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Tauchsafaris · Ägypten

MY Blue – moderne Tauchbasis für das Rote Meer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die MY Blue verbindet ein modernes, klassisches Yachtinterieur mit einem Tauchdeck, das auf Rebreather, Fotografie und schnelle Transfers zu abgelegenen Riffen ausgelegt ist.
  • Vierzehn Routen führen von den Wracks im Norden bis zu Brothers, Daedalus, Zabargad, Rocky Island und St. John’s im Süden.
  • Alle Kabinen haben ein eigenes Bad und eine Klimaanlage; Kabinen mit Meerblick liegen auf dem Oberdeck.
  • Nitrox ist für zertifizierte Taucher ohne Aufpreis verfügbar.

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Die Einladung

Die MY Blue ist für Taucher gebaut, die nicht zwischen Komfort und einem ernsthaften Tauchbetrieb wählen wollen. Das Schiff fährt die bekannten Routen des Roten Meeres, bleibt dabei aber auf das Wesentliche konzentriert: viele Tauchgänge, kurze Wege zum Wasser und ein Deck, auf dem auch große Kameras oder ein Kreislaufgerät ihren Platz finden. Wer Brothers, Daedalus oder Zabargad nicht aus dem Tagesboot heraus erreichen will, sucht hier die richtige Form der Reise. Die beiden Zodiacs bringen die Gruppe auch zu Riffen, die nicht direkt mit dem Schiff angefahren werden. Oben wartet kein schwimmendes Hotel, sondern eine geräumige Tauchbasis mit gutem Salon, Schattenplätzen und einer Crew, die den Ablauf kennt. Die sehr starke Bewertung der Verpflegung passt dazu: Nach einem langen Tauchtag zählt ein ordentliches Essen mehr als noch ein dekoratives Detail.

An Bord gehen

Vom Kai aus wirkt die MY Blue wie das, was sie sein will: eine große, moderne Tauchsafari-Yacht mit klaren Linien und klassischem Innenausbau. Der Rumpf ist aus Holz gebaut, die äußere Form aber nicht nostalgisch. An Bord bewegt man sich ohne das Gefühl, ständig jemandem im Weg zu stehen; der Weg vom Salon zum Tauchdeck, zu den Zodiacs und nach oben ist auf den Tauchbetrieb ausgerichtet. Im Inneren bleibt das Design zurückhaltend und funktional. Klimatisierte Räume, eine breite Tauchplattform und die offenen Decks geben dem Schiff einen ruhigen, aufgeräumten Eindruck. Man merkt schnell, dass hier nicht nur Kabinen auf ein Boot gesetzt wurden. Die Wege beginnen und enden dort, wo ein Taucher sie braucht: an der Flasche, am Wasser und später am Esstisch.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Abendprogramm als durch den gemeinsamen Tauchbetrieb. Nach dem Einchecken erklärt der Tourguide das Schiff, die Sicherheit und den Ablauf; beim Abendessen lernen sich die Gäste kennen. Schon nach den ersten Briefings wird aus einer Gruppe einzelner Reisender eine Tauchgemeinschaft, in der erfahrene Taucher und weniger routinierte Gäste ihren Platz finden. Die Crew bleibt im Tagesablauf sichtbar, ohne sich in den Vordergrund zu drängen: Sie hält Wege frei, unterstützt beim Tauchen und sorgt dafür, dass nach dem Sprung ins Wasser wieder alles dort ist, wo es sein soll. Abends wird über Haie, Strömung und die beste Stelle am Riff gesprochen. Die Crew kann auf Englisch und Deutsch kommunizieren. Wer ein ruhiges Schiff mit viel Tauchgespräch sucht, wird sich hier schneller einfinden als jemand, der rund um die Uhr Unterhaltung erwartet.

Die Tauchplätze

Die MY Blue fährt acht Tage und sieben Nächte auf Routen zwischen Hurghada und Port Ghalib. Im Norden stehen North & Turkia, North & Brothers und weitere Kombinationen mit Wracks auf dem Plan; südlich folgen Brothers, Daedalus, Elphinstone, Rocky Island, Zabargad, Fury Shoals und St. John’s. Elphinstone fällt mit seiner Steilwand, den Weichkorallen und der Chance auf Longimanus auf; der Steckbrief nennt eine Maximaltiefe von -60 m. An den Brothers reichen die Wände bis -85 m, während Daedalus bis -40 m beschrieben wird und starke Strömung pelagische Begegnungen möglich macht. Rocky Island lebt von Strömung, Weichkorallen, Gorgonien und offenem Blau. Fury Shoals ist ein verzweigtes Riffsystem mit Delfinen, Schildkröten und großer Formenvielfalt. Fanadir North führt bis -30 m an eine bewachsene Wand; Gotha Abu Nugar North bleibt mit -9 m ein flacher Korallengarten. Shaab Ruhr Umm Gamar verbindet Riff und drei Wracks und reicht bis -40 m. El Fanadir bietet Wand und Plateau bis -40 m, Shaab Sabina Korallengärten bis -14 m. Shaab El Erg und El Fanous East ergänzen die flacheren Riffe; bei El Fanous East liegt die Maximaltiefe bei -18 m und Delfine gehören zum möglichen Erlebnis.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Delfinen, Mantarochen und Meeresschildkröten; auch Riffhaie, Hammerhaie, Barrakudas, Muränen, Weichkorallen und große Schwärme aus Füsilieren oder Stachelmakrelen gehören zum Bild. Das ist die breite Bühne des Roten Meeres: viel Bewegung im Blau, dazu Korallen und Tiere, die sich erst beim langsamen Hinschauen zeigen. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen in den Ausnahmen. Ein Dugong ist nur für Zabargad Island verzeichnet, der dort ebenso mögliche Delfine, Mantas, Schildkröten und unberührte Riffcharakter machen den abgelegenen Platz besonders. An den Brothers stehen Anemonen neben Großfischen und Haien im Mittelpunkt. Daedalus bietet die Chance auf Hammerhaie und große Stachelmakrelen. Elphinstone ist der Platz für den ozeanischen Weißspitzenhai, den Schwarzspitzenhai, den Tigerhai, Gorgonien und Labro. In Shaab Ruhr Umm Gamar ist der Großbarsch der besondere Fund, in Shaab El Erg der Glasfischschwarm. Fury Shoals kann mit Balisten überraschen, Shaab Sabina mit den dort verzeichneten Riffbarschen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchbetreuung übernehmen mindestens zwei Diveguides, auf der MY Blue sind je nach Belegung zwei bis drei Guides vorgesehen. Sie sprechen Englisch und Deutsch und kennen die Riffe sowie die örtlichen Bedingungen. Vor jedem Platz gibt es ein detailliertes Briefing, danach kann das Buddyteam den Tauchgang selbstständig erkunden. Taucher mit weniger Erfahrung werden in einer kleinen Gruppe mit erfahreneren Tauchern oder dem Tourguide eingeteilt. Für die Marine-Park-Routen sind mindestens fünfzig eingetragene Tauchgänge erforderlich; insgesamt wird diese Erfahrung ebenfalls erwartet, und der letzte Tauchgang sollte nicht länger als ein Jahr zurückliegen. In den Marine Parks taucht eine Gruppe mit höchstens acht Personen pro Guide. Dekotauchgänge sind verboten, die gesetzliche Maximaltiefe liegt bei vierzig Metern. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Defibrillator und das ENOS-Rückrufsystem gehören zur Sicherheitsausstattung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Für die normalen Tauchgänge stehen Zwölf-Liter-Aluminiumflaschen mit DIN-Ventil bereit; INT-Adapter sind an Bord. Fünfzehn-Liter-Stahlflaschen können auf Anfrage genutzt werden. Nitrox wird als EAN32 über eine NRC-Membrananlage bereitgestellt und ist für zertifizierte Nitrox-Taucher kostenlos. Ein Analysator befindet sich an Bord, der Nitrox-Grundkurs kann während der Safari absolviert werden. Die MY Blue ist auch für Rebreather-Taucher eingerichtet: Eine Füllstation für zweihundert und dreihundert bar, Boosterpumpe und Speicherflaschen gehören zum Konzept. Auf dem Tauchdeck gibt es einen besonders großen Kameratisch mit Süßwasser-Spülbecken sowie ein getrenntes Spülbecken für Kameras. Zwei Zodiacs mit je fünfundachtzig PS nehmen jeweils bis zu acht Taucher auf und bringen sie zu abgelegenen Einstiegen; zurück geht es direkt zum Beiboot oder zur Plattform. Leihausrüstung, Lampen und Computer sind nach vorheriger Reservierung möglich.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die Sonnendecks, die schattige Tauchplattform und den klimatisierten Salon. Wer nicht schlafen will, findet Raum zum Lesen, Bilder zu sichern oder einfach mit nassen Haaren im Schatten zu sitzen und auf das nächste Briefing zu warten. Die Außenbereiche sind groß genug, dass nicht alle dieselbe Pause auf dieselbe Weise verbringen müssen. Während der Fahrt wird aus dem Tauchdeck ein Beobachtungsplatz; später zieht es viele wieder in den Salon oder an den Tisch. Für Fotografen gibt es einen eigenen Arbeitsbereich, für andere genügt ein ruhiger Platz mit Blick über das Wasser. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich deshalb aushalten, ohne dass man sich in eine enge Kabine zurückziehen muss.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und, wer früh aufsteht, mit einem Early-Morning-Tauchgang. Danach folgt das gemeinsame Frühstück, bevor die Gruppe zu Drop-offs, Riffen oder dem nächsten abgelegenen Platz fährt. Zwischen den Tauchgängen liegen Buffet, Snacks, Duschen, Logbuch und die ruhigen Stunden an Deck. Je nach Route sind drei bis vier Tauchgänge am Tag möglich; am letzten Tag bleiben zwei Tauchgänge. Auf Marine-Park-Routen ist der Ablauf wegen der Schutzbestimmungen eingeschränkter, und Nachttauchgänge sind dort generell nicht erlaubt. Außerhalb dieser Gebiete kann ein Nachttauchgang den Tag abschließen, sofern die Bedingungen und der Platz es zulassen. Dann wird es an Bord leiser: Kameras werden geladen, die letzten Geschichten des Tages machen die Runde, und unter Deck wartet die Kabine. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Briefing.

Was man an Bord isst

An Bord gibt es drei frisch zubereitete Mahlzeiten am Tag, dazu Snacks zwischen den Tauchgängen. Gegessen wird als Buffet, was nach dem ersten oder zweiten Tauchgang besser funktioniert als ein festes Menü mit langer Wartezeit. Auf dem Teller landet unkompliziertes Safari-Essen, das satt macht und den nächsten Sprung ins Wasser nicht unnötig schwer macht. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke stehen bereit. Wer abends etwas anderes möchte, kann lokale Weine und Bier an Bord bekommen. Der Esstisch ist auf dieser Reise mehr als ein Platz für die Mahlzeiten: Hier werden die Sichtungen verglichen, Briefings nachbesprochen und die Routen für den nächsten Tag diskutiert. Nach vier Tauchgängen ist ein verlässliches Buffet kein Nebendetail, sondern Teil der Tauchqualität.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der MY Blue sind aufgeräumt und deutlich komfortabler als auf vielen älteren Safari-Schiffen. Die Kabinen im Unterdeck haben getrennte Betten, ein eigenes Bad mit Dusche und WC, individuell regelbare Klimaanlage, Stauraum und TV mit DVD-Kombination. Durch die Lichtschächte wirken sie heller, als man es von Unterdeckkabinen erwartet. Wer vom Bett aus lieber auf das Wasser schaut, wählt eine Kabine mit Meerblick auf dem Oberdeck; die Masterkabine liegt auf dem Hauptdeck. Die Nächte folgen dem Tauchplan: duschen, Logbuch ausfüllen, noch kurz in den Salon oder an Deck, dann schlafen, bevor der nächste Tauchgang ruft. Die Kabinen sind rauchfrei. Für eine Woche mit mehreren Tauchgängen täglich ist das Entscheidende vorhanden: eine Tür, die sich schließen lässt, ein eigenes Bad und genug Platz, um die Ausrüstung aus dem Weg zu halten.

Zweibett, Unterdeck

Doppel Meerblick, Oberdeck

Zweibett Meerblick, Oberdeck

Master, Hauptdeck

im Bug, Unterdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Routen starten und enden je nach Safari in Hurghada oder Port Ghalib. Bei Fahrten ab Port Ghalib ist der Transfer vom Flughafen Hurghada oder Marsa Alam zum Schiff eingeschlossen; bei Hurghada-Routen erfolgt der Transfer ab und zum Flughafen Hurghada. Am Flughafen wartet ein Tourguide mit einem Blue-Planet-Schild, hilft bei der Ankunft und führt die Gäste zum klimatisierten Bus. Wer kann, reist einen Tag früher an, besonders bei einer langen Anfahrt oder einem späten Flug.

Baujahr
2016
Länge
43 m
Breite
9 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × MAN V12 110 PS @ 2100CC 2100rmp
Beiboote
2 × 6,2 m mit 85-PS-Außenborder
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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