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Tauchsafaris · Ägypten

Blue Melody – ein solides Rotmeer-Schiff für lange Tauchstrecken

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Blue Melody verbindet viel Platz auf dem Tauchdeck mit Routen zu Brothers, Daedalus, Elphinstone und den Wracks im nördlichen Roten Meer.
  • Die zwölf Kabinen liegen auf Unter- und Oberdeck; alle haben eine eigene Dusche und Klimaanlage.
  • Nitrox wird über eine Membran-Anlage angeboten, die Nutzung ist kostenpflichtig.
  • Die Verpflegung verbindet westliche und lokale Küche und wird von Reisenden besonders hoch bewertet.
  • Die Abfahrten ab Hurghada dauern in der Regel acht Tage und sieben Nächte.

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Die Einladung

Die Blue Melody ist für Taucher gebaut, die im Roten Meer nicht bei einem einzelnen Riff bleiben wollen. Ihre Stärke liegt in den langen Routen: Brothers, Daedalus und Elphinstone lassen sich mit den Wracks von Abu Nuhas und der SS Thistlegorm verbinden. Das ist kein Schiff für eine stille Hotelwoche mit gelegentlichem Tauchgang, sondern für Tage, an denen das Tauchdeck der eigentliche Mittelpunkt ist. Wer Großfisch, Steilwände und Wracks sucht und dazwischen einen brauchbaren Rückzugsort braucht, findet hier einen passenden Rahmen. Die sehr gute Bewertung der Crew und der Verpflegung passt dazu: Die Blue Melody lebt weniger von neuem Design als von einem Ablauf, der auf Taucher eingestellt ist. Der Preis der Reise ist damit nicht der Maßstab; entscheidend ist, wie viele besondere Rotmeerplätze eine Route in eine Woche packt.

An Bord gehen

Vom Kai aus wirkt die Blue Melody wie ein Arbeitsschiff für lange Tage auf See: ein dunkler Holzrumpf, breite Aufbauten und ein Tauchdeck, das nicht nachträglich an ein Passagierschiff gesetzt wurde. Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass hier viel Bewegung vorgesehen ist. Flaschen, Kameras, nasse Anzüge und die Wege zu den Beibooten gehören zusammen, ohne dass man für jeden Handgriff ins Innere muss. Holz arbeitet, besonders wenn Wind und Welle dazukommen; dafür hat es eine Wärme, die einem glatten Kunststoffrumpf fehlt. Im Salon wird es ruhiger, draußen bleibt der Blick über das Wasser offen. Unterwegs hört man den Maschinenraum, wenn die Blue Melody Fahrt aufnimmt, und später das Schlagen der See am Rumpf. Das Schiff ist nicht auf maximale Abgeschiedenheit ausgelegt. Dafür findet man sich schnell zurecht und erlebt eine Woche, in der jeder Weg zum nächsten Tauchgang kurz und selbstverständlich wird.

Die Stimmung an Bord

Die Blue Melody bringt eine Gruppe zusammen, ohne dass sie dafür künstlich Unterhaltung erzeugen muss. Nach dem ersten Tag kennt man die Stimmen auf dem Tauchdeck, die bevorzugten Plätze beim Briefing und die Geschichten hinter den Kameras. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund. Sie hilft beim Ablauf, reicht an, trägt mit und sorgt dafür, dass zwischen Rückkehr aus dem Wasser und dem nächsten Tauchgang keine unnötige Unordnung entsteht. Das zeigt sich besonders an langen Tagen mit Strömung, Beibootfahrten und mehreren Briefings. Abends geht es eher um das, was unter Wasser passiert ist, als um ein Programm an Land. Der Salon bietet Musik und Video, doch niemand muss dort bleiben. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff wird gut angenommen, die Crew und das Essen werden aber noch stärker geschätzt. Wer menschliche Aufmerksamkeit höher bewertet als makellose Hochglanzoptik, sollte das ernst nehmen.

Die Tauchplätze

Die Route Brothers, Daedalus & Elphinstone führt von Hurghada nach Hurghada und dauert acht Tage mit sieben Nächten. Elphinstone reicht bis auf -60 m und ist ein Offshore-Riff mit Steilwänden und Begegnungen mit großen Pelagiern. An den Brothers Islands geht es bis auf -85 m; dort treffen steile Riffstrukturen, Korallen und ozeanische Begegnungen aufeinander, und an Big Brother kommen zwei geschichtsträchtige Wracks hinzu, mit einer Maximaltiefe von -40 m. Daedalus reicht bis auf -40 m und ist wegen seiner isolierten Lage ein Platz für Hammerhaie, Fuchshaie, Seidenhaie und Weißspitzen-Hochseehaie. Im nördlichen Roten Meer verbinden andere Fahrten Wracks und Riffe: Abu Nuhas und die SS Thistlegorm stehen dabei für eine andere Art von Tauchgang als die Außenriffe. Ergänzend führen die verzeichneten Routen zu Plätzen wie Shaab Ruhr Umm Gamar mit drei Wracks bis -40 m, El Fanadir bis -40 m und den flacheren Korallengärten von Shaab Sabina bis -14 m.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Meeresschildkröten, Barrakudas, Delfinen, Napoleon-Lippfischen, Muränen, Riffhaien und dichten Schwärmen von Anthias. Dazu kommen Thunfische, Makrelen, Zackenbarsche, Skorpionfische, Papageifische und Weichkorallen. Das ist das Grundrauschen des Roten Meeres: viel Bewegung im Blau, kleine Fische am Riff und größere Tiere, die nur kurz aus der Weite auftauchen. Der eigentliche Grund für die weiten Fahrten liegt in den besonderen Plätzen. An den Brothers Islands könnte ein Weißspitzen-Riffhai auftauchen, ebenso Anemonen und Silber- oder Hochseehaie. Elphinstone ist der Platz für Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie, Gorgonien und Labriden. Daedalus kann mit der Carangue à gros yeux überraschen. In Marsa Mubarak liegt der Reiz in den Seegraswiesen, wo eine Grüne Meeresschildkröte oder ein Dugong gesucht wird. Am House Reef wäre ein Seepferdchen die besondere Begegnung.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchleitung arbeitet mit zwei bis drei Guides und spricht Englisch. Das ist eine überschaubare Besetzung für ein Schiff dieser Größe; die Einteilung der Gruppen und die Briefings entscheiden deshalb viel über den Tag. Auf anspruchsvollen Außenriffen wie Brothers, Daedalus und Elphinstone wird man nicht einfach ins Blau geschickt, sondern braucht ein klares Bild von Einstieg, Strömung, Treffpunkt und Rückkehr. Die Blue Melody ist auf erfahrene Rotmeer-Safaris ausgerichtet, doch die endgültigen Anforderungen hängen von Route, Tauchplatz und aktueller Seelage ab. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung; außerdem ist die Crew in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator oder ein bestimmtes Rückrufsystem ist nicht ausgewiesen und sollte daher nicht vorausgesetzt werden. Wer unter Wasser selbstständig und sauber taucht, erleichtert der gesamten Gruppe den Ablauf.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Bereich der Blue Melody. Es ist großzügig angelegt, liegt im Schatten und führt direkt zur Tauchplattform. Von dort geht es über die Beiboote zu den Riffen; nach dem Auftauchen holen sie die Taucher wieder ab, statt dass man lange an einer festen Position warten muss. Frischwasserduschen an Deck gehören zum Ablauf. Für Kameras gibt es einen eigenen Arbeits- und Spülbereich mit Ladestationen, was bei einer Route mit Wracks und Großfisch nicht nebensächlich ist. Die Blue Melody verfügt über eine Nitrox-Membran-Anlage. Nitrox und Leihequipment können vorab organisiert werden, sind aber keine selbstverständliche Inklusivleistung. Welche Flaschengrößen, Ventilstandards und Marken der Leih-Ausrüstung für die jeweilige Abfahrt an Bord sind, sollte vor dem Einsteigen geklärt werden. Das gilt besonders für Taucher mit eigener DIN-Ausrüstung oder Sondergrößen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Im klimatisierten Salon kann man sich aus der Hitze zurückziehen, Fotos ansehen oder einfach die Augen schließen. Draußen gibt es einen schattigen Sitzbereich auf dem Oberdeck sowie auf dem Sonnendeck Plätze in Sonne und Schatten. Das ist wichtig, weil eine Tauchwoche nicht aus vier Stunden im Wasser besteht, sondern aus Anzug ausziehen, trinken, essen, trocknen und wieder bereitmachen. Während der Fahrt wandert man gern nach vorn oder nach oben, je nachdem, ob gerade Wind oder Ruhe gesucht wird. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und eine Ladestation. Wer einen Nachmittag ohne Tauchgang erwischt, hat damit keinen Pflichttermin: Buch, Kopfhörer oder ein Platz am Rand des Decks reichen. Das Meer übernimmt den Rest.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Wecken vor dem ersten Tauchgang, dem Briefing und dem Gang aufs Tauchdeck. Danach wiederholt sich der praktische Teil: ausrüsten, ins Beiboot oder direkt zur Plattform, tauchen, zurück an Bord, trinken, essen und die Ausrüstung für den nächsten Einstieg vorbereiten. Die Mahlzeiten schieben sich zwischen die Tauchgänge, nicht umgekehrt. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus dem Tauchdeck ein Beobachtungsplatz; manche schlafen, andere sortieren Fotos oder sitzen im Schatten und schauen auf das Wasser. Je nach Route folgen weitere Tauchgänge am Riff oder an einem Wrack, später kann ein Nachttauchgang den Tag abschließen. Eine feste Uhrzeit lässt sich daraus nicht ableiten, und genau das gehört zu einer Safari: Der Plan richtet sich nach Wetter, Strömung, Entfernung und den Bedingungen am Tauchplatz. Am Abend ist der Körper müde, der Kopf aber noch unter Wasser.

Was man an Bord isst

Die Küche serviert westliche Gerichte und lokale Küche, dazu gibt es vegetarische Optionen. Mahlzeiten und Snacks verteilen sich über den Tag, sodass zwischen den Tauchgängen nicht erst eine lange Pause bis zum nächsten Essen überbrückt werden muss. Gerade auf einer Route mit anspruchsvollen Riffen ist das mehr als Komfort: Wer aus dem Wasser kommt, braucht etwas Warmes, Einfaches und Verlässliches, nicht nur einen Teller zur Dekoration. Die sehr hohe Bewertung der Verpflegung spricht dafür, dass die Bordküche diesen Teil der Reise ernst nimmt. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke gehören dazu; Bier und Wein sind erhältlich. Gegessen wird nicht nur, wenn das Schiff gerade im Hafen liegt. Der Tisch wird zum Treffpunkt, an dem die Sichtungen des letzten Tauchgangs verglichen werden, bevor das nächste Briefing beginnt.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Blue Melody sind vor allem Nächte nach einem langen Tauchtag. In den klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad lässt sich die Tür schließen, der nasse Tag bleibt draußen und die Ausrüstung trocknet auf dem Tauchdeck. Die Classic-Twin-Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben zwei Einzelbetten. Wer eine Premium-Double-Kabine bucht, schläft auf dem Oberdeck in einem Doppelbett und hat Meerblick. Das macht einen Unterschied, wenn die Reise mehrere Fahrtstrecken zwischen den abgelegenen Riffen enthält: Oben bekommt man mehr vom Morgen und vom letzten Licht mit, unten liegt man näher am Rumpf und damit näher an den Geräuschen des Schiffs. Stauraum ist vorhanden, aber eine Tauchsafari bleibt eine Tauchsafari. Eine weiche Tasche lässt sich besser verstauen als ein großer Koffer. Nach dem letzten Tauchgang wird es an Bord schnell still.

Zweibett Classic

Doppel Premium

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Blue Melody fährt ab Hurghada und kehrt dorthin zurück. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind inklusive. Die Einzelheiten zur Abholung werden vor der Reise mitgeteilt. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.

Decksplan

Baujahr
2007
Jahr der Renovierung
2016
Länge
38 m
Breite
8,3 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
15
Motoren
2 × Cat 764 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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