
Aquarius Dive Center SL
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weniger als 1 km entfernt Luftlinie
Tenerife · Kanarische Inseln · Atlantik
Max. Tiefe · 38 mTauche ein in die verzweigten Lavatunnel der Palm Mar Höhle, wo sich Sonnenstrahlen durch Spalten brechen und Rochen am sandigen Grund ruhen.
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Das Tauchgebiet der Palm Mar Höhle beginnt auf einem vulkanischen Plateau, das auf etwa 15 bis 17 Metern liegt. Von hier aus fällt ein zerklüfteter Wandbereich sanft in die Tiefe ab. Beim Abstieg wirst du sofort die unzähligen kleinen Löcher und Spalten in der Wand bemerken, in denen Muränen (Muraenidae) ihre Verstecke finden. Es ist ratsam, einen Moment innezuhalten und diese Bewohner in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten, wie sie neugierig aus ihren Behausungen lugen.
Der Hauptzugang zur Palm Mar Höhle befindet sich in 27 bis 28 Metern Tiefe, wo sich ein weitläufiges System aus Lavatunneln öffnet. Obwohl die Verlockung groß ist, diese komplexen Gänge zu erkunden, sollte man sich bewusst sein, dass die Navigation anspruchsvoll ist. Die komplexen Verläufe und potenziellen Gefahren von Desorientierung erfordern besondere Vorsicht und eine klare Einschätzung der eigenen Fähigkeiten. Ein präzises Briefing und eine gute Kommunikation innerhalb deiner Tauchgruppe sind hier unerlässlich, um sicher zu bleiben.
Unweit des Höhleneingangs, auf etwa 27 Metern, begegnest du einem geschnitzten Kruzifix, und tiefer auf 32 Metern ruht eine Madonna mit Kind, die als Vierge del Carmen bekannt ist. Diese Unterwasserstatuen sind den Fischern gewidmet, die von Los Cristianos aus in See stechen. Sie dienen nicht nur als markante Orientierungspunkte, sondern laden auch zu einem Moment des Nachdenkens unter Wasser ein, bevor du dich den Tiefen der Höhle zuwendest.
Rund um die Höhle erstreckt sich eine sandige Ebene, aus der immer wieder Felsformationen aufragen. In den Wintermonaten wird dieser Sandgrund zu einem wichtigen Treffpunkt für Atlantische Stachelrochen (Bathytoshia centroura), die hier zur Paarung zusammenkommen. Halte Ausschau nach diesen beeindruckenden Kreaturen, die sich oft im Sand verbergen oder elegant über den Grund gleiten. Mit etwas Glück kannst du hier auch Engelhaie (Squatina squatina) entdecken, die regungslos auf Beute lauern.
Abseits der eigentlichen Höhle erstrecken sich ausgedehnte Felder von Gerippten Röhrenaalen (Heteroconger longissimus), die im Sandboden zarte Wellen schlagen. Diese faszinierenden Tiere ziehen sich bei Annäherung blitzschnell in ihre Röhren zurück und strecken sich wieder heraus, sobald die Gefahr vorüber ist. Sie sind ein wunderbares Beispiel für die Anpassungsfähigkeit des Meereslebens an sandige Habitate und bieten eine beruhigende Kulisse für deinen Tauchgang.
Die Topographie des Platzes ist geprägt von Überhängen und dunklen Felsspalten, die zahlreiche Verstecke für diverse Meeresbewohner bieten. Neben den Muränen in den Felswänden kannst du hier auch verschiedene Nacktschnecken (Nudibranchia) entdecken, die in leuchtenden Farben die Felsen bevölkern. In den Felsformationen um die Höhle herum halten sich oft auch kleinere Garnelen (Caridea) auf, die die Wände besiedeln und Nahrung finden.
Die Palm Mar Höhle ist auch ein Anziehungspunkt für größere Tiere. Neben den allgegenwärtigen Rochenarten wurden hier gelegentlich auch Karettschildkröten (Caretta caretta) gesichtet, die majestätisch durch das Wasser gleiten. Wenn du Glück hast, kannst du sogar neugierigen Delfinen (Delphinidae) begegnen, die manchmal in diesen Gewässern patrouillieren. Diese Begegnungen machen den Tauchgang zu einem unvergesslichen Erlebnis und unterstreichen die Vielfalt des kanarischen Unterwasserlebens.
Ein weiterer Reiz des Höhlenbereichs sind die beeindruckenden Lichtspiele. Wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel steht, durchdringen ihre Strahlen die Öffnungen der Höhle und erzeugen faszinierende Lichtkegel und Schattenspiele. Diese einzigartige Atmosphäre lockt Fotografen an, die hier spektakuläre Aufnahmen machen können. Das Spiel von Licht und Schatten verleiht der ohnehin schon besonderen Unterwasserlandschaft eine zusätzliche Dimension.
Dieser Tauchplatz ist auf einer Minimaltiefe von 15 Metern erreichbar, wobei der Höhleneingang in etwa 27 bis 28 Metern liegt. Die Maximaltiefe in den Höhlenbereichen kann bis zu 38 Meter erreichen. Ein Großteil des Platzes erfordert fortgeschrittene Fertigkeiten, daher ist ein Advanced Open Water Diver Zertifikat (AOWD) die empfohlene Mindestanforderung. Gelegentlich kann die Strömung hier variieren und unerfahrene Taucher sollten sich eng an ihren Guide halten. Die Sichtweite ist mit durchschnittlich 30 bis 40 Metern hervorragend, was die Navigation erleichtert und die Unterwasserlandschaft optimal zur Geltung bringt. Die beste Zeit, um die Palm Mar Höhle zu tauchen und vor allem die Atlantischen Stachelrochen zu beobachten, ist der Winter.
Im Winter lohnt sich die Palm Mar Cave besonders, wenn du Atlantische Stachelrochen beobachten möchtest. Sie treffen sich dann zur Paarung auf dem sandigen Grund und können dort verborgen liegen oder über den Boden gleiten. Mit Glück siehst du außerdem Engelhaie, die regungslos auf Beute lauern.
Für die Palm Mar Cave wird ein Advanced Open Water Diver Zertifikat als Mindestanforderung empfohlen, da ein großer Teil des Tauchplatzes fortgeschrittene Fertigkeiten verlangt. Besonders die Lavatunnel erfordern vorsichtige Navigation, ein präzises Briefing und gute Kommunikation in der Gruppe, damit du dich in den komplexen Gängen orientieren kannst.
Die Palm Mar Cave beginnt auf einem vulkanischen Plateau in 15 bis 17 Metern Tiefe. Der Haupteingang zu den Lavatunneln liegt bei 27 bis 28 Metern, während die Höhlenbereiche bis zu 38 Meter tief reichen. Ein Kruzifix befindet sich etwa auf 27 Metern, eine Madonna mit Kind auf 32 Metern.
An der Palm Mar Cave kann die Strömung gelegentlich variieren, deshalb sollten unerfahrene Taucher eng bei ihrem Guide bleiben. Die durchschnittliche Sichtweite von 30 bis 40 Metern erleichtert die Navigation. Du kannst Muränen, Nacktschnecken, Röhrenaale und kleinere Garnelen entdecken sowie mit Glück Karettschildkröten oder Delfine sehen.