Tauchsafaris · Ägypten
Dolce Vita Egypt – hinaus zu den großen Riffen des Roten Meeres
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Dolce Vita Egypt fährt zu Brothers, Daedalus, Elphinstone und weiteren Riffen im Roten Meer.
- Nitrox ist an Bord ohne Aufpreis verfügbar.
- Das Schiff verbindet ein schattiges Tauchdeck mit Plattform, getrennten Spülbecken und Außen duschen.
- An Bord gibt es Vollpension, Buffetküche, Snacks über den Tag und lokale wie westliche Gerichte.
- Die Crew spricht Englisch und Französisch; Schnorchler und Nichttaucher sind willkommen.
Die Einladung
Die Dolce Vita Egypt passt zu Tauchern, die nicht wegen einer stillen Hotelwoche an Bord gehen, sondern wegen der Riffe vor der Küste. Brothers, Daedalus und Elphinstone gehören zu den Zielen, bei denen Strömung, Steilwände und große Fische den Tauchgang bestimmen können. Dazu kommt Nitrox ohne Aufpreis – auf einer Safari mit mehreren Tauchgängen pro Tag ist das kein Nebendetail. Wer nach Hammerhaien oder ozeanischen Weißspitzenhaien sucht, findet hier die passende Richtung. Wer lieber zwischen Korallengärten, Wänden und flacheren Riffen wechselt, kann aus den nördlichen und zentralen Routen wählen. Die Dolce Vita Egypt ist kein Schiff für eine austauschbare Kreuzfahrt. Sie ist eine Basis, von der aus man früh ins Wasser geht und erst aufhört, wenn der Tag unter Deck zurückkehrt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Dolce Vita Egypt wie ein Arbeitsschiff für lange Tage auf See: kein schwimmendes Designhotel, sondern ein Tauchboot mit klarer Aufgabe. Die Renovierung hat die Räume aufgefrischt, ohne den praktischen Charakter zu verstecken. An Bord bewegt man sich zwischen Innen salon, Außenterrasse, Beobachtungsdeck und dem Bereich, an dem die Tauchgänge beginnen. Der Salon ist klimatisiert, draußen gibt es Sonne, Wind und Schatten. Unterwegs bleibt das Schiff nicht abstrakt: Motoren, Wasser und die Bewegungen des Rumpfs gehören zum Erleben dazu. Die Passagierzahl ist so gewählt, dass man sich an Bord nicht anonym bleibt. Nach kurzer Zeit kennt man die Gesichter, die morgens ebenfalls auf dem Tauchdeck stehen. Wer eine makellose Luxuskulisse sucht, sollte anders wählen. Wer ein zweckmäßig eingerichtetes Safarischiff mit direktem Zugang zum Meer sucht, findet hier einen ehrlichen Rahmen.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht die Stimmung nicht durch Animation, sondern durch Wiederholung: dieselben Menschen beim Briefing, auf der Plattform, am Buffet und später im Salon. Nach dem ersten Tag weiß man, wer früh ins Wasser will, wer lange an der Kamera arbeitet und wer beim Abendessen von der Sicht unter einer Wand erzählt. Die Crew bleibt dabei nah am Ablauf. Sie hält das Tauchdeck in Ordnung, unterstützt beim Ein- und Ausstieg und sorgt dafür, dass zwischen den Tauchgängen nicht aus kleinen Handgriffen ein Problem wird. Abends bleibt die Unterhaltung einfach: Gespräche, Bilder, ein Getränk oder der Blick über das dunkle Wasser. Die sehr gute Bewertung der Crew und die volle Bewertung der Verpflegung passen zu diesem Eindruck. Die Dolce Vita Egypt lebt weniger von Show als von Menschen, die ihren Teil des Tages zuverlässig erledigen.
Die Tauchplätze
Die Routen reichen vom klassischen Dreieck Brothers–Daedalus–Elphinstone bis zu Varianten mit Rocky Island, Zabargad, Safaga, dem Norden und Dahab. Die aufgeführten Reisen dauern jeweils acht Tage und sieben Nächte. Elphinstone fällt bis auf -60 m ab und verbindet steile Wände mit der möglichen Begegnung von Hammerhaien, ozeanischen Weißspitzenhaien und anderen Pelagiern. Brothers reicht bis -85 m; dort bestimmen Inselwände, Korallen und große Fische den Tauchgang. Abu Kafan bietet Steilwände und Drift-Tauchgänge, während Middle Reef ein Labyrinth aus Hartkorallenblöcken bildet. Für ruhigere und flachere Tauchgänge stehen Fanadir North bis -30 m, Gotha Abu Nugar North bis -9 m und Shaab Sabina bis -14 m auf den Steckbriefen. Shaab Claude führt durch Passagen zwischen Porites-Korallen bis -22 m. Shaab Ruhr Umm Gamar und El Fanadir reichen bis -40 m, Ras Abu Galum bis -80 m und das Blue Hole bis -130 m. Daedalus, Rocky Island und Zabargad gehören zu den Routen, ohne dass für sie hier eine Tiefe genannt wird.

Daedalus →
Max. Tiefe · 40 m

Elphinstone →
Max. Tiefe · 60 m

Rocky Island →

Abu Kafan →

Middle Reef →

Fanadir North →
Max. Tiefe · 30 m

Gotha Abu Nugar North →
Max. Tiefe · 9 m

Shaab Sabina →
Max. Tiefe · 14 m

Shaab Claude →
Max. Tiefe · 22 m

Shaab Ruhr Umm Gamar →
Max. Tiefe · 40 m

El Fanadir →
Max. Tiefe · 40 m

Ras Abu Galum →
Max. Tiefe · 80 m

Blue Hole →
Max. Tiefe · 130 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route können Schildkröten, Riffhaie, Barrakudas, Muränen, Stachelmakrelen und Weichkorallen an mehreren Plätzen zum vertrauten Teil der Woche werden. Graue Riffhaie sind ebenso vertreten wie Mantas, Thunfische, Napoleons und ozeanische Weißspitzenhaie. Das sind keine Garantien für jeden Sprung ins Wasser, sondern Tiere, deren Lebensräume die Route immer wieder berührt. Für besondere Begegnungen lohnt der genaue Blick auf den einzelnen Platz: Elphinstone ist der Ort für Hammerhaie, schwarze Spitzenriffhaie, ozeanische Weißspitzenhaie, Füsiliere und Gorgonien. Zabargad kann sogar Dugongs, Delfine, Segelfische und Mantas bringen. Am Blue Hole gehören Drückerfische zum besonderen Bild, während Ras Abu Galum mit Krokodilfischen und großen Augenmakrelen lockt. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der Platz für den Riesen-Zackenbarsch und drei Wracks. In El Fanadir sucht man nach Gaterinen; Shaab Sabina trägt den Charakter eines flachen Korallengartens mit Riffleben und kleinen Riffhaien.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch und Französisch. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Funk über VHF, DSC und SSB, GPS, Mobil- und Satellitentelefone, Rettungsboote, Feueralarme und ausgebildete Erste-Hilfe-Kräfte bereit. Wie viele Guides pro Gruppe arbeiten, welche individuellen Brevets sie führen und ob ein Defibrillator an Bord ist, bleibt offen. Ebenso ist kein festes Mindestniveau und keine verlangte Zahl an Tauchgängen genannt. Für den Gast zählt deshalb vor allem, die eigene Erfahrung bei der Buchung klar anzugeben und die Briefings aufmerksam zu verfolgen. Die Tauchplätze reichen von flachen Korallengärten bis zu starken Offshore-Riffen und großen Tiefen. Das verlangt keine Heldentaten, sondern saubere Tarierung, gutes Strömungsverhalten und die Bereitschaft, sich an die Gruppe und die Bedingungen zu halten. Ein privater Guide kann optional gebucht werden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt: Es gibt einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform für den Einstieg, Spülbecken und getrennte Möglichkeiten zum Reinigen von Kameras. Außen duschen helfen nach dem Auftauchen, bevor man sich zum Essen oder in den Salon begibt. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird angeboten und ist ohne Aufpreis verfügbar. Leihausrüstung kann an Bord genutzt werden; Marken und einzelne Ausrüstungsteile sind nicht angegeben. Auch Angaben zu Flaschengrößen, Material, Füllsystem und Kompressor fehlen, deshalb bleibt hier nur das Wesentliche sicher: Das Schiff bringt Taucher über eine Plattform ins Wasser und bietet die nötige Infrastruktur für Ausrüstung und Kameras. Sauerstoff, Funk, GPS, Rettungsboote, Signalraketen und eine ausgebildete Erste-Hilfe-Crew gehören zur Sicherheitsausstattung. Das Tauchdeck ist kein Nebenschauplatz. Es ist der Ort, an dem eine Woche funktioniert oder anstrengend wird.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchfläche, die Außenterrasse, das Beobachtungsdeck und den klimatisierten Salon. Manche bleiben mit nassen Haaren draußen und warten auf den nächsten Sprung ins Wasser. Andere ziehen sich für eine Weile in den Innenraum zurück, lesen oder schlafen. Die Fahrzeit gehört ebenfalls zur Reise: Das Schiff verlässt einen Platz, während auf dem Deck Flaschen vorbereitet, Kameras gespült oder Handtücher getrocknet werden. Für einen Nachmittag ohne Tauchgang gibt es Raum für Ruhe, einen Drink an der Bar oder eine Massage. Das ist kein Programm, das die Pause füllt. Es ist die angenehme Leere, die nach einem intensiven Tauchgang gebraucht wird. Schnorchler und Nichttaucher können den Tag an Deck verbringen und müssen nicht an jeder Aktivität unter Wasser teilnehmen.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem Tagesanbruch, wenn das erste Briefing die Gruppe aus den Kabinen und dem Salon auf das Tauchdeck bringt. Danach folgen Einstieg, Tauchgang, Rückkehr über die Plattform, Frühstück und die kurze Ruhe, die ein Körper nach dem ersten Sprung braucht. Zwischen den weiteren Tauchgängen werden Flaschen vorbereitet, Kameras gespült, gegessen und die nächste Ausfahrt besprochen. Wenn das Schiff den Platz wechselt, läuft die Fahrt in den Tag hinein; draußen ziehen Wasser und Riffkante vorbei, während an Bord niemand lange nach Beschäftigung suchen muss. Ein Nachttauchgang gehört zum Angebot und verändert den Blick auf denselben Lebensraum: weniger Weite, mehr Bewegung im Lichtkegel. Nach dem letzten Auftauchen bleibt Zeit für eine Dusche, das Abendessen und Gespräche über das, was unter Wasser passiert ist. Dann wird es ruhiger. Am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf neu, aber selten mit denselben Bildern.
Was man an Bord isst
Gegessen wird als Buffet, mit westlicher Küche und Gerichten aus der Region. Vollpension, Trinkwasser, Tee, Kaffee, alkoholfreie Getränke und Snacks über den Tag gehören zum Bordalltag; Bier und Wein sind erhältlich. Eine Mahlzeit auf einer Tauchsafari muss vor allem zur Belastung des Tages passen: Man kommt hungrig aus dem Wasser, isst, ruht kurz und denkt bald wieder an den nächsten Tauchgang. Deshalb zählt nicht die Dekoration des Tisches, sondern dass etwas bereitsteht, wenn die Gruppe zurückkommt. Die Küche wird zum festen Treffpunkt zwischen den Tauchgängen. Ein Barbecue am Strand bringt Abwechslung in die Woche. Wer viermal täglich taucht, merkt schnell, ob die Küche zuverlässig arbeitet. Hier liegt eine der klaren Stärken des Schiffs.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Unter-, Haupt- und Oberdeck; je nach Kategorie gibt es Doppel- oder getrennte Betten, private Bäder, Klimaanlage und Fenster, teilweise mit Blick aufs Meer. Entscheidend ist weniger die Ausstattungsliste als die Lage: Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, schläft auf einem Schiff anders als in einem Hotel an Land. Die Nächte wechseln zwischen dem ruhigen Liegen vor Anker und dem leisen Arbeiten eines Schiffes, das weiterzieht. Nach einem langen Tauchtag braucht es keinen großen Raum, sondern eine Koje, eine warme Dusche und einen Platz, an dem die nasse Ausrüstung nicht im Weg liegt. Die Dolce Vita Egypt bietet dafür einen funktionalen Rückzugsort. An Deck bleibt Raum für einen letzten Blick in die Dunkelheit, bevor die Klimaanlage und das gleichmäßige Schaukeln den Tag beenden.
Kabinen 1-8, Unterdeck
Doppelkabine 13, Hauptdeck
Doppelkabine 11-12, Oberdeck
Zweibettkabinen 9-10, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die aufgeführten Abfahrten beginnen je nach Route in Hurghada oder Port Ghalib und enden dort oder im jeweils angegebenen Zielhafen. Ein Flughafentransfer ist eingeschlossen. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte die Ankunft nicht auf den letzten möglichen Moment legen und möglichst einen Tag vorher da sein. Die genauen Transferinformationen erhält man im Rahmen der Reiseorganisation.
Decksplan
- Baujahr
- 2004
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 38 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 13
- Anzahl Badezimmer
- 12
- Motoren
- 2 × 820
- Webseite
- seafari-diving.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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