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Tauchsafaris · Ägypten

Sea Serpent Excellence – südliches Rotes Meer mit kurzen Wegen ins Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • 2020 umfassend renoviert und auf Taucher ausgerichtet.
  • Geräumiges, teilweise beschattetes Tauchdeck mit zwei Beibooten.
  • Kostenloses Nitrox und Unterstützung für Technik- und Rebreather-Taucher.
  • Die Crew wird von Reisenden besonders für Organisation, Essen und Tauchbetrieb geschätzt.

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Die Einladung

Die Sea Serpent Excellence passt zu Tauchern, die im südlichen Roten Meer nicht zwischen Komfort und einem funktionierenden Tauchbetrieb wählen wollen. Ihr Schwerpunkt liegt klar auf dem Wasser: kurze Abläufe am Tauchdeck, ein großes Beiboot-Handling und Nitrox ohne Aufpreis lassen mehr Aufmerksamkeit für Riff, Strömung und Tier. Die möglichen Routen führen zu Fury Shoals, Daedalus, Zabargad, Rocky Island und St. John’s. Das ist eine Reise für Begegnungen mit Hammerhaien, Mantas, Delfinen und Dugongs – nicht für Urlaubstage, an denen das Tauchen nur ein Programmpunkt ist. Wer abends ein aufgeräumtes Schiff, gutes Essen und eine Crew erwartet, die beim An- und Abrüsten wirklich mitdenkt, findet hier den richtigen Ansatz.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Excellence wie ein Schiff, das für lange Tage im Wasser gebaut wurde und nicht wie eine schwimmende Hotelhalle. Holz prägt die Außenbereiche, dazu kommen klare Linien und ein moderner Innenausbau seit der Renovierung. Vom Kai aus fällt vor allem der breite Aufbau auf; an Bord verteilt sich der Raum so, dass man sich mit voller Tauchausrüstung nicht ständig im Weg steht. Das Schiff arbeitet mit zwei Maschinen, deren Lauf man während der Fahrt wahrnimmt, besonders wenn man im Salon oder in einer Kabine nahe dem Maschinenbereich liegt. Dafür liegt sie ruhig und zügig auf der Route. Auf dem Tauchdeck geht es sachlich zu: Flaschen, Kameras und persönliche Kisten haben ihren festen Platz, während oben Schatten und offene Luft den Wechsel zwischen Wasser und Ruhe bestimmen.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Animation als durch den gemeinsamen Tauchbetrieb. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter am Flaschenplatz, weiß, wer lange fotografiert und wer nach dem Auftauchen zuerst zum Wasser greift. Die Crew arbeitet sichtbar mit: beim Verstauen, beim Einsteigen ins Beiboot und bei den kleinen Handgriffen, die nach mehreren Tauchgängen den Unterschied machen. Reisende beschreiben den Umgang als freundlich, unkompliziert und gut organisiert; auch gemischte Gruppen mit unterschiedlichen Erfahrungsstufen wurden als angenehm erlebt. Abends gibt es Raum für Essen, Gespräche und die Auswertung des Tages. Das Schiff bleibt dabei überschaubar genug, dass aus einer Tauchgruppe schnell eine gemeinsame Woche wird.

Die Tauchplätze

Die südlichen Routen starten und enden in Port Ghalib und dauern acht Tage mit sieben Nächten. Je nach Abfahrt geht es zu Fury Shoals, nach Daedalus und Fury Shoals, zu Rocky, Zabargad und St. John’s oder in der Kombination Daedalus, Zabargad und Rocky. Fury Shoals ist ein verzweigtes Riffsystem mit vielen unterschiedlichen Profilen; dort können Delfine, Mantas und Hammerhaie den Tauchgang bestimmen. Zabargad bringt steile Inselwände mit Weich- und Fächerkorallen, während Rocky Island mit kräftiger Strömung, Überhängen und pelagischen Fischen eher erfahrene Taucher anspricht. Daedalus ist der abgelegene Großfischplatz dieser Route, mit Hammerhaien, Mantas und einer maximal angegebenen Tiefe von -40 m. St. John’s verbindet Kavernen, Lichtspiele und Korallenriffe. Marsa Mubarak und das House Reef ergänzen manche Fahrten mit flacheren Tauchgängen, Schildkröten, Dugongs und seltenen Nachttierbegegnungen.

Was man unter Wasser trifft

Auf den südlichen Routen trifft man immer wieder auf Riffhaie, Barrakudas, Delfine, Napoleons, Mantas und Meeresschildkröten. Dazu kommen je nach Platz Zackenbarsche, Thunfische, Stachelmakrelen, Muränen, Rotfeuerfische, Skorpionfische und Nacktschnecken. An den exponierten Riffen ziehen Strömung und reiches Riffleben pelagische Jäger an; genau dort lohnt sich der Blick ins Blau, statt nur die Korallenwand abzusuchen. Fury Shoals ist der ausgewiesene Platz für Drücker- und Kaiserfische. In St. John’s steht die Vielfalt der Hartkorallen im Vordergrund. Marsa Mubarak ist der Ort für die Grüne Meeresschildkröte, Grundeln und den Dugong in den Seegraswiesen. Im House Reef kann ein Seepferdchen auftauchen. Wer Thistlegorm fährt, sucht dort den Fledermausfisch und den Krokodilfisch zwischen dem Wrack und den Schwärmen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die mehrsprachige Crew arbeitet mit Guides und Tauchlehrern, die Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch, Portugiesisch, Polnisch und Italienisch abdecken. An Bord finden SSI-Kurse und Weiterbildungen statt, darunter Nitrox, Advanced Open Water, Tieftauchen und Wracktauchen. Der übliche Umfang liegt bei drei bis vier Tauchgängen pro Tag; die Tauchgänge werden als Nullzeittauchgänge organisiert. Vor dem ersten Tauchgang gibt es eine Einweisung in Schiff, Notfallausrüstung und Sicherheitsabläufe, einschließlich Feuerübung. Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung sind an Bord. In den Marineparks können Guides einzelne Tauchgänge wegen Bedingungen oder Schutzvorgaben untersagen und die Route anpassen. Die Briefings führen die Gruppen nicht einfach zu einer Sehenswürdigkeit, sondern erklären Einstieg, Strömung, Ausstieg und das Verhalten, das der Platz verlangt.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist breit, schattig und auf einen flüssigen Wechsel zwischen Anrüsten, Einstieg und Rückkehr ausgelegt. Es gibt DIN-Adapter, Spülbecken und einen getrennten Bereich für Kameras. Nitrox mit einem Mischbereich von 28 bis 32 Prozent ist kostenlos verfügbar; die Nitrox-Bescheinigung muss mitgebracht werden. Einzel­flaschen für Sidemount, technische Tauchgänge und Rebreather werden unterstützt, ebenso Sauerstoff- und Trimix-Füllungen im Rahmen der vorhandenen technischen Möglichkeiten. Leihmaterial kann vorab bestellt werden, liegt aber nicht automatisch bereit. Zwei Beiboote mit Yamaha-Außenbordmotoren bringen die Gruppen zum Absetzpunkt und nehmen sie dort wieder auf, wo sie auftauchen. Eine warme Dusche an Bord ist nach dem Tauchgang verfügbar. Wer eine eigene Kamera mitbringt, findet Station, Spülung und Ladeplätze vor.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf den halb beschatteten Bereich oder auf das Sonnendeck. Einige bleiben in Reichweite des Tauchdecks, weil dort die nächste Gruppe vorbereitet wird; andere legen sich mit einem Buch in die Sonne oder suchen im klimatisierten Salon Ruhe. Die geräumige Salonfläche funktioniert besonders an Seetagen, wenn draußen Wind steht und niemand nach dem letzten Tauchgang noch viel braucht. Für Fotografen gibt es eine eigene Station und einen getrennten Spülbereich für Kameras. Die Fahrzeit gehört nicht nur dem Schlafen: Sie ist der Moment für Kaffee, Logbuch, kurze Gespräche oder den Blick auf die Küste, bevor wieder das Signal zum Anrüsten kommt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing, danach folgt der erste Tauchgang, sobald die Gruppe und das Beiboot bereit sind. Zurück an Bord wartet das Frühstück oder die nächste Mahlzeit, während die Crew Flaschen vorbereitet und die Ausrüstung für den folgenden Sprung ordnet. Dieser Ablauf wiederholt sich meist drei- bis viermal am Tag, unterbrochen von Essen, Schlaf, Logbuch und kurzen Fahrten zum nächsten Riff. Am Nachmittag wird der Abstand zwischen den Tauchgängen oft länger; dann gehört das Deck den Sonnenliegen, dem Salon oder dem Gespräch über das, was gerade unter dem Boot lag. Nachttauchgänge sind in Marineparks nicht erlaubt. Wenn sie auf einem Abschnitt der Route möglich sind, stehen sie am Ende des Tages – nach dem Abendessen und der letzten Ruhepause.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet europäische und ägyptische Gerichte mit lokalen Meeresfrüchten. Gegessen wird als Buffet, mit Snacks über den Tag verteilt; je nach Wetter kann der Tisch nach draußen wandern. Die Mahlzeiten liegen dort, wo sie bei vier Tauchgängen hingehören: als verlässliche Pause zwischen den Briefings, nicht als langes Restaurantprogramm. Reisende berichten von abwechslungsreichen Gerichten, sauberer Präsentation und Portionen, die auch nach mehreren Tauchgängen tragen. Vegetarische und vegane Wünsche werden berücksichtigt. Nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee stehen zur Verfügung; Bier und Wein gibt es an Bord. Der wichtige Punkt ist der Rhythmus: Man kommt aus dem Wasser, isst, bespricht den nächsten Tauchgang und ist wieder bereit.

Die Nächte auf See

Die Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad mit warmer Dusche. Nach der Überarbeitung wirkt der Stil modern und zweckmäßig, nicht wie eine Sammlung alter Safari-Möbel. Die Kategorien reichen von Twin-Kabinen bis zu Double-Kabinen auf dem Oberdeck; Standardfenster geben Tageslicht, ohne aus der Kabine eine Aussichtslounge zu machen. Nach einem langen Tauchtag zählt eher, dass die Klimaanlage individuell geregelt werden kann und Handtücher vorhanden sind. Auf dem Schiff bleibt genug Platz, um sich nach dem Abendessen zurückzuziehen. Wer an Deck schläft, hört den Wind und die See; in den Innenbereichen bestimmen Motor, Türen und die Bewegungen der Crew den Klang der Nacht. Das gehört zur Safari dazu.

Doppelkabine, Oberdeck

Zweibettkabine, Unterdeck

Zweibettkabine, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Sea Serpent Excellence fährt auf den angegebenen Routen ab Port Ghalib ab und kehrt dorthin zurück. Vom Flughafen Marsa Alam dauert der Transfer zum Hafen ungefähr 15 Minuten, vom Flughafen Hurghada nach Port Ghalib ungefähr drei Stunden; die Transfers sind eingeschlossen. Am Flughafen wartet ein Vertreter mit dem Namen des Schiffs und begleitet die Weiterfahrt. Eine Anreise am Vortag lässt mehr Luft, falls sich Flug oder Transfer verschieben.

Decksplan

Baujahr
2008
Jahr der Renovierung
2020
Länge
36 m
Breite
8 m
Maximale Passagierzahl
24
Anzahl Kabinen
12
Anzahl Badezimmer
13
Motoren
2 × 1100 PS Man
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 65 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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