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Tauchsafaris · Thailand

Dolphin Queen – ein hölzernes Tauchschiff für die Similans

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Dolphin Queen verbindet eine gewachsene, lokale Safari mit den Tauchplätzen der Similan- und Surin-Nationalparks.
  • Auf den längeren Reisen stehen 18 Tauchgänge auf dem Programm, darunter Dämmerungs- und Nachttauchgänge.
  • Das Tauchdeck bietet viel Platz zum Anrödeln, separate Bereiche für Kameras und Unterstützung durch die Crew beim Ein- und Ausstieg.
  • Die Küche serviert frische thailändische und westliche Gerichte und berücksichtigt vegetarische sowie andere Ernährungswünsche.
  • Die Tauchgruppen bleiben mit vier Tauchern pro Guide klein.

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Die Einladung

Die Dolphin Queen ist für Taucher interessant, die nicht nur möglichst schnell zu den Similans gebracht werden wollen, sondern mehrere Tage direkt zwischen den Inseln leben möchten. Der hölzerne Rumpf stammt aus einer anderen Generation von Safarischiffen, wurde aber 2008 renoviert und wird in der Nebensaison regelmäßig überholt. Ihr eigentlicher Wert liegt unter Wasser: Die Route verbindet die Granitlandschaften der Similans mit Koh Bon, Koh Tachai, den Surin-Inseln und Richelieu Rock. Kurze Reisen führen vier Tage und drei Nächte von Khao Lak nach Khao Lak; die längeren Varianten dauern sechs Tage und fünf Nächte. Wer morgens den ersten Sprung ins Wasser und abends noch einen Dämmerungs- oder Nachttauchgang möchte, findet hier einen klaren Tauchfokus. Wer ein modernes, stilles Luxusschiff sucht, wird eher anderswo glücklich.

An Bord gehen

Am Kai wirkt die Dolphin Queen wie ein Arbeitsschiff, das für seine Aufgabe gebaut wurde: ein hölzerner Monohull, klar gegliedert und ohne den Versuch, ein schwimmendes Boutiquehotel zu sein. Die Bauzeit sieht man ihr an den Stellen an, an denen Holz, Farbe und Beschläge vom Salz erzählen. Gleichzeitig fühlt sich das Schiff nicht vernachlässigt an. Die jährliche Überholung umfasst Rumpf, Motoren, Generatoren, Kompressoren, Tauchausrüstung und Flaschen. Nach dem Einsteigen folgt kein langer Empfang, sondern eine praktische Einweisung: Kabine beziehen, Sicherheitsregeln anhören, Tankplatz finden, Tauchkiste organisieren und das eigene Gerät prüfen. Danach wird aus dem Schiff schnell ein vertrauter Arbeitsplatz. Die offene Essecke am Heck, das Tauchdeck darunter und das Sonnendeck darüber geben dem Bordleben eine einfache, nachvollziehbare Ordnung.

Die Stimmung an Bord

Die Dolphin Queen lebt von einer Mischung aus Arbeitsschiff und Familienbetrieb. Die Crew hilft beim Anrödeln, füllt die Flaschen und ist beim Einstieg ebenso zur Stelle wie beim Herauskommen aus dem Wasser. Dadurch bleibt zwischen den Tauchgängen mehr Zeit für Essen, Schlafen oder ein Gespräch statt für Schlepperei. Die Guides kennen die Plätze sehr genau und wählen je nach Bedingungen, was an diesem Tag sinnvoll ist. Das merkt man besonders an anspruchsvolleren Stellen: Koh Tachai wird nur angefahren, wenn die Bedingungen passen, und dort nur mit Nitrox-Tauchern getaucht. Abends sitzt man nicht in einer anonymen Hotelbar, sondern in der offenen Essecke oder auf dem Sonnendeck; die Erlebnisse des Tages liegen noch auf den Tischen. Auf einer längeren Reise kennt man bald die Tauchkisten, die Kameras und die Geschichten der anderen. Die Bewertungen passen zu diesem Eindruck: Die Crew wird mit 9,2 bewertet, das Schiff mit 8,4.

Die Tauchplätze

Die Route führt von Khao Lak zu den Similan-Inseln, nach Koh Bon, Koh Tachai, Surin und Richelieu Rock und wieder zurück. Die Similans zeigen ihre Granitseite besonders an Elephant Head Rock, mit Labyrinthen und Durchgängen bis maximal -60 m, sowie an Deep Six mit großen Felsblöcken und Wänden bis maximal -50 m. West of Eden und North Point führen durch Granitblöcke, Canyons und Kanäle, beide bis maximal -40 m. Anita’s Reef setzt dagegen auf Korallengärten und abwechslungsreiche Topografie bis maximal -35 m. Shark Fin Reef erinnert mit seinen Felsformationen an Haiflossen und reicht bis maximal -40 m. Koh Bon ist wegen seiner Kalksteinstrukturen und der Putzerstation für Mantas interessant. Koh Tachai Pinnacle ist ein untergetauchter Berg, dessen südlicher Gipfel bis auf 12 m unter der Oberfläche reicht und dessen Bereich bis maximal -40 m abfällt. Wracktaucher finden am King Cruiser Wreck ein künstliches Riff bis maximal -35 m; Boonsung Wreck liegt bis maximal -18 m.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem über viele Plätze hinweg Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie, Thunfische, Meeresschildkröten, Napoleonfische, Zackenbarsche, Mantas, Carangiden, Muränen, Oktopusse und Nacktschnecken. Das ist kein Aquarium mit festem Programm: Großfische hängen von Sicht, Strömung und dem richtigen Moment ab. Koh Bon ist der Platz, an dem eine Manta an der Putzerstation vorbeiziehen könnte. An den Strömungskanten von Koh Tachai und den Pinnacles können Schwärme, Barrakudas und große Carangiden die Bühne übernehmen. Einige Begegnungen sind an einen bestimmten Tauchplatz gebunden: Sand-Aale und bestimmte Demoisellen findet man nur am Breakfast Bend, Steinfische und Kugel-Igelfische nur am Boonsung Wreck. King Cruiser Wreck ist der einzige genannte Platz für Bambushaie und Aale. Deep Six bietet als einziger Platz der Route Blennies. Wer klein sucht, sollte an den Felsblöcken und Korallenwänden langsam werden; Geisterpfeifenfische und Nacktschnecken brauchen keinen großen Auftritt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen werden mit vier Tauchern pro professionellem Guide zusammengestellt. Vor jedem Tauchgang gibt es ein Briefing zu Platz und Sicherheit; getaucht wird mit Buddy und als Multilevel-Tauchgang. Die Guides nutzen eigene Tauchcomputer und kennen die Plätze so, dass besondere Wünsche wie Seepferdchen, Geisterpfeifenfische oder Nacktschnecken berücksichtigt werden können. Die Guides sprechen die wichtigsten europäischen Sprachen; die Crew an Bord spricht Englisch und Thai. Auf der Dolphin Queen finden PADI-Ausbildungen vom Open Water Diver bis zum Divemaster statt, außerdem Advanced Open Water, Rescue Diver, EFR und Nitrox. Open-Water-Taucher bleiben an den Similan-Plätzen im empfohlenen Bereich bis 18 Meter; für Tauchgänge bis 30 Meter ist die weiterführende Qualifikation nötig. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Feuerlöscher, Rettungsinseln, Funk und Satellitentelefon gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck am Heck ist der funktionale Mittelpunkt des Schiffs. Dort gibt es einen großzügigen Bereich zum Anrödeln und Verstauen der Ausrüstung; die Crew füllt die Flaschen, während die Taucher sich vorbereiten. Zur Verfügung stehen 12-Liter-Luxfer-Flaschen mit DIN-Anschluss, DIN-Adapter und 15-Liter-Flaschen zur Miete. Zwei Bauer-Mariner-II-Kompressoren mit Luftkühlung und P41-Filtern übernehmen die Füllung. Nitrox ist verfügbar; die Mischung wird an Bord an der Nitrox-Station bereitgestellt und die Nutzung ist für zertifizierte Taucher vorgesehen. Leihausrüstung kann organisiert werden, im Tauchzentrum werden unter anderem Aqualung, Suunto, Scubapro und Cressi geführt. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und eigene Ladestationen. Zwei Duschen liegen direkt an der Tauchplattform, drei weitere Dusch- und Toilettenräume auf dem Hauptdeck; warmes Wasser und biologisch abbaubare Waschprodukte sind vorhanden. Ein Beiboot holt Taucher meist dort ab, wo sie auftauchen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die offene Essecke, das schattige Sonnendeck und die Liegen an der frischen Luft. Wer nicht schlafen will, findet im Salon Fischbestimmungsbücher in mehreren Sprachen oder kann die Aufnahmen des Tages am Fernseher mit DVD-Player ansehen. Die Kameras haben einen eigenen Spülbereich, damit sie nicht zwischen Tellern und nassen Handtüchern liegen müssen. Während der Fahrt lohnt sich der Blick nach draußen: Vom Sonnendeck aus lassen sich mit etwas Glück Delfine, Mantas oder Walhaie entdecken. Es gibt Hängematten und schattige Plätze, aber keinen Überfluss an Rückzugsräumen. Das ist der Tausch bei einem Schiff dieser Größe. Die Pause bleibt nah am Wasser, an der Ausrüstung und an den Leuten, mit denen gleich wieder getaucht wird.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Weckruf um 6:00 Uhr. Danach folgt das erste Briefing und der erste Tauchgang um 7:00 Uhr; das Frühstück kommt anschließend. Auf den Tagen mit dem früheren Ablauf liegt der erste Sprung um 6:45 Uhr, danach verschieben sich Frühstück und Briefings entsprechend. Nach einer Oberflächenpause geht es zum zweiten Tauchgang, dann gibt es Mittagessen, wieder eine längere Pause und den dritten Tauchgang am Nachmittag. Snacks stehen bereit, während die nächste Briefingrunde vorbereitet wird. Am Abend folgt je nach Tag ein Dämmerungstauchgang um 17:30 Uhr oder ein Nachttauchgang um 19:00 Uhr. Danach wird gegessen. Auf dem fünften Tag bleiben nach dem morgendlichen ersten Tauchgang noch zwei weitere Schritte am Vormittag, bevor die Dolphin Queen am Nachmittag zurück nach Thaplamu fährt. Die kurzen Reisen umfassen 10 Tauchgänge, die langen 18; die ausführlichen Bordpläne nennen dabei Nacht- und Dämmerungstauchgänge.

Was man an Bord isst

Die Bordküche arbeitet frisch und ohne viel Zeremonie. Morgens gibt es ein westliches und thailändisches Frühstück mit Eiern in verschiedenen Zubereitungen, Kartoffeln, Bohnen, Pfannkuchen, Reissuppe, Brot, Müsli, Kaffee und tropischen Früchten. Das Frühstück wird nach einer Bestellliste vorbereitet und nach dem ersten Tauchgang serviert. Mittag- und Abendessen bringen thailändische Gerichte auf den Tisch; die Küche kann die Schärfe anpassen und kocht auch vegetarisch oder nach anderen Ernährungswünschen. Die seitlich offene Essecke ist dabei mehr als ein Speiseraum. Nach vier Tauchgängen am Tag wird dort gegessen, nachbesprochen und die nächste Mahlzeit abgewartet, ohne dass jemand sich umziehen oder an Land gehen muss. Wasser, Tee, Kaffee, Obst und Snacks stehen über den Tag bereit. Das Essen zählt an Bord nicht als Nebensache, sondern als Teil der Erholung zwischen den Sprüngen.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Dolphin Queen sind kompakt, aber auf Taucher zugeschnitten. Jede Kabine hat eine eigene Klimaanlage, eine Koje oder ein Doppelbett und ein Fenster mit Blick aufs Meer, das sich öffnen lässt. In den Kabinen auf dem Oberdeck kann die Klimaanlage ausgeschaltet werden; dort kommt nachts die Seeluft herein. Auf dem Hauptdeck sorgen Vorhänge an den Betten in den Twin- und Vierbettkabinen für etwas Privatsphäre. Steckdosen mit 220 Volt sind vorhanden, sodass Akkus und Tauchlampen geladen werden können. Wer bei laufendem Schiff empfindlich schläft, sollte bedenken, dass die Dolphin Queen nachts zu den Inseln fährt. Dafür liegt man am Morgen nicht in einem Hafen, sondern vor dem ersten Tauchplatz. Nach dem letzten Tauchgang wird es im Salon und in der offenen Essecke ruhiger, während draußen das Wasser am Rumpf vorbeizieht.

Vierbettkabine

Zweibett, Hauptdeck

Doppelkabine, Hauptdeck

Doppel, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Dolphin Queen legt in Thaplamu ab und kehrt dorthin zurück; der Pier liegt gegenüber den Similan-Inseln. Der Transfer vom Khao-Lak- beziehungsweise Bang-Niang-Gebiet zum Pier und zurück ist eingeschlossen. Vor der Abfahrt müssen Liveaboard-Gäste am Divecenter eintreffen, damit die Ausrüstung angepasst und die Einweisung erledigt werden kann. Eine Anreise nach Khao Lak am Vortag lässt dafür mehr Luft, besonders wenn der Flug verspätet ist.

Decksplan

Was das Schiff für den Ozean tut

An Bord werden biologisch abbaubare Seife und Shampoo bereitgestellt. Für die Safari werden außerdem plastikfreie Wasserflaschen verwendet, und im Tauchzentrum sowie auf dem Schiff ist biologisch abbaubare, riffverträgliche Sonnencreme erhältlich.

Baujahr
1999
Jahr der Renovierung
2008
Länge
24 m
Breite
5,5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
8
Anzahl Badezimmer
3
Motoren
2 × Hino 6-Zylinder mit 315 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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