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Tauchsafaris · Ägypten

Marselia Star – Rotes Meer mit technischem Spielraum

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Marselia Star verbindet klassische Rote-Meer-Safaris mit Unterstützung für technische Taucher und CCR.
  • Das Tauchdeck ist auf mehrere Tauchgruppen, Beiboote und lange Tage im Wasser ausgelegt.
  • Nitrox, DIN-Adapter, Sidemount und Rebreather-Tauchen gehören zum vorgesehenen Einsatzbereich.
  • Die Route führt je nach Reise zu Riffen und Großfischplätzen von Hurghada bis zu den Brothers Islands.

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Die Einladung

Die Marselia Star ist für Taucher interessant, die eine Safari nicht nur als Fahrt von Riff zu Riff sehen. Sie verbindet klassische Rote-Meer-Ziele mit einem Tauchbetrieb, der auch technische Konfigurationen, Sidemount und CCR berücksichtigt. Wer an Bord geht, sucht starke Riffe, Strömung und Begegnungen mit großen Fischen, ohne auf die Möglichkeit verzichten zu müssen, mit einer anspruchsvolleren Ausrüstung ins Wasser zu gehen. Die aufgeführten Routen reichen von den nördlichen Wracks und Riffen bis zu Brothers, Daedalus und Elphinstone. Das ist kein Schiff für eine einzige festgelegte Unterwasserlandschaft. Es ist eine Plattform für eine ganze Woche Rotes Meer: Hausriffe und Korallengärten, Steilwände, Drifttauchgänge und Plätze, an denen das Blau plötzlich größer wird als der eigene Tauchplan.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Marselia Star wie ein Schiff, das für lange Tage auf See gebaut wurde und nicht nur für den kurzen Eindruck am Kai. Der Stahlrumpf, die klar getrennten Außenbereiche und das geräumige Tauchdeck geben ihr eine praktische, direkte Seite. An Bord bewegt man sich zwischen Kabinen, Salon, Sonnendecks und dem Tauchbereich, ohne ständig um Ausrüstung oder andere Gäste herumsteigen zu müssen. Unterwegs wird der Maschinenraum nicht unsichtbar: Die beiden Motoren gehören zum akustischen Hintergrund einer Safari, besonders während längerer Überfahrten. Dafür gewinnt man ein Schiff, das auch bei einer weiten Route nicht wie ein schwimmender Kompromiss wirkt. Die Renovierung hat den älteren Rumpf nicht in ein Boutiquehotel verwandelt, sondern die Marselia Star für ihren eigentlichen Zweck frisch gemacht: Taucher aufnehmen, Ausrüstung tragen und sie zuverlässig zu den Riffen bringen.

Die Stimmung an Bord

Die Marselia Star ist auf Gruppen ausgelegt, in denen Freizeit- und technische Taucher nebeneinander Platz finden können. Das verändert die Stimmung: Nicht jeder plant denselben Tauchgang, aber alle teilen das gleiche Deck, die gleichen Mahlzeiten und die gleichen Briefings. Die Crew besteht aus lokalen und internationalen Mitgliedern und arbeitet im Tagesablauf sichtbar mit, statt nur hinter einer Servicetür zu bleiben. Nach dem Tauchgang werden Flaschen, Beiboote und Gruppen für den nächsten Einsatz vorbereitet; für die Gäste bleibt dadurch weniger organisatorische Reibung. Abends gibt es Salon, Außenbereiche und Audio- oder Videounterhaltung, aber niemand muss an einem festen Programm teilnehmen. Wer eine Safari sucht, auf der man nach einer Woche die Namen der anderen kennt, findet hier die passende Größe. Wer völlige Abgeschiedenheit erwartet, wird die gemeinschaftliche Seite eines Safarischiffs spüren.

Die Tauchplätze

Je nach Abfahrt geht es acht Tage und sieben Nächte zu den nördlichen Wracks und Riffen, nach Safaga und zu den Brothers Islands oder auf die Route Brothers, Daedalus und Elphinstone. Elphinstone fällt mit seinen steilen Wänden, Pelagiern und möglichen Haibegegnungen bis auf -60 m ab. Carless Reef reicht bis -40 m und verbindet Riffleben mit Blauwasser, Muränen und Strömung. House Reef bei Marsa Alam bietet Korallengärten und Nachttauchgänge bis -40 m; Marsa Nakari House Reef bleibt mit -30 m geschützter. Brothers Islands führen an Wänden und Korallenlandschaften bis -85 m. Abu Kafan ist ein großes Steilwand- und Driftgebiet. Middle Reef zeigt Hartkorallenblöcke wie ein Unterwasserlabyrinth. Shaab Claude bleibt bis -22 m und führt durch Porites-Passagen. Shaab Ruhr Umm Gamar bietet drei Wracks und -40 m. El Fanadir verbindet Wand und Plateau bis -40 m. Shaab Sabina ist mit -14 m ein flacher Korallengarten. Thomas Reef reicht bis -90 m; Woodhouse Reef steht für Drifttauchgänge, Gordon Reef für ein markantes Wrack und -30 m.

Was man unter Wasser trifft

Muränen gehören zu den Tieren, denen man auf dieser Route besonders häufig begegnen kann, dazu kommen Riffhaie, Meeresschildkröten, Barrakudas, Thunfische, Makrelen, Anthias und weiche Korallen. An den strömungsexponierten Riffen kann das Blau plötzlich von größeren Räubern belebt sein; Elphinstone ist der Platz, an dem Schwarzspitzenhai, Tigerhai, Füsilier und Labre gezielt auf der Wunschliste stehen. House Reef ist die besondere Adresse für Dugong und Seepferdchen. Shaab Ruhr Umm Gamar kann mit einem riesigen Zackenbarsch überraschen. Woodhouse Reef ist der einzige genannte Platz für die Grüne Meeresschildkröte, Gordon Reef für Gartenaal und Drückerfisch. Shaab Sabina wird wegen der dort erfassten Demoisellen interessant. Nichts davon ist eine Garantie für den einzelnen Tauchgang. Tiere halten sich nicht an Reisepläne; Strömung, Sicht und das Verhalten der Gruppe entscheiden mit, ob aus einem guten Platz eine besondere Begegnung wird.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und verbindet lokale Erfahrung mit internationalen Mitgliedern. Ein Guide mit naturkundlichem Schwerpunkt gehört zum Profil des Schiffs; dadurch können Briefings nicht nur den Weg unter Wasser, sondern auch die dort erwartbaren Tiere einordnen. Die Marselia Star nimmt Freizeit-, technische und CCR-Taucher auf, organisiert die Gruppen aber nach dem jeweiligen Tauchstil und Ausbildungsstand. Ein festes Verhältnis von Guide zu Tauchern oder eine bestimmte Mindestzahl geloggter Tauchgänge ist nicht angegeben. Das sollte vor der Buchung geklärt werden, besonders bei anspruchsvollen Plätzen wie Brothers Islands, Elphinstone oder Thomas Reef. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Kästen, Feueralarme und Feuerlöscher an Bord; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Radar, GPS, Sonar, Funk, Ortungssystem und Rückruftechnik ergänzen die Sicherheitsausstattung. Die Briefings bleiben der Punkt, an dem aus dieser Ausrüstung ein sicherer Tauchablauf werden muss.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Punkt des Schiffs: Es ist geräumig, überdacht und mit fester Plattform für den Einstieg ins Wasser ausgestattet. Zwei Yamaha-Beiboote bringen die Gruppen zum Tauchplatz und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab, auch wenn der Ausstieg nicht direkt am Schiff erfolgt. Nitrox ist verfügbar; für zertifizierte Taucher ist die Nutzung vorgesehen, die Zertifizierung selbst gehört zu den optionalen Leistungen. DIN-Adapter sind vorhanden. Unterstützt werden außerdem technische Tauchgänge, CCR und Sidemount mit einer Flasche. Flaschen- und Leihmaterial stehen zur Verfügung, konkrete Flaschengrößen und Materialien sind nicht festgelegt. Es gibt Spülbecken für die Tauchausrüstung sowie einen getrennten Bereich für Kameras, dazu Ladestationen und einen geschützten Platz für die Vorbereitung. Nach dem Tauchgang geht es über die Plattform zurück an Bord, nicht über eine improvisierte Leiter am Heck.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben über Schatten, Sonne und Salon. Das Tauchdeck ist beschattet, während Terrasse, Sonnendecks und Aussichtsdeck Raum für diejenigen geben, die nach dem Tauchgang lieber Wind und Licht haben. Wer Ruhe sucht, zieht sich in den klimatisierten Innenbereich zurück oder setzt sich mit einem Buch an einen der ruhigeren Plätze. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras, damit eine Pause nicht zum Kampf mit nasser Ausrüstung wird. Auf längeren Überfahrten verändert sich der Blick langsam: Riffkante, offenes Wasser, dann wieder das nächste Ziel. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich an Bord verbringen, ohne dass dafür ein Programm nötig ist. Die eigentliche Beschäftigung ist oft schlicht, den eigenen Atem und den Seegang wieder zusammenzubringen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, bevor die Gruppe ins Wasser geht. Danach folgen Tauchgang, Rückkehr über das Beiboot oder die Plattform, Frühstück oder eine weitere Mahlzeit und die nächste Oberflächenpause. Während die Flaschen vorbereitet werden, bleibt Zeit für Schatten, Sonnendeck, Kameraarbeit oder schlicht Schlaf. Wenn das Schiff den nächsten Platz anfährt, verschiebt sich der Tagesablauf mit ihm; die Fahrt gehört zum Safari-Tag und nicht nur zur Strecke dazwischen. Weitere Tauchgänge schließen sich an, bis am Abend der Nachttauchgang möglich wird. Danach wird gegessen, Material gespült und der nächste Tag besprochen. Feste Uhrzeiten sind nicht angegeben, und genau das ist auf einer Route mit Strömungsplätzen sinnvoll: Das Meer gibt den Takt vor. Für Gäste bedeutet das einen wiederkehrenden Ablauf aus Briefing, Wasser, Essen, Ruhe und erneutem Wasser.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet mit westlicher und lokaler Küche. Auch vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen, dazu gibt es alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee, Kaffee und Snacks über den Tag. Die Mahlzeiten müssen an Bord mehr leisten als satt machen: Zwischen mehreren Tauchgängen braucht es etwas, das schnell erreichbar ist und nicht jedes Mal aus einer langen Pause besteht. Ein Buffet passt zu diesem Ablauf, weil jeder selbst entscheidet, ob jetzt eine volle Mahlzeit oder nur ein kleiner Teller sinnvoll ist. Die lokale Küche gibt der Reise mehr als den Geschmack vertrauter Hotelgerichte; zugleich bleibt die Auswahl breit genug für eine gemischte Gruppe. Gegessen wird dort, wo der Tauchplan es zulässt, und nicht umgekehrt. Das ist auf einer Safari die richtige Priorität.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Twin- oder Double-Kabinen mit eigenem Bad statt. Die Kabinen liegen über verschiedene Decks verteilt und haben Standardfenster mit Blick aufs Meer; dadurch bleibt der Horizont auch dann Teil der Reise, wenn draußen bereits Dunkelheit liegt. Nach einem langen Tauchtag zählt weniger die Dekoration als eine trockene Koje, eine warme Dusche und eine Tür, die sich schließen lässt. Das Schiff bietet genau diesen Rückzug, ohne den Kontakt zum Meer zu verlieren. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären: Ein Schiff dieser Größe arbeitet hörbar, wenn die Maschinen laufen. Die gemeinsame Erfahrung bleibt trotzdem nah. Auf einem Safarischiff begegnet man den anderen spätestens beim ersten Kaffee, beim Briefing oder auf dem Weg zum Tauchdeck.

Zweibettkabine

Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die regulären Abfahrten starten in Hurghada und kehren dorthin zurück; eine der aufgeführten Brothers-Daedalus-Elphinstone-Routen endet in Port Ghalib. Flughafentransfers und Transfers vom Hotel sind eingeschlossen. Wer per Flug anreist, sollte die Ankunft einen Tag vor dem Einschiffen planen, damit eine Verspätung nicht die Safari gefährdet. Die konkreten Transferdetails werden vor der Reise mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
2015
Jahr der Renovierung
2025
Länge
40 m
Breite
6 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × Marine man 12 clynders 1360 PS
Beiboote
2 × Yamaha 40 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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