Tauchsafaris · Thailand
Manta Queen 6 – klein, tauchorientiert und nah an der Crew
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Manta Queen 6 fährt fünftägige Reisen mit vier Nächten im Süden der Andamanensee.
- Die Kabinen sind klimatisierte Twin-Bunk-Kabinen zur gemeinsamen Nutzung.
- An Bord gibt es Nitrox, DIN-Adapter, einen schattigen Tauchbereich und ein separates Spülbecken für Kameras.
- Die Küche serviert Vollpension als Buffet mit lokaler Küche sowie vegetarischen und veganen Optionen.
- Nitrox- und SSI-Kurse können an Bord stattfinden.
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Die Einladung
Die Manta Queen 6 passt zu Tauchern, die ihre Tage unter Wasser verbringen und dazwischen keine schwimmende Hotelanlage brauchen. Das Schiff ist speziell fürs Tauchen gebaut: Der Weg von der Kabine zum Tauchdeck bleibt kurz, die Ausrüstung hat ihren festen Platz, und nach dem Sprung ins Wasser zählt vor allem, was darunter wartet. Die Reise verbindet Riffe, Steilwände und Wracks rund um Koh Lanta, Koh Phi Phi und Phuket. Dazu kommt eine überschaubare Atmosphäre, in der man nicht erst nach mehreren Tagen weiß, wer neben einem taucht. Wer gutes Essen, einfache Abläufe und Gesellschaft höher bewertet als große Kabinen oder luxuriöse Gemeinschaftsräume, findet hier den richtigen Rahmen. Die Bewertungen zeichnen das Bild klar: Das Schiff selbst liegt bei 6,9, während Crew, Verpflegung und Tauchen deutlich stärker abschneiden. Man kommt also wegen der Menschen und der Tauchgänge an Bord.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Manta Queen 6 wie ein Arbeitsboot für eine Tauchwoche: zweckmäßig, kompakt und auf kurze Wege ausgelegt. Es gibt kein Gefühl von getrennten Hotelbereichen. Vom Hauptdeck geht es zu den Kabinen, weiter zum Tauchbereich und hinauf auf die Terrasse, wo zwischen den Tauchgängen Luft und Schatten warten. Die Twin-Bunk-Kabinen sind gemeinsam genutzt und mit Standardfenstern ausgestattet. Das verlangt etwas Rücksicht, besonders beim Packen und frühen Aufstehen. Dafür bleibt das Schiff überschaubar. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter, die Ausrüstung und die Handgriffe der anderen. Außen gibt es Duschen, einen Platz zum Sitzen und einen Bereich für Mahlzeiten im Freien. Internet ist vorhanden, aber auf See bleibt eine Tauchreise besser, wenn das Telefon nicht jede Pause bestimmt.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht die Gruppe nicht durch ein Abendprogramm, sondern durch die gemeinsame Abfolge aus Briefing, Einstieg, Auftauchen und Essen. Nach wenigen Tauchgängen weiß man, wer langsam fotografiert, wer zuerst im Wasser ist und wer beim Essen die Sichtungsliste ergänzt. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf und hält die Abläufe praktisch. Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch werden gesprochen, was Briefings und Gespräche für viele Reisende erleichtert. Abends bleibt Raum für Erzählungen, Bilder und das Sortieren der Eindrücke. Die Manta Queen 6 wird als Schiff schwächer bewertet als ihre Crew; genau darin liegt die faire Einordnung. Wer polierte Ausstattung erwartet, sollte genauer hinsehen. Wer eine Crew sucht, die den Tauchbetrieb trägt und gute Verpflegung liefert, bekommt hier den stärkeren Teil der Reise.
Die Tauchplätze
Die verzeichnete Reise dauert fünf Tage und vier Nächte und führt von Phuket nach Phuket über Koh Haa, Hin Daeng, Hin Muang, Koh Phi Phi, King Cruiser Wreck und Shark Point. Die Tauchplatzliste reicht von flachen Einstiegen bis zu 30 Metern. Shark Point liegt bei maximal -25 m und verbindet Weich- und Hartkorallen mit Leoparden- und Bambushaien. Am Kled Geaw Wreck geht es bis -27 m zu Schwärmen von Rifffischen; das Sattakut Wreck vor Koh Tao reicht bis -30 m und bringt Barrakudas, Zackenbarsche und Muränen an ein künstliches Riff. Racha Noi bietet Buchten und tiefe Riffe, mit Rochen als möglicher Begegnung. Maya Corner/Maya Wall fällt bis -20 m ab, Hin Klang bis -15 m und Hin Klai bis -25 m. Boonsung Wreck liegt bei -18 m, Tor13 bei -15 m. Koh Phi Phi Leh reicht bis -30 m; Laem Thong House Reef bis -18 m. Viking endet bei -25 m. Nui Rocks, Palong und die übrigen Plätze ergänzen die Route mit Felsformationen, Korallengärten und Riffstrukturen.

Koh Haa →
Max. Tiefe · 40 m

Hin Daeng →
Max. Tiefe · 65 m

Hin Muang →
Max. Tiefe · 67 m

King Cruiser Wreck →
Max. Tiefe · 35 m

Shark Point →
Max. Tiefe · 25 m

Kled Geaw Wreck →
Max. Tiefe · 27 m

Sattakut Wreck →
Max. Tiefe · 30 m

Racha Noi →

Maya Corner/Maya Wall →
Max. Tiefe · 20 m

Hin Klang →
Max. Tiefe · 15 m

Hin Klai →
Max. Tiefe · 25 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m

Tor13 →
Max. Tiefe · 15 m

Koh Phi Phi Leh →
Max. Tiefe · 30 m

Laem Thong House Reef →
Max. Tiefe · 18 m

Viking →
Max. Tiefe · 25 m

Nui Rocks →

Palong →
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnet man vielen Tieren nicht an einem einzigen berühmten Punkt, sondern immer wieder in unterschiedlichen Lebensräumen: Nacktschnecken sind an zehn Plätzen verzeichnet, Schnapper an sieben. Barrakudas, Muränen, Skorpionfische, Rotfeuerfische und Sepien gehören ebenfalls zum wiederkehrenden Bild, dazu Rifffische in Schwärmen, Fusiliere und Schildkröten. Schwarzspitzen-Riffhaie sind an fünf Plätzen dokumentiert, Leopardenhaie an vier. Wer Großes sucht, sollte Racha Noi im Blick behalten: Dort sind Weißspitzen-Riffhaie, Graue Riffhaie, Mantarochen, Walhaie und Gartenaale verzeichnet. Shark Point ist der einzige gelistete Platz für ozeanische Weißspitzenhaie, Thunfische, Anthias und Putzerkrebse. Am Laem Thong House Reef können Krabben, Garnelen und Riffbarsche im flacheren Korallengarten auftauchen. Viking ist der einzige Platz dieser Route, an dem Glasfische verzeichnet sind. Keine Sichtung ist garantiert. Gerade deshalb lohnt es sich, langsam zu tauchen und den Blick nicht nur auf Großfisch zu richten.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew spricht Englisch, Niederländisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch. An Bord arbeiten ausgebildete Ersthelfer; Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Funk, GPS, Sonar, Feueralarm und Rettungsmittel gehören zur Sicherheitsausstattung. Vor jedem Einstieg wird die Ausrüstung kontrolliert und die Tauchgruppe im Briefing auf Ablauf und Bedingungen vorbereitet. Nitrox-Taucher analysieren ihr Gemisch und stellen den Tauchcomputer entsprechend ein. SSI- und Nitrox-Kurse können an Bord stattfinden. Auch Einsteiger sind nicht ausgeschlossen, denn Nichttaucher und Schnorchler können mitreisen. Die verfügbaren Informationen nennen weder eine feste Zahl von Guides pro Gruppe noch eine vorgeschriebene Mindestzahl an Tauchgängen. Für erfahrene Taucher heißt das: Das persönliche Niveau und die Tagesbedingungen bleiben entscheidend. Für Anfänger zählt, dass Ausbildung und Einweisung nicht nebenbei, sondern als eigener Teil des Bordbetriebs angeboten werden.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck hat einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform zum Einstieg und getrennte Spülbecken; Kameras bekommen ihr eigenes Spülbecken. Die üblichen Flaschen sind 12-Liter-Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Ventilen. Größere 15-Liter-Flaschen sowie Doppelgeräte können gemietet werden. Nitrox ist an Bord verfügbar; die Nitrox-Nutzung und ein Nitrox-Kurs sind optionale Leistungen. Für Leihausrüstung kommen Scubapro-Komponenten zum Einsatz, darunter BCD, Atemregler und Octopus. DIN-Adapter sind vorhanden. Die Ausrüstung wird zwischen den Einsätzen gereinigt und geprüft. Nach dem Tauchgang geht es über die Plattform zurück an Bord, anschließend stehen Außenduschen bereit. Ein separates Kameraspülbecken ist kein dekoratives Detail: Wer täglich fotografiert, merkt nach dem ersten Tag, wie viel angenehmer ein fester Platz für Gehäuse und Zubehör ist. Angaben zu Kompressor, Füllstation und Beibooten liegen nicht vor.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf die Terrasse und den schattigen Außenbereich des Tauchdecks. Dort trocknen Maske und Haut, während die nächste Flasche vorbereitet wird. Wer Sonne möchte, findet einen Platz draußen; wer Ruhe sucht, zieht sich eher in den Salon zurück. Die Manta Queen 6 bietet außerdem Außenduschen und einen Bereich zum Sitzen und Entspannen. Während der Fahrt verändert sich der Blick, ohne dass daraus ein eigenes Ausflugsprogramm werden muss. Ein Kaffee, ein kurzer Austausch über die Strömung oder ein stiller Blick über das Wasser reichen oft. Die Pausen sind nicht lang genug für große Pläne. Genau das passt zu einer Reise, deren Schwerpunkt klar unter der Oberfläche liegt.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Gruppe ins Wasser geht. Danach folgen Tauchgang, Auftauchen, etwas zu essen und die nächste Vorbereitung. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen, Snacks und Obst bleiben über den Tag erreichbar. Während das Schiff zum nächsten Platz fährt, wird die Ausrüstung geprüft, die Kamera gespült oder einfach geschlafen. Je nach Planung kommen weitere Tauchgänge hinzu; die Route ist auf wiederholtes Tauchen ausgelegt, nicht auf lange Landgänge. Wenn ein Nachttauchgang angesetzt ist, gehört die Lampe zur bereitgestellten beziehungsweise gemieteten Ausrüstung und der Einstieg folgt nach einer längeren Pause und einem eigenen Briefing. Danach wird gegessen, erzählt und geschlafen. Am nächsten Morgen beginnt dieselbe Folge von vorn. Eine feste Borduhrzeit wird nicht genannt, deshalb bleibt die Reihenfolge verlässlich: Briefing, Wasser, Essen, Fahrt, nächster Tauchgang.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet mit Vollpension und serviert die Mahlzeiten als Buffet. Auf dem Teller landet lokale Küche, ergänzt durch vegetarische und vegane Optionen. Dazu gibt es Wasser, Tee und Kaffee sowie alkoholfreie Getränke und Snacks über den Tag. Das ist bei mehreren Tauchgängen wichtiger als eine lange Speisekarte: Nach dem Auftauchen steht etwas bereit, ohne dass die ganze Gruppe auf den letzten Esser warten muss. Zwischen den Mahlzeiten kommen frisches Obst und kleine Snacks dazu. Gegessen wird nicht nur drinnen, sondern auch draußen. Der Tisch wird damit zum Treffpunkt zwischen zwei Briefings, an dem man nicht über Sternebewertungen oder Kabinen spricht, sondern über den Fisch, den jemand gerade unter einer Überhangkante gefunden hat.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringt man in klimatisierten Twin-Bunk-Kabinen zur gemeinsamen Nutzung. Das ist die einfache Variante: zwei Schlafplätze übereinander, wenig Raum für unnötiges Gepäck und ein Ablauf, der auf frühes Aufstehen und nasse Ausrüstung ausgelegt ist. Wer allein wohnen möchte oder viel Platz neben der Koje braucht, sollte sich dessen bewusst sein. Nach dem letzten Tauchgang wird die Kabine vor allem zum Duschen, Trocknen und Schlafen genutzt. Warmwasserduschen gehören dazu. Die eigentliche Qualität dieser Nächte liegt weniger in der Kabine als in der Lage des Schiffs: draußen Wasser und Dunkelheit, drinnen die gedämpften Geräusche einer Gruppe, die nach mehreren Tauchgängen müde wird. Für eine Woche voller Wiederholungstauchgänge reicht das, solange man mit geteilter Kabine und bewusst leichtem Gepäck anreist.
Zweibettkabinen mit Etagenbetten geteilt
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Reise startet und endet in Phuket. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind inklusive. Für eine entspannte Einschiffung empfiehlt es sich, bereits am Vortag anzureisen, statt die Abfahrt an einen knappen Ankunftsflug zu hängen. Die genauen Transferdetails sollten vor der Abreise mit dem Veranstalter abgestimmt werden.
- Länge
- 25 m
- Breite
- 5 m
- Maximale Passagierzahl
- 12
- Anzahl Kabinen
- 7
- Anzahl Badezimmer
- 5
- Motoren
- 2 × Hino 450 PS, 10 Zylinder
- Webseite
- mantaqueen.com ↗
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