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Tauchsafaris · Ägypten

Bella 3 – kompakte Red Sea-Safari mit starkem Tauchfokus

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Bella 3 fährt ab Sharm El Sheikh die Route Thistlegorm, Dunraven, Ras Mohammed und Tiran in fünf Tagen und vier Nächten.
  • Das Tauchdeck ist auf unkomplizierte Abläufe mit zwei Beibooten, Schatten, DIN-Adaptern und Nitrox ausgelegt.
  • Die zehn klimatisierten Kabinen haben private Badezimmer; je nach Kategorie liegen sie auf dem Unter-, Haupt- oder Tauchdeck.
  • An Bord gibt es Vollpension mit Buffet, lokaler und westlicher Küche, Snacks, vegetarischen und veganen Optionen.

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Die Einladung

Die Bella 3 ist für Taucher gebaut, die in kurzer Zeit an einige der bekanntesten Plätze im nördlichen Roten Meer wollen. Die Route verbindet die Geschichte der Thistlegorm und der Dunraven mit den Riffen von Ras Mohammed und den Strömungen der Straße von Tiran. Das Schiff bietet dafür keinen überladenen Resortauftritt, sondern einen klaren Ablauf rund ums Tauchen: Ausrüstung raus, Briefing, Beiboot, Wasser. Danach bleibt Raum für Essen, Schlaf und den Blick über das Meer. Wer eine kompakte Safari mit festen Klassikern sucht und lieber mehrere gute Tauchplätze als lange Überfahrten zu entlegenen Regionen sammelt, findet hier den passenden Rahmen. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Crew und Verpflegung werden besonders stark erlebt, während das Schiff selbst solide und funktional bleibt. Genau das ist ihr Reiz.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Bella 3 wie ein Arbeitsboot für eine Woche unter Wasser: klar gegliederte Bereiche, ein großes Tauchdeck und Wege, die man nach dem ersten Tag ohne Nachdenken findet. Vom Kai aus fällt zuerst der helle, aufgeräumte Aufbau auf; an Bord geht es weniger um repräsentative Räume als um funktionierende Übergänge zwischen Kabine, Salon, Sonnendeck und Wasser. Der Salon ist klimatisiert und bietet einen Rückzugsort, wenn draußen die Sonne steht. Im Außenbereich gibt es Schatten und Liegen, dazu eine Terrasse für die Stunden, in denen das Schiff fährt. Die Bella 3 ist kein stilles Boutiquehotel. Auf einer Tauchsafari hört man Bewegung, Türen, Schritte und den Betrieb des Decks. Dafür liegt alles dort, wo es gebraucht wird. Man lernt das Schiff schnell kennen.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Gemeinschaft nicht durch Animation, sondern durch denselben Tagesablauf: dieselben Gesichter beim Briefing, dieselben Gespräche nach dem Auftauchen, dieselbe Suche nach einem trockenen Platz für die Kamera. Die Crew bleibt dabei nah am Geschehen. Sie hilft, ohne sich in jede Pause zu drängen, und wird von Reisenden als professionell, freundlich und aufmerksam erlebt. Gerade auf einem kleineren Safarischiff merkt man schnell, wer zu welcher Tauchgruppe gehört und wer morgens noch keinen Kaffee hatte. Abends sitzt man im Salon oder draußen zusammen, vergleicht Sichtungen und plant den nächsten Tauchgang. Aus einer Reisegruppe wird meist schon nach kurzer Zeit eine feste Runde. Die Bella 3 wirkt dabei eher persönlich als formell. Wer eine Crew sucht, die Sicherheit ernst nimmt und trotzdem nicht jede Minute durchorganisiert, wird sich hier wahrscheinlich wohlfühlen.

Die Tauchplätze

Die fünf Tage und vier Nächte führen von Sharm El Sheikh zu Thistlegorm, Dunraven, Ras Mohammed und in die Straße von Tiran. Die Thistlegorm ist eine Unterwasser-Zeitkapsel mit Kriegsgerät aus dem Zweiten Weltkrieg und liegt bis 32 Meter tief. Rosalie Moller, falls die Route sie einschließt, reicht bis 50 Meter und bringt Barrakudas, Thunfische, Makrelen und große Zackenbarsche an das gut erhaltene Wrack. Ras Nasrani fällt bis 60 Meter ab: flache Korallengärten, Nacktschnecken und Kraken treffen dort auf pelagische Fische im Blau. Thomas Reef ist eine vertikale Wand bis 90 Meter mit Gorgonien und pelagischen Besuchern. Woodhouse Reef lebt von Strömung und Drift. Gordon Reef reicht bis 30 Meter und verbindet ein markantes Wrack mit Riff, Adlerrochen und Schildkröten. Ras Bob bleibt mit maximal 15 Metern flach und geschützt. Far Garden und Near Garden fallen jeweils bis 25 Meter ab; Far Garden zeigt Korallen an einer sandigen Neigung, Near Garden Plateaus, Wände, Rochen und Schildkröten.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Muränen, Rotfeuerfischen, Riffhaien, Zackenbarschen, Makrelen, Barrakudas, Napoleons, Schildkröten, Glasfischen und Weichkorallen. Mantas und größere pelagische Fische gehören besonders dort zum Bild, wo Strömung und offenes Blau Nahrung an die Riffe bringen. Die Thistlegorm ist der besondere Platz für Delfine und Fledermausfische; zwischen den Wrackteilen ziehen außerdem Barrakudas, große Thunfische und Glasfischschwärme vorbei. Near Garden ist der einzige genannte Platz für graue Riffhaie und Kaiserfische. Ras Nasrani bietet die Möglichkeit auf einen ozeanischen Weißspitzenhai und steht für Gorgonien zwischen flachen Gärten und tieferem Blau. Woodhouse Reef ist der Platz für eine grüne Meeresschildkröte und Seeanemonen. Gordon Reef bringt Gartenaale, Steinfische und Trompetenfische zusammen. Ob ein Tier erscheint, entscheidet der Tauchgang, die Strömung und der richtige Blick im richtigen Moment.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. Die Tauchgruppen werden mit höchstens acht Tauchern pro zertifiziertem Guide organisiert; das ist groß genug für einen reibungslosen Ablauf und klein genug, damit ein Guide die Gruppe noch im Blick behält. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing mit Platz, Ablauf und Sicherheitsrahmen. Alle Erfahrungsstufen sind willkommen, für die meisten Routen wird jedoch mindestens Advanced Open Water und Erfahrung aus zwanzig geloggten Tauchgängen empfohlen. Das gilt besonders für tiefere Wracks und Plätze mit Strömung. An Bord können PADI-Kurse stattfinden, darunter Advanced Open Water und Enriched Air Nitrox sowie weitere Spezialkurse. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar und Notfallausrüstung gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der praktische Mittelpunkt der Bella 3. Es bietet organisierte Staumöglichkeiten, einen Kameratisch, Spülbecken und einen schattigen Bereich, in dem die Ausrüstung zwischen den Tauchgängen nicht ungeschützt in der Sonne liegt. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox steht zur Verfügung und gehört zum Tauchpaket. Nach dem Tauchgang gibt es warme Duschen, außerdem Außenduschen für den schnellen Salz- und Sandabspüler. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Einstiegsstellen und holen Taucher nach dem Auftauchen wieder dort ab, wo sie aus dem Wasser kommen. Das spart auf Strömungsplätzen unnötige Rückwege zum Schiff. Leihausrüstung und zusätzliche Tauchleistungen können organisiert werden. Angaben zu Flaschenmaterial und Flaschenvolumen, zum Kompressortyp sowie zu bestimmten Mietmarken liegen nicht vor. Wer mit eigener Ausrüstung reist, sollte diese Punkte vor dem Einsteigen klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, schattiges Tauchdeck und Sonnendeck. Wer Wärme sucht, nimmt sich eine Liege und lässt die Fahrt an sich vorbeiziehen; wer Schatten braucht, findet draußen einen geschützten Platz oder geht in den klimatisierten Salon. Dort kann man lesen, Fotos sortieren oder einfach die Augen schließen. Eine Bibliothek und Ladestationen helfen bei den kleinen Dingen, die nach dem Tauchgang anstehen, ohne dass daraus ein Freizeitprogramm werden muss. Während der Überfahrten verschiebt sich der Blick von Riffkante zu offenem Wasser. Ein Nachmittag ohne Tauchgang bleibt eine Pause, keine Pflichtveranstaltung. Das ist auf einem Schiff, das ausdrücklich für die klassische Nordroute eingesetzt wird, angenehm: Die Zeit wird nicht künstlich gefüllt, sondern lässt den Körper nach mehreren Tauchgängen wieder ruhig werden.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt, bevor die Sonne über dem Roten Meer steht. Erst kommt Kaffee oder Tee, dann das Briefing, das Anlegen der Ausrüstung und der Weg über das Tauchdeck zum Beiboot oder direkt ins Wasser. Nach dem ersten Tauchgang wartet das Frühstück, später folgen weitere Tauchgänge, Mahlzeiten und kurze Pausen im Schatten oder im Salon. Während das Schiff den nächsten Platz anläuft, trocknen Anzüge und Handtücher, Kameras werden gespült und die Logbücher bekommen neue Einträge. Am Nachmittag bleibt Zeit für eine längere Pause, wenn der Fahrplan keinen weiteren Tauchgang vorsieht. Nach dem Abendessen kann ein Nachttauchgang stattfinden; er ist in der Safari eingeschlossen. Danach wird es ruhig an Bord. Der nächste Tag beginnt wieder mit dem ersten Briefing, nicht mit einem Wecker aus dem Hotel. Genau dieser Wechsel aus Wasser, Essen, Fahrt und Schlaf macht den Bordalltag aus.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet für einen Tag, der nicht um eine einzige große Mahlzeit kreist, sondern um mehrere Tauchgänge. Frühstück, Mittag- und Abendessen werden als Buffet serviert; dazwischen stehen Snacks bereit. Auf dem Teller landen westliche Gerichte ebenso wie lokale Küche, dazu gibt es nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee. Vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden. Gegessen wird drinnen oder im Freien, je nach Hitze, Fahrt und Tagesablauf. Nach dem ersten Tauchgang braucht niemand ein langes Menü, sondern etwas, das satt macht und nicht schwer im Magen liegt. Genau dort zeigt sich der Wert einer guten Bordküche: Das Essen wartet, wenn die Gruppe aus dem Wasser kommt, und es hält den Körper über mehrere Tauchgänge hinweg am Laufen. Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten der Bella 3.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Bella 3 sind auf Erholung zwischen den Tauchgängen ausgelegt. Alle Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Badezimmer mit Warmwasserdusche; je nach Kategorie schläft man in einer Twin-Kabine auf dem unteren oder Tauchdeck oder in einer Double-Kabine auf dem oberen Deck. Panoramafenster und Kabinen mit Meerblick bringen Licht in die Räume, soweit die Lage der Kabine es zulässt. Nach einem langen Tauchtag zählt weniger die Dekoration als eine funktionierende Dusche, ein sauberer Platz für die nassen Sachen und eine Klimaanlage, die den Raum ruhig hält. Im Salon kann man noch zusammensitzen, doch die meisten suchen irgendwann ihre Koje. Das Schiff bleibt auch nachts ein Tauchboot: Geräusche aus dem Betrieb gehören dazu. Wer absolute Hotelstille erwartet, sollte das wissen.

Zweibettkabine, Unterdeck

Doppelkabine, Oberdeck

Zweibettkabine Tauch, Deck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Bella 3 startet und endet in Sharm El Sheikh. Der Check-in an Bord beginnt am Abfahrtstag um 18:00 Uhr; der Check-out erfolgt nach dem Mittagessen am letzten Tag, meist gegen 13:00 Uhr. Transfers können vom Flughafen Sharm El Sheikh oder von einem Hotel in Sharm El Sheikh organisiert werden, sind aber nicht inklusive und müssen angefragt werden. Die genauen Boarding-Informationen mit Liegeplatz, Kontakt und Treffpunkt werden vor der Abfahrt mitgeteilt; eine Anreise am Vortag lässt mehr Luft, falls der Flug verspätet ist.

Decksplan

Baujahr
2020
Jahr der Renovierung
2023
Länge
29,5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
14
Motoren
2
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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