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Kanarische Inseln · Atlantik

Tauchen Costa Calma: Vulkanische Küsten, Buchten und Sandflächen

Vulkanische Felsböden, sandige Ebenen, felsige Abhänge und gelegentliche Durchgänge prägen Tauchgänge rund um Costa Calma, oft direkt von der Küste aus.

Was dieses Reiseziel besonders macht

  • Vulkanische Felsböden zwischen geschützten Buchten und Sandflächen
  • 15 bis 20 Meter Sicht im Sommer und Herbst
  • Engelhai-Begegnungen im Winter, Krake und Sepia ganzjährig
  • Felsige Abhänge und durchschwimmbare Formationen für erfahrene Taucher
  • Küstenstarts im Süden, einzelne Ausfahrten mit dem Boot
  • Ruhige Einstiege für Anfänger in flachen Buchten
  • Strandtage, Vulkanlandschaften und Wanderwege als Ausgleich
  • Meeressicht kann nach Dünung in Buchten abnehmen

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Überblick

Costa Calma ist eine südöstliche Basis für Tauchgänge an vulkanischen Küsten, in geschützten Buchten und über sandigen Flächen. Viele Einstiege liegen an der Küste und bleiben bei moderaten Tiefen überschaubar, weshalb sich das Gebiet für Anfänger ebenso eignet wie für erfahrene Taucher, die langsame Beobachtungstauchgänge schätzen. Zwischen den Tauchgängen liegen lange Strände, Landschaften aus Sand und Vulkangestein sowie Wanderwege im Süden Fuerteventuras. Eine Reise lässt sich deshalb gut als ruhiger Aufenthalt an Land organisieren.

Tauchen vor Ort

Unter Wasser wechseln sich dunkle vulkanische Felsböden, sandige Ebenen, felsige Abhänge und einzelne durchschwimmbare Formationen ab. In den geschützten Buchten geht es meist flach und ruhig zu, während exponierte Küstenabschnitte mehr Dünung oder leichte Strömung bringen können. Die Sicht liegt häufig bei 15 bis 20 Metern, nimmt in flachen Buchten nach Wellengang jedoch durch aufgewirbelte Sedimente ab. Der Schwerpunkt liegt auf Küstentauchgängen, ergänzt durch einzelne Plätze, die mit dem Boot angefahren werden. Rund um Costa Calma können sich die tatsächlichen Einstiege über den Süden verteilen, etwa in Richtung La Lajita, Tarajalejo oder Morro Jable. Deshalb gehört zur Tagesplanung nicht nur die Ausrüstung, sondern auch die Frage, von welchem Ort die jeweilige Ausfahrt startet. Wer die Felsböden langsam absucht, entdeckt mehr als bei einem schnellen Kurs über das Gelände.

Die Unterwasserwelt

Auf sandigen und felsigen Böden begegnen dir das ganze Jahr über Kraken, Sepien und Seesterne. Diese Tiere sitzen oft gut getarnt am Grund, daher lohnt sich eine langsame Fortbewegung mit sauberer Tarierung besonders an den Übergängen zwischen Fels und Sand. Im Winter besteht außerdem die Möglichkeit, einem Engelhai zu begegnen. Eine solche Sichtung bleibt eine Gelegenheit und ist nicht bei jeder Ausfahrt zu erwarten. Die vulkanischen Strukturen sind weniger eine Bühne für große Schwärme als ein Gelände für genaue Beobachtung: Spalten, Bodenmulden und sandige Randbereiche verdienen mehr Aufmerksamkeit als ein schnelles Abtauchen entlang des Reliefs.

Beste Reisezeit

Tauchen ist in Costa Calma ganzjährig möglich. Besonders günstig sind die Sommer- und Herbstmonate, weil das Meer dann meist ruhiger ist und die Sicht häufig 15 bis 20 Meter erreicht. Nach Dünung oder stärkerem Wellengang kann sich in den flachen Buchten Sediment lösen und die Sicht deutlich verschlechtern. Der Winter hat dafür einen eigenen Reiz, denn dann kann der Engelhai in den Gewässern Fuerteventuras auftauchen. Für eine Kombination aus mehreren Tauchtagen und Ausflügen an Land bietet sich ein Aufenthalt von etwa sieben Tagen an.

Erforderliches Niveau

Costa Calma richtet sich an alle Ausbildungsstufen. Anfänger finden in flachen, geschützten Buchten geeignete Bedingungen für erste Tauchgänge oder einen Kurs, sofern die Tagesbedingungen passen. Erfahrene Taucher können exponiertere Küstenabschnitte, größere Tiefen und Formationen mit mehr Dünung auswählen. Ein bestimmtes Sonderbrevet ist für das Gebiet nicht erforderlich. Entscheidend sind die eigene Erfahrung, die aktuelle See und die Entscheidung, ob der Einstieg von der Küste oder vom Boot erfolgt.

Vor Ort

Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Anreise zunächst per Flug nach Fuerteventura. Eine Fähre ist auf diesem Weg nicht erforderlich. Vom Flughafen geht es anschließend auf der Straße nach Costa Calma, die Fahrt dauert je nach Verkehr und Ausgangspunkt ungefähr eine Stunde. Vor Ort liegen Tauchzentren in oder nahe der Ferienortschaft, sodass der Weg vom Hotel je nach Lage zu Fuß möglich sein kann. Für Einstiege bei La Lajita, Tarajalejo oder Morro Jable brauchst du dagegen einen Transfer des Zentrums oder ein eigenes Fahrzeug. Kläre deshalb vor der Buchung, ob die täglichen Fahrten im Ablauf enthalten sind und an welchem Ort die jeweilige Ausfahrt beginnt.

Tipps von Ortskundigen

Kläre vor dem ersten Tauchtag den tatsächlichen Einstieg. Eine Ausfahrt, die Costa Calma zugeordnet ist, kann auch bei La Lajita oder in einer anderen südlichen Küstenortschaft beginnen. Wenn Wind oder Dünung einen offenen Abschnitt unruhig machen, sind geschützte Buchten die sinnvollere Ausweichmöglichkeit. Verlass dich dabei nicht auf eine gleichbleibende Sicht, denn in den flachen Buchten können Sedimente aufgewirbelt werden. Ebenso solltest du Costa Calma nicht ausschließlich als Gebiet für tiefe Tauchgänge oder markante Abhänge einplanen: Ein großer Teil des Erlebnisses liegt in flachen Küstenbereichen und im langsamen Absuchen von Sand und Fels. Prüfe bei einer weiter außerhalb gelegenen Unterkunft den Rücktransport zum Zentrum. Für persönliche Kleinteile der Ausrüstung kann eigenes Material nützlich sein. Plane außerdem einen tauchfreien Tag vor dem Rückflug ein und nutze ihn für Strände, Vulkanlandschaften oder Wege im Inselinneren. Außerhalb der europäischen Schulferien ist der Betrieb an Stränden und in den Zentren meist entspannter.

Den Aufenthalt planen

Für Costa Calma passt ein Aufenthalt von etwa sieben Tagen: mehrere Tauchtage im Süden lassen sich mit Pausen und Ausflügen verbinden. Die langen Strände von Costa Calma und Sotavento bieten sich für tauchfreie Tage an, bei ruhiger See auch zum Schnorcheln an felsigen Küstenabschnitten. Wanderungen führen durch vulkanische und wüstenartige Landschaften. Ausflüge nach La Lajita, Tarajalejo, Morro Jable oder zu weiteren Stränden ergänzen das Programm, ohne den Aufenthalt auf das Tauchen zu beschränken.

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Karte der Hotels und Tauchbasen in Costa Calma

Tauchbasen in Costa Calma

Hotels in Costa Calma

Häufige Fragen zu Costa Calma

Wann ist Costa Calma zum Tauchen besonders geeignet?

Du kannst Costa Calma ganzjährig zum Tauchen besuchen. Besonders günstig sind Sommer und Herbst, wenn das Meer meist ruhiger ist und die Sicht häufig 15 bis 20 Meter erreicht. Im Winter besteht zusätzlich die Möglichkeit, einem Engelhai zu begegnen. Nach Dünung kann die Sicht in flachen Buchten abnehmen.

Für welches Tauchniveau eignet sich Costa Calma?

Costa Calma eignet sich für alle Ausbildungsstufen. Als Anfänger findest du in flachen, geschützten Buchten ruhige Bedingungen für erste Tauchgänge oder einen Kurs, sofern die Tagesbedingungen passen. Erfahrene Taucher können exponiertere Küstenabschnitte, größere Tiefen und Formationen mit mehr Dünung auswählen. Ein Sonderbrevet ist nicht erforderlich.

Was kannst du beim Tauchen in Costa Calma sehen?

Beim Tauchen in Costa Calma wechselst du zwischen dunklen vulkanischen Felsböden, sandigen Ebenen, felsigen Abhängen und einzelnen durchschwimmbaren Formationen. Ganzjährig kannst du Kraken, Sepien und Seesterne entdecken. Im Winter besteht die Möglichkeit einer Engelhai Begegnung. Langsames Absuchen von Spalten, Bodenmulden sowie Übergängen zwischen Fels und Sand lohnt sich.

Wie planst du deinen Aufenthalt in Costa Calma?

Für Costa Calma passt ein Aufenthalt von etwa sieben Tagen, in dem du mehrere Tauchtage mit Pausen und Ausflügen verbindest. Kläre vor der Buchung, wo die jeweilige Ausfahrt startet und ob Transfers enthalten sind. Plane einen tauchfreien Tag vor dem Rückflug ein, etwa für Strände, Vulkanlandschaften oder Wanderwege.

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