Tauchsafaris · Ägypten
Seawolf Dominator – Tauchalltag im Roten Meer
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Ein 42-Meter-Holzschiff für bis zu 24 Gäste mit einem Tauchdeck, zwei Zodiacs und viel Platz für die Abläufe einer Safari.
- Die 2025 renovierte Dominator verbindet den Charakter eines älteren Schiffes mit einer aufgeräumten Tauchinfrastruktur.
- Drei Bauer-Kompressoren, ein Nitrox-System und eine eigene Fotostation richten sich klar an Taucher.
- Gefahren wird auf acht Tage und sieben Nächte ausgelegten Routen zwischen Hurghada, Port Ghalib, Fury Shoals, Dahab und den Brother Islands.
Die Einladung
Die Seawolf Dominator ist kein Schiff für eine Woche am Pool. Ihr eigentlicher Zweck liegt auf dem Achterdeck: Flasche übernehmen, Ausrüstung anlegen, vom Zodiac absetzen lassen und dort wieder aufgenommen werden, wo der Tauchgang endet. Das Schiff passt zu Tauchern, die im Roten Meer nicht bei einem einzigen Riff bleiben wollen, sondern Wände, Wracks, Korallengärten und strömungsreiche Außenriffe verbinden möchten. Elphinstone, Fury Shoals, die Straße von Gubal und die Riffe nördlich von Hurghada verlangen unterschiedliche Arten zu tauchen. Genau dafür ist die Dominator gebaut. Die Abläufe sind auf drei bis vier Tauchgänge am Tag ausgelegt, nicht auf Ausflüge mit gelegentlichem Schnorcheln. Wer nach dem Tauchgang eine warme Dusche, einen Platz für Kamera und Ausrüstung und eine Crew sucht, die den Tag ruhig weiterlaufen lässt, findet hier den richtigen Rahmen. Die 2025 erneuerte Ausstattung nimmt dem Schiff nichts von seinem Safari-Charakter.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Dominator wie ein Arbeitsboot für lange Tage auf See: Holz, breite Außenflächen und ein klar vom Tauchbetrieb geprägtes Achterdeck statt einer anonymen Hotelanlage. Das Schiff stammt aus 2007 und wurde 2025 renoviert. Dieser Abstand erklärt den Eindruck recht gut: kein Neubau mit glatten Designflächen, sondern ein erfahrener Rumpf, dessen wichtige Bereiche für den heutigen Tauchbetrieb erneuert wurden. An Bord verteilt man sich schnell zwischen Innen- und Außenbereich, Salon, Essplatz und Sonnendeck. Die Wege bleiben dort kurz, wo sie zählen: vom persönlichen Stauraum zur Ausrüstung und weiter zur Plattform. Während der Fahrt hört man den Maschinenbetrieb, das Arbeiten an den Flaschen und die Zodiacs, die für den nächsten Sprung ins Wasser bereitgemacht werden. Dazu kommen ein klimatisierter Salon, ein offener Aufenthaltsbereich und WLAN mit begrenztem Datenvolumen. Die Dominator fühlt sich damit eher nach Tauchbasis auf See als nach schwimmendem Boutique-Hotel an.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht die Gruppe nicht durch ein Abendprogramm, sondern durch Wiederholung: dieselben Gesichter am Tauchdeck, dieselben kurzen Gespräche vor dem Zodiac und dieselbe Suche nach dem Tier, das beim letzten Tauchgang knapp außerhalb der Sichtweite blieb. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu stellen. Sie unterstützt beim Ein- und Ausstieg, kümmert sich um die Zodiacs und bleibt auch zwischen den Tauchgängen ansprechbar. Reisende beschreiben den Umgang als aufmerksam, hilfsbereit und freundlich; besonders die Crew und das Essen bleiben vielen im Gedächtnis. Abends sitzt man im Salon, an der Bar oder draußen und lässt den Tag anhand von Sichtungen und Bildern noch einmal ablaufen. Das Schiff ist groß genug, dass man sich zurückziehen kann, aber nicht so anonym, dass die Gruppe auseinanderfällt. Nach einigen Tagen kennt man die Gesichter und die Eigenheiten der Tauchpartner.
Die Tauchplätze
Die Routen reichen von den nördlichen Riffen bis zu Fury Shoals und den Außenriffen im Süden. Elphinstone ist der große Name: steile Wände, Gorgonien und Begegnungen mit Hochseetieren bis maximal -60m; im Blau können Longimanus, Hammerhaie oder mit Glück Walhaie auftauchen. Rocky Island verbindet pelagische Begegnungen mit starken Strömungen. Carless Reef reicht bis maximal -40m und ist bekannt für frei schwimmende Muränen im Blauwasser. An Umm Gamar liegen Riff, Wrackreste und eine Grotte bei maximal -30m. Die Straße von Gubal bringt historische Wracks, Riffe und Strömung bis maximal -50m zusammen. Shaab Abu Nuhas und die Fury Shoals stehen für Korallengärten, Schwärme und Wrack- oder Riffvarianten. Fanadir North und South sowie Gotha und Sachwa Abu Galawa bleiben mit maximal -30m bis -35m abwechslungsreich, während Gotha Abu Nugar North mit maximal -9m flach und farbig ist. Shaab Ruhr Umm Gamar und Shaab Umm Gamar reichen bis maximal -40m. Die ausgeschriebenen Safaris dauern jeweils acht Tage und sieben Nächte, etwa Marine Park North, North and Strait of Tiran, Red Sea Classic, Fury Shoals oder Brother Islands / Elphinstone.

Fury Shoals →

Elphinstone →
Max. Tiefe · 60 m

Rocky Island →

Carless Reef →
Max. Tiefe · 40 m

Umm Gamar →
Max. Tiefe · 30 m

Shaab Abu Nuhas →
Max. Tiefe · 30 m

Fanadir North →
Max. Tiefe · 30 m

Sachwa Abu Galawa →
Max. Tiefe · 30 m

Gotha Abu Nugar North →
Max. Tiefe · 9 m

Shaab Ruhr Umm Gamar →
Max. Tiefe · 40 m

Shaab Umm Gamar →
Max. Tiefe · 40 m

Strait of Tiran →
Max. Tiefe · 40 m
Was man unter Wasser trifft
Muränen gehören auf dieser Route zu den häufigsten Begegnungen; dazu kommen Riffhaie, Napoleon-Lippfische, Thunfische, Barrakudas, Stachelrochen, Rotfeuerfische und Skorpionfische. Im Blau ziehen mit Glück Delfine, Schildkröten, Hammerhaie oder Mantas vorbei, besonders dort, wo Strömung Nährstoffe an die Außenriffe bringt. Elphinstone ist der Platz für die großen Überraschungen: Longimanus, Walhai, Tigerhai und Riffhai werden nur dort in der geprüften Liste geführt; auch der Riesen-Stachelmakrele ist dort ein besonderer Grund für den Tauchgang. Fury Shoals ist der einzige genannte Platz für Drückerfische und Rochen. In der Straße von Gubal kommen Carangiden und Hartkorallen als Besonderheiten hinzu. Shaab Abu Nuhas lohnt sich für Schmetterlingsfische, Fanadir North für Steinfische und Trompetenfische. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der einzige Platz dieser Route für den Riesen-Zackenbarsch. Solche Begegnungen sind keine Bestellung. Strömung, Sicht und das richtige Timing entscheiden, was tatsächlich aus dem Blau kommt.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchguides sprechen Arabisch, Englisch und Deutsch. Der Betrieb ist auf mindestens 50 geloggte Tauchgänge und AOWD oder eine gleichwertige Qualifikation ausgelegt; technische Tauchgänge und entsprechende Kurse gehören nicht zum Angebot. Die Guides teilen die Taucher für die jeweiligen Tauchgänge ein und erklären Einstieg, Strömung, Ausstieg und Treffpunkt, bevor die Zodiacs ablegen. Ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern oder besondere Guide-Qualifikationen sind nicht angegeben. Für die Sicherheit stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Rettungswesten und Rettungsinseln bereit. ENOS kann die Position der Taucher in Echtzeit verfolgen und ist an Bord kostenlos vorgesehen. Die Zodiacs bleiben während der Tauchgänge einsatzbereit. Dazu kommen Feueralarme, Feuerlöscher, Navigation und Funk. Das Sicherheitskonzept ist damit nicht nur Papier im Salon, sondern Teil des täglichen Ablaufs auf dem Tauchdeck.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf häufige Wechsel ausgelegt: persönliche Stauboxen, Ausrüstungshalter, Neoprenbügel, Tankracks, Spülschläuche und warme Duschen liegen direkt am Arbeitsbereich. Standard sind 12-Liter-Aluminiumflaschen mit Schraubventil; DIN-Adapter sind vorhanden. 15-Liter-Flaschen können gemietet werden. Drei Bauer-Kompressoren mit jeweils 240 l/min übernehmen die Füllung. Ein Membran-Nitrox-System ist an Bord, Nitrox wird angeboten. Leihausrüstung ist verfügbar, konkrete Marken werden nicht genannt. Für Kameras gibt es eine eigene Station mit Kameratisch, separaten Spülbecken und Ladeplätzen; empfindliche Unterwasserkameras können getrennt gelagert werden. Zwei Zodiacs mit 40-PS-Außenbordmotoren bringen die Taucher zum Absetzpunkt und holen sie nach dem Tauchgang wieder auf. Das ist besonders an Außenriffen mit Strömung wichtig: Man muss nicht zum Schiff zurückschwimmen, sondern wird dort aufgenommen, wo der Tauchgang endet.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen kann man auf dem Sonnendeck liegen, im offenen Salon bleiben oder in den klimatisierten Innenbereich wechseln. Der offene Bereich ist der Ort für Salz auf der Haut, nasse Haare und Gespräche über das Riff; der Innen-Salon wird interessant, wenn Sonne und Wind zu viel werden. Auf der Fahrt lässt sich beobachten, wie die Zodiacs verstaut und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden, während das Schiff zum nächsten Riff läuft. Wer nicht taucht, kann die Strecke aus dem Außenbereich verfolgen oder sich mit Audio- und Videounterhaltung zurückziehen. Die Pausen sind nicht mit Programm gefüllt. Sie geben dem Körper Zeit, Wasser zu trinken, etwas zu essen und die Ausrüstung für den nächsten Tauchgang wieder in Ordnung zu bringen. Genau diese kurzen, zweckmäßigen Stunden machen eine Woche mit mehreren Tauchgängen täglich machbar.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Licht mit dem ersten Briefing und der Vorbereitung auf den ersten Tauchgang. Danach folgen Frühstück, Wasser und der nächste Sprung ins Rote Meer. Je nach Route und Bedingungen liegen drei bis vier Tauchgänge am Tag im Ablauf, einschließlich eines Nachttauchgangs; am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Zwischen den Einstiegen bleibt Zeit zum Essen, Trinken, Trocknen und für einen kurzen Schlaf auf dem Sonnendeck oder im Salon. Während das Schiff zum nächsten Riff fährt, werden Flaschen gefüllt und die Zodiacs neu vorbereitet. Am Nachmittag kann ein weiterer Tauchgang anstehen, bevor nach Einbruch der Dunkelheit die Lampen geprüft und die Gruppen für den Nachttauchgang eingeteilt werden. Dann verändert sich das Riff: Schlafende Papageifische, Garnelen, Krabben, Muränen und andere nachtaktive Tiere kommen zum Vorschein. Danach wird es ruhig. Essen, Dusche, Kabine — und wieder beginnt der nächste Tag vor Sonnenaufgang.
Was man an Bord isst
Gegessen wird in Buffetform, mit westlichen und lokalen Gerichten. Auch besondere Ernährungswünsche werden berücksichtigt. Die Mahlzeiten liegen dort im Tag, wo sie auf einem Tauchschiff gebraucht werden: als kräftige Pause nach dem Wasser und als Grundlage für den nächsten Sprung, nicht als langes Restaurantprogramm. Zwischen den Tauchgängen stehen Kuchen, Kekse und frisches Obst bereit. Wasser, Tee, Kaffee und Softdrinks sind jederzeit verfügbar. Das ist bei drei bis vier Tauchgängen am Tag wichtiger, als es auf dem Papier klingt. Der Tisch wird zum festen Treffpunkt, an dem man nebenbei Flaschenstände, Sichtungen und den nächsten Einstieg bespricht. Die Küche muss dabei nicht beeindrucken, sondern zuverlässig Energie liefern. Dass Reisende gerade Essen und Crew besonders hervorheben, passt zu diesem Schiff: Die Verpflegung trägt den Tag, ohne sich zwischen die Tauchgänge zu schieben.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad. Zur Wahl stehen Twin-Kabinen und Master-Suiten; einige Kabinen liegen auf dem Unterdeck, weitere Kabinen und Suiten auf dem Oberdeck. In den Räumen gibt es getrennt regelbare Klimaanlage und ein Soundsystem. Nach einem langen Tauchtag ist das Entscheidende weniger die Ausstattung als die Möglichkeit, die Tür zu schließen, die nasse Ausrüstung draußen zu lassen und sich für den nächsten Tauchgang zurückzuziehen. Unter Deck bleibt der Charakter eines Schiffes spürbar: Motoren, Wasser und das Arbeiten des Rumpfes gehören zur Nacht auf See. Wer absolute Stille erwartet, wird sich an das Leben an Bord erst gewöhnen müssen. Wer nach vier Tauchgängen nur eine kühle Kabine, eine Dusche und eine Koje braucht, bekommt genau das. Die Master-Suiten bieten auf dem Oberdeck mehr Abstand vom eigentlichen Kabinenbetrieb.
Zweibettkabine
Master-Suite
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die ausgeschriebenen Fahrten starten je nach Route in Hurghada oder Port Ghalib und enden in Hurghada oder Port Ghalib. Transfers vom Flughafen zum Schiff und nach der Ausschiffung können durch die Vertreter des Schiffs organisiert werden; sie sind nicht automatisch enthalten. Da Ankunft und Einschiffung nicht im selben Ablauf wie die Safari liegen müssen, ist eine Anreise am Vortag sinnvoll. Die genaue Transferorganisation wird vor der Reise mitgeteilt.
- Baujahr
- 2007
- Jahr der Renovierung
- 2025
- Länge
- 42 m
- Breite
- 8,5 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 12
- Motoren
- 2 × 750 PS Darcon
- Beiboote
- 2 zodiacs mit 40 PS Außenbordmotoren
- Webseite
- seawolf-safari.de ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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