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Tauchsafaris · Ägypten

Red Sea Explorer – Stahl, Raum und Rotes-Meer-Tauchen

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Moderner Stahlrumpf mit geräumigem Tauchdeck und mehreren Sonnendecks.
  • Bis zu vier Tauchgänge täglich, auf ausgewählten Routen auch Nachttauchgänge.
  • Nitrox ist für zertifizierte Nitrox-Taucher ohne Aufpreis verfügbar.
  • Die Routen reichen von nördlichen Wracks bis zu Brothers, Daedalus, Elphinstone und St. John’s.

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Die Einladung

Die Red Sea Explorer ist für Taucher gebaut, die unter Wasser Strecke machen wollen, ohne an Bord auf Platz, Ruhe und eine verlässliche Organisation zu verzichten. Der Stahlrumpf liegt anders im Wasser als ein leichter Holzkahn: weniger nostalgisch, dafür stabil und klar auf lange Fahrten zu abgelegenen Riffen ausgelegt. Entscheidend ist das Tauchdeck. Die Ausrüstung bleibt dort, wo sie gebraucht wird, die Beiboote bringen die Gruppen direkt an die Riffe, und zwischen den Tauchgängen gibt es genug Raum, um nicht ständig jemandem im Weg zu stehen. Diese Safari passt zu dir, wenn du Großfisch, tiefe Wände und klassische Wracks suchst, aber abends lieber in einem klimatisierten Salon sitzt als in einer engen Messe. Sie ist kein kleines Expeditionsboot mit improvisierten Abläufen. Sie ist ein modernes Arbeitsschiff für eine Woche, in der das Tauchen den Takt vorgibt.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst der klare, schwere Eindruck des Stahlrumpfs auf. Die Red Sea Explorer wirkt nicht wie ein altes Holzboot, das sich mit Farbe und Erinnerungen über Wasser hält, sondern wie ein Schiff, das für lange Strecken und viel Tauchbetrieb gebaut wurde. Vom Kai aus sieht man die breite Silhouette und die offenen Außenbereiche, an Bord führt der Weg ohne Umwege vom Salon nach draußen und weiter zum Tauchdeck. Im klimatisierten Salon gibt es Bar, Sitzgruppen und einen Buffetbereich; darüber liegen Sonnendecks mit teilweise beschatteten Flächen. Das Schiff bleibt dabei groß genug, dass sich die Wege verteilen. Nach dem Einchecken findet man schnell heraus, wo Flaschen, Kameras, Handtücher und nasse Füße hingehören. Genau das macht eine Safari angenehm: Nicht Luxus um seiner selbst willen, sondern ein Schiff, dessen Räume den Ablauf des Tauchens unterstützen.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen Menschen zusammen, die denselben Grund für die Reise haben: Sie wollen ins Wasser. Nach den ersten Briefings kennt man die Flaschen, Kameras und Gesichter der anderen, später auch die Geschichten hinter den Tauchgängen. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu schieben: Essen steht bereit, Handtücher tauchen dort auf, wo sie gebraucht werden, und auf dem Tauchdeck bleibt der nächste Sprung überschaubar. Englisch und Deutsch werden gesprochen. Abends sitzt man im Salon, an der Bar oder draußen und vergleicht nicht nur Sichtungen, sondern auch die Stellen am Riff, an denen die Strömung plötzlich gedreht hat. Die Red Sea Explorer wirkt dabei eher wie ein gut geführtes Tauchhaus als wie ein anonymes Kreuzfahrtschiff. Die Bewertungen fallen für Schiff, Verpflegung und Tauchen sehr stark aus; die Crew liegt darunter. Das heißt: Der Rahmen überzeugt, während der persönliche Eindruck vom Tagesverlauf und vom jeweiligen Team abhängt.

Die Tauchplätze

Die Routen verbinden sehr unterschiedliche Gesichter des Roten Meeres. Elphinstone liegt als Offshore-Riff bis auf -60m und steht für blaue Begegnungen mit Longimanus, Hammerhaien, grauen Riffhaien und starken Steilwänden. Die Brothers Islands reichen bis auf -85m; dort führen Topografie, Korallen und pelagische Begegnungen den Tauchgang. Daedalus wird bis -40m beschrieben und richtet den Blick ebenfalls ins Blau, mit Riffhaien, Hammerhaien und Fuchshaien. Fury Shoals bei Hamata bringt komplexe Riffstrukturen, Delfine, Schildkröten und mit etwas Glück einen Hammerhai. Im Norden warten die Thistlegorm und die Wracks von Abu Nuhas; bei der Thistlegorm liegen Lastwagen und Motorräder in den Laderäumen. Fanadir North führt bis -30m an eine bewachsene Wand, Fanadir und Shaab Ruhr Umm Gamar bis -40m. Für flachere Korallengärten stehen Gotha Abu Nugar North mit -9m, Shaab Sabina mit -14m und El Fanous East mit -18m. Die ausgeschriebenen Touren dauern jeweils 8 Tage und 7 Nächte und führen je nach Route von Hurghada nach Hurghada, von Hurghada nach Port Ghalib oder ab Port Ghalib zurück nach Port Ghalib. Im Programm stehen North & Wrecks, North & Brothers, Brothers–Daedalus–Elphinstone, Daedalus–Zabargad–Rocky Island, Daedalus–Fury Shoal und St. John’s.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele der Tiere, wegen derer Taucher ins Rote Meer fahren: Delfine, Mantarochen und Meeresschildkröten gehören zu den wiederkehrenden Möglichkeiten. Riffhaie und Hammerhaie ziehen sich durch mehrere Gebiete, dazu kommen Barrakudas, Stachelmakrelen, Muränen, Napoleons und Thunfische. An den Korallen stehen Weichkorallen, Hartkorallen und Gorgonien, dazwischen Anthias und Skorpionfische. Die großen Tiere sind keine Bestellung. An Offshore-Riffen und isolierten Riffen kann die Strömung Beute und Räuber ins Blau führen, doch Sichtungen bleiben Begegnungen. Wer gezielt nach Besonderheiten sucht, findet sie an einzelnen Plätzen: Ein Dugong wird nur für Zabargad Island genannt, der Riesen-Zackenbarsch nur für Shaab Ruhr Umm Gamar. Elphinstone ist der Ort für Schwarzspitzenhai, Tigerhai, Gorgonie und Lippfisch. An den Brothers Islands stehen Anemonen im Material, Fury Shoals wird mit Drückerfischen verbunden, Daedalus mit der Großaugen-Stachelmakrele und Shaab El Erg mit Glasfischen. Shaab Sabina ist der Platz für die dort genannte Riff-Demoiselle.

Die, die euch ins Wasser bringen

Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing. Die Crew spricht Englisch und Deutsch, die Tauchgruppen werden vor dem Einstieg organisiert und von den Beibooten zu den jeweiligen Riffen gebracht. Das Schiff ist auf Taucher ausgerichtet, die ihre Zertifizierung und Erfahrung für die geplante Route mitbringen; eine konkrete Mindestzahl an geloggten Tauchgängen ist nicht angegeben. An Bord stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und ein Defibrillator bereit. Dazu kommt das ENOS-System, das Taucher im Notfall orten kann. Radar, GPS, Funk, Sonar und eine Notfunkbake ergänzen die technische Sicherheitsausstattung. Das ersetzt keine saubere Planung und kein konservatives Verhalten im Wasser, gibt der Crew aber Mittel an die Hand, wenn ein Tauchgang nicht nach Plan endet. Ausbildungen an Bord werden nicht näher beschrieben. Der Schwerpunkt liegt klar auf geführten Safaritauchgängen, nicht auf einem Kursprogramm.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der eigentliche Arbeitsplatz des Schiffs: schattig, mit Spülbecken, Stauraum, Plattform und getrennten Spülmöglichkeiten für Kameras. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox steht zertifizierten Nitrox-Tauchern ohne Aufpreis zur Verfügung; bei einem technischen Ausfall der Anlage gibt es keine Kompensation. Angaben zu Flaschenvolumen und Material gehören nicht zu den bestätigten Details und werden deshalb nicht ergänzt. Die beiden Tiger Marine Divemaster 600 bringen die Gruppen mit ihren Yamaha-Viertaktmotoren zu den Einstiegsstellen. Boarding-Leitern erleichtern den Rückweg ins Beiboot, wenn die See nicht glatt steht. Wieder an Bord führen warme Süßwasserduschen direkt vom Tauchbetrieb in die Pause. Leihausrüstung und Schnorchelausrüstung können genutzt werden, eine konkrete Marke wird nicht genannt. Sidemount-Tauchen ist vorgesehen. Für Fotografen bleibt der separate Kameraspülbereich der wichtige Unterschied: Die Kamera landet nicht im gleichen Becken wie die Flossen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Tauchdeck, Salon und Sonnendecks. Wer Schatten braucht, findet einen überdachten Platz nahe am Tauchbetrieb; wer trocknen und lesen möchte, zieht sich weiter nach oben zurück. Der klimatisierte Salon mit Bar und Sitzecken ist der richtige Ort für die Stunden, in denen die Sonne zu hart wird oder die Fahrt länger dauert. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich mit separater Spülmöglichkeit, während die übrige Ausrüstung auf dem Tauchdeck bleibt. Eine Fahrt zwischen zwei Riffen wird dadurch nicht zur verlorenen Zeit. Man duscht das Salz ab, lädt Akkus, sortiert Fotos und merkt erst beim nächsten Briefing, wie weit das Schiff inzwischen gefahren ist. Wenn ein Nachmittag ohne Tauchgang entsteht, bieten Bibliothek, Video- und Audiobereich oder ein ruhiger Platz auf dem Sonnendeck genug, ohne dass daraus ein Landprogramm gemacht werden muss.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt, bevor die Sonne hoch steht. Erst kommt das Briefing, dann werden Flaschen und Ausrüstung für den ersten Tauchgang an die Plattform gebracht. Nach dem Auftauchen wartet das Frühstück, während das Beiboot weitere Taucher einsammelt und das Schiff zum nächsten Riff läuft. Danach folgen je nach Abschnitt der Reise drei bis vier Tauchgänge am Tag; auf dem ersten und letzten Tauchtag sind es gewöhnlich zwei bis drei. Zwischen den Sprüngen wechseln Dusche, Essen, Schattenplatz und ein kurzer Blick auf die Karte. Wer fotografiert, nutzt die Pause zum Sichern der Bilder, wer müde ist, schläft einfach. Wenn die Route es erlaubt, liegt nach den Tagestauchgängen noch ein Nachttauchgang vor der Gruppe. Dann wird das Deck leiser, die Lampen wandern ins Wasser und das Riff zeigt ein anderes Gesicht. Nach dem Abendessen bleibt Zeit für Geschichten, bevor der nächste Tag wieder mit dem ersten Briefing beginnt.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet im Rhythmus der Tauchgänge. Frühstück, Mittagessen und Abendessen kommen als Buffet, dazu stehen über den Tag Snacks sowie Kaffee, Tee, Wasser und alkoholfreie Getränke bereit. Auf dem Teller landet eine Mischung aus westlicher und lokaler Küche; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Bier und Wein gibt es ebenfalls an Bord. Das Buffet ist bei einer Tauchsafari keine Nebensache. Nach dem ersten Sprung ins Wasser braucht man etwas, das schnell erreichbar ist, und nach mehreren Tauchgängen zählt eine warme, verlässliche Mahlzeit mehr als eine lange Speisekarte. Gegessen wird im klimatisierten Restaurant, bei passenden Bedingungen auch draußen. So bleibt der Tisch ein Treffpunkt, ohne den Ablauf aufzuhalten: Man kommt mit nassen Haaren, erzählt kurz von der Schildkröte oder der Strömung und ist beim nächsten Briefing wieder auf dem Deck.

Die Nächte auf See

Die Nächte spielen sich ruhiger ab, als es die lange Strecke vermuten lässt. Die Kabinen liegen auf Unter-, Haupt- oder Oberdeck und verfügen über Klimaanlage sowie ein eigenes Bad mit Dusche und WC. Die Superior-Kabinen im Unterdeck liegen mittschiffs; dort ist der Abstand zu den Außenbewegungen kürzer als an den Enden des Schiffs. Panoramafenster bringen Tageslicht in die Kabinen, während die Royal Suite mit eigener überdachter Terrasse direkt am Sonnendeck einen ganz anderen Rückzugsort bietet. Wer in einer Unterdeckkabine schläft, hört auf einem Schiff immer etwas: Wasser am Rumpf, Schritte im Gang, gelegentlich die Maschine. Das gehört zur See. Die Red Sea Explorer setzt dem keine künstliche Stille entgegen, sondern bietet klimatisierte Räume, Stauraum, Safe und tägliche Reinigung. Nach dem letzten Tauchgang wird aus der Koje kein Hotelzimmer, sondern der Platz, an dem der Körper die Woche nachholt.

Royal-Suite, Oberdeck

Superior-Kabine, Oberdeck

Master-Zweibettkabine, Hauptdeck

Master-Doppelkabine, Hauptdeck

Superior-Kabine, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Fahrten starten je nach Route in Hurghada oder Port Ghalib und enden in Hurghada, Port Ghalib oder wieder in Port Ghalib. Flughafentransfers und Hoteltransfers können organisiert werden, sind jedoch optionale Leistungen. Die Transferdetails sollten vor der Anreise mit der Buchungsstelle abgestimmt werden. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.

Decksplan

Baujahr
2019
Jahr der Renovierung
2025
Länge
43 m
Breite
9,7 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × Doosan V222, jeweils mit 1000 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2 × "Tiger Marine Divemaster 600" je angetrieben von 100 PS Yamaha 4-Takt Motor mit Einstiegsleitern
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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