Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Ägypten

Freedom III – Rote See, Wracks und Riffe ohne Umwege

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Freedom III startet direkt am privaten Jetty von Umbi Sharks Bay in Sharm el Sheikh.
  • Sie bietet neun klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad und Platz für bis zu zwanzig Gäste.
  • Auf den Routen liegen Thistlegorm, SS Dunraven, Ras Mohammed und die Straße von Tiran.
  • Nitrox ist für zertifizierte Taucher verfügbar; DIN- und INT-Anschlüsse sind vorhanden.

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Freedom III ist für Taucher gebaut, die im nördlichen Roten Meer nicht jeden Tag vom selben Hafen aus losfahren wollen. Von Umbi Sharks Bay geht es direkt zu Wracks, Riffen und den Strömungsplätzen von Ras Mohammed und Tiran. Der große Vorteil liegt nicht in einer Hotelkulisse, sondern in der gesparten Zeit: kein morgendlicher Transfer zum Hafen, kein Warten hinter Tagesbooten, dafür mehrere Tauchgänge an den Plätzen, die sonst nur mit langer Anfahrt erreichbar sind. Thistlegorm und SS Dunraven bringen Geschichte unter Wasser, Tiran die offene See und die Möglichkeit auf Großfisch. Die Freedom III passt zu einzelnen Tauchern, Freunden und Clubs, die ein Schiff mit überschaubarer Gruppe suchen. Wer absolute Ruhe, viel Platz und eine neue Yacht erwartet, sollte genauer hinsehen. Wer gute Organisation, starke Routen und eine Crew sucht, die sich um sichere Tauchgänge kümmert, findet hier einen ehrlichen Ausgangspunkt für die nördliche Rote See.

An Bord gehen

Am Kai beginnt die Reise ungewöhnlich unkompliziert: Der private Jetty von Umbi Sharks Bay liegt direkt beim Tauchzentrum, und das Schiff wartet nicht irgendwo im Hafen zwischen fremden Booten. Die Freedom III wirkt wie ein Arbeitsboot für eine Woche unter Wasser, nicht wie ein schwimmendes Resort, das zufällig Flaschen an Bord trägt. Vom Deck aus liegen Bucht, Wüste und das offene Wasser vor einem; an Bord führt der Weg schnell vom Salon zum Tauchdeck und weiter ins Wasser. Das große Schiff bietet dabei genug Fläche, um sich nicht ständig im Weg zu stehen, bleibt aber persönlich genug, dass man die Gesichter an Bord bald kennt. Zwei CAT-Motoren geben ihr die Kraft für die langen Wege zwischen den Reisezielen. Die Technik bleibt im Hintergrund, wie es sein soll. Entscheidend ist, dass die Freedom III ohne Umweg dorthin fährt, weshalb man überhaupt an Bord geht.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt von einer Gruppe, die denselben Grund für die Reise hat: tauchen. Die Freedom III nimmt einzelne Gäste ebenso auf wie Freundesgruppen und Tauchclubs, ohne dass daraus ein anonymer Betrieb werden muss. Die Crew wird als freundlich, hilfsbereit und professionell erlebt; die Guides erklären viel, bleiben auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und achten darauf, dass die Tauchgänge sicher bleiben. Das merkt man nicht an großen Gesten, sondern daran, dass Flaschen, Boote und Gruppen funktionieren, während die Taucher noch beim Kaffee sitzen. Nach dem Tauchgang wird im Salon oder auf dem Deck über das Wrack, den Großfisch und die Sicht diskutiert. Die Bewertungen fallen bei Crew und Verpflegung besser aus als beim Schiff selbst. Das ist eine faire Einordnung: Die Freedom III ist kein Designobjekt, aber Menschen und Ablauf holen viel aus ihr heraus.

Die Tauchplätze

Die Route verbindet Thistlegorm, SS Dunraven, Ras Mohammed und die Straße von Tiran. Die Thistlegorm liegt bis dreißigzwei Meter tief und ist ein Wrack voller erhalten gebliebener Kriegsfracht aus dem Zweiten Weltkrieg; zwischen Stahl und Ladung ziehen Barrakudas, große Zackenbarsche, Thunfische und Schwärme vorbei. Die SS Dunraven reicht bis dreißig Meter und verbindet das Wrack eines britischen Dampfers mit Weichkorallen, Glasfischen und Muränen. Im Ras-Mohammed-Gebiet liegt Eel Garden bis fünfunddreißig Meter: eine Sandlandschaft, in der Gartenaale mit der Strömung aus ihren Röhren stehen. Die Straße von Tiran führt an vier großen Riffen entlang, die aus großer Tiefe aufsteigen; bis vierzig Meter reichen die Steckbriefe, und starke Strömung bringt Bewegung ins Riff. Je nach Abfahrt umfasst die Safari vier Tage und drei Nächte oder fünf Tage und vier Nächte. Die längere Route nimmt die Thistlegorm dazu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem immer wieder Barrakudas, Zackenbarsche, Makrelen, Muränen, Rotfeuerfische und Skorpionfische. Auch Riffhaie, Schildkröten, Napoleons, Thunfische, Weichkorallen und Glasfisch gehören zu den Tieren, die an mehreren Plätzen gemeldet sind. Das Rote Meer zeigt dabei nicht überall dasselbe Bild: An der Straße von Tiran können Graue Riffhaie, Tigerhaie und Grüne Meeresschildkröten auftauchen; die Strömung macht diese Riffe auch für größere pelagische Besucher interessant. In Eel Garden stehen Gartenaale über dem Sand, dazu können dort Drückerfische, Kaiserfische und Kofferfische auftauchen. Rosalie Moller ist der Platz für die Großaugen-Makrele zwischen den Wrackgängen. An der SS Dunraven lohnt der Blick in die Decks und Spalten auf den Steinfisch. Im Sommer erhöht ein spezieller Ausflug zu Tiran die Chance auf Hammerhaie. Keine Begegnung ist bestellt. Genau deshalb bleibt der Blick ins Blau Teil des Tauchgangs.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und Tauchlehrer sprechen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. Sie werden als erfahren, zertifiziert und kenntnisreich beschrieben; ihre Aufgabe beschränkt sich nicht auf das Zeigen eines Riffs, sondern umfasst Briefing, Gruppenführung und die Anpassung an Strömung und Bedingungen. Für eine Liveaboard-Reise wird mindestens PADI Advanced Open Water oder ein gleichwertiger Abschluss mit mindestens dreißig geloggten Tauchgängen verlangt. Das passt zu den geplanten Wracks und Strömungsplätzen und ist kein sinnvoller Rahmen für jemanden, der gerade erst tauchen gelernt hat. Die Tauchgruppen werden von Guides begleitet, doch ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern ist nicht angegeben. Zur Sicherheitsausstattung gehören Sauerstoff, Erste-Hilfe-Material, Rettungsinseln, Rettungswesten, Feueralarm und Feuerlöscher sowie GPS und Funk. Tauchkurse gibt es im Umbi Sharks Bay Diving Center; ein Kurs an Bord gehört nicht zum beschriebenen Safari-Angebot.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf wiederholte Tauchgänge ausgelegt und führt über eine große Plattform mit Toiletten und Duschen direkt zum Wasser. Verwendet werden Zwölf-Liter-Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Anschluss; zwei Bauer-Kompressoren übernehmen das Füllen. Nitrox ist für zertifizierte Taucher verfügbar und wird als Zusatzleistung angeboten. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Einstiegen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen, statt alle Taucher an eine einzige Stelle zurückzwingen zu müssen. An Bord gibt es Spülbecken, einen getrennten Bereich für Kameras, Ladestationen, eine warme Dusche und Platz für Fotoausrüstung. Leihausrüstung ist verfügbar, konkrete Marken werden nicht genannt. Technische Taucher, Rebreather- und Sidemount-Taucher finden diese Einsatzarten an Bord vorgesehen. Für die Rückkehr nach dem Tauchgang zählt vor allem die Plattform: Sie ist groß genug, dass mehrere Taucher ihre Ausrüstung ablegen können, ohne dass jeder Handgriff zum Hindernislauf wird.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die offenen Decks, den schattigen Bereich am Tauchplatz und den klimatisierten Salon. Wer Sonne möchte, findet mehrere Sonnendecks und einen Aussichtspunkt; wer Abstand braucht, kann sich mit einem Kaffee in den Salon zurückziehen oder in der Bibliothek lesen. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und getrennte Spülmöglichkeiten, damit nicht alles auf einer Bank zwischen nassen Handschuhen liegen muss. Die Fahrzeit gehört zum Reiseerlebnis: Dann ziehen Sinai-Küste und offenes Wasser vorbei, während die Crew das Deck für den nächsten Sprung vorbereitet. Ein Nachmittag ohne Tauchgang wird nicht künstlich gefüllt. Man sitzt, schläft, sortiert Fotos oder bleibt einfach mit einem Handtuch auf dem Deck liegen. Das ist auf einem Tauchsafarischiff oft der wertvollste Luxus.

Ein Tag an Bord

Der Anreisetag gehört dem Einchecken und Essen; an diesem Abend wird noch nicht getaucht und das Schiff läuft nicht aus. Am folgenden Morgen geht es so früh wie möglich los. Danach bestimmt die Folge der Tauchgänge den Tag: Briefing, Ausrüstung anlegen, Sprung ins Wasser, Rückkehr auf die Plattform, Essen und Pause, während das Schiff zum nächsten Platz fährt. Unter Bedingungen, die es erlauben, stehen täglich drei Tauchgänge und ein Nachttauchgang auf dem Programm; am An- und Abreisetag gilt das nicht. Zwischen den Sprüngen bleibt Zeit für Schlaf auf dem Sonnendeck, Gespräche im Salon oder einen Blick auf die Küste. Der letzte Tag endet nach dem Mittagessen und zwei Tauchgängen, der Check-out ist für zwölf Uhr vorgesehen. Das ist kein Stundenplan mit festen Weckzeiten. Es ist ein Takt aus Briefings, Wasser, Essen, Fahrt und Dunkelheit, der sich ganz um den nächsten Tauchgang dreht.

Was man an Bord isst

An Bord gibt es Vollpension mit drei Mahlzeiten, Snacks, Wasser, alkoholfreien Getränken, Tee und Kaffee. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte und kann vegetarische sowie vegane Wünsche berücksichtigen. Das Essen wird als eine der stärksten Seiten der Reise beschrieben, mit Buffet und Mahlzeiten, die auch draußen eingenommen werden können. Nach einem Tauchgang ist der Esstisch kein Nebenschauplatz: Hier werden Logbücher verglichen, Strömungen nacherzählt und die nächste Flasche vorbereitet. Zwischen den Tauchgängen braucht niemand ein kompliziertes Menü, sondern etwas Warmes, Verlässliches und genug Zeit, bevor es wieder auf die Plattform geht. Genau darin liegt die Stärke der Bordküche. Sie hält den Tag zusammen, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Freedom III sind klimatisiert und schlicht auf Taucher ausgerichtet. Es gibt Twin-Kabinen, Doppelbettkabinen sowie eine geräumigere Kombination aus Doppelbett und Einzelbetten; die Kabinen verfügen über eigene Bäder, Fernseher, DVD, Minikühlschrank und Safe. Einige liegen auf dem unteren Deck, andere auf Haupt- oder Oberdeck. Kabinen mit Meerblick und Panoramafenster geben den oberen Unterkünften mehr Licht und Weite. Nach einem langen Tauchtag zählt weniger die Dekoration als ein trockener Platz für die Sachen, eine funktionierende Dusche und eine Tür, die man hinter sich schließen kann. Im klimatisierten Salon kann man noch zusammensitzen, Bilder sichern oder in der Bibliothek blättern. Wer mit dem Schiff lebt, merkt schnell, dass die Kabine vor allem Rückzug bedeutet. Das eigentliche Leben spielt sich zwischen Tauchdeck, Salon und den offenen Decks ab.

Unterdeck, Zweibettkabinen

Unterdeck, Doppelkabine Dreibett

Hauptdeck, Master-Kabine

Oberdeck, Master-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Freedom III startet und endet am privaten Jetty von Umbi Sharks Bay in Sharks Bay, Sharm el Sheikh. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Für die Anreise ist ein Tag vorher sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht den Einstieg am Schiff gefährden. Die genaue Abwicklung des Transfers wird vor der Reise mitgeteilt.

Länge
28 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
9
Anzahl Badezimmer
9
Motoren
2 × CAT mit je 440 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort