Tauchsafaris · Thailand
Marco Polo – kleine Safari, große Andamanensee
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Marco Polo nimmt höchstens zwölf Gäste auf, die in kleinen Tauchgruppen mit maximal vier Tauchern ins Wasser gehen.
- Alle Kabinen liegen auf dem Hauptdeck und haben Meerblick, Klimaanlage sowie ein eigenes Bad.
- Nitrox ist an Bord ohne Aufpreis verfügbar.
- Die Route führt in fünf Tagen und vier Nächten oder sechs Tagen und fünf Nächten zu den Similan Islands, nach Koh Bon, Koh Tachai und Richelieu Rock.
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Die Einladung
Die Marco Polo ist für Taucher gebaut, die nicht jeden Abend an Land müssen, sondern morgens dort ins Wasser wollen, wo die Andamanensee am stärksten ist. Das Schiff hält die Gruppe klein: höchstens zwölf Gäste, dazu Tauchgruppen mit maximal vier Personen. Das verändert ein Briefing und auch den Tauchgang. Die Guides können auf Fotografen, Strömung und besondere Tiere reagieren, statt eine große Gruppe durch den Platz zu schieben. Auf der Route liegen Granitblöcke, Steilwände, Pinnacles und ein altes Wrack; mit Glück kommen Mantas, Walhaie oder Riffhaie dazu. Wer eine große Hotelatmosphäre sucht, findet passendere Boote. Wer nach dem Tauchgang lieber mit denselben Menschen am Tisch sitzt, die gerade neben ihm aufgetaucht sind, versteht den Reiz dieses kleinen Safarischiffs schnell.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Marco Polo nicht wie ein Neubau, sondern wie ein Schiff mit Vergangenheit. Sie wurde 1998 gebaut und 2021 vollständig renoviert; beides gehört zu ihrem Charakter. Innen ist sie auf zwölf Gäste zugeschnitten, nicht auf eine anonyme Menge. Vom Kai geht es direkt in einen überschaubaren Lebensraum mit Innenlounge, Terrasse und Außenbereich. Man bewegt sich ohne lange Wege zwischen Kabine, Salon und Tauchdeck. Die Bewertung des Schiffs liegt mit 8,6 unter den Werten für Crew, Essen und Tauchen. Das ist die ehrliche Einordnung: Der Rumpf ist nicht der Grund, diese Reise zu buchen. Der Grund ist, was die Crew daraus macht und wie viel Tauchbetrieb auf einem kleinen Boot zusammenpasst.
Die Stimmung an Bord
Die Marco Polo lebt von einer kleinen Gruppe, die sich nicht aus dem Weg gehen kann und deshalb schnell miteinander vertraut wird. Die Crew verbindet lokale und internationale Erfahrung und spricht Englisch, Deutsch und Thai. Im Alltag bedeutet das weniger Distanz zwischen Gästen, Guides und Bordpersonal: Fragen zum Tier, zur Kamera oder zum nächsten Tauchplatz landen dort, wo gerade gearbeitet wird. Die Crew wird mit 9,3 bewertet, das Tauchen ebenfalls mit 9,3. Abends geht es eher um das Nachbesprechen des Tages als um ein großes Programm. Audio- und Video-Unterhaltung gibt es, aber der eigentliche Mittelpunkt bleibt der Salon, die Terrasse und die Runde der Menschen, die denselben Schwarm oder dieselbe Strömung gesehen haben.
Die Tauchplätze
Die fünf- oder sechstägigen Safaris führen von Andaman Pier beziehungsweise Khao Lak zu den Similan Islands, nach Koh Bon, Koh Tachai und Richelieu Rock. Die Similan Islands verbinden Granitformationen und tiefes Blau; die maximale Tiefe der Route liegt dort bei -40 m. An Elephant Head Rock reichen die Blöcke und Kanäle bis -60 m, bei Riffhaien und Oktopussen lohnt der Blick in die Felslandschaft. Koh Tachai ist ein Unterwassergebirge bis -40 m, Koh Tachai Pinnacle ebenfalls bis -40 m; dort sucht man pelagische Begegnungen und dichte Riffstrukturen. Anita's Reef fällt bis -35 m ab und zeigt Korallengärten, während West of Eden und North Point jeweils bis -40 m in Granitblöcke, Canyons und Kanäle führen. Boonsung Wreck bleibt mit maximal -18 m flacher und lebt von Schwärmen, Muränen und Skorpionfischen. King Cruiser Wreck reicht bis -35 m, Deep Six bis -50 m und Shark Fin Reef bis -40 m. Frühstück Bend endet bei -35 m, Surin Islands bei -25 m. Koh Bon ist der Platz für die Chance auf Mantas an einer Reinigungsstation.

Similan Islands →
Max. Tiefe · 40 m

Koh Bon →

Koh Tachai →
Max. Tiefe · 40 m

Richelieu Rock →
Max. Tiefe · 35 m

Elephant Head Rock →
Max. Tiefe · 60 m

Koh Tachai Pinnacle →
Max. Tiefe · 40 m

Anita's Reef →
Max. Tiefe · 35 m

West of Eden →
Max. Tiefe · 40 m

North Point →
Max. Tiefe · 35 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m

King Cruiser Wreck →
Max. Tiefe · 35 m

Deep Six →
Max. Tiefe · 50 m

Shark Fin Reef →
Max. Tiefe · 40 m

Surin Islands →
Max. Tiefe · 25 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem häufig Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie, Thunfische, Meeresschildkröten, Mantas, Napoleons, Muränen, Krebse und Oktopusse. Nacktschnecken und Makrelen halten sich nicht an die großen Motive; sie belohnen den Blick in Spalten und über Korallen. Wer gezielt nach besonderen Tieren sucht, findet an einzelnen Plätzen klare Gründe für den Tauchgang: Boonsung Wreck bietet die Möglichkeit auf Kugelfische und Steinfische, King Cruiser Wreck auf Bambushaie und Aale. Breakfast Bend ist der Platz für Gartenaale, Demoisellen und Wimpelfische. Deep Six hebt sich mit Blennies ab. An den Granitplätzen ziehen Strömungen Großfische an, während die Reinigungsstation von Koh Bon die Chance auf Mantas erklärt. Nichts davon ist garantiert. Genau deshalb bleibt der Blick nach dem Briefing offen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides sprechen Englisch; zusätzlich kann die Crew auf Deutsch und Thai kommunizieren. Mit höchstens vier Tauchern pro Gruppe bleibt das Briefing überschaubar und die Suche unter Wasser flexibel. Die Guides versuchen, die Zeit im Wasser sinnvoll auszunutzen und Tiere zu zeigen, die eine Gruppe allein leicht übersieht. An Bord können SSI-Ausbildungen stattfinden, darunter der Nitrox-Kurs und Advanced Adventurer. Alle Guides, Instruktoren und Bootsmitarbeiter sind regelmäßig in Sauerstoffversorgung und Erster Hilfe geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Radar, Sonar und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung. Ein Defibrillator oder ein eigenes Rückrufsystem wird nicht genannt. Ein festes Einstiegsniveau und eine Mindestzahl bereits absolvierter Tauchgänge sind nicht angegeben.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist auf den Ablauf einer Tauchsafari ausgelegt: Es gibt einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform für den Einstieg, Spülbecken und getrenntes Spülen für Kameras. Ins Wasser geht es über das Beiboot; ein Beiboot ist an Bord. Die Tanks verwenden INT-Schraubventile, DIN-Adapter können gemietet werden. Nitrox ist auf den Marco-Polo-Safaris kostenlos verfügbar. Leihausrüstung von Aqualung kann organisiert werden; dazu gehören komplette Sets und einzelne Teile, während ein Tauchcomputer, eine Lampe oder ein größerer Tank separat gewählt werden können. Nach dem Tauchgang stehen Innen- und Außenduschen bereit. Für Fotografen ist die Trennung des Kameraspülbeckens vom übrigen Spülbereich der wichtigere Komfort als irgendein Prospektwort.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen gibt es einen schattigen Bereich auf dem Tauchdeck, eine Terrasse und einen Innenraum mit Bibliothek. Dort kann die Ausrüstung trocknen, während man die nächste Karte studiert, Fotos sichert oder einfach aus dem Schatten aufs Wasser schaut. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und einen eigenen Fotobereich. Außenduschen nehmen Salz und Riffwasser von Haut und Maske, bevor man sich in die Lounge setzt. Nicht jeder Nachmittag muss mit einem weiteren Tauchgang gefüllt werden: Das Schiff empfängt auch Nichttaucher und Schnorchler, und die naturalistischen Routen geben Raum, die Oberfläche und die Inseln nicht nur vom Einstieg aus zu sehen.
Ein Tag an Bord
Ein Tag an Bord ordnet sich um die Tauchgänge. Zuerst kommt das Briefing, dann der Weg über die Plattform ins Wasser; nach dem Auftauchen folgen Dusche, Essen, Schatten und die Vorbereitung auf den nächsten Einstieg. Während der Oberflächenpause bleibt die Ausrüstung am Tauchdeck, Kameras werden im getrennten Bereich gespült und die Guides sprechen über das, was gerade gesehen wurde. Das Schiff fährt zwischen den einzelnen Gebieten und nutzt die Überfahrt, um den nächsten Platz zu erreichen. Mahlzeiten und Snacks liegen zwischen den Tauchgängen, nicht am Ende eines festen Hotelprogramms. Auf den Safaris gibt es auch die Möglichkeit für weitere Tauchgänge, soweit der jeweilige Ablauf sie vorsieht. Ein genauer Weckplan, feste Uhrzeiten und ein bestätigter Nachttauchgang sind nicht angegeben.
Was man an Bord isst
Die Küche stellt Vollpension bereit: Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden als Buffet serviert, dazu gibt es über den Tag Snacks. Auf dem Teller stehen westliche und lokale Gerichte; vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen. Wasser, Tee und Kaffee gehören zur Versorgung an Bord, alkoholfreie Getränke sind verfügbar. Auch Bier und Wein können an Bord getrunken werden. Das Essen bekommt mit 9,8 die höchste Bewertung der Reise. Auf einem Tauchboot ist das mehr als eine Nebensache: Nach mehreren Stunden im Wasser zählt eine warme, unkomplizierte Mahlzeit, die satt macht und nicht viel Zeit vom nächsten Tauchgang nimmt. Gegessen wird auch draußen.
Die Nächte auf See
Die sechs Kabinen liegen auf dem Hauptdeck und haben Meerblick. Es sind klimatisierte Kabinen mit Etagenbetten und eigenem Bad; dadurch bleibt die Nacht praktisch und klar vom Tauchbetrieb getrennt. Wer von der Koje aus auf ein schwimmendes Boutiquehotel hofft, sollte die Kategorie Bunk-bed Cabins wörtlich nehmen. Wer nach einem langen Tauchtag nur duschen, die Klimaanlage einschalten und schlafen möchte, bekommt genau das. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche. Zwischen den Tauchgängen bleibt der Salon der Ort für Ruhe, Bücher und Gespräche, während die Terrasse den Blick über das Wasser offenhält.
Kabinen mit Etagenbetten
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Safaris starten und enden am Andaman Pier bei Khao Lak; manche Abfahrten sind als Andaman Pier/Khao Lak angegeben. Ein Hoteltransfer ist eingeschlossen. Ein Transfer vom Flughafen kann optional organisiert werden. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist besser einen Tag vorher an und schläft in Khao Lak statt die Anreise auf den Einschiffungstag zu legen.
Decksplan
- Baujahr
- 1998
- Jahr der Renovierung
- 2021
- Länge
- 23 m
- Maximale Passagierzahl
- 12
- Anzahl Kabinen
- 6
- Anzahl Badezimmer
- 8
- Beiboote
- 1
- Webseite
- sea-bees.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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