Tauchsafaris · Ägypten
MY Destiny – gebaut für Strömung, Weite und gute Tauchgruppen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die MY Destiny ist ein modernes Tauchsafarischiff für kleine Tauchgruppen und abgelegene Riffe im Roten Meer.
- Nitrox ist an Bord verfügbar und im Safariangebot enthalten; getaucht wird mit 12-Liter-Aluminiumflaschen.
- Zwei Beiboote mit Leitern bringen die Taucher zum Riff und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
- Die Routen reichen von Wracktouren im Norden bis zu Brothers, Daedalus, Elphinstone und den Fury Shoals im Süden.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die MY Destiny passt zu Tauchern, die nicht möglichst viele Extras suchen, sondern möglichst viel Zeit unter Wasser. Das Schiff verbindet eine ruhige, moderne Basis mit Routen zu Offshore-Riffen, an denen Strömung, Steilwände und Großfisch den Takt vorgeben. Brothers, Daedalus und Elphinstone sind keine Ziele für einen schnellen Ausflug von der Küste; sie liegen dort, wo das Rote Meer offen und unberechenbarer wird. Wer lieber flache Korallengärten, Dugongs, Delfine oder Wracks sucht, findet ebenfalls passende Fahrten. Die drei Tauchlehrer halten die Gruppen klein, und ENOS begleitet die Taucher als Rückruf- und Ortungssystem. An Bord geht es deshalb weniger um das Vorzeigen eines schwimmenden Hotels als um die Frage, ob der Tagesablauf zum eigenen Tauchen passt: mehrere Tauchgänge, kurze Wege zum Beiboot, ein Deck für die Ausrüstung und abends ein Schiff, das nicht mehr leisten muss, als die nächste gute Abfahrt vorzubereiten.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die MY Destiny wie ein Schiff, das für das offene Rote Meer und nicht für eine Hotelpier gebaut wurde. Der Stahlrumpf, das neue Bugkonzept und die klare, moderne Linienführung geben ihr einen sachlichen Charakter. Sie liegt ruhig im Wasser und schneidet Wellen besser, als es viele ältere Safariboote tun. An Bord bewegt man sich ohne lange Wege zwischen Kabine, Salon, Sonnendeck und Tauchbereich. Die große Treppe am Tauchdeck öffnet den Blick bis in den Salon und wird schnell zum Orientierungspunkt. Unterwegs hört man vor allem das, was auf einem Arbeitsschiff dazugehört: Maschinen, Wasser am Rumpf und die Bewegungen der Crew vor dem nächsten Tauchgang. Das Schiff ist neu gebaut und entsprechend wenig von früheren Reisen gezeichnet. Sein Charakter entsteht nicht aus Patina, sondern aus dem Verhältnis zwischen Platz, Stabilität und einem klar auf Taucher zugeschnittenen Ablauf.
Die Stimmung an Bord
Die MY Destiny ist auf kleine Gruppen ausgelegt, und das merkt man vor allem nach dem ersten Tauchgang. Die Gäste begegnen sich nicht nur am Esstisch, sondern auch beim Anlegen der Ausrüstung, an den Leitern und bei den Briefings. Nach wenigen Tagen kennt die Crew die Flaschen, die Kameras und die kleinen Gewohnheiten jedes Tauchers. Die ägyptische Besatzung arbeitet mit internationalen Ansprechpartnern zusammen; Englisch und Deutsch werden gesprochen. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie reicht Ausrüstung an, fährt die Beiboote, hält Essen und Getränke bereit und sorgt dafür, dass nach dem Tauchgang niemand lange auf seinen Platz warten muss. Abends geht es auf der Flybridge ruhiger zu, im Salon gibt es Raum für Gespräche oder Spiele. Der Eindruck ist weniger der einer anonymen Gruppe als der einer überschaubaren Woche, in der man sich schnell wiedererkennt.
Die Tauchplätze
Die MY Destiny fährt auf acht Tage und sieben Nächte ausgelegten Routen vom Norden bis in den tiefen Süden des Roten Meeres. Brothers, Daedalus und Elphinstone richten sich an erfahrene Taucher: An den Brothers fallen die Wände bis in große Tiefen ab, die Numidia liegt am Big Brother von 8 bis 85 Metern, und an den Inseln ziehen Strömungen Haie und andere Pelagier an. Daedalus ist für Hammerhaie, Thresherhaie und Begegnungen im Blau bekannt; Elphinstone reicht bis 60 Meter und verbindet Steilwände mit Chancen auf Longimanus, Hammerhaie und andere Großfische. Marsa Mubarak ist mit 25 Metern deutlich geschützter und der Platz für Seegraswiesen, Schildkröten und den Dugong. Am House Reef in Marsa Alam geht es bis 40 Meter, mit Korallengärten und möglichen Nachttauchbegegnungen. Fury Shoals bietet Canyons, Riffblöcke und Strömungswechsel; Shaab Alam reicht bis 30 Meter. Fanadir North fällt bis 30 Meter ab, während Gotha Abu Nugar North mit 9 Metern flach bleibt. Für Wrackfans führen die Nordtouren unter anderem zur Thistlegorm und nach Abu Nuhas. Wetter und lokale Bedingungen können die genaue Auswahl verändern.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem häufig Delfine und Meeresschildkröten; auch Barrakudas, Muränen, Riffhaie, Napoleons, Mantas, Nacktschnecken, Kraken und Skorpionfische gehören zu den wiederkehrenden Bildern. An den Offshore-Riffen erklärt die Strömung, warum es sich lohnt, ins Blau zu schauen: Sie bringt Schwärme und größere Jäger an die Wand. An Brothers und Daedalus können graue Riffhaie, Longimanus und Hammerhaie auftauchen, ohne dass eine Begegnung planbar wäre. Elphinstone ist der besondere Platz für Schwarzspitzen- und Tigerhaie, außerdem werden dort Lippfische, Füsiliere und Gorgonien genannt. Marsa Mubarak ist die gezielte Dugong- und Schildkrötensuche über Seegras; die grüne Meeresschildkröte und Riff-Demoisellen sind dort die speziellen Begegnungen. Am House Reef kann mit Glück ein Seepferdchen auftauchen. Fury Shoals bringt Balisten und Delfine ins Spiel, während Abu Galawa Soghayar mit einem kleinen Segelbootwrack und seinen Glasfischschwärmen einen ganz anderen Tauchgang bietet. An den Brothers prägen Hartkorallen und Seeanemonen die Wände.
Die, die euch ins Wasser bringen
Drei Tauchlehrer arbeiten an Bord, unterstützt von einer Crew mit Erfahrung auf See. Die Tauchgruppen bleiben klein; als Richtwert gilt ein Verhältnis von einem Guide zu sieben Tauchern. Englisch und Deutsch sind die Sprachen, in denen man sich an Bord verständigen kann. Auf vielen Nordrouten reichen Open Water und rund 30 geloggte Tauchgänge, für anspruchsvollere Fahrten werden Advanced Open Water oder eine vergleichbare Qualifikation verlangt. Für Marineparks wie Brothers, Daedalus, Zabargad, Rocky und Elphinstone sind mindestens 50 geloggte Tauchgänge vorgeschrieben; bei Fahrten zu solchen Plätzen ist zudem Advanced Open Water oder eine gleichwertige Ausbildung erforderlich. Briefings erklären Einstieg, Strömung, Ausstieg und das Verhalten am Riff, bevor die Gruppen mit den Beibooten losfahren. ENOS dient der Ortung und dem Rückruf von Tauchern. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Defibrillator, Rettungsinseln und Funk stehen für Notfälle bereit. Kurse und Spezialbrevets können an Bord stattfinden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist als Arbeitsbereich gedacht, nicht als dekorative Plattform. Getaucht wird mit 12-Liter-Aluminiumflaschen; 15-Liter- und 10-Liter-Flaschen sowie eine zweite Flasche können auf Anfrage bereitstehen. Nitrox ist verfügbar und im Safariangebot enthalten. Angaben zu Ventilstandard und Mischverfahren werden nicht genannt, deshalb sollte der eigene Regler vor der Abreise dazu passen. An Bord gibt es Leihausrüstung, Ersatzteile und Werkzeug; benötigte Ausrüstung sollte bei der Buchung angegeben werden. Für Kameras und persönliche Dinge stehen Boxen mit Lademöglichkeiten bereit. Der Fotobereich ist großzügig, das Spülbecken für Kameraausrüstung und Tauchequipment getrennt. Drei Außenduschen, darunter eine Regendusche, sowie Toiletten mit Duschmöglichkeit liegen direkt am Tauchbereich. Zwei Yamaha-Beiboote mit Leitern übernehmen die Transfers: Die Taucher werden zum Riff gebracht und nach dem Auftauchen dort aufgenommen, wo sie an der Oberfläche treiben.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben über das Schiff. Wer Schatten und Ruhe sucht, zieht sich in den klimatisierten Salon mit Sofas, Bibliothek, Brettspielen und PlayStation zurück. Auf dem Sonnendeck liegen Plätze zum Schlafen und Lesen; vorne lässt sich die Fahrt beobachten, ohne dass man sich weit vom nächsten Briefing entfernen muss. Die Flybridge ist der Ort für den Kaffee am Morgen und das Getränk nach dem letzten Tauchgang, wenn die Sonne über dem Roten Meer tiefer steht. Während der Fahrt wird aus dem Tauchdeck wieder ein Durchgangsraum, die Beiboote verschwinden aus dem Blickfeld und der Horizont übernimmt. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich deshalb tatsächlich als Pause nutzen: duschen, trocknen, fotografieren, schlafen oder einfach auf das Wasser schauen. Mehr muss eine Oberflächenpause nicht leisten.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Licht mit Kaffee, Ausrüstung und dem Briefing. Danach geht es mit dem Beiboot oder direkt vom Tauchbereich zum ersten Tauchgang. Je nach Tauchtag folgen zwei bis vier Tauchgänge mit Oberflächenpausen, Essen, Schlaf und kurzen Wegen zurück zur eigenen Ausrüstung. Das Frühstück steht am Morgen bereit; die nächsten Mahlzeiten werden so eingeschoben, dass niemand lange auf eine vollständige Pause warten muss. Zwischen den Tauchgängen wandert man in den Salon, auf das Sonnendeck oder in die Flybridge, während das Schiff zum nächsten Riff fährt. An geeigneten Plätzen gehört ein Nachttauchgang zum Programm. Der Tagesablauf endet nicht mit einer festen Uhrzeit, sondern mit dem letzten Rückweg aus dem Wasser, dem Abendessen und dem Gespräch darüber, was im Blau oder an der Wand zu sehen war. Am Ankunfts- und Abreisetag werden keine Tauchgänge angeboten.
Was man an Bord isst
Gefrühstückt wird als Buffet, die weiteren Mahlzeiten werden à la carte vorbereitet. Das ist auf einer Tauchsafari mehr als eine Frage des Stils: Nach dem Tauchgang kann die Küche eine frische Portion zubereiten, statt stundenlang fertige Speisen warmzuhalten. Die Bordküche serviert westliche Gerichte, Snacks stehen über den Tag bereit, und vegetarische sowie vegane Wünsche werden berücksichtigt. Nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee gehören zum Bordangebot; Bier, Wein und Cocktails gibt es ebenfalls, alkoholische Getränke jedoch nicht selbstverständlich inklusive. Auf dem Sonnendeck wird gegrillt, mit Steaks ebenso wie mit Garnelen und Calamari. Bei der speziellen Dive-Dine-Wine-Tour arbeitet zusätzlich ein deutscher Koch mit der Bordküche. Der Esstisch wird so zum festen Zwischenstopp: Man kommt mit nassen Haaren, bespricht den letzten Tauchgang und entscheidet schon, worauf man nach dem nächsten Sprung ins Wasser Appetit hat.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der MY Destiny sind auf Erholung nach mehreren Tauchgängen ausgelegt. Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck; je nach Buchung gibt es Lower Deck Twin und Double, Upper Deck Twin und Double sowie eine Suite. Klimaanlage und ein eigenes Bad mit Regendusche und WC machen den Rückzug einfach, wenn draußen noch jemand im Salon sitzt. Bettwäsche, Handtücher, Bademäntel und Ponchos liegen bereit. Das Licht bleibt in der Kabine unter eigener Kontrolle, während draußen der Tagesbetrieb langsam verstummt. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte sich bewusst sein, dass ein Safarischiff nie völlig still wird: Motoren, Generatoren und Wasser gehören zur Nacht auf See. Dafür fällt der Weg zum Frühstück kurz aus. Man wacht nicht in einem fremden Hotel auf, sondern dort, wo der nächste Tauchplatz bereits unter dem Schiff liegen kann.
Doppel, Oberdeck
Zweibett, Oberdeck
Suite
Zweibett, Unterdeck
Doppel, Unterdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die MY Destiny fährt je nach Route ab Hurghada oder Marsa Alam und kehrt dorthin oder nach Hurghada zurück. Ein Reiseleiter erwartet die Gäste am Flughafen; der Transfer zum Schiff wird von einem örtlichen Unternehmen durchgeführt und ist nicht in jedem Fall im Safaripreis enthalten. Die genauen Transferdetails werden mit den Fluginformationen organisiert. Wer kann, reist einen Tag früher an: Das nimmt dem ersten Safaritag den Druck, falls der Flug verspätet ist oder der Weg zum Hafen länger dauert.
Decksplan
Was das Schiff für den Ozean tut
Nachhaltigkeit zeigt sich an Bord vor allem in konkreten Kleinigkeiten. Mahlzeiten werden außer beim Frühstück à la carte bestellt, damit weniger Essen übrig bleibt. Selbst gemachte Marmelade wird in Gläsern serviert, um Plastik zu vermeiden. In den Kabinen stehen biologisch abbaubares Shampoo und Duschgel bereit; reef-freundliche Sonnencreme ist an Bord erhältlich. Diese Maßnahmen ersetzen keine vollständige Umweltbilanz, sie zeigen aber, wo das Schiff seinen Verbrauch im Reisealltag begrenzt.
- Baujahr
- 2023
- Jahr der Renovierung
- 2025
- Länge
- 37 m
- Breite
- 8 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 2
- Motoren
- 2 × MAN 900 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Beiboote
- 2 × Yamaha mit 85 PS und Leitern
- Webseite
- mydestinyliveaboard.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.















