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Sharm El Sheikh · Ägypten · Rotes Meer

Max. Tiefe · 30 m

SS Dunraven, Sharm el Sheikh: Wracktauchen am Meeresgrund

Die SS Dunraven bietet einen einzigartigen Tauchgang, der die Geschichte eines britischen Dampfers mit einem lebendigen Korallenriff und reichem Meeresleben verbindet.

Was diesen Tauchplatz besonders macht

  • Historisches, kieloben liegendes Dampf- und Segelschiff von 1876.
  • Leichte Penetration des Wracks durch weit geöffnete Bereiche und einzigartige Lichtspiele durch Bullaugen im Inneren.
  • Beeindruckende Dampfkessel und andere Schiffsteile sind gut sichtbar.
  • Dichter Bewuchs von Weichkorallen am Heck und im gesamten Wrack, der es ins Riff integriert.
  • Große Schwärme von Glasfischen und Fledermausfischen im Wrackinneren und am Bug, sowie Muränen und Nacktschnecken.
  • Begegnungen mit Makrelen, Krokodilfischen, Skorpionsfischen und gut getarnten Steinfischen am Riff.
  • Die Kombination aus Wrack und Riff bietet eine abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft.
  • Ein idealer Ort für erste Wrackpenetrations-Erfahrungen.

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SS Dunraven der Tauchplatz im Überblick

Die SS Dunraven, ein britisches Dampf- und Segelschiff, kenterte und sank 1876 nach einem Navigationsfehler und einer Kollision mit dem Riff von Sha'ab Mahmud. Heute ruht das 80 Meter lange Wrack kieloben in einer maximalen Tiefe von 30 Metern vor Beacon Rock, nahe Sharm El-Sheikh. Der Rumpf ist weitgehend intakt, aber reich mit Korallen bewachsen, was eine natürliche Verbindung zwischen Wrack und Riff schafft.

Der Tauchgang beginnt oft am Heck des Wracks, wo das Ruder und die riesige Schiffsschraube erkundet werden können. Von hier aus führt der Weg direkt in den Rumpf, der durch die umgedrehte Position des Schiffes wie eine weitläufige Kathedrale wirkt. Lichtstrahlen dringen durch die früheren Bullaugen und erzeugen eine besondere Atmosphäre im Inneren des Wracks, das zum Teil auch von verzwirbelten Metallstrukturen und Holzkistenresten gesäumt ist. Die Schiffswände sind weitgehend intakt, wenn auch stark bewachsen, was das Gefühl vermittelt, in eine versunkene Welt einzutauchen, die ihre Geheimnisse nur zögerlich preisgibt.

Das Innere der Dunraven ist über die geräumige Öffnung am Bug zugänglich und ermöglicht es, in Teile des Rumpfes vorzudringen. Hier stoßen Taucher auf die beeindruckenden Überreste der massiven Dampfkessel, die ein Zeugnis der damaligen Schiffstechnik darstellen. Die Ladung, vorwiegend indische Gewürze, Baumwolle und Holz, ging beim Untergang verloren, doch die Laderäume sind zugänglich und ein ansprechendes Ziel für erfahrene Taucher. Im Wrackinneren und am Bug halten sich große Schwärme von Glasfischen (Ambassidae) und Fledermausfischen (Platax) auf. Muränen und verschiedene Nacktschnecken haben hier ein Zuhause gefunden und bevölkern die Schattenbereiche des Schiffes.

Außerhalb des Wracks und besonders am Heck präsentiert sich ein dichter Bewuchs von Weichkorallen, der eine lebendige Farbpalette unter Wasser schafft. Diese Korallen bieten Schutz und Nahrung für eine Vielzahl kleinerer Riffbewohner. Die weichen Korallen, die sich am Metall angesiedelt haben, verhüllen die ursprüngliche Form des Schiffes und lassen die Grenzen zwischen Natur und Technik verschwimmen. Mit etwas Glück können auch Makrelen, gut getarnte Krokodilfische und Skorpionsfische nahe des Wracks beobachtet werden.

Nach der Erkundung des Wracks führt der Tauchgang üblicherweise weiter zu Beacon Rock, einer felsigen Formation, die den nordöstlichen Rand des Riffs markiert. Dort erwartet Taucher eine faszinierende Korallenwand, die steil in die Tiefe abfällt. Entlang dieser Wand kann auf eine reiche Fischvielfalt getroffen werden, darunter größere Individuen wie der Steinfisch (Synanceia verrucosa), der geschickt in der Umgebung getarnt auf seine Beute lauert. Die Kombination aus Wrack und Riff macht diesen Tauchplatz zu einer abwechslungsreichen Umgebung, die für verschiedene Interessen etwas bereithält.

Tauchen in SS Dunraven: die Unterwasserwelt

Tauchbedingungen

Das Wrack der SS Dunraven ist bis zu einer maximalen Tiefe von 30 Metern zugänglich. Für die Penetration des Wrackinneren ist ein fortgeschrittenes Tauchniveau (Advanced Open Water) erforderlich, während der Tauchgang am Wrack selbst für Taucher aller Niveaus geeignet ist. Die Strömung ist in der Regel moderat, was die Erkundung erleichtert, kann jedoch an Beacon Rock, besonders bei Gezeitenwechsel, stärker sein. Die Sichtweite ist meist hervorragend und kann zwischen 10 und 30 Metern schwanken, abhängig von Planktondichte und Wetterbedingungen.

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