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Tauchsafaris · Ägypten

Hammerhead I – Holz, Riffe und lange Tage im Roten Meer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ein 32 Meter langes Holzschiff für maximal 20 Taucher mit großzügigem Tauchdeck und 21 persönlichen Ausrüstungsplätzen.
  • Die Route Super Diversity führt von Marsa Alam zu Daedalus, St. John's und Sataya und dauert 8 Tage und 7 Nächte.
  • Panoramalounge, Innen- und Außenbereich sowie Sonnendeck geben zwischen den Tauchgängen mehrere Rückzugsorte.
  • Vorausgesetzt werden mindestens 50 Tauchgänge und AOWD oder eine gleichwertige Zertifizierung.

Die Einladung

Die Hammerhead I ist für Taucher interessant, die den Tag nicht in einer Hotelanlage, sondern zwischen Tauchdeck, Beiboot und abgelegenen Riffen verbringen wollen. Ihr Charakter liegt weniger in großer Show als in der Verbindung aus Holzschiff, klar geordnetem Arbeitsplatz und einer Route, die Daedalus, St. John's und Sataya zusammenbringt. Wer ins Rote Meer fährt, um Wände, Großfisch und Riffe abseits der Küste zu sehen, sucht hier die richtige Art von Einfachheit: ankommen, Ausrüstung vorbereiten, ins Beiboot steigen und dort ins Wasser gehen, wo das Riff beginnt. Die Hammerhead I ist kein Schiff für Einsteiger ohne Taucherfahrung. Sie richtet sich an zertifizierte Taucher mit mindestens 50 Tauchgängen, die sechs Tauchtage auf See wirklich nutzen möchten.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Hammerhead I wie ein Arbeitsboot für eine Tauchsafari, nicht wie ein schwimmendes Designhotel. Das Holz gibt dem Schiff Wärme und Charakter; zugleich sind die Wege auf das konzentriert, was eine Taucherwoche braucht. Draußen liegt der eigentliche Mittelpunkt: ein geräumiges Tauchdeck, an dem jeder seine Ausrüstung an einem festen Platz aufbauen und prüfen kann. Innen öffnet sich eine helle Lounge mit Blick über das Meer, während das Sonnendeck einen klaren Gegenpol zum laufenden Tauchbetrieb bildet. Das Schiff ist groß genug, um sich zurückzuziehen, aber nicht so anonym, dass die Gruppe sich verliert. Nach dem ersten Briefing weiß man schnell, wo Flaschen, Neopren und nasse Füße hingehören.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht die Stimmung nicht durch Animation, sondern durch den gemeinsamen Tauchplan. Zehn Kabinen und eine begrenzte Zahl von Gästen bringen die Gruppe schnell zusammen: Man kennt die Flaschen, die Kameras und die Geschichten vom letzten Tauchgang bald ebenso wie die Gesichter. Die englischsprachige Crew hält den Ablauf in Gang, ohne den Tag mit Programmpunkten zu überladen. Nach dem Abendessen sitzen einige noch im Salon, andere gehen an Deck und lassen die Fahrt ausklingen. Die Hammerhead I passt zu Menschen, die tagsüber konzentriert tauchen und abends keine Bühne brauchen. Der gemeinsame Nenner ist das Riff.

Die Tauchplätze

Die Super-Diversity-Route dauert 8 Tage und 7 Nächte mit 6 Tauchtagen und verbindet Marsa Alam, Daedalus, St. John's und Sataya. Daedalus steht für abgelegene Offshore-Tauchgänge und die Möglichkeit, an einer offenen Riffwand auf Großfisch zu hoffen; genaue Tiefenangaben liegen für diesen Platz nicht vor. St. John's bringt abgelegene Riffe und mehrere Tauchgänge an einem Tag in die Reise. Sataya ergänzt die Route mit Riffen und einem Nachttauchgang. Die regionalen Plätze zeigen, wie breit das Rote Meer darüber hinaus ist: Elphinstone reicht bis -60 m und verbindet eine Steilwand mit Begegnungen im Blau, darunter Hochsee-Weißspitzenhaie, Hammerhaie und Walhaie. Marsa Mubarak reicht bis -25 m und führt in Seegraswiesen, in denen Dugongs und Schildkröten gesucht werden. Abu Sail reicht bis -40 m und bietet eine Passage durch eine Unterwasserhöhle. Marsa Abu Dabbab ist mit -20 m flacher und bekannt für Seegras, Dugongs und große grüne Schildkröten.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man immer wieder dem typischen Roten Meer: Meeresschildkröten, Delfinen, Barrakudas, Napoleons, Skorpionfischen, Muränen, Doktorfischen und bunten Riffbarschen. Weichkorallen und Putzerfische geben den Riffen Struktur, während Mantas, Dugongs und graue Riffhaie an mehreren Plätzen möglich sind. Der Reiz liegt in den Ausnahmen. Elphinstone ist der Platz für Hochsee-Weißspitzenhaie, Walhaie und Hammerhaie; dort zieht die offene Lage Großfisch an die Wand. Habili Ghadir bringt mit Hartkorallen und Weißspitzen-Riffhaien einen anderen Schwerpunkt. In Marsa Mubarak können Taucher nach einem Dugong suchen, während Marsa Abu Dabbab für Dugong und große grüne Schildkröten in den Seegraswiesen steht. Eine Begegnung bleibt eine Begegnung, keine Zusage. Gerade deshalb zählt der Moment, wenn aus Blau plötzlich ein großer Körper auftaucht.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Betreuung an Bord erfolgt auf Englisch. Für diese Safari werden AOWD oder eine gleichwertige Zertifizierung und mindestens 50 absolvierte Tauchgänge verlangt; das setzt Erfahrung mit wiederholten Tauchgängen, Beibootbetrieb und wechselnden Bedingungen voraus. Die Tauchgänge werden an Bord besprochen und über die Guides organisiert, während die einzelnen Gruppen nach dem Briefing ins RIB gehen. Eine feste Zahl von Guides oder ein bestimmtes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht angegeben. Zur Sicherheitsausstattung gehören ein Erste-Hilfe-System, eine Sauerstoffflasche, Feuerlösch- und Rauchmeldesysteme, Radar, GPS, VHF und zwei Rettungsinseln mit Platz für jeweils 20 Personen. Das Schiff ist damit auf den normalen Ablauf ebenso wie auf einen Notfall auf See vorbereitet.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Punkt des Schiffs. 21 persönliche Ausrüstungsplätze geben jedem Taucher Raum zum Aufbauen, Prüfen und Verstauen, ohne dass sich die Arbeitsfläche sofort in ein Durcheinander verwandelt. Getaucht wird mit 12-Liter-Flaschen und Gewichten; zwei Bauer-Kompressoren übernehmen die normale Füllung. Nitrox wird über einen eigenen Coltri-Sub-Kompressor mit Membransystem angeboten und ist eine kostenpflichtige Option. Ausrüstung kann gemietet werden, ebenso 15-Liter-Flaschen, Flossen und Füßlinge, Computer oder vollständige Ausrüstung. Für die Fahrten zu den Riffen stehen zwei 5,2 Meter lange RIBs mit Yamaha-40-PS-Motoren bereit. Sie bringen die Tauchgruppen vom Schiff zum Riff und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Angaben zu Ventiltypen, Marken, Fototisch, Spülbecken oder warmer Dusche liegen nicht vor.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über mehrere Ebenen. Wer Schatten und Ruhe sucht, geht in die Lounge oder in den überdachten Außenbereich; wer Sonne möchte, nimmt auf dem Sonnendeck Platz. Die Panoramafenster machen die Fahrten selbst zu einem Teil des Tages, besonders wenn die Riffe nur noch als nächste Station auf der Karte existieren und draußen Wasser bis zum Horizont liegt. Nach dem Anlegen im Tauchgebiet wechseln die ruhigen Stunden mit dem kurzen, geschäftigen Ablauf des Decks: Ausrüstung prüfen, trinken, essen, Briefing hören und wieder ins Beiboot steigen. Viel mehr braucht eine Tauchsafari oft nicht.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Hitze zunimmt und das Meer unruhiger werden kann. Danach folgen die Tauchgänge in der Reihenfolge, die Riff, Wetter und Fahrt verlangen. Auf Daedalus stehen an zwei Tagen jeweils drei Tauchgänge im Reiseablauf, St. John's bringt einen weiteren Tag mit drei Tauchgängen, und Sataya wird ebenfalls mit drei Tauchgängen sowie einem Nachttauchgang angefahren. Dazwischen liegen Essen, Trinken, Ausrüstungspflege und die kurze Ruhe auf dem Sonnendeck oder im Salon. Das Schiff fährt weiter, wenn der nächste Platz entfernt liegt; an den Riffen wird es wieder zum Ausgangspunkt für die RIBs. Am letzten Tag endet die Reise nach dem Frühstück und dem Check-out.

Was man an Bord isst

Gegessen wird in Buffetform, mit frisch zubereiteten westlichen und lokalen Gerichten. Dazu kommen Obst und Snacks über den Tag sowie Kaffee, Tee und alkoholfreie Heiß- und Kaltgetränke. Das passt zum Bordalltag: Nach dem Tauchgang braucht niemand ein langes Restaurantprogramm, sondern einen Teller, der schnell erreichbar ist und wieder Energie für die nächste Runde gibt. Die Mahlzeiten werden im Panoramabereich mit Blick aufs Meer eingenommen. Sonderkost ist vorgesehen, sollte aber vor der Reise angegeben werden. Bei vier Tauchgängen an einem vollen Tag wird der Esstisch weniger zum langen Sitzen als zu dem Ort, an dem man sich zwischen Briefing, Duschen und dem nächsten Sprung ins Wasser wieder sammelt.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringt man in Standard- oder Masterkabinen auf verschiedenen Decks. Sie sind auf Ruhe und Privatsphäre ausgelegt und haben eine individuell regelbare Klimaanlage. Viel entscheidender als die Kategorie ist bei einer Tauchsafari, ob die Kabine nach einem langen Tag einen Rückzugsort schafft; dafür sorgt hier die klare Trennung zwischen Schlafraum, Salon und Außenbereichen. Das Holz und die gedämpfte Innenraumgestaltung geben dem Schiff eine wärmere Atmosphäre als ein rein funktionaler Metallrumpf. Von draußen kommen das Wasser, Wind und die Bewegungen des Schiffs näher heran als in einem Hotel. Wer bei laufendem Schiff absolute Stille erwartet, sollte sich darauf einstellen, dass eine Safari auf See Geräusche mitbringt.

Standard-Kabine

Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet in Marsa Alam und endet dort nach 8 Tagen und 7 Nächten. Ein Transfer ist für diese Route nicht angegeben. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen oder eine lange Fahrt zum Hafen nicht den Check-in gefährden.

Baujahr
2015
Länge
32 m
Breite
6,6 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Motoren
2 × 600 PS MAN-Diesel
Beiboote
2 × RIB (5,2 m, Yamaha 40 PS)
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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