Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Ägypten

VipOne – komfortables Tauchen zwischen Riffen und Wracks

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die VipOne fährt im ägyptischen Roten Meer rund um Ras Mohammed, die Straße von Tiran und die Wracks im Norden.
  • Das Holzschiff wurde 2017 renoviert und verbindet einen großen, überdachten Tauchbereich mit klimatisierten Innenräumen.
  • Acht Kabinen mit eigenem Bad nehmen maximal 16 Gäste auf; zwei Masterkabinen liegen auf dem Oberdeck.
  • An Bord sind drei bis vier Tauchgänge täglich vorgesehen, darunter ein Nachttauchgang; am letzten Tag sind zwei Tauchgänge geplant.
  • Die Reise passt zu Tauchern ab Open Water oder gleichwertiger Ausbildung und setzt mindestens 15 Tauchgänge voraus.

Die Einladung

Die VipOne ist für Taucher interessant, die im Roten Meer nicht zwischen Komfort und ernsthaftem Tauchen wählen wollen. Ihre Stärke liegt in der Verbindung aus geräumigem Achterdeck, zwei Kompressoren und einer Route, die Riffe, Steilwände und einige der bekanntesten Wracks des Nordens zusammenführt. Wer zur Thistlegorm, zur Dunraven oder zu den Wracks von Abu Nuhas möchte, findet hier eine Plattform, von der aus mehrere Tauchgänge am Tag ohne Hotelwechsel möglich werden. Das Schiff ist groß genug, dass sich 16 Gäste nicht ständig im Weg stehen, aber klein genug, dass die Gruppe nach kurzer Zeit vertraut ist. Gesucht wird hier kein stilles Boutiquehotel auf dem Wasser, sondern eine komfortable Tauchbasis, die morgens schnell einsatzbereit ist und nach dem letzten Tauchgang noch Platz für ein Gespräch an der Bar lässt.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst auf, dass die VipOne aus Holz gebaut ist und eher wie eine gepflegte Motoryacht als wie ein reines Arbeitsschiff wirkt. Die Renovierung hat den Innenräumen einen ordentlichen, klaren Eindruck gegeben, ohne den praktischen Charakter eines Tauchsafarischiffs zu verstecken. Auf dem Achterdeck stehen die Dinge dort, wo sie gebraucht werden: Ausrüstung, Flaschen und der Weg zu den Beibooten liegen dicht beieinander. Im Salon ist es klimatisiert, mit Polstern, Bar und Platz zum Essen oder für einen Film. Darüber öffnet sich das Sonnendeck mit Liegen und Sitzplätzen. Die Wege sind überschaubar. Nach dem ersten Tag weiß man, wo die eigene Flasche steht, wo das Handtuch trocknet und welcher Schattenplatz zwischen zwei Tauchgängen frei wird.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger aus Luxusgesten als aus dem gemeinsamen Tagesablauf. Nach dem ersten Briefing werden aus 16 Fremden schnell Menschen, die wissen, wer gern früh im Wasser ist, wer jede Schraube am Wrack fotografiert und wer nach dem Tauchgang zuerst Kaffee braucht. Die Crew bleibt dabei nah am Tauchbetrieb: Sie hilft beim Einstieg, hält die Abläufe in Bewegung und lässt den Gästen trotzdem Raum. Abends sitzen manche im Salon bei Musik oder einem Film, andere bleiben mit einem Getränk auf dem Sonnendeck. Die VipOne ist für Gruppen und Vollcharter geeignet, kann aber ebenso mit einzelnen Reisenden gefüllt werden. Das Schiff passt deshalb zu Tauchern, die Gesellschaft suchen, ohne den ganzen Tag unterhalten werden zu müssen.

Die Tauchplätze

Die Routen der VipOne führen je nach Reiseplanung durch den Norden des Roten Meeres: von der Straße von Tiran über Ras Mohammed und Sha’ab Mahmoud bis zu den Wracks von Abu Nuhas und in Richtung Gubal. Im Mittelpunkt stehen die Thistlegorm mit ihren Fahrzeugen, Motorrädern und Versorgungsgütern, die kopfüber liegende Dunraven und die Wracks Carnatic, Giannis D. und Chrisoula K. bei Sha’ab Abu Nahas. Dazu kommen Riffe wie Shark und Yolanda bei Ras Mohammed, die Pinnacles der Alternatives sowie Plätze an der Insel Tiran. Die üblichen Programme wechseln zwischen lokalen Tauchplätzen, längeren Überfahrten und Übernachtungen nahe den nächsten Riffen. Eine Fahrt kann sieben Nächte und sechs volle Tauchtage umfassen; daneben werden kürzere und längere Reisen angeboten. Wetter und Seegang entscheiden mit, welche Wracks sicher angefahren werden.

Was man unter Wasser trifft

Unter Wasser reicht die Auswahl von großen Schwärmen und pelagischen Fischen an den Außenriffen bis zu kleinen Rifffischen und Wirbellosen zwischen Hart- und Weichkorallen. An Steilwänden wie bei Ras Mohammed sucht man den Blick ins Blau, während die Korallengärten näher am Riff mit Farben und Kleintieren beschäftigen. Die Wracks bringen ein anderes Schauspiel: Auf der Thistlegorm liegen noch Panzer, Jeeps, Motorräder und Waffen; bei Carnatic, Giannis D. und Chrisoula K. wächst das Metall zunehmend in das Riff hinein. Tiran und Ras Mohammed können Begegnungen mit größeren Fischen und Delfinen ermöglichen, ohne dass sie planbar wären. Wer zur Dunraven fährt, kommt wegen des Wracks selbst und seiner Geschichte; wer nach Abu Nuhas fährt, bekommt gleich mehrere historische Schiffe in einem Gebiet. Genau dieser Wechsel macht die Route reizvoll.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Arabisch und Englisch. Ein Tauchguide begleitet die Gruppe, führt durch die Plätze und achtet auf die Abläufe; ein fixes Verhältnis von Guide zu Tauchern oder die genaue Zahl der Guides ist nicht angegeben. Vorausgesetzt werden mindestens 15 Tauchgänge sowie Open Water oder eine gleichwertige Qualifikation. Das passt zu Einsteigern mit etwas Erfahrung, verlangt aber, dass grundlegende Selbstständigkeit bereits vorhanden ist. An Bord können Kurse und Spezialausbildungen stattfinden, darunter auch eine Nitrox-Ausbildung. Die Briefings führen in den jeweiligen Platz und den Ablauf ein, während die Beiboote die Taucher zum Einstieg bringen. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Material sind an Bord, und die Crew ist für deren Nutzung geschult. Für die VipOne zählt damit nicht nur, dass jemand ins Wasser kommt, sondern auch, dass er nach dem Tauchgang wieder geordnet an Bord zurückkehrt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf tägliche Wiederholung ausgelegt: Flaschen bleiben am Platz, die Ausrüstung wird dort vorbereitet, und für die Einstiege stehen zwei Beiboote bereit. Ein Zodiac ist 5,2 Meter lang und mit einem 40-PS-Außenborder ausgerüstet, das zweite misst 6 Meter und hat 85 PS. Damit können Taucher vom Schiff zu den Riffen gebracht und nach dem Auftauchen wieder aufgenommen werden, während die VipOne je nach Ablauf am Ankerplatz oder in der Nähe bleibt. Zwei Coltri-Sub-Kompressoren mit jeweils 260 Litern pro Minute übernehmen die Füllungen. Standard sind 12-Liter-Flaschen und Blei; vier 15-Liter-Flaschen können gemietet werden. Nitrox ist mit eigener Anlage verfügbar und wird separat berechnet. DIN-Adapter sind vorhanden. Komplette Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Technisches Tauchen gehört nicht zum Profil des Schiffs.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei Bereiche. Im Schatten des überdachten Tauchdecks wird gespült, getrocknet und über den nächsten Einstieg gesprochen; auf dem Sonnendeck liegen die Gäste in der Sonne oder ziehen sich mit einem Buch in einen ruhigeren Winkel zurück. Der klimatisierte Salon ist der bessere Ort, wenn Wind, Hitze oder Salz müde machen. Während der Fahrt sieht man die Wüstenküste vorbeiziehen, statt nur auf den nächsten Transfer zu warten. Für Nichttaucher gibt es genug Raum, um den Tag ohne Zeitdruck zu verbringen, gelegentlich zu schnorcheln oder einen Film anzusehen. Die VipOne verlangt dabei keine besondere Beschäftigung. Ihre Stärke ist, dass nach dem Tauchgang ein Stuhl, ein Getränk und ein weiter Blick reichen.

Ein Tag an Bord

Ein Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, oft bevor die Hitze über dem Wasser steht. Danach folgt das Frühstück, dann wird auf dem Deck getrocknet, getrunken und die nächste Flasche vorbereitet. Je nach Fahrstrecke liegen drei bis vier Tauchgänge vor der Gruppe, einschließlich eines Nachttauchgangs; am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen. Zwischen den Sprüngen fährt das Schiff zum nächsten Gebiet oder bleibt am Riff, während die Gäste im Schatten, auf dem Sonnendeck oder im Salon warten. Mittag- und Abendessen schieben sich in diese Pausen, ohne den Tauchbetrieb unnötig zu verlängern. Nach dem Nachttauchgang wird es stiller: Ausrüstung sichern, duschen, etwas essen, noch ein Gespräch an der Bar. Dann beginnt derselbe Ablauf am nächsten Morgen wieder.

Was man an Bord isst

Gegessen wird dreimal täglich, meist als Buffet im klimatisierten Speiseraum oder draußen auf dem Sonnendeck. Die Küche verbindet internationale Gerichte mit ägyptischen und anderen lokalen Speisen; dazu kommen Wasser, Tee, Kaffee, alkoholfreie Getränke und Snacks über den Tag. Das passt zum Tauchrhythmus besser als ein langes Restaurantessen: Teller nehmen, essen, trinken, wieder aufs Deck. Gerade bei drei oder vier Tauchgängen ist ein unkompliziertes Buffet angenehm, weil niemand auf einen festen Gang warten muss. Der Tisch wird dabei schnell zum sozialen Mittelpunkt. Nach dem ersten Sprung ins Wasser wird verglichen, wer den Schwarm gesehen hat, wer auf dem Wrack länger im Laderaum blieb und wer beim Nachttauchgang die kleinsten Tiere gefunden hat. Alkohol ist an Bord erhältlich, aber nicht im Reisepaket enthalten.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der VipOne spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Auf dem unteren Deck gibt es Doppelbetten, Einzelbetten und Etagenbetten; die beiden Masterkabinen auf dem Oberdeck bieten entweder ein Doppelbett oder zwei Einzelbetten. Das ist eine brauchbare Auswahl für Paare, Freunde und Einzelreisende, auch wenn die Etagenbetten nicht jedem gefallen werden. Holz an den Möbeln und warme Innenfarben geben den Räumen mehr Ruhe als der nackte Zweckbau eines älteren Safarischiffs. Nach einem langen Tauchtag zählt vor allem, dass Dusche, Toilette und Rückzugsort direkt erreichbar sind. Wer bei laufendem Generator absolute Stille erwartet, sollte auf einem Schiff grundsätzlich andere Maßstäbe anlegen. Die Kabinen sind komfortabel eingerichtet, aber man schläft noch immer auf See.

Zweibettkabine mit Etagenbetten (# 5, 6)

Doppelkabine (# 1,2)

Master-Zweibettkabine (# 8)

Master-Doppelkabine (# 7)

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Einschiffung erfolgt am Travco-Jetty in Sharm El Sheikh, die Rückkehr ebenfalls in Sharm El Sheikh. Ein geplanter Gruppentransfer vom Flughafen zur Yacht und zurück ist eingeschlossen; individuelle Transfers gehören nicht dazu. Die genaue Abfolge richtet sich nach Flug und Abfahrtsplanung und wird über die Buchungsorganisation mitgeteilt. Wer nicht unmittelbar vor dem Einsteigen anreisen muss, sollte einen Tag vorher in Sharm El Sheikh sein.

Jahr der Renovierung
2017
Länge
29 m
Breite
7 m
Maximale Passagierzahl
16
Anzahl Kabinen
8
Motoren
2 × MAN 610 PS
Beiboote
1 × 5,2 m Außenborder mit 40 PS, 1 × 6 m Außenborder mit 85 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort