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Tauchsafaris · Ägypten

C Echo 2 – Holz, kleine Gruppen, große Riffe

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Maximal 18 Taucher teilen sich das Schiff; die Tauchgruppen bleiben mit vier bis fünf Personen pro Guide klein.
  • Die C Echo 2 wurde 2007 gebaut und 2022 renoviert.
  • Zwei RIBs mit Leitern bringen die Taucher direkt zu den Riffen und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab.
  • Nitrox ist für zertifizierte Taucher ohne Aufpreis verfügbar.

Die Einladung

Die C Echo 2 passt zu Tauchern, die im Roten Meer nicht zwischen Komfort und guten Tauchgängen wählen wollen. Das Schiff bleibt bei höchstens 18 Tauchern, die Gruppen unter Wasser bei vier bis fünf Personen pro Guide. Das ist der entscheidende Unterschied, wenn an einer Steilwand etwas im Blau auftaucht oder ein Wrack mehr Zeit verdient als ein schneller Rundgang. Die Routen reichen von Thistlegorm, Ras Mohammed und Tiran im Norden bis zu Brothers, Daedalus und Elphinstone im Süden. Dazu kommen längere Expeditionen in Richtung Elba. Wer eine große Auswahl an Riffen sucht, aber keine anonyme Großgruppe, findet hier einen klaren Schwerpunkt: mehr Platz an Bord, überschaubare Gruppen und Guides, die Deutsch, Englisch oder Italienisch sprechen.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die C Echo 2 wie das, was sie ist: ein hölzernes Tauchsafarischiff, dessen Linien eher auf viele Tage auf See als auf Hochglanz im Hafen ausgelegt sind. Die Renovierung im Jahr 2022 hat die Bereiche an Bord auf einen aktuellen Stand gebracht, ohne den Charakter des Holzrumpfs zu tilgen. Auf dem Weg vom Salon zum Tauchdeck begegnen sich Taucher, Crew und Ausrüstung ganz selbstverständlich; niemand muss sich erst durch eine Hotelanlage orientieren. Unten liegen die Twin-Kabinen, oben die Suiten und der separate Salon. Der große Vorteil zeigt sich nicht beim ersten Rundgang, sondern zwischen den Tauchgängen: Es gibt einen klimatisierten Essbereich und einen weiteren klimatisierten Raum für Briefings, Fotos oder eine Pause. Das Schiff fühlt sich damit eher wie eine gut organisierte Tauchbasis auf dem Wasser an als wie ein schwimmendes Resort.

Die Stimmung an Bord

Die C Echo 2 ist auf eine Gruppe ausgelegt, in der man sich nicht nur beim Briefing begegnet. Bei höchstens 18 Tauchern und kleinen Gruppen kennt man nach kurzer Zeit die Gesichter, die vor einem ins Wasser gehen, und die Geschichten, die danach am Tisch weiterlaufen. Die Crew bleibt dabei nah am Tagesablauf: Sie unterstützt an Deck, hält die Abläufe übersichtlich und nimmt den Tauchern Handgriffe ab, die nach mehreren Tauchgängen unnötig werden. Reisende beschreiben besonders die persönliche Betreuung und die vielen kleinen Aufmerksamkeiten. Das ist kein Schiff für Distanz zwischen Passagieren und Besatzung. Abends bleibt der Salon der Ort für Fotos, Erlebnisse und die Frage, was am nächsten Riff wartet. Wer eine ruhige Woche mit einer schnell vertrauten Gruppe sucht, wird diese Größe zu schätzen wissen.

Die Tauchplätze

Die Routen verbinden je nach Reise unterschiedliche Teile des Roten Meeres. Die North Tour ab und bis Hurghada dauert acht Tage und sieben Nächte und führt zu Tiran, Ras Mohammed, Thistlegorm und Abu Nuhas. Die South Tour verläuft acht Tage und sieben Nächte von Hurghada nach Port Ghalib und setzt Brothers, Daedalus und Elphinstone ins Zentrum. Dort liegen die großen Begegnungen im Blau: Elphinstone reicht bis -60 m, Brothers Islands bis -85 m und die Numidia an den Brothers bis -80 m. Elphinstone steht für Steilwände und Pelagische, Brothers für Riffwände und Großfisch, während die Numidia als seit 1901 bewachsenes 150-Meter-Wrack ihren eigenen Tauchgang verlangt. Auf den Hurghada-Riffen geht es oft flacher zu: Carless Reef reicht bis -40 m, Umm Gamar bis -30 m, Fanadir North und South bis -30 m. Die Expedition Elba dauert zwölf Tage und elf Nächte und führt von Port Ghalib nach Port Ghalib. Eine weitere acht Tage und sieben Nächte dauernde Route verbindet Brothers, Daedalus, Elphinstone und Salem Express.

Was man unter Wasser trifft

Muränen, Riffbarsche, Stachelrochen, Thunfische und Makrelen gehören zu den Begegnungen, die sich durch viele Tauchplätze dieser Route ziehen. Napoleonfische, Zackenbarsche, Skorpionfische und Rotfeuerfische stehen oft zwischen Hart- und Weichkorallen; Delfine und Schildkröten bleiben Begegnungen, auf die man hoffen muss. Das offene Blau an Elphinstone, Brothers und Daedalus ist der richtige Ort für Haie, darunter Longimanus, graue Riffhaie und Hammerhaie. Einige Arten geben einem Platz einen besonderen Grund: Den Schwarzspitzen-Riffhai, den Tigerhai und die Riesenmakrele nennt die Route nur für Elphinstone. An den Brothers sind Anemonen und Adlerrochen die besonderen Funde. Shaab Abu Nuhas lockt mit Glasfischen, Falterfischen und Papageifischen, während Fanadir North den Trompetenfisch und El Fanadir den Anglerfisch hervorhebt. An Shaab Ruhr Umm Gamar stehen Zackenbarsche und große Zackenbarsche neben drei Wracks im Mittelpunkt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Für die Tauchorganisation stehen zwei Tauchlehrer und zwei Guides an Bord. Die Guides sprechen Deutsch, Englisch und Italienisch; pro Guide werden vier bis fünf Taucher eingeteilt. Das hält die Briefings übersichtlich und lässt unter Wasser genug Abstand, ohne dass die Gruppe auseinanderfällt. Vorausgesetzt werden mindestens 20 Tauchgänge sowie OWD oder eine gleichwertige Zertifizierung. Die Reise ist damit auch für weniger erfahrene Taucher offen, verlangt aber eine gewisse Selbstständigkeit im Wasser. Vor jedem Tauchgang werden Einstieg, Route, Strömung und Ausstieg besprochen; die Guides teilen die Gruppen passend zu Erfahrung und Tempo ein. Zur Sicherheitsausstattung gehören medizinischer Sauerstoff, ein AED, Rettungsinseln, Schwimmwesten, Signalbojen, GPS und Notrufsignale. Die Rückholung nach dem Auftauchen erfolgt über die RIBs mit Leitern.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf klassische Rote-Meer-Abläufe eingerichtet. Inklusive sind 12-Liter-Flaschen und Blei; zusätzlich stehen 15-Liter-Aluminiumflaschen zur Verfügung. Drei Coltri-Sub-Kompressoren übernehmen das Füllen, zwei davon mit 250 Litern pro Minute und einer mit 325 Litern pro Minute. Die Nitrox-Membrananlage liefert Nitrox für zertifizierte Taucher ohne Aufpreis. Zwei RIBs mit Leitern bringen die Gruppen zu den Tauchplätzen und nehmen sie nach dem Auftauchen wieder auf, sodass nicht alle Tauchgänge direkt an der Bordwand beginnen und enden müssen. Warme Duschen, getrennte Spülbecken für Kameras, Ladestationen, ein Tauchdeck und DIN-Adapter sind vorhanden. Leihausrüstung ist gegen Aufpreis erhältlich. Technisches Tauchen ist auf diesem Schiff nicht vorgesehen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf drei sehr unterschiedliche Plätze. Im klimatisierten Salon oben lassen sich Briefings nachbesprechen, Fotos sichten oder einfach die Augen schließen. Der Innenbereich ist besonders nützlich, wenn Sonne und Wind auf dem Weg zum nächsten Riff zu viel werden. Wer draußen bleiben möchte, findet auf dem Sonnendeck Liegen und freien Blick über das Wasser. Die Fahrten zwischen den Riffen geben Zeit für einen Kaffee, ein Gespräch oder die Pflege der Kamera, bevor es wieder ans Tauchdeck geht. An einem tauchfreien Nachmittag wird daraus mehr als eine Pause: Das Schiff bietet Raum, um nichts zu tun, ohne dafür an Land gehen zu müssen. Landausflüge sind möglich, aber nicht der Kern dieser Reise.

Ein Tag an Bord

Ein Tauchtag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Weg vom Tauchdeck zum RIB. Nach dem ersten Tauchgang folgen Rückkehr, Dusche, Essen und die kurze Pause, in der Flaschen gewechselt und Eindrücke sortiert werden. Je nach Route stehen zwei bis drei Tauchgänge am Tag auf dem Plan; auf manchen Abschnitten sind es drei bis vier, und ein Nachttauchgang gehört zu mehreren Reiseabläufen. Zwischen den Einsätzen fährt das Schiff zum nächsten Riff oder bleibt am Platz, während die Taucher im Salon, auf dem Sonnendeck oder an der Kamera sitzen. Die Mahlzeiten schieben sich in diesen Rhythmus ein, statt ihn zu unterbrechen. Am letzten Tag sind zwei Tauchgänge vorgesehen, bevor nach dem Frühstück die Abreise beginnt. Die langen Fahrten zu Brothers, Daedalus oder Elphinstone gehören dabei genauso zur Reise wie der Moment, in dem das RIB am Riff abgesetzt wird.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Buffet im klimatisierten Restaurant. Auf dem Tisch landen westliche und lokale Gerichte, dazu gibt es warme und kalte alkoholfreie Getränke, Snacks über den Tag und Angebote für unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse. Das passt zum Tauchtag: Niemand muss auf einen exakt getakteten Restauranttermin warten, sondern nimmt sich nach dem Auftauchen, Duschen und Umziehen, was gerade passt. Zwischen zwei Tauchgängen bleibt der Teller damit Teil des Ablaufs und wird nicht zur langen Unterbrechung. Alkoholische Getränke und Spirituosen sind an Bord erhältlich, gehören aber nicht zur inkludierten Verpflegung.

Die Nächte auf See

Die Nächte sind auf der C Echo 2 praktisch eingerichtet. Twin-Kabinen im Unterdeck sowie Suiten und Panorama-Suiten im Oberdeck haben ein eigenes Bad, Klimaanlage, Stauraum und einen Kühlschrank; die Kabinen verfügen über Fenster. In den Suiten steht ein Doppelbett, in den Twin-Kabinen stehen zwei Einzelbetten. Nach dem letzten Tauchgang wird aus dem oberen Salon ein ruhiger Rückzugsort für Fotos, ein Gespräch oder ein Buch, während draußen das Meer an der Bordwand vorbeizieht. Handtücher gehören zur Ausstattung, und die europäischen Steckdosen passen zu gängigen Ladegeräten. Wer eine Kabine mit mehr Licht und Platz möchte, schaut sich die beiden Kabinenkategorien auf dem Oberdeck an. Wer vor allem schlafen und tauchen will, findet in den Unterdeckkabinen eine nüchterne, funktionale Basis.

Zweibettkabine

Suite

Suite Panorama

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die North Tour startet und endet in Hurghada. Die South Tour und die Route mit Brothers, Daedalus, Elphinstone und Salem Express verbinden Hurghada und Port Ghalib; die Expedition Elba startet und endet in Port Ghalib. Gruppentransfers vom Flughafen beziehungsweise Hotel zum Schiff und zurück sind vorgesehen und bei den ausgeschriebenen Reisen eingeschlossen. Für Hurghada ist der Transfer vom Flughafen oder Hotel organisiert, für Port Ghalib vom Flughafen Marsa Alam oder aus dem Hotelbereich. Die genauen Transferinformationen erhält man vor der Reise. Wer entspannt an Bord gehen möchte, reist am besten einen Tag vorher an.

Baujahr
2007
Jahr der Renovierung
2022
Länge
35 m
Breite
8,5 m
Maximale Passagierzahl
18
Anzahl Kabinen
15
Motoren
2
Beiboote
2 (RIBs mit Leiter)
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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