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Tauchsafaris · Philippinen

Gypsy – klein, ruhig, nah am Tauchgebiet

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Gypsy nimmt höchstens acht Gäste mit und ist damit auf kleine Tauchgruppen ausgelegt.
  • Die 2021 renovierte Yacht verbindet ein großzügiges Layout mit einem eigens für Taucher geplanten Achterdeck.
  • Die Route führt in 8 Tagen und 7 Nächten von Dauin über Moalboal, Malapascua und Bohol zurück nach Dauin.
  • An Bord gibt es bis zu vier Tauchgänge am Tag, Nitrox gegen Aufpreis und ein Beiboot namens Speedy.
  • Die Gyro-Stabilisatoren von Seakeeper verringern das Rollen während der Fahrt und vor Anker deutlich.

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Die Einladung

Die Gypsy ist für Taucher gebaut, die nicht mit dreißig Menschen auf einem großen Safarischiff verschwinden wollen. Acht Gäste, ein eigenes Tauchdeck und eine Route durch mehrere der stärksten Unterwassergebiete der Visayas: Das ist ihr Kern. In Dauin beginnt die Reise mit schwarzem Vulkansand und seltenen Crittern, in Moalboal folgt der Sardinenschwarm, vor Malapascua die Suche nach Fuchshaien und auf Bohol große Fischschwärme und Schildkröten. Wer an Bord geht, sucht keine möglichst lange Liste von Inseln. Gesucht wird eine Woche, in der die Zeit zwischen Briefing, Wasser und nächster Mahlzeit nicht durch große Gruppen verloren geht. Die Gypsy passt zu Tauchern, die morgens früh ins Wasser wollen, aber danach Platz, Ruhe und einen festen Platz für Kamera oder Logbuch schätzen. Sie ist kein Schiff für jeden Geschmack. Sie ist für Menschen, die ihre Tauchwoche lieber mit wenigen anderen teilen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Gypsy eher wie eine private Yacht als wie ein klassisches Tauchsafari-Schiff. Die 2021 abgeschlossene Renovierung hat aus dem älteren Rumpf eine helle, klar gegliederte Tauchplattform gemacht. Man geht nicht durch enge Gänge von Raum zu Raum, sondern bewegt sich zwischen Tauchdeck, Salon, Bugbereich und Flybridge. Am Heck stehen die Flaschen bereit, daneben liegen die Plätze für Ausrüstung und persönliche Sachen. Im Salon gibt es Tisch, Bar, Küche und eine große Kamerastation. Die Technik bleibt dabei sichtbar: Motorraum, Navigation und die kräftige Maschinenanlage gehören zum Charakter des Schiffs. Unterwegs helfen die Seakeeper-Gyros, das Rollen zu dämpfen. Das merkt man besonders bei längeren Passagen und beim Schlafen vor Anker. Die Gypsy fühlt sich nicht wie ein schwimmendes Hotel an. Eher wie eine gut umgebaute Yacht, deren Räume zuerst dem Tauchen und erst danach dem Dekor dienen.

Die Stimmung an Bord

Mit acht Gästen entsteht auf der Gypsy schnell eine feste kleine Gruppe. Man sieht dieselben Gesichter beim ersten Kaffee, am Flaschenplatz, auf dem Beiboot und später am Tisch. Die Crew arbeitet dicht am Tagesablauf: Sie bereitet das Deck vor, bringt die Taucher mit Speedy zum Platz, nimmt sie wieder auf und sorgt dafür, dass zwischen den Tauchgängen nichts gesucht werden muss. Genau diese Nähe ist der Unterschied zu einem großen Safarischiff. Passagiere erleben die Crew nicht nur beim Servieren, sondern auch dort, wo eine nasse Flosse, eine Kamera oder ein müder Taucher Aufmerksamkeit braucht. Englisch und Deutsch werden gesprochen. Abends bleibt die Stimmung eher gesellig als laut: Essen draußen, ein Getränk an der Bar oder die letzte Sicht auf das Wasser von der Flybridge. Die sehr hohen Bewertungen für Verpflegung, Tauchen, Crew und Schiff passen zu einem Ablauf, bei dem viele kleine Handgriffe stimmen müssen.

Die Tauchplätze

Die 8-Tage-/7-Nächte-Route startet in Dauin und führt über Moalboal und Malapascua nach Bohol zurück nach Dauin. In Dauin liegen die Tauchgänge oft im schwarzen Vulkalsand: An der Küste suchst du Froschfische, Geisterpfeifenfische, Seepferdchen, Nacktschnecken und den Mimic Octopus. Das House Reef reicht bis -30 m und verbindet Makroleben mit Meeresschildkröten. Apo Island bringt geschützte Riffe, Wände und große Fischschwärme; Kimud Shoal vor Malapascua ist ein Unterwasserberg bis -22 m, an dem Hammerhaie und Fuchshaie gesucht werden. Monad Shoal fällt am Rand bis -200 m ab und ist eine Putzerstation für Fuchshaie. Capitancillo zeigt steile Wände bis -40 m, die Dona Marilyn liegt bis -33 m am Grund. Lapus Lapus reicht bis -20 m, Dakit-Dakit bis -12 m und Eva’s Point bis -32 m. Je nach Bedingungen kommen außerdem Toscana, Sunken Island bis -30 m, Obong Point und Patchy-patchy auf den Plan. Die Reihenfolge der Plätze kann sich ändern.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen dir an vielen Plätzen Nacktschnecken, Feuerfische, Weichkorallen, Skorpionfische, Froschfische, Krebse, Garnelen, Gorgonien und Rifffische. Weiße Riffhaie und Meeresschildkröten gehören ebenfalls zu den Tieren, die an mehreren Plätzen gemeldet werden; Barrakudas und Mantas können dazukommen. Der Reiz liegt aber in den einzelnen Gründen, an einen bestimmten Platz zu fahren. Kimud Shoal ist die Stelle für Hammerhaie. Monad Shoal zieht an seiner Putzerstation Fuchshaie, Thunfische, Grundeln und Teufelsrochen an; Hammerhaie sind dort saisonal. Capitancillo ist der Platz für Zackenbarsche und eine große Vielfalt an Drückerfischen. Am House Reef wurde ein Kalmar nur dort verzeichnet, während Dakit-Dakit als einziger Platz dieser Route mit Walhaien geführt wird. Lapus Lapus bietet Anemonen, Toscana Riffbarsche, und Apo Island den dort verzeichneten Riffhai. Strömung, Sicht und das Verhalten der Tiere entscheiden, ob aus der Suche eine Begegnung wird.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchbetreuung ist auf kleine Gruppen und kurze Wege ausgelegt. Die Gypsy fährt mit drei Crewmitgliedern, das Verhältnis zu den Gästen bleibt dadurch eng; zusätzlich gehört ein Naturführer zum Konzept. Englisch und Deutsch werden gesprochen. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing, danach wird die Gruppe über das Beiboot zum Platz gebracht oder direkt von der Plattform ins Wasser gelassen. Eine feste Zahl von Guides pro Tauchgruppe, eine verlangte Mindestzahl an Tauchgängen oder bestimmte Qualifikationen der Guides sind nicht angegeben. Das sollte vor der Buchung geklärt werden, wenn du eine private Führung oder Unterstützung bei anspruchsvolleren Tauchgängen brauchst. Für Notfälle liegen Sauerstoff und Erste-Hilfe-Sets an Bord und im Beiboot. Zur Sicherheitsausstattung gehören außerdem Funk, Radar, Sonar, GPS, Rettungsinseln, Ortungssysteme und eine Crew mit Erste-Hilfe-Ausbildung. Die Yacht führt Nachtwache; die konkrete Tauchentscheidung bleibt von Wetter, Strömung und Platz abhängig.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck liegt am Heck und ist auf persönliche Plätze ausgelegt. Flaschenhalter und Stauraum gehören jeweils zu einem Gast; eine separate Plattform erleichtert den Einstieg ins Wasser. Gefüllt wird mit Nuvair MCH16 Tropical Plus, zusätzlich steht ein Bauer Mariner als Reserve bereit. Die vorhandenen Flaschen haben 12 Liter und werden mit Luft gefüllt; DIN-Adapter sind an Bord. Nitrox ist verfügbar, wird aber als optionale Leistung behandelt. Wer eigenes Material nicht mitbringen möchte, kann Ausrüstung mieten; konkrete Marken der Mietausrüstung sind nicht angegeben. Für Kameras gibt es einen eigenen Spülbereich, außerdem stehen Spülbecken, Außenduschen und eine warme Dusche nach dem Tauchgang bereit. Das Schiff führt ein Beiboot: das Schlauchboot Speedy. Es bringt die Tauchgruppen zu den Plätzen und holt sie dort ab, wo sie auftauchen. Boje, Gewichte und Gewichtsgurt gehören zum Tauchpaket; Sidemount und Rebreather sind möglich.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf mehrere Ebenen. Im klimatisierten Salon gibt es Sitzplätze, eine Bibliothek, Unterhaltung und den Kameratisch, an dem eine Speicherkarte wichtiger sein kann als ein Gespräch. Draußen kann man sich auf dem Bug niederlassen, am Heck im Schatten bleiben oder oben auf der Flybridge in den weichen Sitzen und Sitzsäcken die Fahrt beobachten. Das Achterdeck bleibt der praktische Mittelpunkt: Flaschen, Handtücher und Ausrüstung sind dort bereits für den nächsten Tauchgang geordnet. Bei längeren Passagen verschiebt sich der Blick vom Riff zur Inselkante und zurück. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht automatisch der Ausrüstung. Man kann paddeln, lesen, fotografieren oder einfach an Deck sitzen, während die Yacht mit Reisegeschwindigkeit weiterläuft. Dafür ist der Platz da.

Ein Tag an Bord

Ein Tauchtag beginnt mit einem leichten Frühstück, dem ersten Briefing und dem ersten Abstieg. Danach folgt ein größeres Frühstück und eine Pause, bevor das nächste Briefing und der zweite Tauchgang anstehen. Nach dem Mittagessen geht es zum dritten Tauchgang; später stehen Snacks und ein vierter Tauchgang auf dem Ablauf. Geplant sind bis zu vier Tauchgänge am Tag, meist drei Tagtauchgänge und ein Sonnenuntergangstauchgang. Ein Nachttauchgang kann je nach Platz möglich sein, ist aber keine feste Zusage. Zwischen den Abstiegen wird gegessen, die Kamera gespült, geschlafen oder an Deck gesessen. Während einer Passage läuft die Yacht weiter, statt den Tag mit einem Transfer an Land zu zerlegen. Auf Malapascua kann der erste Tauchgang zum Monad Shoal im Morgengrauen liegen, wenn die Fuchshaie an der Putzerstation erwartet werden. Der genaue Ablauf folgt Wetter, Seegang, Strömung und dem, was die Crew vor Ort vorfindet.

Was man an Bord isst

Die Küche ist auf einen langen Tauchtag eingerichtet. Zwischen den Tauchgängen kommen kleine Mahlzeiten und Snacks auf den Tisch, dazu gibt es fünf Mahlzeiten am Tag, Wasser, Tee und Kaffee. Auf einen leichten Start folgen ein größeres Frühstück, Mittagessen, eine weitere Kleinigkeit und das Abendessen. Das ist mehr als eine hübsche Aufzählung: Nach dem zweiten Tauchgang braucht der Körper etwas Richtiges, vor dem nächsten Briefing aber nichts Schweres. Serviert wird internationale und westliche Küche, ergänzt durch vegetarische und vegane Optionen. Es gibt gastronomische Küche, Wein, Bier und Cocktails; Alkoholisches ist nicht automatisch Teil der Reise. Abends kann draußen gegessen werden, gelegentlich steht auch ein Barbecue am Strand auf dem Programm. Bei vier Tauchgängen täglich wird der Tisch zum festen Treffpunkt: Hier wird nicht lange zelebriert, sondern gegessen, erzählt und der nächste Sprung ins Wasser vorbereitet.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben Bullaugen, eigene Badezimmer und individuell regelbare Klimaanlagen. Es gibt eine Master Cabin und drei Deluxe-Kabinen; alle Gäste schlafen mit eigener Dusche und Toilette. Entscheidend ist weniger die Kategorie als das Verhalten der Yacht in der Nacht. Die schallgedämmte Wand zum Maschinenraum hält einen Teil des Betriebs zurück, während die Gyro-Stabilisatoren das seitliche Schaukeln reduzieren. Wer vor Anker liegt, bekommt deshalb eher das gleichmäßige Leben eines Schiffs mit als ein ständiges Rollen in der Koje. Die Kabinen sind rauchfrei. Oberhalb bleibt der Salon klimatisiert, draußen liegen Bug, Heck und Flybridge offen unter dem philippinischen Nachthimmel. Viel Platz ist vorhanden, aber die Kabinen bleiben Schiffskabinen: Man kommt zum Schlafen, Duschen und Trocknen hinein, nicht um dort den ganzen Tag zu verbringen.

Master-Kabine

Deluxe-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Route beginnt und endet in Dauin; die geplante Reise dauert 8 Tage und 7 Nächte. Das Schiff liegt für die Abfahrt vor dem Pura Vida Beach & Dive Resort. Ein Flughafentransfer kann organisiert werden, gehört aber nicht automatisch zur Reise; Transfers vom Hotel sind ebenfalls optional. Wenn du von Cebu oder einem anderen Ort anreist, sollte der genaue Treffpunkt mit dem Veranstalter vorab feststehen. Ein Tag Reserve vor dem Einsteigen ist bei einer solchen Anreise die vernünftige Variante.

Decksplan

Baujahr
2012
Jahr der Renovierung
2021
Länge
24,3 m
Breite
6,1 m
Maximale Passagierzahl
8
Anzahl Kabinen
4
Anzahl Badezimmer
2 public 4 private
Motoren
× 2 500 PS volvo penta
Reisegeschwindigkeit
8-10 Knoten
Beiboote
1
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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