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Tauchsafaris · Thailand

Camic – kleine Tauchsafari mit großer Andaman-Route

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Camic nimmt nur 14 Taucher mit und bleibt dadurch überschaubar.
  • Die 5-Tage-Safari führt zu den Similan-Inseln, nach Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und Surin.
  • Für die Reise sind 15 Tauchgänge inklusive Nachttauchgängen vorgesehen.
  • Nitrox, DIN-Adapter, Schnorchelausrüstung und ein Beiboot gehören zur Tauchausstattung.

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Die Einladung

Die Camic ist für Taucher gemacht, die in fünf Tagen möglichst viel Andamanensee unter Wasser sehen wollen, ohne auf einem großen Schiff zu landen. 14 Taucher sind genug für eine lebendige Runde, aber wenig genug, dass Briefings, Einstiege und Mahlzeiten nicht anonym werden. Die Route verbindet Granitlandschaften der Similan-Inseln mit Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und den Surin-Inseln. Dazu kommen 15 Tauchgänge, darunter Nachttauchgänge. Wer ein Schiff mit sehr viel Platz, Ruhe und Resortgefühl sucht, findet passendere Boote. Wer morgens als Erstes an die Flasche und abends noch an den nächsten Tauchplatz denkt, findet hier den richtigen Schwerpunkt. Die hohen Bewertungen für Crew, Essen und Tauchen passen zu diesem Profil: Nicht der äußere Glanz steht im Vordergrund, sondern die Tage im Wasser.

An Bord gehen

Die Camic wurde 2005 gebaut und 2024 renoviert. Das ist ein Schiff mit Geschichte, aber kein Boot, dessen Vergangenheit an jeder Ecke erklärt werden muss. An Bord bewegt man sich auf engem, überschaubarem Raum zwischen Kabinen, Salon, Außenbereich und Tauchplattform; nach kurzer Zeit weiß man, wo die eigene Flasche steht und wer beim Kaffee neben einem sitzt. Die Camic ist auf Tauchbetrieb ausgelegt, nicht auf repräsentative Kreuzfahrten. Vom Kai aus zählt deshalb weniger eine polierte Fassade als der Eindruck eines Arbeitsboots, das seine Tage auf See verbringt. Zwei Dieselmotoren bringen das Schiff mit Reisegeschwindigkeit zu den Inseln. Während der Fahrt wird aus dem Boot der gemeinsame Aufenthaltsort: vorne der Blick auf die See, hinten die Ausrüstung, dazwischen Menschen, die sich gerade erst kennenlernen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt von der kleinen Gruppe und von einer Crew, die den Tag sichtbar zusammenhält. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing mit den wichtigen Informationen zum Platz, zur Planung und zur Sicherheit. Die Crew achtet darauf, dass alle vorbereitet sind, ohne aus jedem Handgriff eine Zeremonie zu machen. Nach wenigen Tauchgängen kennt man die Gesichter, die Flaschen und die Eigenheiten der Mitreisenden. Abends sitzt man beim Essen zusammen, erzählt vom letzten Tauchgang und schaut, was am nächsten Tag ansteht. Die Passagiere beschreiben das Essen, den Kapitän und die Mitreisenden besonders positiv; die Crew wird deutlich besser bewertet als das Schiff selbst. Das ist eine ehrliche Einordnung: Die Camic ist kein neues Luxusboot, aber die Menschen an Bord machen viel aus ihrem gemeinsamen Arbeitsplatz.

Die Tauchplätze

Die 5-Tage-Route beginnt und endet in Thap Lamu und verbindet die Similan-Inseln mit Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und den Surin-Inseln. Koh Bon ist der Platz für eine mögliche Begegnung mit Mantarochen an einer Reinigungsstation, dazu kommen Riffleben und gelegentlich größere Tiere. Die Similan Islands führen durch Granitformationen bis maximal -40 m, mit Mantas, Walhaien und Riffhaien im tiefblauen Wasser. Koh Tachai und der Koh Tachai Pinnacle sind untergetauchte Berge bis maximal -40 m; der südliche Gipfel des Pinnacles liegt auf 12 m und kann pelagische Fische anziehen. An den Surin Islands reichen die Tauchgänge bis maximal -25 m und führen zu intakten Riffen mit Makro- und Riffleben. Wer Wracks sucht, findet das Boonsung Wreck bis maximal -18 m und das King Cruiser Wreck bis maximal -35 m. Für tiefe Granitlandschaften stehen Elephant Head Rock bis maximal -60 m und Deep Six bis maximal -50 m. Die Route dauert 5 Tage und 4 Nächte mit 15 Tauchgängen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Barrakudas, Riffhaien, Weißspitzenriffhaien, Leopardenhaien, Thunfischen, Meeresschildkröten, Napoleon-Lippfischen, Walhaien und Mantas. Dazu kommen große Schwärme, Muränen, Kraken, Nacktschnecken und Stachelmakrelen. Das sind keine Versprechen für jeden einzelnen Tauchgang; Strömung, Sicht und Glück entscheiden mit. Einige Arten geben einem bestimmten Platz einen zusätzlichen Grund: Im King Cruiser Wreck kann man nach Aalen und Bambushaien suchen, während Breakfast Bend für Gartenaale, Demoisellen und Wimpelfische bekannt ist. Im Boonsung Wreck liegen Steinfische und Igelfische zwischen Schwärmen und Muränen. An Deep Six wird eine Begegnung mit einer Blennie genannt. Die großen Tiere findet man eher an den offenen Granitformationen und in den Strömungen, das kleine Leben oft dort, wo man langsamer wird und genauer hinsieht.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und die Tauchlehrer sprechen Englisch und Thai. Die Crew ist in Erster Hilfe ausgebildet; an Bord befinden sich Sauerstoff und Erste-Hilfe-Kits, außerdem sind Funk, GPS, Radar und Sonar vorhanden. Vor jedem Tauchgang wird gebrieft, damit Tauchplatz, Ablauf und Sicherheitsfragen geklärt sind. Die Tauchgruppen werden für den jeweiligen Einstieg organisiert und vom Beiboot unterstützt. Ein privater Guide kann zusätzlich gebucht werden. Die Reise richtet sich vor allem an zertifizierte Taucher, die mit mehreren Tauchgängen pro Tag und unterschiedlichen Bedingungen umgehen können. An Bord finden auch PADI-Ausbildungen statt, vom Open Water Diver bis zum Advanced Open Water Diver, Rescue Diver, Nitrox- und Deep-Diver-Kurs. Für Anfänger gibt es Discover Scuba Diving mit einer maximalen Tiefe von 12 Metern; der genaue Kursablauf hängt von der gebuchten Reise ab.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird von einer eigenen Plattform aus, die den Weg vom Sitzplatz zur Flasche und weiter ins Wasser kurz hält. Ein Beiboot vom Typ Chollamas bringt Taucher zu den Tauchplätzen und nimmt sie dort wieder auf, wo sie auftauchen. Nitrox ist verfügbar, was bei vielen Wiederholungstauchgängen einen praktischen Unterschied machen kann; die Füllungen werden als Zusatzleistung angeboten. DIN-Adapter sind vorhanden. Leihausrüstung kann an Bord genutzt werden, ebenso Schnorchelausrüstung. Über Flaschenmaterial und Flaschenvolumen, Kompressor, Füllstation, Fototisch oder Spülbecken sagt die Ausstattung nichts aus. Wer mit DIN taucht, sollte deshalb trotzdem die eigene Konfiguration und den gewünschten Verleih vorab sauber abstimmen. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Rettungsmittel, Feuerlöscher und Funk gehören zur Sicherheitsausrüstung.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Terrasse, den Außenbereich und das Sonnendeck. Wer Schatten braucht, sucht sich einen geschützten Platz; wer die Fahrt sehen will, bleibt draußen und beobachtet Inseln, Wasser und das Beiboot bei der Arbeit. Die Camic bietet außerdem einen eigenen Beobachtungsbereich und Plätze zum Sitzen und Ausruhen. Schnorchler können die Ausrüstung an Bord nutzen und Nichttaucher sind willkommen. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich deshalb mit Schnorcheln, einer Pause an Deck oder einem Landgang an nahe gelegenen Stränden und Riffen verbringen. Vieles geschieht ohne Programm: Handtuch trocknen, etwas essen, die nächste Briefingtafel ansehen und wieder zur Plattform gehen. Auf einer Safari mit mehreren Tauchgängen ist genau dieser einfache Ablauf entscheidend.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Gang zur Tauchplattform. Danach folgen die Tauchgänge in den Rhythmus von Essen, Oberflächenpause und kurzer Erholung: zurück aus dem Wasser, Flasche sichern, etwas essen, Ausrüstung prüfen und wieder bereitmachen. Auf der 5-Tage-Safari sind 15 Tauchgänge vorgesehen, darunter Nachttauchgänge. Die Camic fährt zwischen den Gebieten weiter, während an Deck gegessen, getrocknet und die nächste Runde besprochen wird. Der Nachmittag gehört je nach Route dem nächsten Tauchgang, einer längeren Pause oder dem Blick auf die Inseln. Nach dem Abendessen wird es ruhiger, bis die Gruppe für den Nachttauchgang wieder an die Plattform geht. Danach bleiben nicht viele Aufgaben: Ausrüstung ablegen, duschen, noch kurz über das Gesehene sprechen und schlafen, bevor der nächste Tauchplatz wartet.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet Thai-Gerichte mit westlicher Küche und serviert die Mahlzeiten als Buffet. Es gibt Frühstück, Mittag- und Abendessen, dazu Snacks über den Tag hinweg. Auch vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; Wasser, Tee und Kaffee gehören zur Grundversorgung, alkoholfreie Getränke sind verfügbar. Das Essen muss an Bord vor allem eines leisten: Es muss zwischen den Tauchgängen satt machen, ohne den nächsten Einstieg schwer zu machen. Genau dafür ist ein Buffet praktisch. Jeder nimmt, was gerade passt, und sitzt nicht lange auf einen einzelnen Gang fest. Die Verpflegung wird an Bord besonders gut bewertet. Nach einem Tauchgang mit Strömung oder einem langen Aufenthalt im Wasser ist ein voller Teller mehr wert als eine schön formulierte Speisekarte.

Die Nächte auf See

Die sieben klimatisierten Kabinen liegen auf dem Oberdeck und haben Standardfenster; je nach Buchung schläft man in einer Twin Bunk Cabin oder in einer Master Cabin auf dem unteren oder oberen Deck. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche und verfügen über ein eigenes Bad. Das ist praktisch nach einem langen Tauchtag, auch wenn eine Schiffskabine naturgemäß kein Hotelzimmer mit viel Bewegungsfläche ist. Nachts bleiben die Geräusche des Schiffs Teil der Reise: Wasser am Rumpf, Schritte auf dem Deck und der Motor, wenn die Camic zum nächsten Gebiet weiterfährt. Wer absolute Stille braucht, sollte die Kabinenlage vor der Buchung genau klären. Wer nach dem letzten Tauchgang nur duschen, trocknen und schlafen will, bekommt hier genau das.

Zweibettkabine mit Etagenbetten

Master-Kabine, Unterdeck

Master-Kabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safari startet und endet in Thap Lamu. Transfers zum Pier werden bei den Liveaboard-Abläufen aus dem Raum Khao Lak organisiert; der genaue Treffpunkt und die Abholung werden vor der Reise mitgeteilt. Wer aus Bangkok oder einem anderen Ort anreist, sollte einen Tag vorher in Khao Lak sein. So bleibt Luft für die Fahrt zum Pier und für das Einchecken, statt die Safari an eine knappe Anreise zu hängen.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

In den Duschen werden umweltfreundliche Pflegeprodukte angeboten, die die empfindlichen Riffe rund um die Inseln weniger belasten sollen.

Baujahr
2005
Jahr der Renovierung
2024
Länge
23,9 m
Breite
5,1 m
Maximale Passagierzahl
14
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
9
Motoren
2 Dieselmotoren
Reisegeschwindigkeit
9-12 Knoten
Beiboote
1 × Chollamas
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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