Tauchsafaris · Ägypten
Blue Pearl – klassisches Holzschiff mit starkem Tauchfokus
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Blue Pearl wurde 2003 gebaut und 2013 renoviert.
- Sie ist für maximal 20 Gäste ausgelegt und bietet zehn klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad.
- Nitrox 32 ist für zertifizierte Nitrox-Taucher kostenlos verfügbar.
- Die Routen reichen vom Norden und den Wracks bis zu Brothers, Dahab und den südlichen Marineparks.
- Besonders hoch bewertet werden die Verpflegung, die Crew und die Tauchorganisation.
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Die Einladung
Die Blue Pearl ist für Taucher gedacht, die nach dem Flug nicht in ein anonymes Hotel, sondern direkt in eine eingespielte Safari-Woche wollen. Ihr Charakter liegt weniger in makelloser Hochglanzoptik als in der Verbindung aus klassischem Holzschiff, überschaubarer Größe und einer Tauchorganisation, die den Tag unter Wasser hält. Die Crew wird besonders für ihre Arbeit und die Küche geschätzt; genau das zählt, wenn zwischen mehreren Tauchgängen kein Wunsch lange erklärt werden soll. An Bord geht man für Riffe, Steilwände, Wracks und die Chance auf Großfisch an den Brothers. Wer ein möglichst neues Schiff mit maximalem Raumgefühl sucht, findet modernere Alternativen. Wer dagegen ein bewährtes Safarischiff mit persönlicher Atmosphäre, kostenlosem Nitrox und Routen vom Norden bis in den Süden sucht, sollte die Blue Pearl ernsthaft ansehen.
An Bord gehen
Am Kai wirkt die Blue Pearl wie ein echtes Safarischiff und nicht wie ein schwimmendes Stadthotel. Die klassische Holzbauweise gibt ihr Wärme, während die Linien und die offene Gestaltung klar auf das Leben am Riff ausgerichtet sind. Beim Ankommen wandert das Gepäck in die Kabine, die Tauchausrüstung in die persönliche Tauchbox; danach beginnt die kurze Suche nach dem eigenen Platz an Deck. Innen hört man die Technik und die Bewegungen der Crew, draußen mischen sich Wind, Wasser und das Geräusch des Kompressors. Das Schiff ist groß genug, um sich zurückzuziehen, aber überschaubar genug, dass man sich bald kennt. Die Renovierung hat den älteren Rumpf nicht in ein neues Schiff verwandelt. Sie sorgt vielmehr dafür, dass sein klassischer Charakter mit dem funktioniert, was Taucher heute an Bord brauchen.
Die Stimmung an Bord
An Bord bildet sich schnell eine kleine Gemeinschaft, weil dieselben Menschen beim Briefing, auf dem Tauchdeck, am Esstisch und später unter dem Sternenhimmel auftauchen. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund. Sie nimmt Flaschen ab, hilft beim Einsteigen, hält den Ablauf zusammen und merkt sich, wer früh ins Wasser möchte und wer nach dem letzten Tauchgang erst einmal Ruhe braucht. Der zuständige Tourguide erklärt am ersten Abend das Schiff, die Sicherheit und die Tauchorganisation. Danach lebt die Woche von kurzen Absprachen und klaren Handgriffen. Abends sitzen die Gäste im Salon oder draußen zusammen und vergleichen nicht nur Sichtungen, sondern auch die Linien eines Riffs und die Strömung am Einstieg. Die Bewertungen zeigen ein Schiff, dessen Crew und Küche viel von dem auffangen, was ein älterer Rumpf nicht leisten kann.
Die Tauchplätze
Die acht Tage und sieben Nächte dauernden Abfahrten führen je nach Ausschreibung als North-Tiran-Dahab, North & Tiran, North & Wrecks oder North & Brothers von Hurghada zurück nach Hurghada. Fanadir North fällt bis -30 m ab und verbindet eine bewachsene Wand mit giftigen Fischen und dem Blick ins Blau; Gotha Abu Nugar North bleibt mit -9 m ein flacher Korallengarten. Shaab Ruhr Umm Gamar reicht bis -40 m und verbindet ein ovales Riff mit drei Wracks, während El Fanadir bis -40 m Wand und Plateau nebeneinanderstellt. Shaab Sabina ist mit -14 m ein geschütztes Korallenlabyrinth. Die Brothers Islands bieten Steilwände, Korallen und pelagische Begegnungen bis -85 m. Im Raum Dahab liegen Ras Abu Galum bis -80 m, das Blue Hole bis -130 m, The Islands bis -18 m und der Canyon bis -54 m. Three Pools endet bei -30 m in Sandbecken und Riffgärten. Wetter, Strömung und Erfahrung bestimmen, welche Plätze tatsächlich angelaufen werden.

Fanadir North →
Max. Tiefe · 30 m

Gotha Abu Nugar North →
Max. Tiefe · 9 m

Shaab Ruhr Umm Gamar →
Max. Tiefe · 40 m

El Fanadir →
Max. Tiefe · 40 m

Shaab Sabina →
Max. Tiefe · 14 m

Brothers Islands →
Max. Tiefe · 85 m

Ras Abu Galum →
Max. Tiefe · 80 m

Blue Hole →
Max. Tiefe · 130 m

The Islands →
Max. Tiefe · 18 m

Three Pools →
Max. Tiefe · 30 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem an vielen Riffen Muränen, Meeresschildkröten, Barrakudas, Napoleons, Zackenbarsche, Riffhaie, Thunfische, Rochen, Skorpionfische, Feuerfische, Oktopusse und dichte Schwärme von Fahnenbarschen. Das ist die verlässliche Grundmelodie des Roten Meeres: Tiere sitzen in Spalten, ziehen über die Wand oder stehen in der Strömung über dem Riff. Die besonderen Gründe für einzelne Plätze liegen bei den selteneren Begegnungen. An den Brothers Islands können Mantarochen, ozeanische Weißspitzenhaie, Walhaie und Hammerhaie im Blau auftauchen; auch große Anemonenfelder gehören dort zum Bild. Im Blue Hole lassen sich Drückerfische und Clownfische suchen. Ras Abu Galum ist der Platz für die Großaugen-Makrele, Shaab Sabina für Riffbarsche, El Fanadir für Gaterine und Gabr el Bint für Gorgonien. Solche Tiere sind keine Garantie. Man muss zur richtigen Zeit im richtigen Wasser sein.
Die, die euch ins Wasser bringen
Auf der Blue Pearl arbeiten zwei bis drei Diveguides mit der Crew; an Bord wird Englisch und Deutsch gesprochen. Die Guides geben ausführliche Briefings, erklären Strömung, Einstieg, Ausstieg und die markanten Punkte des Riffs, lassen erfahrene Tauchpartner danach aber selbstständig tauchen. Wer weniger Tauchgänge hat, wird in einer kleinen Gruppe mit einem erfahrenen Taucher oder dem Tourguide eingeteilt. Für eine Safari werden mindestens 50 Tauchgänge erwartet, und bei Brothers- sowie anderen Marine-Park-Touren sind 50 eingetragene Tauchgänge Voraussetzung. In den Marineparks gilt ein Guide für höchstens acht Taucher; dort müssen zwei Guides dabei sein. Dekompressionstauchgänge sind nicht erlaubt, die gesetzliche maximale Tauchtiefe beträgt 40 Meter. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Radar, GPS sowie Mobil- und Satellitentelefone stehen für Notfälle bereit.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Für das Tauchen stehen zwölf Liter fassende Aluminiumflaschen mit DIN-Ventil bereit; INT-Adapter sind an Bord. Fünfzehn-Liter-Stahlflaschen können auf Voranmeldung gemietet werden. Die Blue Pearl mischt Nitrox über eine NRC-Membrananlage und stellt Nitrox 32 zertifizierten Nitrox-Tauchern kostenlos zur Verfügung. Ein Analyzer ist an Bord, der Nitrox-Grundkurs kann während der Safari absolviert werden. Rebreather-Taucher sind willkommen; Sauerstoff und Sofnolime gehören zur vorgesehenen Unterstützung. Leihausrüstung, Tauchlampen und Computer gibt es nach vorheriger Reservierung, Marken werden nicht genannt. Das Tauchdeck ist schattig, hat eine Plattform, getrennte Spülbecken für Kameras und Ladestationen für Licht- und Kameraakkus. Zwei Yamaha-Beiboote bringen Taucher zu Riffen, die das Schiff nicht direkt anfahren kann, und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt man sich auf den Salon, die schattigen Bereiche der Außendecks oder die Terrasse. Wer fotografiert, kann die Ausrüstung am vorgesehenen Platz pflegen und Akkus an den Ladestationen nachladen. Andere legen sich mit einem Buch in den Schatten, beobachten die See oder sitzen bei einem Kaffee noch im nassen Tauchshirt zusammen. Während der Fahrt wird das Deck zum Beobachtungsposten: Riffkante, Insel oder offenes Wasser ziehen vorbei, ohne dass man dafür einen Ausflug organisieren muss. An einem Nachmittag ohne weiteren Tauchgang entsteht mehr Platz für ein langes Gespräch, einen Film im Salon oder einfach Schlaf. Die Blue Pearl verlangt keine ständige Beschäftigung. Ihre Stärke liegt darin, dass der Weg zwischen Wasser, Essen und Ruhe kurz bleibt.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und einem frühen Tauchgang, wenn die Bedingungen und die eigene Energie dafür passen. Danach folgt das gemeinsame Frühstück, während die Crew Flaschen vorbereitet und das Schiff zum nächsten Riff fährt. An den Haupttagen sind bis zu vier Tauchgänge möglich; auf Marine-Park-Touren sind es bis zu drei, am letzten Tag zwei. Zwischen den Gängen liegen Essen, Schlaf, Duschen, Gespräche und die kurze Arbeit am eigenen Gerät. Nachmittags kann ein Wrack, eine Wand oder ein flacher Garten auf dem Plan stehen. Wer noch Luft und Lust hat, beendet den Tag mit einem Nachttauchgang; in den Marineparks ist Nachttauchen grundsätzlich verboten. Die Reihenfolge bleibt wichtiger als eine Uhrzeit: Briefing, Wasser, Essen, Fahrt, wieder Wasser. So funktioniert eine Woche, ohne dass sie sich wie ein Stundenplan anfühlt.
Was man an Bord isst
Die Bordküche arbeitet auf den Rhythmus der Tauchgänge hin: Frühstück nach dem ersten Tauchgang, eine weitere Mahlzeit nach dem Vormittagsprogramm, später Essen nach den Nachmittagsgängen und Snacks, wenn der nächste Hunger kommt. Serviert werden Buffetgerichte ebenso wie Speisen à la carte, mit westlicher und lokaler Küche. Vegetarische Wünsche können berücksichtigt werden. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke gehören zum Alltag an Bord; Bier und eine Auswahl an Weinen sind ebenfalls erhältlich. Entscheidend ist nicht nur, was auf dem Teller liegt. Nach einem Tauchgang mit Strömung oder Tiefe braucht man Essen, das bereitsteht, satt macht und nicht viel Aufmerksamkeit verlangt. Die Blue Pearl wird gerade für ihre Verpflegung sehr hoch bewertet. Das ist auf einer Woche mit mehreren Tauchgängen am Tag kein Nebenthema.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Blue Pearl gehören dem Meer, nicht einer Hotelkulisse. Die Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad; auf dem Oberdeck gibt es Kabinen mit Panoramafenster und Meerblick, darunter Kabinen mit getrennten Betten. Wer dort liegt, hört je nach Liegeplatz das Arbeiten der Maschinen, Schritte auf dem Deck und manchmal das Wasser am Rumpf. Das gehört bei einer Tauchsafari dazu. Die Innenräume sind klassisch gehalten, der Salon klimatisiert und mit Fernseher sowie Audio- und Videounterhaltung ausgestattet. Draußen gibt es gepolsterte Bereiche und Schattenplätze für die Stunden vor dem Einschlafen. Viel wichtiger als dekorative Details ist, dass die Tauchsachen nicht im Schlafraum liegen müssen und der nächste Tauchgang ohne großes Packen beginnt.
Zweibett, Unterdeck
Doppel Meerblick, Sonnendeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Nordtouren starten und enden in Hurghada; Brothers-Routen können je nach Ausschreibung auch ab Port Ghalib gefahren werden. Für Hurghada-Routen ist der Transfer vom Flughafen Hurghada zum Schiff und zurück eingeschlossen. Bei Abfahrten ab Port Ghalib wird der Transfer vom Flughafen Hurghada oder Marsa Alam organisiert und ist ebenfalls eingeschlossen. Ein Blue-Planet-Reiseleiter empfängt die Gäste am Flughafen mit einem Schild und bringt sie im klimatisierten Bus zum Schiff. Wer kann, reist einen Tag früher an: Das nimmt dem Transferdruck die Schärfe und lässt Raum, falls Flug oder Gepäck nicht nach Plan laufen.
- Baujahr
- 2003
- Jahr der Renovierung
- 2013
- Länge
- 36 m
- Breite
- 8 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 12
- Motoren
- 2 × Caterpillar mit je 764 PS
- Reisegeschwindigkeit
- 12 Knoten
- Beiboote
- 2 × Yamaha 25 PS
- Webseite
- blueplanet-liveaboards.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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