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Tenerife · Kanarische Inseln · Atlantik

Max. Tiefe · 34 m

Wracktauchen El Meridian: Ein hölzerner Minensucher vor Teneriffa

Erkunde den El Meridian, ein aufrecht liegendes Holzwrack auf einer sandigen Ebene vor der Südküste Teneriffas.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Aufrecht liegendes Holzwrack auf sandigem Grund
  • Markante Masten in 12 bis 18 Metern Tiefe
  • Begegnungen mit Engelhaien im Winter möglich
  • Künstliches Riff mit hoher Fischdichte
  • Kombination aus Wrack und angrenzenden Felsriffen

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El Meridian der Tauchplatz im Überblick

Der El Meridian liegt auf einer weitläufigen Sandebene vor der Südküste Teneriffas, etwa in der Nähe von Palm-Mar und Los Cristianos. Bei dem Wrack handelt es sich um ein ehemaliges deutsches Minensuchboot aus dem Zweiten Weltkrieg, das später als touristisches Segelschiff umgebaut wurde. Das Schiff liegt aufrecht auf dem Meeresboden, was ihm eine sehr markante Silhouette verleiht. Die Struktur ist teilweise noch sehr gut erhalten und bietet durch die Bewuchsart ein ideales Habitat für das lokale Leben. In der Nähe des Wracks befinden sich zudem einige felsige Riffstrukturen, die den Lebensraum erweitern.

Der Abstieg erfolgt in der Regel per Boot, das meist in der Nähe des Wracks auf dem sandigen Untergrund ankert. Von der Ankerleine aus führt der Weg hinunter zu den verschiedenen Tiefenzonen des Schiffes. Die Masten ragen deutlich aus dem Sand empor und erreichen Tiefen zwischen 12 und 18 Metern. Das eigentliche Wrack und die schwereren Strukturen des Rumpfes liegen tiefer, etwa zwischen 27 und 34 Metern. Diese vertikale Ausdehnung ermöglicht es, das Schiff in unterschiedlichen Tiefen und unter verschiedenen Lichtverhältnissen zu erkunden.

Das Tauchprofil zeichnet sich durch den Übergang von der sandigen Ebene zu den vertikalen Strukturen des Wracks aus. Während man sich um die Masten herum in den flacheren Bereichen bewegt, bietet das Schiff in der Tiefe mehr Schutz und Schatten. Die Kombination aus offenem Sand und den unmittelbaren Felsformationen in der Umgebung schafft unterschiedliche ökologische Nischen. Man kann das Wrack sowohl von außen entlang der Struktur als auch in den flacheren, oberflächennahen Abschnitten beobachten. Die hölzerne Substanz ist über die Jahre zu einem komplexen künstlichen Riff geworden.

Die Fauna rund um den El Meridian wird maßgeblich durch die Struktur des Wracks beeinflusst. In den Strukturen und Spalten findet man häufig Muränen sowie verschiedene Gruppen von Zackenbarschen. Auch Brassen und Schwärme von verschiedenen Fischarten nutzen das Wrack als Orientierungspunkt und Schutzraum. Die Kombination aus dem Wrack und den angrenzenden Riffen sorgt für eine ständige Bewegung von Fischen im Umfeld. Das Wrack dient somit als zentraler Ankerpunkt für das lokale marine Leben in diesem Bereich.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Begegnungen mit größeren Meeresbewohnern, die das Wrack und die sandige Umgebung nutzen. Im Winter ist die Wahrscheinlichkeit höher, Engelhaie am Boden oder in der Nähe der Strukturen zu beobachten. Auch Rochen halten sich regelmäßig auf der sandigen Ebene auf. Größere Raubfische wie Zackenbarsche oder Barrakudas patrouillieren oft in der Nähe der Kanten. Gelegentlich ziehen auch Delfine durch das Gebiet, was die Dynamik des Platzes unterstreicht.

Die Sichtweiten am El Meridian sind meist gut und liegen typischerweise zwischen 15 und 30 Metern. Dies ermöglicht eine klare Sicht auf die Masten und die Details der hölzernen Struktur. Da das Wrack auf einer Sandebene liegt, muss man beim Schwimmen in der Nähe des Bodens auf die aufgewirbelte Sedimentation achten, um die Sicht nicht unnötig zu beeinträchtigen. Die Klarheit des Wassers trägt entscheidend dazu bei, die Dimensionen des Schiffes in der Tiefe voll erfassen zu können.

Das Wetter und die Meeresbedingungen spielen eine wesentliche Rolle für die Planung dieses Tauchgangs. Durch die exponierte Lage an der Südküste kann es an diesem Standort zu spürbaren Strömungen kommen. Besonders im Winter können die Bedingungen unruhiger werden, was die Navigation am Wrack anspruchsvoller macht. Die Strömung variiert je nach Gezeiten und Wetterlage, weshalb eine genaue Beobachtung der Bedingungen vor dem Abstieg wichtig ist. Erfahrene Taucher können diese Dynamik nutzen, um das Wrack effizient zu umrunden.

Was den El Meridian von anderen Wracks in der Region unterscheidet, ist vor allem die Kombination aus Material und Lage. Während viele Wracks aus Stahl bestehen, bietet die hölzerne Struktur dieses ehemaligen Minensuchbootes ein ganz eigenes Erscheinungsbild. Die Tatsache, dass die Masten so weit in die mittleren Wasserschichten ragen, macht das Wrack auch für Taucher sichtbar, die sich eher in flacheren Bereichen aufhalten. Es bleibt eines der markantesten künstlichen Riffe der Insel durch seine aufrechte Position und die gute Erhaltung der Grundstruktur.

Tauchen in El Meridian: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Die Tiefe liegt zwischen 12 und 34 Metern. Der Platz erfordert ein fortgeschrittenes Niveau (Advanced), da man sich sicher in Tiefen von 25 bis 30 Metern bewegen können sollte und Erfahrung mit Strömungen sowie Wracktauchgängen mitbringen muss. Die Sichtweite beträgt üblicherweise 15 bis 30 Meter. Aufgrund der exponierten Lage können Strömungen auftreten, besonders im Winter oder bei Gezeitenwechsel.

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