Tauchsafaris · Thailand
Gentle Giant – der hölzerne Andaman-Entdecker
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Ein 27 Meter langes Holzschiff für maximal 20 Taucher mit zehn klimatisierten Kabinen und privatem Bad.
- Die Reise führt je nach Ausschreibung zu den Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und Wracks der Andamanensee.
- Die Crew wird besonders für das Tauchen und die Küche geschätzt; die Bewertungen liegen bei 8,9 für das Tauchen, 9,4 für die Verpflegung und 8,7 für die Crew.
- Die Gentle Giant verbindet eine klassische, persönliche Atmosphäre mit einem großzügigen Sonnendeck und einer selten angebotenen Nord-Süd-Expedition.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Die Einladung
Die Gentle Giant ist für Taucher, die nicht nur die Similan Islands abhaken wollen, sondern die Andamanensee als zusammenhängendes Revier erleben möchten. Ihre besondere Reise verbindet den Norden mit dem Süden: Similan, Koh Bon, Koh Tachai und Richelieu Rock liegen auf derselben Expedition wie Phi Phi, Koh Haa, Hin Daeng, Hin Muang und die Wracks bei Phuket. Diese siebentägige Route wird nur wenige Male pro Jahr angeboten. Dafür nimmt man ein älteres Holzschiff in Kauf und bekommt eine kleine Gruppe, viel Außenraum und eine Crew, die den täglichen Tauchbetrieb sichtbar im Griff hat. Wer ein neues Schiff mit glatten Oberflächen und möglichst viel Hotelgefühl sucht, findet passendere Boote. Wer Granitblöcke, Großfisch, Wracks und lange Tage im Wasser über eine einzige Reise verbinden möchte, findet hier ihren eigentlichen Grund.
An Bord gehen
Am Kai wirkt die Gentle Giant nicht wie ein schwimmendes Designhotel. Der Holzrumpf, die klassische Linienführung und die überschaubare Größe geben ihr den Charakter eines Arbeitsbootes, das seit Jahren für Taucher unterwegs ist. 2024 wurde sie renoviert, ohne dass daraus ein Neubau geworden wäre. An Bord bewegt man sich schnell zwischen Kabinen, Salon, Sonnendeck und Tauchbereich; nach kurzer Zeit kennt man die Wege und die Gesichter. Der Salon ist klimatisiert und bietet einen großen Bildschirm mit vielen Filmen, draußen liegt ein weitläufiges Sonnendeck. Das Schiff selbst wird mit 7,5 schwächer bewertet als Crew, Essen und Tauchen. Das ist die ehrliche Einordnung: kein makelloses Luxusprodukt, sondern ein klassisches Boot, dessen Reiz in der persönlichen Größe, der Außenfläche und dem Menschen an Bord liegt.
Die Stimmung an Bord
Die Gentle Giant ist klein genug, dass die Gruppe nicht anonym bleibt. Nach dem ersten Tag kennt man die Tauchpartner, die bevorzugten Plätze an Deck und wahrscheinlich auch die Person, die beim Briefing immer noch eine Frage zum Strömungsverlauf hat. Die Crew greift nicht nur beim Einstieg ein, sondern trägt den ganzen Tagesablauf: Sie hält den Tauchbereich bereit, unterstützt beim Zurückkommen und sorgt dafür, dass Essen und Pausen nicht im Durcheinander verschwinden. Kapitän Krai bringt langjährige Erfahrung in der Andamanensee mit, Ingenieur Seree kümmert sich um Motoren, Systeme und Kompressoren, Chef Tip um die Mahlzeiten. Englisch, Thai und Chinesisch werden gesprochen. Die Bewertungen passen zum Eindruck: Das Schiff ist solide, die Crew wird mit 8,7 deutlich höher eingeschätzt.
Die Tauchplätze
Die klassische fünftägige Fahrt mit vier Nächten führt zu den Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und zum Boonsung Wreck; die Gentle Giant fährt außerdem eine siebentägige Nord-Süd-Expedition mit 22 Tauchgängen. Bei den Similan Islands liegen riesige Granitformationen bis auf -40 m, mit Mantas und Walhaien als möglicher Begegnung. Koh Tachai reicht bis -40 m, der Pinnacle trägt seinen südlichen Gipfel auf 12 m und fällt in pelagische Strukturen ab. Koh Bon ist für seine Mantarochen-Putzerstation bekannt. Boonsung Wreck liegt bis -18 m und war ein Zinnbaggerschiff; King Cruiser Wreck bis -35 m ist ein künstliches Riff. Elephant Head Rock führt durch Granitblöcke bis -60 m, Deep Six bis -50 m durch Fels und Wände. Anita's Reef reicht bis -35 m, Shark Fin Reef bis -40 m, Breakfast Bend bis -35 m, West of Eden bis -40 m und North Point bis -35 m. Hinzu kommen Surin Islands bis -25 m sowie Koh Tachai Pinnacle bis -40 m. Ausgeschriebene Fahrten starten und enden je nach Route in Asia Marina oder führen von Asia Marina nach Thap Lamu; die kürzeren South-Andaman-Fahrten dauern 4 Tage und 3 Nächte.

Similan Islands →
Max. Tiefe · 40 m

Koh Bon →

Koh Tachai →
Max. Tiefe · 40 m

Richelieu Rock →
Max. Tiefe · 35 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m

King Cruiser Wreck →
Max. Tiefe · 35 m

Elephant Head Rock →
Max. Tiefe · 60 m

Deep Six →
Max. Tiefe · 50 m

Anita's Reef →
Max. Tiefe · 35 m

Shark Fin Reef →
Max. Tiefe · 40 m

Breakfast Bend →
Max. Tiefe · 35 m

West of Eden →
Max. Tiefe · 40 m

North Point →
Max. Tiefe · 35 m

Surin Islands →
Max. Tiefe · 25 m

Koh Tachai Pinnacle →
Max. Tiefe · 40 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen dir häufig Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie, Thunfische, Meeresschildkröten, Napoleons, Zackenbarsche, Mantas, Makrelen, Muränen, Stachelrochen und Oktopusse. Dazu kommen dichte Schwärme von Carangiden und kleine Nudibranchs, die man leicht übersieht, wenn der Blick nur nach Großfisch sucht. Für einzelne Tiere lohnt der genaue Platz: Am Koh Bon kann eine Putzerstation Mantas anziehen. Breakfast Bend ist der Ort für Gartenaale, Demoisellen und Wimpelfische. Im Boonsung Wreck können Steinfische und Igelfische zwischen den Strukturen sitzen. King Cruiser Wreck ist der geprüfte Platz für Aale und Bambushaie. An Deep Six kommt die Blennie hinzu. Die Granitblöcke und Strömungen der Pinnacles schaffen Bedingungen für pelagische Begegnungen; Walhaie und Mantas bleiben trotzdem Begegnungen, keine Zusage.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Tauchgänge werden von professionellen Divemaster-Guides begleitet. Die Crew spricht Englisch, Thai und Chinesisch, sodass Briefings nicht auf eine einzige Bordsprache beschränkt bleiben. Vor dem Einstieg geht es um Platz, Ablauf und die Bedingungen; unter Wasser führen die Guides durch Granitblöcke, Riffstrukturen und Wracks, ohne aus jedem Tauchgang eine Prüfung zu machen. Die Gentle Giant ist für Taucher gebaut, die mehrere Tauchgänge am Tag gewohnt sind, aber auch für weniger erfahrene Gäste, sofern die jeweilige Route und der eigene Ausbildungsstand zusammenpassen. An Bord stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Rettungsboote, Feueralarme und Feuerlöscher bereit. Radar, Sonar, GPS und Funk gehören zur Navigation und zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt und bleibt teilweise beschattet. Eine feste Tauchplattform erleichtert den Einstieg ins Wasser und das Zurückkommen an Bord. Es gibt Flaschen, Blei und Bleigurte für das Tauchpaket, DIN-Adapter, eine Füllstation mit zwei Kompressoren sowie Nitrox. Nitrox-Füllungen sind als Leistung verfügbar; die Nitrox-Ausbildung und zusätzliche Ausrüstung werden separat behandelt. Für Kameras steht ein eigener Spülbereich bereit, damit Gehäuse nicht zwischen Masken, Flossen und nasser Kleidung landen. Dazu kommen Außenduschen nach dem Tauchgang. Angaben zu Flaschenvolumen, Material, Beibooten und Mietmarken gehören nicht zu diesem Schiff.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen zieht es viele nach draußen auf das großzügige Sonnendeck. Dort gibt es Sonne, Seeluft und genug Platz, um nicht unmittelbar neben der nächsten nassen Ausrüstung zu liegen. Wer Schatten und Ruhe sucht, wechselt in den klimatisierten Salon oder auf die überdachten Außenbereiche. Die Pausen gehören dem Trocknen, Lesen, Reden und dem kurzen Weg zurück in den eigenen Körper nach dem Tauchgang. Während das Schiff den nächsten Platz ansteuert, wird aus Fahrzeit kein Programmpunkt: Man sieht hinaus, schläft ein oder schaut einen Film. Der große Salonbildschirm ist dafür da, aber niemand muss die See gegen Unterhaltung eintauschen.
Ein Tag an Bord
Auf der siebentägigen Expedition beginnt der Tag mit dem Morning Call um 06:00, bevor der erste Tauchgang um 07:00 folgt. Frühstück kommt danach, dann geht es am Vormittag und Nachmittag erneut ins Wasser; am ersten Tag liegen die Tauchgänge bei Koh Bon und Koh Tachai, am Abend folgt ein Tauchgang am Tachai Reef um 18:45. Am nächsten Tag beginnt der Ablauf wieder früh, führt über Koh Tachai Pinnacle zum Richelieu Rock und bringt dort insgesamt vier Tauchgänge. Zwischen den Einstiegen liegen Frühstück, Mittagessen, Snack und kurze Fahrten. Am dritten Tag folgen drei Similan-Tauchgänge, danach fährt das Schiff Richtung Süd-Andaman. Die weiteren Tage verbinden Koh Haa, Hin Muang, Hin Daeng, Phi Phi sowie King Cruiser Wreck und Shark Point. Nach dem letzten Tauchgang geht es zurück zum Pier; der Tagesplan bleibt dicht, aber verständlich: Wasser, Essen, Oberflächenpause, wieder Wasser.
Was man an Bord isst
Die Küche gehört zu den stärksten Seiten der Gentle Giant. Es gibt eine Mischung aus thailändischen und westlichen Gerichten, meist als Buffet, ergänzt durch Snacks über den Tag und kostenlose alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee. Vegetarische Optionen sind vorgesehen. Chef Tip bringt elf Jahre Erfahrung aus dem Andaman-Liveaboard-Betrieb mit. Das Essen ist nicht bloß Versorgung zwischen zwei Flaschen, sondern ein fester Mittelpunkt des Tages: Frühstück folgt auf den ersten Tauchgang, Mittagessen unterbricht die Oberflächenpause, am Abend steht eine warme Mahlzeit auf dem Tisch. Bei vier Tauchgängen bleibt wenig Energie für komplizierte Entscheidungen. Ein gutes Buffet, das schnell erreichbar ist und unterschiedliche Geschmäcker abholt, verändert eine ganze Woche.
Die Nächte auf See
Die zehn Kabinen verteilen sich auf Master, Deluxe und Standard. Alle haben Klimaanlage, eigenes Bad mit Dusche und Toilette, Safe und Meerblick; Standardkabinen liegen je nach Kategorie auf Haupt- oder Oberdeck, die Deluxe-Kabine auf dem Hauptdeck, die Masterkabine oben. Nach dem letzten Tauchgang ist das Wichtigste nicht die Zimmerbeschreibung, sondern dass die Kabine als Rückzugsort funktioniert: Tür zu, Dusche, nasse Sachen aus, schlafen. Das Holz und die ältere Bauart bringen weniger sterile Hotelruhe als auf einem neuen Stahlboot. Dafür bleibt das Schiff persönlich. Wer eine Woche lang viermal am Tag ins Wasser geht, braucht vor allem ein eigenes Bad, funktionierende Klimaanlage und eine Koje, in der man zwischen zwei Tauchgängen wirklich abschalten kann.
Master-Kabine
Deluxe-Kabine
Standard-Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die ausgeschriebenen Fahrten beginnen mit einem Transfer von Flughafen oder Hotel in Phuket zum Pier von Thap Lamu und enden nach der Rückkehr mit dem Transfer zurück zum Hotel. Für andere Abfahrten sind Asia Marina sowie Thap Lamu als Ein- und Ausstiegshäfen angegeben. Die Transferleistung ist bei den Fahrten eingeschlossen; die genaue Abholung wird vor der Reise mitgeteilt. Ein Tag Reserve vor der Einschiffung ist sinnvoll, weil eine Liveaboard-Abfahrt nicht auf einen verspäteten Flug wartet.
- Länge
- 27 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- 2 × Hino
- Webseite
- smiledolphin.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.



