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Tauchsafaris · Ägypten

Bella 2 – kurze Wege, klare Tauchpläne, der Norden des Roten Meeres

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Bella 2 ist für kurze Tauchsafaris ab und bis Sharm El Sheikh ausgelegt.
  • Das Schiff verbindet schattiges Tauchdeck, klimatisierten Salon und einfache Wege zwischen Kabine, Essen und Wasser.
  • Nitrox, DIN-Adapter, zwei Beiboote und Nachttauchgänge gehören zum Tauchbetrieb.
  • Die Crew wird besonders für Professionalität, Hilfsbereitschaft und Sicherheit geschätzt.

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Die Einladung

Bella 2 passt zu Tauchern, die keine schwimmende Hotelanlage suchen, sondern eine überschaubare Basis für den Norden des Roten Meeres. Die Wege an Bord sind kurz, die Tauchorganisation bleibt persönlich, und nach dem Briefing ist schnell klar, wer mit wem ins Wasser geht. Das macht sie besonders für kurze Safaris interessant, auf denen Ras Mohammed, Tiran und die Thistlegorm nicht in einer langen Anreise untergehen sollen. An Bord sind Anfänger willkommen, für die meisten Routen wird jedoch mindestens Advanced Open Water mit zwanzig geloggten Tauchgängen empfohlen. Wer Wracks, Strömung und anspruchsvollere Riffe sucht, findet hier einen direkten Zugang zu bekannten Plätzen, ohne dass die Reise unnötig kompliziert wird.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt Bella 2 wie ein Arbeitsboot für Taucher, nicht wie ein schwimmendes Resort mit überflüssigem Zierrat. Der Zugang zum Tauchdeck ist unkompliziert, und zwischen Salon, Essbereich und Außenflächen liegen keine langen Wege. Das ist nach mehreren Tauchgängen mehr wert als eine repräsentative Lobby. Unter Deck bleibt es klimatisiert und ruhig genug, um sich zurückzuziehen; draußen gibt es schattige Sitzplätze und Bereiche zum Sonnen. Die Ausstattung ist zweckmäßig, sauber gehalten und auf den Ablauf einer Tauchsafari zugeschnitten. Man merkt schnell, dass hier nicht das Schiff im Mittelpunkt steht, sondern der nächste Sprung ins Rote Meer.

Die Stimmung an Bord

Bella 2 lebt weniger von großer Inszenierung als von der Nähe, die auf einem kleineren Schiff schnell entsteht. Nach dem ersten Briefing kennt man die Gesichter am Tisch, die Flaschen am Tauchdeck und meist auch die Tauchpartner. Die Crew bleibt im Tagesablauf präsent, ohne sich in den Vordergrund zu drängen: Sie hilft beim Einstieg, hält die Abläufe zusammen und achtet darauf, dass nach dem Tauchgang alles wieder an seinem Platz ist. Genau diese Mischung wird besonders hoch bewertet; Crew und Verpflegung liegen deutlich vor dem Schiff selbst. Das Schiff muss also keinen Luxus vorspielen. Es bietet eine persönliche, saubere und unkomplizierte Umgebung, in der gute Betreuung den Unterschied macht. Abends wird gegessen, geredet und der nächste Tauchplatz besprochen.

Die Tauchplätze

Die kurzen Fahrten ab Sharm El Sheikh führen je nach Route zu Ras Mohammed, Tiran, der Dunraven und der Thistlegorm; die verzeichneten Mini-Safaris dauern vier Tage und drei Nächte. Die Thistlegorm ist eine Unterwasser-Zeitkapsel mit Kriegsgerät aus dem Zweiten Weltkrieg und reicht bis -32 m. Die Dunraven und weitere Wracks ergänzen die Geschichte durch enge Durchgänge und bewachsene Metallstrukturen. An Ras Nasrani fallen geschützte Korallengärten bis -60 m ab; Ras Bob bleibt mit -15 m ein flacher Platz für junge Riffbewohner. Far Garden und Near Garden reichen jeweils bis -25 m und verbinden sandige Plateaus mit Wänden. Gordon Reef bietet ein markantes Wrack an der Oberfläche und ein Riff bis -30 m. Für anspruchsvollere Tiefen stehen Rosalie Moller bis -50 m und Thomas Reef bis -90 m im Tauchplatzprogramm. Rocky Island bringt Strömung und pelagische Begegnungen, Abu Nuhas mehrere historische Wracks, während Woodhouse Reef als Driftplatz über Plateaus und Wände angelegt ist.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Muränen, Feuerfischen, Riffbarschen, Makrelen, Barrakudas, Glasfischen und Weichkorallen. Auch Riffhaie, Mantas, Napoleons und Meeresschildkröten gehören zu den Arten, nach denen man an vielen Plätzen Ausschau hält; die Strömung an exponierten Riffen kann dabei größeres Leben ins Blau ziehen. Die besonderen Gründe für einzelne Tauchgänge liegen in den Ausnahmen: Delfine und Fledermausfische sind nur an der Thistlegorm verzeichnet, wo die Wrackstruktur zusätzlich große Fischschwärme sammelt. Der Graue Riffhai ist ausschließlich bei Near Garden genannt, der ozeanische Weißspitzenhai bei Ras Nasrani. Woodhouse Reef ist der Platz für die Grüne Meeresschildkröte und Seeanemonen. Bei Gordon Reef stehen Gartenaale, Steinfische und Trompetenfische auf der Artenliste. Rosalie Moller ist für Großaugenmakrelen sowie Thunfische und Barrakudas interessant. Hammerhaie und Walhaie können an geeigneten Riffen auftauchen, sind aber keine Zusage für jeden Tauchgang.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides arbeiten mit höchstens acht Tauchern pro zertifiziertem Tauchguide. Die Crew spricht Englisch, Spanisch, Russisch und Italienisch; die Tauchbetreuung ist auf klare Briefings und überschaubare Gruppen ausgerichtet. Alle Erfahrungsstufen sind willkommen, empfohlen werden für die meisten Routen jedoch Advanced Open Water und mindestens zwanzig geloggte Tauchgänge. Das ist besonders bei tieferen Wracks und Strömung sinnvoll. An Bord können PADI-Kurse stattfinden, darunter Open Water, Advanced Open Water, Enriched Air Nitrox, Drift, Deep, Night und Wreck Diver. Die Sicherheitsausstattung umfasst Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Rettungsinseln, Funk, GPS, Radar und Notfallfeuerwerk. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Rückrufsystem oder Defibrillator wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig und auf kurze, praktische Abläufe ausgelegt. Es gibt feste Plätze für die Ausrüstung, eine Tauchplattform, DIN-Adapter und zwei Beiboote, die Taucher zu den Einstiegsstellen bringen und sie nach dem Auftauchen wieder aufnehmen. Nitrox ist verfügbar und gehört zum vorgesehenen Tauchbetrieb. Angaben zu Flaschengröße und Material sowie zu Kompressor und Füllstation liegen nicht vor; deshalb sollte man besondere Flaschenwünsche vor der Reise klären. Leihausrüstung kann gebucht werden, konkrete Marken sind nicht genannt. Nach dem Tauchgang stehen Süßwasserduschen draußen bereit. Für Fotografen ist eine Arbeitsfläche nicht ausdrücklich ausgewiesen. Ladestationen, tägliche Reinigung und Handtücher an Bord erleichtern den Ablauf, ersetzen aber nicht die eigene Ordnung am Tauchplatz.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den schattigen Außenplätzen, die Sonnendecks oder den klimatisierten Salon. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, findet dort einen ruhigen Platz für Kaffee, Logbuch oder ein Gespräch über den gerade gesehenen Schwarm. Die Liegen sind für die lange Oberflächenpause wichtig, besonders wenn das Schiff zum nächsten Riff weiterfährt. Auch Schnorchler und Nichttaucher können an Bord mitreisen, ohne den Tauchbetrieb zu stören. Eine Außendusche hilft, Salz und Schweiß loszuwerden. Der Salon ist der Rückzugsort für die Stunden, in denen draußen zu viel Sonne liegt oder die Fahrt unruhiger wird. Viel braucht es nicht: Schatten, Wasser, ein trockenes Handtuch und etwas Zeit.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor Frühstück und die nächste Wasserzeit ineinandergreifen. Danach folgen weitere Tauchgänge, Mahlzeiten und die kurzen Pausen, in denen man Ausrüstung trocknet, etwas isst oder sich im Schatten hinlegt. Wenn Bella 2 zum nächsten Platz fährt, wird aus dem Tauchdeck für eine Weile ein Beobachtungsplatz: Riffkante, Insel und offene See ziehen vorbei, während die Gruppe den letzten Tauchgang bespricht. Der Tagesablauf bleibt auf das Tauchen ausgerichtet, aber nicht jede Stunde ist verplant. Ein Nachttauchgang gehört zum Angebot und verändert den bekannten Platz vollständig; danach wird gegessen, geloggt und geschlafen. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Briefing.

Was man an Bord isst

Die Mahlzeiten werden als Buffet serviert und verbinden internationale Gerichte mit lokaler Küche. Frühstück, Mittagessen und Abendessen liegen zwischen den Tauchgängen; dazu kommen Snacks über den Tag, Tee und Kaffee sowie kostenlose alkoholfreie Getränke. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden. Das Essen erfüllt auf dieser Reise eine praktische Aufgabe: Es muss zwischen Wasser, Briefing und Schlaf satt machen, ohne den Tag aufzuhalten. Die Bewertungen fallen bei der Verpflegung besonders stark aus. Das spricht für eine Küche, die nicht nur Kalorien bereitstellt, sondern auch nach dem dritten Tauchgang noch etwas ist, auf das man sich freut. Gegessen wird drinnen oder unter freiem Himmel, je nachdem, wie Wind und Temperatur stehen.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad; je nach Kategorie liegen sie auf dem Unter- oder Mitteldeck, mit Twin- oder Etagenbetten. Panoramafenster und Kabinen mit Meerblick bringen Licht und den Blick auf das Wasser dorthin, wo er hingehört. Der Platz ist auf einer Tauchsafari kein Wohnzimmer, sondern ein Rückzugsort zwischen zwei Tauchgängen: Ausrüstung trocknet draußen, die nasse Tasche bleibt am Tauchdeck, und in der Kabine zählt vor allem eine funktionierende Klimaanlage. Wer bei laufendem Schiff besonders leicht schläft, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Ansonsten sind die Räume dafür gedacht, die Tür zu schließen, die Vorhänge zuzuziehen und den Körper nach einem langen Tauchtag herunterzufahren.

Zweibettkabine, Unterdeck

mit Etagenbetten, Unterdeck

Zweibettkabine, Mitteldeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Bella 2 startet und endet in Sharm El Sheikh. Transfers vom Flughafen oder vom Hotel in Sharm El Sheikh können organisiert werden und sind nicht Teil der regulären Bordleistung; wer selbst zur Marina kommt, erhält die genauen Boarding-Informationen vorab. Der Check-in beginnt am Abreisetag um 18:00 Uhr, die Rückkehr erfolgt am letzten Tag nach dem Mittagessen. Für einen ruhigen Einstieg empfiehlt es sich, einen Tag vorher anzureisen.

Decksplan

Baujahr
2017
Jahr der Renovierung
jedes Jahr
Länge
26 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
14
Reisegeschwindigkeit
7 Knoten
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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