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Tauchsafaris · Ägypten

MY Blue Seas – solide Basis für anspruchsvolle Routen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die MY Blue Seas fährt acht Tage und sieben Nächte ab Port Ghalib zu Riffen im Norden und Süden des Roten Meeres.
  • Nitrox 32 ist für brevetierte Taucher kostenlos verfügbar; 15-Liter-Stahlflaschen können angefragt werden.
  • Zwölf klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad verteilen sich auf Unter- und Oberdeck.
  • Die Bordküche verbindet westliche und lokale Gerichte mit frischen Snacks zwischen den Tauchgängen.
  • Die Bewertungen fallen besonders für das Essen, das Tauchen und das Preis-Leistungs-Verhältnis stark aus.

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Die Einladung

Die MY Blue Seas ist für Taucher gedacht, die nicht jeden Abend ein neues Design brauchen, sondern ein Schiff, das seine Aufgabe kennt: hinaus zu den abgelegenen Riffen, zurück an ein ordentlich eingerichtetes Tauchdeck und dazwischen genug Platz zum Durchatmen. Sie fährt die klassischen Nord- und Wracktouren ebenso wie die Marine Parks im Süden. Damit passt sie zu einer Woche, in der die Tauchplätze wichtiger sind als die Show an Bord. Das Essen wird besonders hoch bewertet, und auch das Tauchen gehört zu den Stärken des Schiffs. Wer eine ruhige, gut organisierte Safari mit lokaler Crew und internationalem Publikum sucht, findet hier eine verlässliche Grundlage. Die MY Blue Seas will nicht das Ziel der Reise sein. Sie bringt dich dorthin, wo die Reise beginnt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die MY Blue Seas wie ein echtes ägyptisches Safari-Schiff: kein schwimmendes Boutiquehotel, sondern ein kräftiger Rumpf mit klarer Aufteilung und viel Erfahrung im Roten Meer. Der erste Eindruck entsteht am Tauchdeck, wo Flaschen, Blei und persönliche Kisten ihren festen Platz haben und der Weg vom Salon ins Wasser kurz bleibt. Im Inneren geht es klassisch und funktional zu. Die Renovierung hat den älteren Charakter nicht ausgelöscht, sondern ihn bewohnbarer gemacht. Auf den Außendecks findet sich Raum für Sonne und Schatten, während im klimatisierten Salon die Hitze draußen bleibt. Nach der Ankunft werden die Tauchsachen in die persönliche Box gelegt, das übrige Gepäck verschwindet in der Kabine. Bald kennt man die Wege: zum Frühstück, zum Briefing, zur Flasche. Mehr muss ein Safarischiff an diesem Punkt nicht versprechen.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Stimmung nicht durch ein Programm, sondern durch die gemeinsame Abfolge aus Briefing, Sprung ins Wasser, Essen und Rückkehr aufs Deck. Gäste aus verschiedenen Ländern finden schnell über die Tauchplätze zusammen; Englisch und Deutsch funktionieren in der Kommunikation. Die Crew bleibt nah am Tagesablauf, ohne sich in den Vordergrund zu stellen: Sie bewegt Flaschen, räumt nach dem Tauchgang auf und sorgt dafür, dass der nächste Schritt vorbereitet ist. Abends sitzt man im Salon oder draußen, spricht über Haie, Strömung und den einen Fisch, den natürlich nicht alle gesehen haben. Die MY Blue Seas wird dabei nicht zur lauten Partyplattform. Sie passt besser zu einer Gruppe, die tagsüber taucht und abends noch genug Energie für ein Gespräch über den nächsten Riffabschnitt hat. Das Essen und die entspannte Organisation sind die Punkte, die diese Atmosphäre tragen.

Die Tauchplätze

Die ausgeschriebenen Fahrten starten und enden in Port Ghalib und dauern acht Tage und sieben Nächte. Auf der Route Daedalus, Rocky und Zabargad liegen drei abgelegene Marine-Park-Ziele dicht beieinander: Daedalus fällt mit seinen pelagischen Begegnungen und Hammerhaien auf; dort reicht das geprüfte Steckbrief-Material bis vierzig Meter. Rocky Island ist ein kleines, exponiertes Riff mit viel Leben an den Wänden, darunter Graue Riffhaie, Silberspitzen und möglicherweise Mantas oder Delfine. Zabargad verbindet Steilwände, Korallengärten und ein unbenanntes Wrack auf vierundzwanzig Metern. Die Tour Daedalus und Fury Shoal ergänzt die isolierten Riffwände um ein weitläufiges Riffsystem mit Delfinen, Schildkröten, Nacktschnecken und möglichen Hammerhaien. Bei Brothers, Daedalus und Elphinstone geht es um große Tiere und Steilwände: Brothers reicht bis fünfundachtzig Meter, Elphinstone bis sechzig Meter. St. Johns setzt auf Kavernen, Lichtspiele und Korallenvielfalt. Wetter, Strömung und Erfahrung bestimmen, was tatsächlich angelaufen wird.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen dir vor allem Barrakudas, Mantas, Riffhaie, Delfine, Napoleons, Hammerhaie, Thunfische, Meeresschildkröten und Carangiden. Weichkorallen, Anthias und Rotfeuerfische geben den Riffwänden Farbe, während die Strömung an exponierten Plätzen das offene Wasser belebt. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen dazwischen: Elphinstone ist der Platz für den Schwarzspitzenhai, den Tigerhai, Gorgonien und den Longimanus. An den Brothers können Anemonen und pelagische Haie zusammenkommen. Fury Shoal bringt den Drückerfisch in diese Auswahl. In Marsa Mubarak sucht man die Grüne Meeresschildkröte, Grundeln? Nein: dort liegen die Seegraswiesen, in denen ein Dugong auftauchen kann; auch Demoisellen und Clownfische sind dort verzeichnet. Abu Nuhas steht für den Schmetterlingsfisch an historischen Wracks. Am House Reef gehören Seepferdchen und Trompetenfische zu den besonderen Funden. Nichts davon lässt sich bestellen. Genau deshalb bleibt jeder Blick ins Blau offen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchbetreuung übernehmen zwei bis drei Diveguides, die Englisch und Deutsch sprechen. Ein Guide führt am Abend durch Schiff, Sicherheit und Tauchablauf; vor jedem Platz gibt es ein ausführliches Briefing mit den Punkten, die man unter Wasser selbstständig mit dem Buddy erkunden kann. Taucher mit weniger Erfahrung werden in einer kleinen Gruppe mit erfahrenen Tauchern oder einem Guide eingeteilt. Für eine Safari werden mindestens fünfzig eingetragene Tauchgänge erwartet; für Brother Islands, Daedalus, Rocky Island und Zabargad gilt diese Vorgabe ausdrücklich. Dort ist Nachttauchen verboten, ebenso Deko-Tauchen auf der gesamten Safari. Die gesetzliche maximale Tauchtiefe liegt bei vierzig Metern. An Bord befinden sich zwei große Sauerstoffflaschen, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein Defibrillator. Die Guides entscheiden bei Strömung, Tiefe oder anspruchsvollen Bedingungen, wer ins Wasser geht. Das ist keine Bevormundung, sondern der Teil der Organisation, der eine Woche mit vielen Tauchgängen entspannt hält.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem Tauchdeck stehen zwölf Liter fassende Aluminiumflaschen mit DIN-Ventil; INT-Adapter sind an Bord. Fünfzehn-Liter-Stahlflaschen können auf Anfrage bereitgestellt werden. Gefüllt wird mit zwei Bauer-Kompressoren und einer NRC-Membrananlage für Nitrox 32. Zertifizierte Nitrox-Taucher nutzen das Nitrox ohne Aufpreis, und der Nitrox-Grundkurs kann während der Safari an Bord absolviert werden. Ein Analyzer ist vorhanden; ein eigener kann mitgebracht werden. Das Jacket bleibt während der Reise an der Flasche montiert, was die Abläufe zwischen den Tauchgängen beschleunigt. Es gibt Spülbecken, eine Plattform, Ladestationen und einen Bereich für Kameras. Leihausrüstung, Lampen und Computer sind nach vorheriger Reservierung möglich. Zwei Yamaha-Beiboote bringen Taucher zu Plätzen, die das Schiff nicht direkt anfährt, und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Nach dem Tauchgang wartet eine warme Dusche in der Kabine.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die Sonnendecks, sucht den Schatten oder bleibt im klimatisierten Salon. Die MY Blue Seas bietet genug verschiedene Orte, damit nicht alle gleichzeitig am selben Tisch sitzen müssen. Manche prüfen dort ihre Fotos, andere lassen die Ausrüstung einfach trocknen und schauen über das Wasser. Während der Fahrt wird aus dem Tauchdeck ein Beobachtungsplatz: Kurswechsel, Gischt am Bug und die nächste Riffkante werden zum kleinen Programm. Wer einen Nachmittag ohne Tauchgang erwischt, kann sich zurückziehen, lesen oder auf dem Deck liegen bleiben, ohne ständig einem Animationsplan ausweichen zu müssen. Für Schnorchler gibt es Material und eigene Ausflüge mit den Beibooten. Die Pausen sind hier kein Lückenfüller. Sie halten den Körper für den nächsten Tauchgang bereit.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt für Frühaufsteher mit einem Early-Morning-Dive. Danach gibt es Frühstück, ein gemeinsames Briefing und den nächsten Tauchgang an einem Drop-off, Riffgarten, Wrack oder Höhlensystem. Im normalen Ablauf liegen drei bis vier Tauchgänge pro Tag; am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Zwischen den Sprüngen wird gegessen, getrocknet, fotografiert oder einfach geschlafen, während das Schiff zum nächsten Riff fährt. Nachmittags können Wracks, Korallengärten und geschützte Riffbereiche auf dem Plan stehen. Ein Nachttauchgang ist möglich, sofern der Platz und die Schutzbestimmungen es erlauben; in den Marine Parks ist er generell verboten. Die genaue Uhrzeit ergibt sich aus Route, Wetter und den Entscheidungen der Crew. So fühlt sich der Tag nicht wie ein Stundenplan an, sondern wie eine Folge klarer Handgriffe: Wecken, Briefing, Wasser, Essen, wieder Wasser.

Was man an Bord isst

Die Küche serviert drei frisch zubereitete Mahlzeiten am Tag, dazu stehen zwischen den Tauchgängen Snacks bereit. Gegessen wird als Buffet, mit westlichen und lokalen Gerichten sowie vegetarischen Optionen. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke gehören zum Alltag an Bord; Bier und Wein können zusätzlich bestellt werden. Entscheidend ist nicht die einzelne Speise, sondern der Zeitpunkt: Nach dem ersten Tauchgang wartet Frühstück, später folgt eine Mahlzeit, die den nächsten Sprung ins Wasser vorbereitet. Bei vier Tauchgängen täglich wird ein Esstisch schnell zum festen Treffpunkt. Die besonders gute Bewertung der Verpflegung passt dazu. Auf einer Tauchsafari muss niemand über ein Menü diskutieren. Es reicht, wenn das Essen pünktlich da ist, satt macht und nach einem langen Tauchgang besser schmeckt als jede Theorie über Ernährung.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der MY Blue Seas sind auf Taucher zugeschnitten, die nach mehreren Tauchgängen vor allem Ruhe wollen. Die Kabinen liegen überwiegend im Unterdeck; wer Meerblick sucht, wählt eine entsprechende Kabine auf dem Oberdeck. Alle verfügen über Klimaanlage und ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Das Porthole lässt Licht herein, ersetzt aber keinen großen Hotelfensterblick. Dafür bleibt die Kabine ein Rückzugsort und kein Aufenthaltsraum. Draußen wechseln sich zwei Sonnendecks mit geschützten Bereichen ab. Nachts hört man das Schiff arbeiten und das Wasser am Rumpf, während die Klimaanlage die feuchte Wärme aus dem Raum hält. Wer absolute Stille erwartet, sollte ein Schiff auf dem Festland buchen. Wer mit dem sanften Geräusch einer laufenden Safari einschläft, bekommt hier genau das.

Zweibett, Unterdeck

Doppel Meerblick, Oberdeck

Zweibett Meerblick, Oberdeck

Master, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die MY Blue Seas startet und endet in Port Ghalib. Der Transfer vom Flughafen Hurghada oder vom Flughafen Marsa Alam zum Schiff ist bei Safaris ab Port Ghalib eingeschlossen. Ein Guide empfängt dich am Flughafen mit einem Blue-Planet-Liveaboards-Schild, hilft beim Übergang zum klimatisierten Bus und begleitet die Weiterfahrt. Bei Anreise aus Europa ist ein Tag vorher sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht direkt den Einstieg in die Safari gefährden.

Baujahr
2004
Jahr der Renovierung
2013
Länge
37 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × Caterpillar: V12-Zylinder, 3412cc; je 764 PS
Reisegeschwindigkeit
13 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha (1 × 25 PS 1 × 40 PS)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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