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Tauchsafaris · Thailand

Thailand Master – die Phinisi für Richelieu Rock und die Similan-Inseln

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Traditionelle Phinisi aus Ironwood mit überdachtem Außenbereich zum Essen und einem großzügigen Tauchdeck.
  • Die sieben Kabinen liegen auf dem Unterdeck und haben Klimaanlage sowie ein eigenes Bad mit Warmwasserdusche.
  • Zwei Beiboote bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
  • Die Route verbindet Similan- und Surin-Inseln, Koh Bon, Koh Tachai und weitere Plätze in 7, 9 oder 11 Tagen.

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Die Einladung

Die Thailand Master ist für Taucher, die keine schwimmende Hotelanlage suchen, sondern eine echte Phinisi mit Charakter. Das Schiff verbindet die Similan- und Surin-Inseln mit Koh Bon, Koh Tachai und Richelieu Rock – also Granitblöcke, Riffe, Strömung und die Chance auf Großfisch in einer Reise. Wer morgens lieber auf einem großzügigen Tauchdeck als in einer anonymen Marina steht, findet hier den richtigen Rahmen. Die Crew spricht Englisch, vier Guides kümmern sich um die Tauchgänge, und an Bord sind auch Schnorchler willkommen. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff liegt hinter Crew, Essen und Tauchen zurück, während gerade diese drei Bereiche besonders stark bewertet werden. Das ist kein Neubau mit makelloser Oberfläche. Es ist ein klassisches Holzschiff, dessen Wert vor allem unter Wasser und im täglichen Umgang entsteht.

An Bord gehen

Beim Ankommen fällt zuerst die traditionelle Linienführung der Phinisi auf: kein glatter Serienrumpf, sondern ein Schiff aus Holz mit sichtbarer Geschichte. An Bord bewegt man sich ohne lange Wege zwischen Kabine, Salon, Außenbereich und Tauchdeck. Das macht sich nach mehreren Tauchgängen bemerkbar, wenn niemand mehr nach seinem Platz suchen muss. Die Atmosphäre bleibt persönlicher als auf einem großen Liveaboard, weil bis zu 18 Gäste dieselben Bereiche teilen und die Crew jeden Ablauf direkt begleitet. Ein einzelner Motor gehört zu diesem Schiff genauso wie das Arbeiten des Holzes und das Geräusch der Fahrt. Wer absolute Stille oder den Komfort eines modernen Katamarans erwartet, sollte das wissen. Wer dagegen eine authentische Phinisi mit viel Platz zum Anrödeln und einem überdachten Achterbereich sucht, kommt hier näher an die Reise heran als an ein Hotel auf dem Wasser.

Die Stimmung an Bord

An Bord entsteht schnell eine kleine Gruppe, weil alle denselben Platz für Flaschen, Kameras, Handtücher und die nächste Ausfahrt nutzen. Die Crew bleibt dabei nah am Ablauf: Sie bereitet das Tauchdeck vor, unterstützt bei den Beibooten und hält den Betrieb zwischen den Tauchgängen am Laufen. Vier Guides sind an Bord, die Bordsprache ist Englisch. Wer nur Englisch auf Tauchbriefings und im Alltag braucht, wird sich leichter zurechtfinden als jemand, der eine deutschsprachige Betreuung erwartet. Die Bewertungen zeigen, wo die Thailand Master ihre Stärke hat: Die Crew wird deutlich besser beurteilt als das Schiff selbst, das Essen sogar noch besser. Das ist die ehrliche Einordnung. Die Oberfläche ist nicht der Grund, hier einzusteigen; die Menschen, die den Tag organisieren, machen den Unterschied.

Die Tauchplätze

Die 7-Tage-Route Similan & Surin Islands dauert sechs Nächte; die längeren Best-of-Thailand-Fahrten sind mit acht oder zehn Nächten ausgeschrieben und verbinden Chalong und Thap Lamu in beide Richtungen. An den Similan Islands führen die Tauchgänge durch Granitformationen bis maximal -40 m, mit Chancen auf Mantas, Walhaie, Riffhaie und Thunfische. Surin Islands bleiben mit maximal -25 m flacher und abseits der Massen: intakte Riffe, Nacktschnecken, Jenkins-Peitschenrochen und der Buckel-Papageifisch. Koh Bon ist für seine Mantarochen-Putzerstation bekannt. Boonsung Wreck liegt maximal -18 m und ist ein ehemaliges Zinnbaggerschiff voller Schwarmfisch, Muränen und Steinfischen. Koh Tachai reicht bis -40 m; sein Unterwassergebirge zieht Großfisch an. Elephant Head Rock führt durch ein Granitlabyrinth bis -60 m, Anita’s Reef bis -35 m durch Korallengärten. West of Eden und North Point reichen jeweils bis -40 m beziehungsweise -35 m und verbinden Canyons, Kanäle und pelagische Begegnungen.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen dir an vielen Plätzen Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzen-Riffhaie, Walhaie, Meeresschildkröten, Mantas, Thunfische, Makrelen, Muränen, Stachelmakrelen und dichte Fusilierschwärme. Nacktschnecken gehören ebenfalls zum wiederkehrenden Bild, wenn man langsam genug über die Riffe schaut. Die Großtiere sind Chancen, keine Zusagen: An Putzerstationen wie Koh Bon lohnt sich ruhiges Beobachten, während Strömungen an North Point und die Canyons von West of Eden pelagische Jagd ermöglichen können. Bestimmte Arten geben einzelnen Plätzen ihren eigenen Grund. Den Buckel-Papageifisch sucht man auf den Surin Islands, den Steinfisch und den Igelfisch am Boonsung Wreck. Elephant Head Rock ist der Platz für den Drückerfisch; Koh Tachai für Gorgonien, Karettschildkröten und Plattwürmer. Der Reiz der Route liegt darin, dass nicht jeder Tauchgang dieselbe Liste abarbeitet.

Die, die euch ins Wasser bringen

Vier Guides gehören zur Besatzung, und Englisch ist die Sprache an Bord. Sie teilen die Gäste für die Tauchgänge ein und begleiten den Ablauf von der Vorbereitung bis zur Rückkehr mit den Beibooten. Angaben zu festen Gruppengrößen, Qualifikationen, Kursen oder einer vorgeschriebenen Mindestzahl an Tauchgängen liegen nicht vor. Deshalb sollte man das eigene Erfahrungsniveau vor der Reise mit dem Veranstalter klären, besonders wenn tiefe oder strömungsreiche Plätze geplant sind. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kits, Rettungswesten und Rettungsboote an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Zur Kommunikation gehören UKW-Funk mit DSC und SSB, ein Ortungssender sowie Mobil- und Satellitentelefone. Das ist keine technische Zierde: Bei zwei Beibooten und abgelegenen Tauchplätzen zählt, dass Schiff, Crew und Tender miteinander verbunden bleiben.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck bietet Platz zum Anrödeln und zum Verstauen des persönlichen Zubehörs, sodass sich die Gäste nicht bei jedem Tauchgang im Weg stehen müssen. Der Einstieg erfolgt über die Tauchplattform; zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Es gibt Spülbecken für die Ausrüstung und einen getrennten Spülbereich für Kameras. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox ist verfügbar und kann als Zusatzleistung gebucht werden. Auch Leihausrüstung ist an Bord erhältlich; sie sollte vorab organisiert werden, wenn bestimmte Größen benötigt werden. Details zu Flaschenvolumen, Material, Ventiltyp und Kompressormodell sind nicht angegeben und werden deshalb nicht ergänzt. Für Fotografen sind der eigene Kameraspülbereich und die Ladestationen wichtiger als eine dekorative Fotokabine: Beides entscheidet darüber, ob die Kamera zwischen zwei Tauchgängen wirklich einsatzbereit bleibt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das Tauchdeck, den klimatisierten Innenbereich und die Terrasse. Wer die Ausrüstung nicht anfassen möchte, findet im Salon einen kühlen Platz; wer Luft braucht, setzt sich nach draußen zum Essen oder schaut während der Fahrt über das Wasser. Bibliothek, Audio- und Videounterhaltung sowie ein eigener Fotobereich geben den Pausen Struktur, ohne sie zu verplanen. Für Kameras gibt es einen separaten Spülbereich, daneben stehen Ladestationen bereit. Auch ein Nachmittag ohne Tauchgang muss hier nicht mit Programm gefüllt werden: Schatten, ein Buch, die Fahrt und ein Blick auf die Küste reichen. Das Schiff ist für Taucher gebaut, aber die ruhigen Stunden finden nicht zwischen beliebigen Hotellounges statt, sondern dort, wo man das Meer noch als Teil des Tages wahrnimmt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit der Vorbereitung auf den ersten Tauchgang: Briefing, Anrödeln auf dem Tauchdeck, Fahrt mit dem Beiboot oder Einstieg von der Plattform. Danach folgt die Rückkehr an Bord, das Spülen der Ausrüstung, eine Mahlzeit und die Pause bis zum nächsten Briefing. Je nach Route und Tauchplatz wechseln sich Fahrten, Tauchgänge und längere Ruhezeiten ab; die genaue Uhrzeit richtet sich nach dem Programm vor Ort. Zwischen den Ausfahrten bleibt die Ausrüstung an ihrem Platz, während die Gäste im Schatten essen, im Salon abkühlen oder draußen sitzen. Nach dem letzten Tauchgang werden Kameras gespült und geladen, die Crew bereitet das nächste Auslaufen vor. Ein Nachttauchgang ist nicht als fester Bestandteil des Tagesablaufs angegeben. Sicher ist nur die Reihenfolge: Wasser, Rückkehr, Essen, Ruhe – und wieder von vorn.

Was man an Bord isst

Die Küche verbindet westliche Gerichte mit thailändischer Küche und arbeitet mit frischen, lokal bezogenen Zutaten. Gegessen wird als Buffet, mit vegetarischen Optionen und Vollpension für alle Mahlzeiten. Der überdachte Außenbereich am Heck ist dafür der passende Ort: offen zum Meer, aber geschützt vor Sonne und Wetter. Dazu gibt es Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke; Bier und Wein sind an Bord erhältlich. Auf einer Tauchsafari ist Essen keine Nebensache. Zwischen mehreren Tauchgängen braucht es Teller, an denen man nicht lange warten muss, und genug Auswahl für unterschiedliche Gewohnheiten. Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten der Thailand Master. Das merkt man nicht an einer Speisekarte, sondern daran, dass der Tisch nach dem Auftauchen wieder zum Treffpunkt wird.

Die Nächte auf See

Alle sieben Kabinen liegen auf dem Unterdeck und verfügen über Klimaanlage und ein eigenes Bad mit Warmwasserdusche. Es gibt feste Twin-Kabinen, flexible Double/Twin-Kabinen und zwei Quad-Kabinen mit vier Einzelbetten; die Belegung der Quad-Kabinen kann bei Bedarf gemischtgeschlechtlich sein. Viel Privatsphäre entsteht durch das eigene Bad, nicht durch eine Lage weit über dem Wasser oder große Außenflächen. Nachts bleibt das Schiff ein Arbeitsort: Motor, Generatoren und die Bewegungen des Rumpfs gehören zu einer Phinisi auf Fahrt. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte bei der Kabinenwahl nachfragen. Die Nächte sind schlicht und zweckmäßig, dafür ist die Tauchbasis am nächsten Morgen ohne Umwege erreichbar. Handtücher und Bettwäsche sind vorhanden; den eigentlichen Unterschied macht die Klimaanlage nach einem langen Tag in der Wärme.

Classic-Zweibettkabinen

Classic-Doppelkabine Zweibett

Classic-Vierbettkabinen

Classic-Zweibettkabinen Doppel flexibel

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Thailand Master fährt auf den ausgeschriebenen Routen zwischen Chalong und Thap Lamu; je nach Fahrtrichtung ist einer dieser Häfen Abfahrts- oder Rückkehrhafen. Flughafentransfers und Transfers vom Hotel sind eingeschlossen. Für die Anreise ist ein Tag vorher sinnvoll, damit eine verspätete Ankunft nicht den Einstieg gefährdet. Die genauen Transferdetails werden mit den Reiseunterlagen mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
2007
Länge
34 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
7
Anzahl Badezimmer
7
Motoren
1 × 380 PS
Reisegeschwindigkeit
8 Knoten
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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