Tauchsafaris · Ägypten
Sea Friend – familiäre Tauchwochen im Roten Meer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Sea Friend verbindet kleine Gruppen mit klar organisierten Tauchabläufen und persönlicher Betreuung.
- An Bord sind Taucher, Schnorchler und private Gruppen willkommen.
- Nitrox, DIN-Adapter, Sidemount-Tauchen und eine getrennte Kameraspülung gehören zum Tauchbereich.
- Die Küche setzt auf Vollpension, lokale Gerichte, Buffet, Snacks und vegetarische Optionen.
- Je nach Route führt die Reise von Hamata, Hurghada oder Marsa Alam zu Riffen, Wracks und großen Tieren.
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Die Einladung
Die Sea Friend passt zu Tauchern, die keine anonyme Großgruppe suchen. Maximal zwanzig Gäste, deutsch- und englischsprachige Ansprechpartner und eine Crew, die sich im Tagesablauf um die praktischen Dinge kümmert, schaffen kurze Wege zwischen Briefing, Einstieg und Essen. Der Schwerpunkt liegt klar unter Wasser: Die Sea Friend fährt zu abgelegenen Riffen im Roten Meer, nimmt Schnorchler mit und bietet Routen für Einsteiger ebenso wie für erfahrene Taucher. Wer Brothers Islands, Thistlegorm oder die südlichen Riffe sehen möchte, findet hier kein schwimmendes Hotel mit Tauchmöglichkeit, sondern ein Schiff, dessen Alltag um die Tauchgänge gebaut ist. Dazu kommen eine Küche, die auffallend gut bewertet wird, und eine Betreuung, die persönlich bleibt, ohne aus jedem Handgriff ein Ereignis zu machen.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Sea Friend wie ein Schiff, auf dem das Wesentliche schnell erreichbar ist: vom Kai an Bord, vom Salon zur Kabine und vom Tauchbereich ins Wasser. Die Decks sind auf den Safari-Alltag ausgerichtet, nicht auf lange Wege zwischen getrennten Bereichen. Ein klimatisierter Innenraum bietet Rückzug, draußen gibt es Terrasse und Essplatz für die Stunden, in denen niemand sofort wieder ins Wasser möchte. Die Sea Friend ist speziell fürs Tauchen gebaut und wird von zwei Motoren angetrieben; während der Fahrt bleibt das Schiff damit der praktische Teil der Reise, nicht das eigentliche Ziel. Wer an Bord kommt, merkt vor allem die überschaubare Größe der Gruppe. Nach kurzer Zeit sind Gesichter, Ausrüstung und Tagesabläufe vertraut.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht die Gruppe nicht durch Animation, sondern durch gemeinsam verbrachte Tauchgänge, Mahlzeiten und kurze Pausen auf dem Deck. Bei der überschaubaren Gästezahl kennt man bald, wer früh ins Wasser will, wer lange fotografiert und wer beim Essen zuerst nach dem Nachtisch schaut. Die Crew spricht Englisch und Deutsch und bleibt im Tagesablauf ansprechbar, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Das passt zu einer Safari, auf der Briefings, Einstiege und Rückkehr an Bord zuverlässig ineinandergreifen müssen. Abends sitzt man im Salon oder draußen, erzählt von Begegnungen und sortiert vielleicht schon die Erwartungen an den nächsten Platz. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Das Tauchen erreicht 9,5, die Verpflegung 9,8. Die Sea Friend lebt damit weniger von Show als von guten Abläufen und einem Umgang, der persönlich bleibt.
Die Tauchplätze
Die Routen reichen von Hamata-Safaris zu St. John's, Zabargad und Rocky Islands bis zu Nordtouren mit Thistlegorm, Ras Mohamed und Tiran; außerdem stehen Brother Islands und dreizehntägige Kombinationen mit Elba und Daedalus im Programm. Die ausgeschriebenen Safaris dauern meist acht Tage und sieben Nächte. Marsa Mubarak führt über Seegras bis -25m und ist der Platz für Dugong und grüne Schildkröten. Das House Reef reicht bis -40m und verbindet Korallengärten mit möglichen Nachttauchgängen, darunter Seepferdchen. Shaab Alam geht bis -30m und bringt Wracks, Höhlen und Korallengärten zusammen. Fury Shoals steht für ein weit verzweigtes Riffsystem mit möglichen Delfinen, Mantas und Hammerhaien. An der Thistlegorm liegt eine Unterwasser-Zeitkapsel bis -32m; die Straße von Gubal reicht bis -50m und verbindet Wracks mit Riffen. Fanadir South und North gehen bis -30m, während Gotha Abu Nugar South und North flache Korallengärten bis -9m bieten. Marsa Nakari reicht bis -30m, Brothers Islands bis -85m. Abu Galawa Soghayar ergänzt die Route um ein Segelbootwrack im Korallengarten. Shaab Marsa Alam wird als nierförmiges Riff mit Wrack beschrieben.
Was man unter Wasser trifft
Auf vielen Plätzen dieser Route begegnen dir Muränen, Skorpionfische, Rotfeuerfische, Barrakudas, Schildkröten, Doktorfische, Nacktschnecken und Kraken. Delfine sind an besonders vielen der aufgeführten Plätze verzeichnet; dazu kommen Zackenbarsche, Napoleons, Riffhaie, Thunfische und Adlerrochen. Das ist die breite Bühne des Roten Meeres, nicht die Zusage für jeden einzelnen Tauchgang. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen an anderer Stelle: In Marsa Mubarak kann eine grüne Schildkröte zwischen den Seegraswiesen auftauchen, während House Reef mit Seepferdchen und Anthias lockt. Fury Shoals ist der Platz für mögliche Drücker- und Kaiserfische. Brothers Islands verspricht keine Begegnung, macht sie aber denkbar: Graue Riffhaie, Weißspitzen- und Hochseehaie sowie Walhaie sind dort verzeichnet. An der Thistlegorm gehören Fledermausfische und Füsiliere zur besonderen Fauna des Wracks. Die Tiere bestimmen den Reiz der Route; sie lassen sich nicht bestellen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchguides begleiten die Reisen persönlich und führen durch Briefings und Abläufe an Bord. Englisch und Deutsch werden gesprochen; zusätzlich gehört ein Naturführer zum Profil der Sea Friend. Die Größe der Tauchgruppen und das genaue Verhältnis von Guide zu Gästen sind nicht festgelegt. Das geforderte Niveau hängt von der Route ab: Die Tour „Into Shark Territory“ richtet sich an Taucher ab 50 Tauchgängen mit AOWD, „Elba“ ebenfalls an Taucher ab 50 Tauchgängen und mit Erfahrung in Strömung. Die Südroute „St. John's – Silent Reefs and Endless Blue“ ist ab sechs Tauchgängen und OWD vorgesehen und eignet sich auch für Schnorchler. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Feueralarm und Funk gehören zur Sicherheitsausstattung; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem werden nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck hat eine eigene Plattform für den Einstieg und Ausstieg. Nitrox ist verfügbar, DIN-Adapter sind vorhanden, und auch Sidemount-Tauchen ist möglich. Für die persönliche Ausrüstung gibt es Mietmöglichkeiten; eine Markenliste oder Angaben zu Flaschengrößen und Flaschenmaterial liegen nicht vor. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen mit warmem Wasser bereit. Kameras werden getrennt gespült, und Ladestationen helfen bei der Vorbereitung des nächsten Einsatzes. Die Sea Friend bringt die Taucher zu den Plätzen, an denen die Route ihre Stärke ausspielt; wie viele Beiboote eingesetzt werden und ob der Einstieg grundsätzlich vom Hauptschiff oder über ein Beiboot erfolgt, ist nicht angegeben. Für Fotografen ist die getrennte Kameraspülung der entscheidende praktische Punkt. Für alle anderen zählt die klare Trennung zwischen Tauchbereich und dem restlichen Bordleben.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf die Sonnenterrasse, den Außenessplatz oder den klimatisierten Salon. Wer Abstand braucht, findet drinnen Ruhe; wer noch über den letzten Tauchgang sprechen will, bleibt draußen bei einem Getränk oder einem Snack. Die Terrasse ist der richtige Ort für Fahrtabschnitte, wenn das Riff hinter dem Heck verschwindet und die nächste Ausfahrt noch nicht beginnt. Im Salon laufen Gespräche weiter, ohne dass man in der Hitze sitzen muss. Für Fotografen gibt es eine getrennte Spülmöglichkeit und Ladestationen, damit die Pause nicht mit dem Kampf gegen Salz und leere Akkus vergeht. Ein Nachmittag ohne Tauchgang wird dadurch nicht zum Pflichtprogramm: Man kann lesen, schlafen, Bilder sichern oder einfach den Horizont beobachten.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Sonne hoch steht. Danach folgt der Tauchgang, Rückkehr aufs Deck, Dusche, Essen und die Vorbereitung auf den nächsten Einstieg. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Schlaf, Gespräche, Fotos oder einen Platz auf der Sonnenterrasse, während die Sea Friend zum nächsten Riff fährt. Die Mahlzeiten schieben sich nicht als starre Hoteltermine zwischen die Tauchgänge, sondern gehören in diesen Ablauf: Snacks stehen bereit, Vollpension wartet nach dem Wasser. Je nach Route kommen mehrere Tauchgänge am Tag und ein Nachttauchgang zusammen; konkrete Uhrzeiten sind nicht festgelegt. An anderen Tagen bestimmt die Fahrt den Rhythmus, besonders auf den längeren Verbindungen zu abgelegenen Riffen. Am Abend wird aus dem letzten Briefing langsam ein Gespräch über das, was unter dem Schiff lag.
Was man an Bord isst
Die Sea Friend serviert Vollpension mit Buffet, lokaler Küche und hausgemachten Gerichten. Vegetarische Optionen sind vorgesehen, alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee gehören zum Bordangebot; Bier und Wein sind erhältlich. Snacks stehen über den Tag bereit, sodass zwischen zwei Tauchgängen nicht erst eine Mahlzeit organisiert werden muss. Gegessen wird drinnen oder draußen, je nachdem, ob gerade Schatten, Wind oder ein Platz in der Sonne gefragt ist. Eine gute Bordküche muss bei einer Tauchwoche mehr können als satt machen: Sie muss unkompliziert funktionieren, wenn noch Salz auf der Haut liegt, und genug Auswahl lassen, wenn der Appetit nach dem Tauchgang groß ist. Genau hier liegt die auffälligste Stärke der Sea Friend. Die Verpflegung wird mit 9,8 bewertet.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Sea Friend finden in klimatisierten Kabinen mit privatem Bad statt. Je nach Buchung schläft man in einer Twin-, Double- oder Suite-Kabine auf dem unteren, oberen oder Sonnendeck. Standardfenster bringen Tageslicht in die Räume; wichtiger als die Kategorie ist nach einem langen Tauchtag, dass Dusche, Handtuch und eine klimatisierte Kabine ohne Umwege erreichbar sind. Das Schiff bietet Internet, doch die Nacht gehört meist dem Schlaf und dem nächsten Briefing. Wer draußen noch sitzen möchte, kann auf der Terrasse bleiben oder den Tag im Salon ausklingen lassen. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche. Für eine Safari mit mehreren Tauchgängen zählt weniger repräsentativer Raum als ein sauberer, privater Platz, an dem die nasse Ausrüstung draußen bleiben kann und der Kopf zur Ruhe kommt.
Zweibettkabine, Unterdeck
Suite, Unterdeck
Zweibettkabine, Oberdeck
Doppelkabine, Unterdeck
Standard-Doppelkabine, Oberdeck
Doppelkabine, Sonnendeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Abfahrt und Rückkehr richten sich nach der gebuchten Route und erfolgen in Hamata, Hurghada oder Marsa Alam; einige Safaris starten und enden am selben Hafen, andere verbinden Marsa Alam und Hurghada. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Für eine entspannte Anreise empfiehlt es sich, einen Tag vor der Einschiffung anzukommen. Die genauen Transferabläufe werden vor der Reise mitgeteilt.
Decksplan
- Baujahr
- 2015
- Jahr der Renovierung
- 2018
- Länge
- 40
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 12
- Anzahl Badezimmer
- 15
- Motoren
- 2
- Webseite
- hamatamangroves.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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