Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Ägypten

Aml Hayaty – die hölzerne Basis für kurze Red-Sea-Abenteuer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Aml Hayaty ist ein Holzschiff für Mini-Safaris und private Gruppenreisen im nördlichen Roten Meer.
  • Das Tauchdeck bietet viel Arbeitsfläche, zwei RIBs, kostenlose Nitrox-Füllungen sowie eigene Bereiche für Kameras, Laden und Spülen.
  • Die Route Wrecks & Reefs dauert 4 Tage und 3 Nächte und startet sowie endet in Hurghada.
  • An Bord gibt es klimatisierte Innenräume, offene Lounges, Sonnendeck, Bar, WLAN und zwölf en-suite Kabinen.

Die Einladung

Die Aml Hayaty passt zu Tauchern, die für ein paar Tage vollständig aufs Rote Meer hinauswollen, ohne gleich eine lange Safari zu buchen. Ihr Charakter liegt nicht in Luxusgesten, sondern in der Verbindung aus Holzschiff, großzügigem Tauchdeck und einer Route, die Riffe, Inseln und Wracks zusammenbringt. Wer morgens ins Wasser und danach direkt wieder an Bord sein möchte, findet hier eine schwimmende Basis mit kurzen Wegen und zwei RIBs für den Tauchbetrieb. Die Mini-Safari Wrecks & Reefs dauert 4 Tage und 3 Nächte. Das ist genug Zeit, um den Bordrhythmus kennenzulernen, ohne aus einer kurzen Reise ein großes Projekt zu machen.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst der hölzerne Charakter des Schiffs auf. Die Aml Hayaty wirkt wie ein Arbeitsboot für das Meer, nicht wie ein anonymes Hotel, und die offenen Bereiche geben dem Leben an Bord Luft. Die Renovierung im Jahr 2022 bringt diesen älteren Grundcharakter mit zeitgemäßen Bereichen zusammen. Innen gibt es Salon, Restaurant und Bar; draußen verteilen sich Sitzplätze und Liegeflächen über die offenen Decks. Der Weg vom Schlafplatz zum Tauchdeck bleibt überschaubar, was nach einem langen Tauchtag zählt. Man kommt an, stellt seine Sachen ab und ist schnell dort, wo die Reise ihren eigentlichen Zweck erfüllt: am Wasser.

Die Stimmung an Bord

Die Aml Hayaty ist auf Gruppen eingestellt, ohne dass man sich an Bord in getrennten Bereichen verlieren muss. Die Crew hält die Abläufe zusammen, vom Tauchbetrieb bis zum Essen, und genau diese praktische Präsenz prägt die Reise stärker als eine formelle Serviceinszenierung. Rückkehrer beschreiben die Crew als den Teil des Schiffs, der viele Kleinigkeiten selbstverständlich auffängt. Abends bleibt Raum für Gespräche im Salon, an der Bar oder draußen unter freiem Himmel. Nach wenigen Tauchgängen kennt man die Gesichter, die neben einem am Tisch sitzen, und die Gruppe wird vom zufälligen Nebeneinander zu einer gemeinsamen Safari.

Die Tauchplätze

Die Mini-Safari Wrecks & Reefs führt von Hurghada nach Hurghada und dauert 4 Tage und 3 Nächte. Carless Reef reicht bis -40m und verbindet Blauwasser mit Muränen, Schildkröten, Thunfischen und der Möglichkeit auf Riffhaie. Umm Gamar geht bis -30m und bringt Wrackreste sowie eine Grotte zusammen. Shaab Abu Nuhas ist ein Korallengarten bis -30m, in dem Fusiliere und Makrelen über dem Riff stehen. Fanadir South und Fanadir North reichen jeweils bis -30m: südlich warten Adlerrochen, nördlich eine bewachsene Wand und giftige Fische. Gotha Abu Galawa bietet bis -35m Sandflächen, Hartkorallen und eine Riffwand; Sachwa Abu Galawa reicht bis -30m und fällt durch violette Weichkorallen auf. Gotha Abu Nugar North bleibt mit -9m flach. Shaab Ruhr Umm Gamar und Shaab Umm Gamar gehen bis -40m; am ersten Platz liegen drei Wracks, am zweiten ziehen pelagische Jäger vorbei. El Fanadir und die Giftun Islands reichen bis -40m, Shaab Sabina bis -14m und Erg Somaya bis -60m. Dort treffen Strömung, Gorgonien und eine versteckte Höhle zusammen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Muränen, große Carangiden, Thunfische, Riffbarsche und Rascassen zu den Begegnungen, die an mehreren Plätzen möglich sind. Auch Napoleonfische, Riffhaie, Barrakudas, Schildkröten, Rotfeuerfische, Nacktschnecken und Oktopusse tauchen in den Beobachtungen wiederholt auf. Die Strömung an den Giftun Islands und bei Erg Somaya kann pelagisches Leben an die Riffe bringen; dort lohnt der Blick ins Blau. Für bestimmte Arten fährt man gezielt weiter: Carless Reef ist der einzige genannte Platz für Weißspitzen-Riffhaie, Hochseehaie und Hammerhaie. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der einzige Ort für graue Riffhaie und den großen Zackenbarsch. Den Froschfisch nennt die Route nur für El Fanadir, den Trompetenfisch nur für Fanadir North und den Schnapper nur für Erg Somaya. Begegnungen bleiben Begegnungen, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen sind mit einem Verhältnis von höchstens acht Tauchern pro Guide organisiert. An Bord wird Arabisch, Englisch, Französisch und Deutsch gesprochen, was Briefings und Absprachen für viele Gruppen unkompliziert macht. Gefordert wird ein Open-Water-Zertifikat oder eine gleichwertige Qualifikation; eine Mindestzahl an Tauchgängen ist nicht vorgeschrieben. Damit bleibt die Safari auch für Taucher mit wenig Erfahrung zugänglich, sofern sie ihre Zertifizierung sicher beherrschen. Ein Nitrox-Kurs, ein Open-Water-Kurs und ein Advanced-Open-Water-Kurs können an Bord stattfinden. Die Sicherheitsausstattung wird als vollständig angegeben.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf einen regelmäßigen Betrieb ausgelegt und bietet viel Platz für das Anlegen, Anrödeln und Zurückkommen. Zwei RIBs bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. An Bord stehen 12-Liter-Flaschen und Gewichte bereit; Nitrox ist kostenlos verfügbar und wird über eine Membrananlage mit zwei Bauer-K14-Kompressoren erzeugt. Eine eigene Kameraablage, Ladestationen und ein Spülbereich erleichtern den Umgang mit Foto- und Videoausrüstung. Mietausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich, vom kompletten Set bis zu einzelnen Teilen wie BCD, Computer, Lampe und Boje. Technisches Tauchen ist nicht vorgesehen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die offenen Lounges, das Sonnendeck oder den klimatisierten Salon. Wer Schatten sucht, bleibt in den geschützten Außenbereichen; wer trocknen und lesen möchte, findet Platz auf den Liegeflächen. Die Fahrzeit gehört nicht zu den verlorenen Stunden. Sie ist der Moment für Kaffee, einen Blick über das Kielwasser oder das Sortieren der Bilder an den Ladestationen. An einem Nachmittag ohne angesetzten Tauchgang wird aus dem Deck ein ruhiger Beobachtungsplatz: Meer vor den Augen, nasse Sachen zum Trocknen und kein Weg zurück an Land.

Ein Tag an Bord

Ein Tag an Bord ordnet sich um die Tauchgänge. Auf das Briefing folgt das Anrödeln am Tauchdeck, die Fahrt mit dem RIB zum Platz und nach dem Auftauchen die Rückkehr zur Aml Hayaty. Dazwischen liegen Frühstück, Buffetmahlzeiten, Getränke und die ruhigen Stunden auf den Außenflächen oder im Salon. Während das Schiff zum nächsten Riff weiterfährt, trocknen Anzüge und Kameras, und die Tauchgruppen besprechen, was sie unter Wasser gesehen haben. Je nach Route kann ein Nachttauchgang den Tag verlängern; Gotha Abu Galawa und Sachwa Abu Galawa werden ausdrücklich auch dafür genannt. Danach wird es auf dem Deck leiser, bis der nächste Tauchgang wieder alles in Bewegung bringt.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte. Gegessen wird in Buffetform, dazu stehen heiße und kalte alkoholfreie Getränke sowie Snacks über den Tag bereit. Auch besondere Ernährungswünsche sind vorgesehen. Das Buffet passt zum Tauchen: Niemand muss auf einen einzelnen Gang warten, und nach dem Auftauchen landet schnell etwas auf dem Teller. Bei einer Reise mit mehreren Wasserzeiten am Tag wird der Esstisch zum Treffpunkt, an dem man den letzten Tauchgang bespricht und nebenbei schon über den nächsten nachdenkt.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, Stauraum und Toilettenartikeln statt. Queen-Kabinen und Twin-Kabinen liegen auf dem Unterdeck; die Sea View Queen Cabins befinden sich auf dem Oberdeck und öffnen den Blick zum Meer. Mehr muss eine Tauchkabine nach einem vollen Tag nicht versprechen: ein fester Platz für die Ausrüstung, eine Dusche, Dunkelheit und Ruhe zwischen zwei Einsätzen. Wer morgens lieber aus einer Oberdeckkabine ins Licht schaut, wählt die Sea View Queen. Wer eine einfache, geschützte Koje sucht, findet sie unten.

Kabine Queen Bett

Zweibettkabine

Kabine Queen Bett Meerblick

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Mini-Safari startet und endet in Hurghada. Ein Transfer vom Flughafen oder Hotel ist eingeschlossen. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher an, statt die Safari an eine knappe Ankunft zu hängen.

Baujahr
2014
Jahr der Renovierung
2022
Länge
38,5 m
Breite
8,2 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Motoren
2 × 800 PS
Beiboote
2 × RIB
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort