Tauchsafaris · Ägypten
Freedom IV – direkt zu den großen Wracks und Riffen des Roten Meeres
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Freedom IV fährt auf einer fünftägigen Route mit vier Nächten zu Thistlegorm, SS Dunraven, Ras Mohammed und Tiran.
- Das Tauchdeck bietet Aluminiumflaschen mit zwölf Litern, DIN- und INT-Anschlüsse, Nitrox, RIB-Unterstützung und eine große Plattform.
- Die Route verbindet historische Wracks mit Strömungsriffen, Steilwänden und Chancen auf Großfisch.
- An Bord gibt es Vollpension, Snacks, alkoholfreie Getränke, WLAN und klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad.
Die Einladung
Die Freedom IV ist für Taucher gebaut, die im Norden des Roten Meeres nicht zwischen Wracks und Riffen wählen wollen. Thistlegorm und SS Dunraven bringen Geschichte unter die Wasserlinie, Ras Mohammed und Tiran die großen Wände, Strömungen und das pelagische Leben. Die Abfahrt erfolgt direkt am privaten Jetty von Sharks Bay. Das spart den Transfer durch einen vollen Hafen und bringt die Reise sofort in den richtigen Rhythmus: Ausrüstung an Bord, Briefing, Wasser. Wer eine Safari mit bekannten Klassikern, viel Tauchzeit und einem Schiff für eine größere Gruppe sucht, findet hier eine klare Route statt einer schwimmenden Hotelreise.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Freedom IV wie ein modernes Arbeitsschiff für Taucher: nicht verspielt, sondern auf Wege, Decks und den täglichen Ablauf ausgerichtet. Vom Kai aus fällt vor allem auf, dass der Einstieg zum Tauchbetrieb nah am Wasser liegt und keine lange Logistik zwischen Kabine, Ausrüstung und Beiboot nötig ist. Innen bleibt das Schiff einfach und funktional, mit klimatisierten Bereichen und einem Salon für die Stunden, in denen draußen Wind oder Sonne zu viel werden. Die technische Größe bedeutet vor allem Platz für eine größere Reisegruppe, ohne dass der Zweck verloren geht. Man kennt nicht am ersten Abend jeden Namen. Aber die Abläufe sind so angelegt, dass die Gruppe schnell gemeinsam funktioniert.
Die Stimmung an Bord
An Bord entsteht eher eine Tauchgemeinschaft als ein anonymes Hotelpublikum. Die Crew wird als freundlich, hilfsbereit und professionell erlebt; die Guides erklären viel, bleiben auch bei wechselnden Bedingungen präsent und helfen dabei, dass Sicherheit nicht nur auf dem Papier steht. Beim Essen zeigt sich dieselbe praktische Nähe: Die Küche bekommt besonders gute Rückmeldungen, und gemeinsame Mahlzeiten werden schnell zum festen Treffpunkt. Abends sitzt man im Salon oder draußen, erzählt vom Wrack, von einem Tier, das nur kurz im Blau auftauchte, und plant den nächsten Tauchgang. Die Freedom IV passt zu Menschen, die tagsüber konsequent tauchen und abends keine Animation brauchen. Die Stimmung bleibt entspannt, aber nicht gleichgültig.
Die Tauchplätze
Die fünftägige Route mit vier Nächten verbindet Thistlegorm, SS Dunraven, Ras Mohammed und die Straße von Tiran. Die Thistlegorm liegt bis auf -32 m und ist ein versunkenes Stück Kriegsgeschichte: Fahrzeuge, Ladung und ein künstliches Riff, über dem Barrakudas, Thunfische und große Zackenbarsche kreisen können. Die SS Dunraven reicht bis -30 m; der britische Dampfer liegt als Wrack im Korallenriff, zwischen Glasfisch, Muränen, Rotfeuerfischen und Napoleons. Im Eel Garden bei Ras Mohammed fällt der Sandhang mit seinen Gartenaalen auf, die sich mit der Strömung bewegen. Die Strait of Tiran geht bis -40 m und verbindet vier Riffe, starke Strömung und Großfisch. Thomas Reef reicht bis -90 m und zeigt steile Wände mit Gorgonien und pelagischen Besuchern.
Was man unter Wasser trifft
Barrakudas, Zackenbarsche, Stachelrochen, Muränen, Skorpionfische und Rotfeuerfische gehören zu den Tieren, die an vielen Plätzen dieser Route wiederkehren können. Dazu kommen häufige Begegnungen mit Makrelen, Weichkorallen, Glasfisch, Schildkröten, Napoleons und Riffhaien; eine Sichtung bleibt trotzdem eine Begegnung, kein Versprechen. Die Strait of Tiran ist der Platz für graue Riffhaie, Tigerhaie, grüne Meeresschildkröten, Doktorfische und Einhornfische. Ihre Strömung macht das Riff dynamisch und kann pelagische Tiere an die Wände bringen. Im Eel Garden bei Ras Mohammed lohnt der Blick in den Sand: Dort stehen Gartenaale, außerdem können Drückerfische, Kaiserfische und Kofferfische auftauchen. Im Sommer erhöhen sich an Tiran die Chancen auf Hammerhaie. Man muss dafür zur richtigen Zeit im Wasser sein.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides und die Crew sprechen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch. Die Guides werden als sachkundig, aufmerksam und gut organisiert erlebt; sie bleiben bei den Gruppen und achten darauf, dass auch unter wechselnden Bedingungen ein sicherer Tauchgang möglich bleibt. Vor dem Einstieg werden Platz, Ablauf und Bedingungen erklärt, danach taucht jede Gruppe mit ihrem Guide im vereinbarten Rahmen. Für eine Safari auf dieser Route wird mindestens PADI Advanced Open Water oder eine gleichwertige Ausbildung mit mindestens dreißig eingetragenen Tauchgängen verlangt. Tauchkurse und eine private Guide-Begleitung können als optionale Leistungen organisiert werden. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung und eine in Erster Hilfe geschulte Crew gehören zur Sicherheitsausstattung an Bord.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Für den Tauchbetrieb stehen zwölf Liter große Aluminiumflaschen mit DIN- und INT-Anschlüssen bereit. Nitrox ist verfügbar, die Nutzung hängt von der passenden Qualifikation ab; die Nitrox-Leistung ist optional. Wer eigene Spezialausrüstung nicht mitbringt, kann Ausrüstung mieten, ebenso Sidemount- oder technische Ausrüstung nach Absprache. Das Deck ist als große, beschattete Arbeitsfläche angelegt, mit Plattform, Spülbecken und Außenduschen. Ein RIB bringt Taucher zu den Riffen und holt sie dort wieder ab, wo sie auftauchen. Nach dem Ausstieg führt der Weg über die Plattform zurück an Bord, nicht über eine lange Leiter vom offenen Meer. Für Kameras gibt es einen eigenen Fotobereich. Warme Duschen sind vorhanden.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchplattform, den Salon, die Terrasse und das Sonnendeck. Wer nicht ins Wasser geht, kann sich mit einem Buch zurückziehen, Fotos sortieren oder vom Aussichtspunkt aus die Küste beobachten. Der Salon ist klimatisiert und bietet eine Bibliothek sowie Unterhaltung über Audio und Video; draußen gibt es Platz für Sonne, Wind und eine Dusche nach dem Salzwasser. Die Fahrten gehören ebenfalls zur Pause. Dann verschwinden Flaschen und Flossen aus dem unmittelbaren Blick, und das Schiff wird für eine Weile zum Beobachtungsplatz. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich ruhig verbringen, ohne dass dafür ein Landprogramm nötig ist.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt früh. Nach dem ersten Briefing geht es zum Tauchdeck, die Gruppe prüft ihre Ausrüstung, und das RIB bringt die Taucher zum Einstieg. Danach folgen Frühstück oder ein Snack, Erholung im Schatten und die Fahrt zum nächsten Platz. Auf einem normalen Safaritag stehen drei Tauchgänge und bei passenden Bedingungen ein Nachttauchgang auf dem Plan; am An- und Abreisetag entfällt dieser volle Ablauf. Mittag- und Abendessen schieben sich zwischen die Tauchgänge, ohne dass jemand lange vom Deck weg muss. Wenn das Schiff Fahrt aufnimmt, werden die Flaschen gesichert und die nassen Sachen aus dem Weg geräumt. Später wird es ruhiger, bis der nächste frühe Einstieg wieder alles in Bewegung bringt.
Was man an Bord isst
Die Bordküche serviert Vollpension als Buffet, mit lokaler Küche sowie vegetarischen und veganen Optionen. Frühstück, Mittag- und Abendessen liegen dort bereit, wo sie in den Tauchtag passen; dazu gibt es über den Tag Snacks, Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke. Bier und Wein sind erhältlich, gehören aber nicht zu den selbstverständlichen Getränken. Nach mehreren Tauchgängen zählt weniger die große Restaurantidee als ein Teller, der ohne Umstände da ist, wenn man aus dem Wasser kommt. Die Verpflegung wird von Reisenden besonders stark bewertet. Das ist auf einer Safari wichtig: Gute Mahlzeiten halten den Tag zusammen, wenn zwischen Briefing, Anzug und nächstem Einstieg kaum Leerlauf bleibt.
Die Nächte auf See
Die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck oder im unteren Bereich und sind als Twin-, Master-Doppel- oder Familienkabinen verfügbar. Klimaanlage, eigenes Bad und Standardfenster machen die Nächte praktisch, nicht luxuriös inszeniert. Nach dem letzten Tauchgang wird die Kabine zum Rückzugsort, während draußen noch Wasser gegen den Rumpf schlägt und auf dem Flur langsam Ruhe einkehrt. Wer eine Kabine mit Meerblick wählt, bekommt mehr Verbindung zur Fahrt; wer unten schläft, ist näher am Schiff und nimmt seine Bewegung stärker wahr. Die Freedom IV ist neueren Datums und renoviert, doch eine Safari bleibt eine Safari: wenig unnötiger Besitz, nasse Handtücher, Salz auf der Haut und ein Körper, der nach dem Abendessen schnell müde wird.
Unterdeck, Zweibettkabinen
Hauptdeck, Master-Doppelkabine Dreibett
Hauptdeck, Master-Kabinen
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Freedom IV startet am privaten Jetty von Umbi Sharks Bay in Sharks Bay, Sharm El Sheikh, und kehrt dorthin zurück. Transfers vom Flughafen und vom Hotel sind eingeschlossen. Wer kann, reist einen Tag vorher an; in vielen Fällen ist es möglich, bereits in der Nacht vor der Abfahrt an Bord zu schlafen. So beginnt der eigentliche Safaritag ohne hektischen Transfer am Morgen.
- Baujahr
- 2022
- Jahr der Renovierung
- 2022
- Länge
- 30 m
- Breite
- 11,4 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 11
- Anzahl Badezimmer
- 13
- Motoren
- 30 PS × 2
- Reisegeschwindigkeit
- 9 Knoten
- Webseite
- sharksbay.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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