Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Ägypten

Ghazala Explorer – moderne Basis für lange Tage im Roten Meer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die 2021 fertiggestellte Ghazala Explorer verbindet helle, moderne Räume mit einem Tauchbetrieb, der klar auf lange Tage unter Wasser ausgelegt ist.
  • Zwei RIBs bringen die Taucher auch an Riffe, an denen das Schiff nicht direkt anlegen kann.
  • Nitrox ist ohne Aufpreis verfügbar; die Tauchplattform, der beschattete Bereich und die Kamerastationen sind für regelmäßige Tauchgänge eingerichtet.
  • Je nach Route geht es zu den Wracks und Riffen im Norden, nach Safaga oder zu den Offshore-Riffen der Brothers und von Elphinstone.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Ghazala Explorer passt zu Tauchern, die nicht zwischen Komfort und anspruchsvollen Rotmeerplätzen wählen wollen. Das Schiff ist modern, hell und groß genug für angenehme Pausen, bleibt aber ein Arbeitsgerät für das Tauchen: feste Plätze für die Ausrüstung, eine Plattform am Wasser und zwei RIBs für die schnellen Wege zum Riff. Die Routen reichen von Thistlegorm, Abu Nuhas und Ras Mohammed bis zu Brothers, Daedalus und Elphinstone. Wer nach dramatischen Steilwänden, Wracks, Strömung und Großfisch sucht, findet hier die passende Bühne. Wer lieber ruhig über Korallengärten zieht, bekommt ebenfalls passende Abschnitte. Der entscheidende Punkt ist die Kombination: viel Tauchzeit, gute Organisation und ein Schiff, auf dem die Oberflächenpausen nicht zur Geduldsprobe werden.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Ghazala Explorer eher wie eine moderne Yacht als wie ein zweckmäßiger Safarikahn. Der Stahlrumpf, die klaren Linien und die hellen Innenräume geben ihr einen aufgeräumten Eindruck; nichts wirkt auf eine künstliche Abenteuerkulisse getrimmt. Beim Ablegen hört man natürlich die Maschinen, doch an Bord verteilt sich das Leben über mehrere Außenbereiche, Salon und Sonnendecks, statt sich auf einen engen Aufenthaltsort zu drängen. Die Wege zur Tauchplattform sind kurz und logisch. Schuhe bleiben an Land, die Ausrüstung bekommt ihren festen Platz, und nach dem Briefing muss niemand lange suchen. Das Schiff ist neu genug für Komfort, aber nicht so geschniegelt, dass man Angst vor Salz und nassen Handtüchern bekommt.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Stimmung nicht durch Dekoration, sondern durch den gemeinsamen Ablauf. Die Taucher sitzen beim Essen wieder zusammen, vergleichen Sichtungen und lernen schnell, wer im Blau nach Haien sucht und wer unter jedem Korallenblock nach einer Muräne schaut. Die Crew bleibt dabei sichtbar: Sie hilft beim Anlegen, nimmt Flaschen an, hält die Abläufe in Gang und unterstützt, wenn jemand beim Aufbau oder mit der Kamera eine Hand braucht. Drei Guides und ein internationales Team aus lokalen und internationalen Crewmitgliedern geben der Woche Struktur, ohne sie zu verplanen. Abends geht es meist um die Bilder des Tages, ein Getränk an der Bar oder das nächste Briefing. Die sehr guten Rückmeldungen zu Verpflegung, Tauchen und Crew passen zu diesem praktischen, persönlichen Eindruck.

Die Tauchplätze

Die Auswahl hängt von der gebuchten Route ab. Brothers, Daedalus und Elphinstone verbindet Offshore-Wände mit der Chance auf Haie und pelagische Begegnungen; an den Brothers liegen außerdem die Wracks Aida und Numidia. Elphinstone fällt mit seiner Wand bis maximal -60 m ab, während Fanadir North bis maximal -30 m ein langsameres Suchen nach Steinfischen, Skorpionfischen, Rotfeuerfischen und Muränen erlaubt. Gotha Abu Nugar North bleibt mit maximal -9 m flach und ist ein farbiger Korallengarten. Abu Kafan lebt von Steilwänden, Drifttauchgängen und großen Fischen. In Safaga führen Middle Reef, Shaab Claude mit seinen Porites-Korallen bis maximal -22 m und Shaab Hamdallah bis maximal -20 m durch Korallenstrukturen. Shaab Ruhr Umm Gamar und El Fanadir reichen jeweils bis maximal -40 m; Shaab Sabina bis maximal -14 m. Die Safaga-Soraya-Tour bietet ein selten besuchtes Riff bis maximal -20 m. Je nach Fahrplan dauern die Safaris acht Tage und sieben Nächte und starten sowie enden in Hurghada.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man vielen Tieren, die das Rote Meer in fast jedem Abschnitt prägen: Muränen, Meeresschildkröten, Barrakudas, Riffhaien, grauen Riffhaien, Thunfischen, Anthias, Weichkorallen und Schmetterlingsfischen. Das ist die beständige Kulisse, nicht die Garantie für eine bestimmte Begegnung. Für den besonderen Grund eines einzelnen Tauchplatzes lohnt der Blick auf die Ausnahmen: Elphinstone kann Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie, Fusilier und einen ozeanischen Weißspitzenhai bringen. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der Platz für Zackenbarsche und den großen Zackenbarsch. Shaab Claude bietet Clownfische, Gamul Soraya den Fledermausfisch. In Shaab Sabina stehen Riffbarsche im Korallengarten, während Shaab El Erg mit Glasfischen und der Nacktschnecke Chromodoris willani lockt. Wo Strömung an die Wand drückt, lohnt der Blick ins Blau; die großen Tiere bleiben dennoch eine Möglichkeit, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Drei Tauchguides beziehungsweise Tauchlehrer begleiten die Reise; rechnerisch sind höchstens acht Taucher einer Führungskraft zugeordnet. Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Spanisch. PADI- und SSI-Ausbildungen können an Bord stattfinden, ebenso die Nitrox-Ausbildung; für die südlichen Routen werden mindestens dreißig geloggte Tauchgänge empfohlen. Die BDE-Route verlangt Advanced Open Water oder eine Deep-Dive-Spezialausbildung, die ebenfalls an Bord nachgeholt werden kann. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Platz, Ablauf und Bedingungen. Die Guides dürfen Gruppen je nach Erfahrung und Zertifizierung anders einteilen oder einzelne Tauchgänge auslassen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, Sonar und Rettungsinseln gehören zur Sicherheitsausstattung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist für wiederholte Tauchgänge eingerichtet, nicht nur für den Einstieg ins Wasser. Zur Verfügung stehen vierundzwanzig Aluminiumflaschen mit zwölf Litern, DIN-Adapter und zwei Bauer-Kompressoren. Nitrox wird kostenlos angeboten. Die Flaschen stehen an festen Plätzen, sodass die Ausrüstung nicht bei jedem Tauchgang neu organisiert werden muss. Eine Tauchplattform, ein beschatteter Bereich, Spülbecken und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras gehören zum Ablauf; Ladeplätze und ein Fotobereich nehmen die empfindliche Ausrüstung aus dem allgemeinen Gedränge. Zwei RIBs übernehmen die Transfers zu den Tauchplätzen und holen Taucher dort ab, wo sie auftauchen. Vom Hauptschiff kann ebenfalls getaucht werden. Leihausrüstung ist verfügbar, konkrete Marken werden nicht genannt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf das beschattete Tauchdeck, die Außenbereiche oder die Sonnendecks. Dort trocknen Anzüge, Kameras werden gesichert, und aus dem kurzen Gespräch über den letzten Tauchgang wird oft die Planung für den nächsten. Im klimatisierten Salon gibt es Platz zum Lesen, für Videos, Spiele oder die Sichtung von Bildern. Während der Fahrt verändert sich der Blick: Riffkante und Beiboot verschwinden, offenes Wasser übernimmt. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich auf dem Deck verbringen, ohne dass man ständig im Weg steht. Die Pausen sind nicht spektakulär. Genau das ist ihr Wert nach einem tiefen oder strömungsreichen Tauchgang.

Ein Tag an Bord

Nach der Ankunft und dem Sicherheits- sowie Bootsbriefing beginnt der eigentliche Safaritag mit dem ersten Tauchgang. An den Haupttagen folgen drei bis vier Tauchgänge, dazwischen liegen Mahlzeiten, Flaschenwechsel, kurze Ruhe auf dem beschatteten Deck und die Fahrt zum nächsten Riff. Wenn die Behörden es erlauben, kommt ein Nachttauchgang dazu; in den Nationalparks ist er nicht gestattet. Die Guides erklären vor jedem Einstieg den Platz und teilen die Gruppen nach Erfahrung und Zertifizierung ein. Am vorletzten Tag sind höchstens zwei Tauchgänge vorgesehen, danach geht es zurück in den Hafen. Der letzte Abend gehört dem Zusammenpacken und dem Abschlussbriefing. Am Abreisetag wird gefrühstückt, ausgecheckt und der Transfer organisiert.

Was man an Bord isst

Drei geplante Mahlzeiten begleiten den Tauchtag, dazu stehen Snacks über den Tag bereit. Gegessen wird als Buffet mit westlich geprägter Küche; vegetarische und vegane Wünsche können berücksichtigt werden, wenn sie vorher bekannt sind. Wasser, Tee und Kaffee gehören dazu, Bier und Wein sind erhältlich, aber nicht automatisch eingeschlossen. Das ist auf einer Safari mehr als Hotellogistik: Zwischen zwei Tauchgängen braucht es Essen, das zugänglich bleibt, ohne den nächsten Sprung ins Wasser zur schweren Entscheidung zu machen. Abends kann draußen gegessen werden, und bei passenden Landgängen gehört auch ein Barbecue am Strand zum möglichen Programm. Die Küche hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Die Nächte auf See

Die Nächte spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Es gibt Kabinen auf dem Unter- und Oberdeck sowie Suiten mit wandelbarer Bettanordnung; Panoramafenster öffnen den Blick auf das Wasser, sofern die Lage der Kabine ihn freigibt. Der praktische Unterschied liegt weniger in der Ausstattung als in der Ruhe und im Licht: Nach einem langen Tauchtag kann die Tür geschlossen werden, während Salon und Deck draußen weiterleben. Warme Duschen, Handtücher und tägliche Reinigung nehmen den einfachen Dingen Gewicht. In den Innenräumen bleibt die Temperatur angenehm kühl. Wer nachts lieber draußen sitzt, findet auf den Sonnendecks Platz für Wind, Sterne und das gleichmäßige Arbeiten des Schiffs.

Zweibettkabinen, Unterdeck

Einzelkabine, Unterdeck

Zweibettkabinen, Oberdeck

Zweibettsuite wandelbar, Oberdeck

Suite wandelbar, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safaris starten und enden je nach gebuchter Route in Hurghada oder Port Ghalib. Transfers vom Flughafen beziehungsweise Hotel zum Schiff und zurück sind eingeschlossen, müssen aber vorher bestätigt werden. Die Crew informiert die Gäste über die Rückreise; wer einen Tag vor dem Boarding ankommt, nimmt Druck aus der Anreise und startet ruhiger in die Safari.

Decksplan

Baujahr
2021
Länge
37 m
Breite
8,2 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
14
Motoren
2 × MAN 1100 PS
Reisegeschwindigkeit
11 Knoten
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort