist am Yachthafen. Mit viel Ausrüstung ist die Anreise per Fähre oft unkomplizierter.

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