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Tauchsafaris · Ägypten

Red Sea Aggressor II – Wracks, Riffe und Strömung im Norden des Roten Meeres

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Reise startet und endet in Hurghada und führt in sieben Nächten nach Ras Mohamed und in die Straße von Tiran.
  • Auf dem Programm stehen bis zu 21 Tauchgänge, darunter mehrere Nachttauchgänge.
  • Thistlegorm und die Wracks von Abu Nuhas gehören zu den Höhepunkten der Route.
  • Zwei Beiboote bringen die Tauchgruppen schnell zu den Plätzen und wieder zurück zum Schiff.

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Die Einladung

Die Red Sea Aggressor II ist für Taucher gebaut, die in einer Woche möglichst viel vom nördlichen Roten Meer sehen wollen: historische Wracks, steile Riffe, starke Strömungen und die großen Tiere, die dort vorbeiziehen. Die Route verbindet Hurghada mit Ras Mohamed und der Straße von Tiran und nimmt sich Zeit für die bekannten Wracks von Thistlegorm und Abu Nuhas. Das ist kein Schiff für eine Reise mit gelegentlichen Badestopps. Hier steht der Tauchgang im Mittelpunkt, vom ersten Briefing bis zum letzten Nachttauchgang. Wer morgens am Wrack abtauchen und am selben Tag noch Korallengärten, Steilwände oder einen Strömungsplatz erleben möchte, findet genau den richtigen Rahmen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Red Sea Aggressor II wie ein Arbeitsschiff, das seine Aufgabe kennt: klare Wege, ein eigenes Tauchdeck und Beiboote, die nicht erst lange beladen werden müssen. Die Größe bringt Raum für Salon, Terrasse und Sonnendeck, ohne dass das Schiff seine Funktion als Tauchplattform verliert. Auf dem Kai sieht man zuerst die praktische Seite: Ausrüstung wird bewegt, Flaschen werden vorbereitet, und der Einstieg ins Wasser bleibt nah am Tagesablauf. Im Salon ist Platz zum Essen, Besprechen und Warten auf das nächste Briefing. Wer an Bord kommt, merkt schnell, dass hier nicht die Lobby zählt, sondern der Weg vom Bett zum Tauchdeck.

Die Stimmung an Bord

Die Atmosphäre lebt von der überschaubaren Gruppe und dem gemeinsamen Rhythmus aus Briefing, Tauchgang, Essen und Oberflächenpause. Nach wenigen Tagen kennt man die Menschen, mit denen man Flaschen schleppt, Strömungen abwartet und unter Wasser dieselben kleinen Tiere sucht. Die englischsprachige Crew hält den Ablauf zusammen, ohne jeden Tauchgang an die Hand zu nehmen. Briefings geben die nötigen Informationen; unter Wasser bleibt der Tauchgang bei der Buddy-Gruppe. Abends gibt es Raum für Gespräche, Bilder und Unterhaltung, aber niemand muss daraus eine Kreuzfahrt machen. Die Crew wird besonders für ihren Umgang mit den Gästen gelobt, die Küche noch stärker. Das ist der Teil einer Woche, an den man sich oft ebenso erinnert wie an das Wrack.

Die Tauchplätze

Die Route startet und endet in Hurghada und dauert acht Tage mit sieben Nächten. Sie führt über Ras Mohamed, die Straße von Tiran und die Wrackgebiete im Norden. In der Gubal-Straße reichen die Tauchplätze bis fünfzig Meter; historische Wracks liegen zwischen lebenden Hart- und Weichkorallen, in denen Barrakudas, Zackenbarsche, Rotfeuerfische und Muränen stehen. Shaab Ruhr Umm Gamar geht bis vierzig Meter und verbindet ein ovales Riff mit drei Wracks; dort kann ein großer Zackenbarsch vorbeiziehen. El Fanadir bietet bis vierzig Meter eine Wand und ein ausgedehntes Plateau, mit Steinfischen, Skorpionfischen und dem seltenen Gaterin als besonderem Grund hinzusehen. Shaab Sabina bleibt mit vierzehn Metern flach und führt durch Korallengärten. El Fanous East und West liegen bei achtzehn beziehungsweise fünfzehn Metern und sind Plätze für Delfine, Schildkröten und ruhige Korallenlandschaften. Ras Mohamed lebt von intakten Riffen und Großfischpotenzial. Die Straße von Tiran reicht bis vierzig Meter und wird durch starke Strömungen an ihren vier Riffen dynamisch. Ulysses liegt bis siebenundzwanzig Meter, Abu Nuhas bringt mehrere historische Wracks, und die Rosalie Moller führt bis fünfzig Meter hinab. Rocky Island ergänzt die Route mit Strömung und pelagischen Tieren.

Was man unter Wasser trifft

Auf vielen Plätzen dieser Route begegnet man Anthias, Barrakudas, Stachelmakrelen, Schildkröten, Zackenbarschen, Muränen, Skorpionfischen, Papageifischen und Riffhaien. Die Strömungen an Tiran und in der Gubal-Straße können dabei genau jene pelagischen Begegnungen bringen, wegen derer man sich nicht mit einem einzelnen Hausriff zufriedengibt. Manche Beobachtung gehört besonders zu einem bestimmten Platz: Der riesige Zackenbarsch ist in der Artenliste nur für Shaab Ruhr Umm Gamar vermerkt, der Gaterin nur für El Fanadir. Rocky Island ist der Platz für eine mögliche Begegnung mit einem Manta. In Ras Mohamed kann ein Walhai vorbeiziehen, während dort auch der Fledermausfisch genannt wird. Shaab El Erg ist der Ort für Nacktschnecken und Oktopusse. In Abu Nuhas kann man nach dem Fusilier suchen. Hammerhaie werden für Tiran im Sommer genannt; an diesem Platz sind außerdem Riffhaie und Weißspitzen-Riffhaie möglich. Nichts davon ist bestellt. Genau deshalb bleibt der Blick nach draußen und ins Blau gerichtet.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und beginnt jeden Tauchgang mit einem ausführlichen Briefing. Getaucht wird im Buddy-Team aus zwei oder drei Personen; die Dive Guides sind nicht automatisch der persönliche Buddy. Je nach Platz kann ein Crewmitglied im Wasser unterstützen, fotografieren, Tiere zeigen oder einer Beiboot-Gruppe helfen, zusammenzubleiben. Die Tauchgänge werden nicht direkt beaufsichtigt, solange die Gruppe die vereinbarten Verfahren einhält. Ein bestimmtes Ausbildungsniveau oder eine Mindestzahl an Tauchgängen ist hier nicht angegeben. An Bord können unter anderem Nitrox-, Wrack-, Tief-, Navigations-, Tarierungs- und Unterwasserfotografie-Kurse stattfinden. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Satellitenkommunikation, Ortungssysteme, Rettungsboote und Feuerlöschtechnik bereit.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit Luftflaschen mit K-Ventil; die Red Sea Aggressor II nimmt auch DIN-Anschlüsse auf. Größere Flaschen können angefragt werden, sind aber nicht garantiert. Nitrox ist verfügbar und wird mit zweiunddreißig Prozent gefüllt; zertifizierte Nitrox-Taucher können es für die Reise nutzen, während ein Nitrox-Kurs an Bord möglich ist. Die eigene Ausrüstung bleibt die sicherste Wahl, Leihmaterial kann zusätzlich organisiert werden. Auf dem Tauchdeck gibt es Schatten, Flaschenbänke, Spülbecken, eine Plattform und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Zwei Beiboote nehmen jeweils bis zu elf Taucher mit, bringen sie direkt zum Platz und holen sie dort wieder ab. Eine Boje mit Reel gehört zur vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung. Scooter sind nicht zugelassen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, den klimatisierten Salon, die Terrasse und das Sonnendeck. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, findet eine Liege, einen Platz an der Bar oder den Jacuzzi. Fotografen können sich an den vorgesehenen Plätzen um ihre Bilder kümmern, während andere einfach trocknen, essen und den nächsten Sprung ins Rote Meer abwarten. Die Fahrten zwischen den Riffen geben den Beinen eine Pause und verändern den Blick: Unterwegs wird aus dem Tauchplatz vom Morgen langsam der nächste Eintrag im Logbuch. Ein Nachmittag ohne Tauchgang bleibt eine Möglichkeit, nicht die eigentliche Idee dieser Reise.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem ersten Abstieg, sobald die Bedingungen am Platz passen. Danach folgen Frühstück, Oberflächenpause und der nächste Tauchgang; zwischen den Tauchgängen wird gegessen, getrocknet, geloggt oder im Schatten gewartet. Auf einer siebennächtigen Reise sind bis zu 21 Tauchgänge möglich, mehrere davon bei Nacht. Wenn das Schiff den Platz wechselt, wird aus dem Tauchdeck ein Fahrstand: Die Ausrüstung bleibt vorbereitet, während die Landschaft über Wasser weiterzieht. Am Nachmittag kann ein weiterer Tauchgang folgen, bevor das Abendessen den Tag unterbricht. Der Nachttauchgang kommt, wenn er geplant ist, nach der Dunkelheit und dem Briefing. Danach wird es stiller an Bord. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Weg zur Flasche.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet mit Vollpension, Buffet und einer Mischung aus westlicher und lokaler Küche. Auf dem Tisch landen während der Reise mehrere Mahlzeiten, dazu Snacks, Wasser, Kaffee, Tee und alkoholfreie Getränke. Zum Abendessen ist Wein eingeschlossen, Bier ist an Bord erhältlich. Nach mehreren Tauchgängen zählt weniger die große Ankündigung als ein Teller, der bereitsteht, wenn die Gruppe aus dem Wasser kommt: etwas Warmes, etwas Frisches und genug, um den nächsten Tauchgang nicht mit leerem Tank im Bauch anzugehen. Die sehr gute Bewertung der Verpflegung passt zu diesem Schwerpunkt. Essen wird hier Teil der Tauchlogistik, nicht bloß eine Pause davon.

Die Nächte auf See

Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Zur Auswahl stehen Deluxe Staterooms, Master Staterooms und eine Suite; die Kabinen liegen auf dem unteren Deck, während die größeren Kategorien mit Panoramafenstern mehr Licht hereinlassen. Nach einem langen Tauchtag ist vor allem wichtig, dass Dusche, Klimaanlage und die kurze Strecke zum Tauchdeck funktionieren. Im Salon bleibt abends Raum für Videos, Musik oder die Besprechung des nächsten Tages. Die Kabine ist Rückzugsort, nicht der eigentliche Aufenthaltsraum. Wer einen leichten Schlaf hat, sollte die Lage der Kabine vor der Buchung prüfen, denn an Bord bleibt ein Schiff auch nachts ein Schiff.

Deluxe-Kabine

Master-Kabinen

Suite

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Red Sea Aggressor II startet und endet in Hurghada. Für Flughafentransfers sollten Abholort und Einschluss vor der Abreise geklärt werden. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus der Einschiffung und lässt Raum für Verspätungen.

Decksplan

Länge
42,1 m
Breite
7,9 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
11
Reisegeschwindigkeit
10-12 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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