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Tauchsafaris · Ägypten

Sea Serpent – kompakt, schnell und fürs Tauchen gebaut

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Ein hydrodynamischer Rumpf sorgt für ruhiges und zügiges Fahren zwischen den abgelegenen Riffen des Roten Meeres.
  • Die 2024 renovierten Innenräume verbinden schlichte Funktion mit modernen, sauberen Kabinen.
  • Das große Tauchdeck liegt direkt am Wasser und macht das Anrödeln, Einsteigen und Zurückkommen unkompliziert.
  • Kostenloses Nitrox, technische Tauchmöglichkeiten und getrennte Becken für Kameras sprechen besonders Taucher an.

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Die Einladung

Die Sea Serpent ist für Taucher interessant, die keine schwimmende Ferienwohnung suchen, sondern ein Schiff, das Strecke macht und draußen am Riff seine Stärke zeigt. Ihr hydrodynamischer Rumpf ist auf Geschwindigkeit und Stabilität ausgelegt; damit passt sie zu Routen, die weit hinaus zu Elphinstone, den Brothers, Daedalus oder in den tiefen Süden führen. An Bord geht es sachlich zu: gute Abläufe, ein Tauchdeck auf Wasserhöhe und eine Crew, die weiß, dass bei drei oder vier Tauchgängen am Tag jede unnötige Bewegung lästig wird. Dazu kommen frisch renovierte Kabinen, eine Küche mit sehr gutem Ruf und Guides, die auch mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen umgehen können. Wer bekannte Rote-Meer-Plätze, Großfisch und lange Tage im Wasser sucht, findet hier ein zweckmäßiges Schiff mit mehr Komfort, als die kompakte Bauweise zunächst vermuten lässt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Sea Serpent eher wie eine solide Yacht als wie ein schwimmendes Hotel. Die klare Linienführung und der dunkle Rumpf geben ihr eine ruhige, gespannte Haltung am Kai; an Deck dominiert Teak, das unter den Füßen warm und griffig wirkt. Innen sind die Räume hell, ordentlich und modern renoviert, ohne den Charakter eines Arbeitsschiffs ganz abzulegen. Man hört die Maschinen, wenn sie anlaufen, und draußen mischen sich Diesel, Salz und das Klappern der Ausrüstung zu dem Geräusch, das eine Tauchsafari eben hat. Der Weg vom Salon zum Tauchdeck ist kurz und logisch. Niemand muss lange durch Gänge laufen, wenn das Boot zum Sprung bereit ist. Die Sea Serpent ist kein Schiff für Menschen, die völlige Abgeschiedenheit und lautlose Nächte erwarten. Sie ist für Taucher gebaut, und genau das merkt man.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger aus Luxus als aus funktionierenden Abläufen. Die Crew hilft beim Anrödeln, reicht Flaschen an, nimmt nasses Equipment entgegen und hält das Deck frei, ohne daraus eine große Sache zu machen. Nach den ersten Tauchgängen kennt man die Handgriffe der anderen, später auch ihre Geschichten. Das Schiff ist klein genug, dass sich die Gruppe nicht verliert, aber groß genug, dass man sich zwischendurch zurückziehen kann. Passagiere beschreiben die Crew als freundlich, gut eingespielt und unkompliziert; besonders die Deckcrew fällt durch präzise Arbeit auf. Abends sitzt man im Salon oder draußen, schaut Bilder an und bespricht den Tauchgang, der am Mittag noch ganz frisch war. Die Guides bleiben ansprechbar, ohne ständig über der Gruppe zu hängen. Genau daraus entsteht das gute Gefühl: Man wird betreut, aber nicht bevormundet.

Die Tauchplätze

Die Sea Serpent fährt vor allem acht Tage und sieben Nächte ab Port Ghalib. Auf dem Plan stehen Fury Shoals, Daedalus und Fury Shoals, Brothers–Daedalus–Elphinstone, Daedalus–Zabargad–Rocky sowie Rocky–Zabargad–St. John’s. Fury Shoals verbindet Korallengärten, Höhlen und die Chance auf Delfine; bei Brothers warten steile Wände, die Wracks Aida und Numidia sowie Haie. Big Brother reicht bis 40 m und bietet auf der Südostseite Begegnungen mit grauen, Weißspitzen- und Hammerhaien; die Wracks liegen an den Inseln deutlich tiefer. Daedalus ist ein abgelegenes Riff mit pelagischen Begegnungen und geht bis 40 m. Elphinstone fällt bis 60 m ab und ist für große Tiere an einer offenen Steilwand bekannt. Zabargad bringt weiche Korallen und Fächerkorallen bis 25 m, Rocky starke Strömung und pelagische Fische bis 100 m. Marsa Mubarak führt bis 25 m in Seegras zu Schildkröten und Dugongs.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem vor allem Barrakudas, Mantas, Riffhaie, Delfine, Napoleons, Hammerhaie, Thunfische, Meeresschildkröten und große Stachelmakrelen. Weichkorallen, Anthias und Feuerfische geben den Wänden und Riffdächern Farbe, während Strömung an den Außenriffen das größere Leben heranführt. Die einzelnen Plätze haben trotzdem ihre eigenen Gründe für die lange Anfahrt. Elphinstone ist der Ort für Schwarzspitzen- und Tigerhaie sowie Gorgonien und Lippfische. An den Brothers kann man nach Anemonen suchen, während die steilen Wände und die beiden Wracks die Begegnung mit Haien wahrscheinlicher machen. Fury Shoals ist der einzige genannte Platz für Drückerfische. Marsa Mubarak ist die Adresse für Grüne Meeresschildkröten, Clownfische und Riffbarsche; in den Seegraswiesen kann ein Dugong auftauchen. Das House Reef bietet die seltene Chance auf ein Seepferdchen und Trompetenfische. Abu Nuhas ist der Platz für Schmetterlingsfische zwischen historischen Wracks.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer arbeiten mehrsprachig; an Bord wird unter anderem Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Polnisch und Italienisch gesprochen. Das hilft nicht nur beim Briefing, sondern auch dann, wenn Strömung, Tiefe oder ein geplanter Routenwechsel schnell erklärt werden müssen. Die Crew ist in Erster Hilfe geschult; Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung stehen für Notfälle bereit. Beim Einchecken werden die Notfallausrüstung und die Sicherheitsabläufe gezeigt, anschließend gehört eine Feuerübung zum Bordprogramm. Die Tauchgänge sind als Nullzeittauchgänge geplant. Je nach Route finden gewöhnlich drei bis vier Tauchgänge am Tag statt; in den Marineparks sind Nachttauchgänge nicht erlaubt. SSI-Ausbildungen und Spezialkurse wie Nitrox, Tieftauchen oder Wracktauchen können an Bord stattfinden. Auf abgelegenen Marine-Park-Routen entscheidet die Crew, ob ein Tauchplatz für die jeweilige Gruppe und die Bedingungen vertretbar ist.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck liegt auf Wasserhöhe und ist für die Abläufe einer Tauchsafari ausgelegt: anrödeln, zum Einstieg gehen, zurückkommen und das Gerät wieder an seinen Platz bringen. Zwei Beiboote mit Yamaha-Außenbordmotoren fahren die Taucher zum Riff und holen sie dort ab, wo sie auftauchen. Der Einstieg ins Wasser erfolgt über die Tauchplattform; Leitern erleichtern die Rückkehr. An Bord stehen mehrere Kompressoren, eine Nitrox-Füllung mit 28 bis 32 Prozent ist kostenlos verfügbar, und DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über ein Membransystem bereitgestellt. Rebreather- und technische Tauchgänge sind möglich; auch Sidemount mit einer Flasche wird unterstützt. Für Kameras gibt es eine getrennte Spülmöglichkeit und eine eigene Station. Leihausrüstung kann organisiert werden, sollte aber vor der Reise angemeldet werden. Flaschengrößen und Flaschenmaterial sind vorab zu klären.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Sitzdeck, den Salon und die offenen Sonnendecks. Wer nicht sofort wieder ins Wasser will, findet einen Platz zum Trocknen, Lesen oder Sortieren der Bilder. Für Kameras gibt es eine eigene Station, für die anschließende Reinigung ein separates Becken. Während der Überfahrten wird das Boot selbst zum Aussichtspunkt: vorne zieht die Wasserlinie vorbei, oben bleibt Raum für Sonne, Wind und einen Schlaf, der nach dem Tauchgang schnell kommt. Der Salon ist klimatisiert und bietet Bücher sowie Audio- und Videounterhaltung, falls draußen zu viel Bewegung ist. Auch Schnorchler und Nichttaucher können an Bord mitreisen. Das macht die Sea Serpent für gemischte Gruppen brauchbarer als ein Schiff, dessen ganzer Tagesablauf nur auf erfahrene Gerätetaucher zugeschnitten ist.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, bevor Hitze und Wind stärker werden. Danach folgen Frühstück, Nachbesprechung, Ausrüstungspflege und die nächste Gelegenheit, ins Wasser zu gehen. Gewöhnlich kommen drei bis vier Tauchgänge am Tag zusammen, je nach Route, Wetter und Marineparkregeln. Zwischen den Sprüngen wechseln die Passagiere vom Schatten auf die Sonnendecks, in den Salon oder direkt an den Esstisch. Bei längeren Überfahrten läuft das Schiff, während die Gruppe schläft, isst oder Bilder sortiert. An den abgelegenen Riffen richtet sich der Tag stärker nach Strömung, Licht und Seegang als nach einer Uhr. Nach dem letzten erlaubten Tauchgang wird das Deck ruhiger, die Gespräche wandern in den Salon, und die Crew bereitet den nächsten Abschnitt vor. Ein Nachttauchgang ist in Marineparks nicht vorgesehen; dort endet der Tauchbetrieb mit dem Tageslicht.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit europäischen und ägyptischen Gerichten, frischem Seafood und einem Buffet, das über die Woche hinweg abwechslungsreich bleibt. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Dazu gibt es alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee; Bier und andere alkoholische Getränke sind möglich, aber nicht selbstverständlich eingeschlossen. Gegessen wird zwischen den Tauchgängen, nicht irgendwann nebenbei. Das Frühstück muss nach dem ersten Briefing funktionieren, das Mittagessen darf nicht lange aufhalten, und am Abend sitzt die Gruppe meist mit deutlich mehr Appetit am Tisch als am ersten Tag. Die Küche hat an Bord deshalb eine praktische Aufgabe: Sie hält den Tag zusammen. Die Passagiere berichten von reichhaltigem, gut präsentiertem Essen und einer auffallend starken Verpflegung. Das ist bei einer Woche mit ständig nassem Equipment mehr wert als eine elegante Speisekarte.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Unter- und Oberdeck und sind klimatisiert, rauchfrei und mit eigenem Bad ausgestattet. Es gibt Twin-Kabinen sowie Kabinen mit Doppelbett; einige liegen auf dem Oberdeck und bieten Meerblick. Die 2024 erneuerten Innenräume wirken modern und sauber, ohne überladen zu sein. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass die Klimaanlage individuell geregelt werden kann und das Bad nicht mit anderen geteilt wird. Nachts dringt je nach Kabine das gleichmäßige Arbeiten des Schiffs durch den Rumpf. Das gehört zur Reise dazu. Wer empfindlich schläft, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären. Draußen liegen Matratzen und Liegeflächen auf den Decks; drinnen gibt es den klimatisierten Salon für die Stunden, in denen der Wind auffrischt oder die Augen nach dem letzten Tauchgang zufallen.

Standard-Zweibettkabinen, Unterdeck

Doppelkabinen, Oberdeck

Standard-Zweibettkabinen, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die ausgeschriebenen südlichen Routen starten und enden in Port Ghalib; einzelne Sea-Serpent-Fahrten können auch über Hurghada laufen. Transfers vom Flughafen oder Hotel zum Schiff und zurück sind eingeschlossen. Am Flughafen wartet ein Mitarbeiter mit dem Namen des Schiffs und hilft bei der Weiterfahrt. Wer entspannt ankommen möchte, reist einen Tag vor dem Einschiffen an, besonders bei der längeren Anfahrt von Hurghada nach Port Ghalib.

Decksplan

Baujahr
2003
Jahr der Renovierung
2024
Länge
34 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
22
Anzahl Kabinen
11
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
2 × 1150 PS Man
Reisegeschwindigkeit
9 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 65 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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