Deutsch
DivingDeal.com

Tauchsafaris · Ägypten

Golden Dolphin – das Taucherboot mit Geschichte

Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.

Die Einladung

Die Golden Dolphin ist kein schwimmendes Hotel, das nebenbei Taucher aufnimmt. Das Schiff wurde als erstes eigenes Boot der Golden Dolphin-Flotte für Taucher gebaut: mit einer großen Plattform, individuellem Stauraum und kurzen Wegen zwischen Kabine, Tauchdeck und Wasser. Dazu kommt eine Crew, deren Ruf bei der Betreuung und beim Essen besonders stark ist. Wer in der Woche möglichst viel Rotes Meer sehen und sich an Bord nicht um Kleinigkeiten kümmern möchte, findet hier einen klaren, bewährten Rahmen. Die Golden Dolphin passt zu Tauchern, die lieber eine gut eingespielte Safari als ein neues Designobjekt buchen. Das Schiff hat Geschichte. Genau das gehört dazu.

An Bord gehen

Vom Kai aus wirkt die Golden Dolphin wie ein Arbeitsboot für lange Tage auf See: kein Neubau mit glatter Hochglanzkulisse, sondern ein Schiff, das viele Tauchgänge kennt. Die Linien sind funktional, die Wege auf das Tauchen ausgerichtet. An Bord hört man den Betrieb eines echten Safarischiffs, vom Laden und Spülen auf dem Tauchdeck bis zum Kompressor, wenn für den nächsten Tauchgang vorbereitet wird. Der große Salon und die Sonnendecks geben der Gruppe Raum, ohne dass das Schiff seine überschaubare Atmosphäre verliert. Man findet sich schnell zurecht. Nach kurzer Zeit weiß man, wer früh zum Tauchdeck geht, wer den Schatten sucht und wer nach dem Essen noch draußen sitzt.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung ist eher familiär als anonym. Die Gruppe bleibt klein genug, dass man sich nach kurzer Zeit kennt, und groß genug, dass sich nicht jeder Abend gleich anfühlt. Die Crew ist im Tagesablauf sichtbar: Sie trägt, spült, fährt die Beiboote, serviert und hält den Betrieb am Laufen, ohne daraus eine Show zu machen. Gerade nach anspruchsvollen Tauchgängen merkt man, wie viel eine freundliche, aufmerksame Mannschaft verändert. Abends sitzt man im Salon oder draußen, sortiert Bilder und spricht über Haie, Strömung und den Platz am nächsten Morgen. Die Golden Dolphin lebt nicht von Luxusgesten, sondern davon, dass die Abläufe funktionieren und die Menschen an Bord ihren Teil ernst nehmen.

Die Tauchplätze

Die Golden Dolphin fährt im Roten Meer ganzjährig verschiedene Nord- und Südrouten. Die kürzeren Safaris dauern acht Tage und sieben Nächte, die langen Kombinationen fünfzehn Tage und vierzehn Nächte. Elphinstone fällt mit seiner Offshore-Lage, den Wänden und möglichen Begegnungen mit Longimanus, Hammerhaien und anderen Pelagiern auf; die maximale Tiefe liegt bei -60m. Die Brothers Islands reichen bis -85m und verbinden steile Topografie, Korallen und Großfisch. In der Straße von Gubal liegen historische Wracks zwischen Riffen und Strömung, bis -50m. Fanadir North bietet eine bewachsene Wand bis -30m, während Gotha Abu Nugar North mit Korallengärten bis -9m den flachen Gegenpol bildet. Shaab Ruhr Umm Gamar verbindet ein ovales Riff mit drei Wracks und reicht bis -40m. El Fanadir geht ebenfalls bis -40m; Shaab Sabina bis -14m. Das Hamada-Wrack bei Abu Ghusun liegt bis -17m. Auf Dahab-Routen führen Ras Abu Galum bis -80m, das Blue Hole bis -130m und The Islands bis -18m.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Meeresschildkröten und Muränen zu den Begegnungen, nach denen man nicht lange suchen muss. Barrakudas, Zackenbarsche, Riffhaie, Makrelenartige, Weichkorallen und Skorpionfische tauchen an mehreren Plätzen auf; dazu kommen Napoleonfische, Thunfische, Mantarochen und graue Riffhaie. An den Riffen entscheidet die Strömung, ob aus einem normalen Blick ins Blau plötzlich Großfisch wird. Wer gezielt fährt, sucht Besonderheiten: Bei Zabargad Island könnte ein Dugong auftauchen. Shaab Ruhr Umm Gamar ist der besondere Platz für den großen Zackenbarsch. Elphinstone verbindet die Chance auf Schwarzspitzen- und Tigerhaie mit Füsilieren, Gorgonien und Lippfischen. An den Brothers Islands wurden Seeanemonen festgestellt, im Blue Hole auch Drückerfische. Ras Abu Galum ist der Platz für die Großaugen-Makrele, El Fanadir für den Gaterin und Shaab Sabina für die Riffbarsche.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides sprechen Englisch und Deutsch. Im Team arbeiten ägyptische PADI-Instructoren und Divemaster; während der Safari können AOWD-, Nitrox- und verschiedene Spezialkurse stattfinden, wenn sie mindestens eine Woche vorher angemeldet werden. Die Guides teilen die Taucher nach Erfahrung und Wunsch ein und richten die Organisation an Route, Wetter, Seegang und den Fähigkeiten der Gruppe aus. Ein festes Mindestniveau oder eine vorgeschriebene Zahl an Tauchgängen ist nicht angegeben. Das Sicherheitsfundament ist vorhanden: Sauerstoff mit Masken, Erste-Hilfe-Kästen, Funk, Satellitenkommunikation, EPIRB, AIS, Feuerlöscher, Rauchmelder und Rettungsinseln. Wer eine Safari mit klaren Briefings und flexiblen Gruppen sucht, bekommt hier keinen starren Massentakt, sondern eine Führung, die auf die jeweiligen Tauchbedingungen reagiert.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Auf dem großen Tauchdeck gibt es individuelle Ablagen, eine Plattform und getrennte Spülbecken für Kameras. Die Flaschen sind zwölf Liter große Aluminiumflaschen mit DIN/INT-Anschluss; fünfzehn Liter sind auf Anfrage erhältlich. Zwei Bauer-Kompressoren füllen Luft und Nitrox. Nitrox bis zweiunddreißig Prozent ist für zertifizierte Nitrox-Taucher ohne Aufpreis verfügbar, höhere Mischungen kosten extra. Zwei Beiboote mit Außenbordmotoren bringen die Gruppen zum Absetzpunkt und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen; eines hat fünfundzwanzig, das andere vierzig PS. Leihausrüstung liegt nicht regulär an Bord, sondern nur Ersatzmaterial für Notfälle. Benötigte Ausrüstung muss daher mindestens eine Woche vorher angemeldet werden. Für Kameras gibt es einen getrennten Spülbereich und Ladestationen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf den klimatisierten Salon, den Außenbereich und die Sonnendecks. Wer nach dem Auftauchen nicht sofort reden möchte, findet einen Platz im Schatten oder zieht sich in den Salon zurück. Andere bleiben auf dem Tauchdeck, trinken etwas und beobachten, wie das Beiboot die nächste Gruppe abholt. Während der Fahrt wird aus der Pause ein längerer Abschnitt: Meer vor den Augen, trockene Ausrüstung nebenan, vielleicht ein Film oder Musik im Salon. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich, Spülmöglichkeiten und Ladestationen. Ein Nachmittag ohne Tauchgang gehört nicht zur täglichen Regel, kann auf einer Safari aber genau der Moment sein, an dem der Körper wieder aufholt.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, danach schieben sich Frühstück, Oberflächenpause und der nächste Gang ins Wasser ineinander. Je nach Route und Bedingungen stehen auf See drei bis vier Tauchgänge am Tag an. Zwischen den Tauchgängen wird gegessen, gespült, fotografiert, geschlafen oder einfach über das Deck aufs Wasser geschaut. Wenn das Schiff den Platz wechselt, merkt man die Fahrt daran, dass das Tauchdeck ruhiger wird und die Landschaft langsam vorbeizieht. Am letzten Tag sind höchstens zwei Tauchgänge vorgesehen, danach geht es zurück zum Hafen. Die erste Nacht liegt im Hafen, bevor das Schiff ausläuft; die letzte Nacht verbringt man je nach Organisation im Hafen oder in einem Hotel. Ein fester Uhrzeitenplan gehört nicht dazu.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Vollpension, mit Buffet, Snacks über den Tag und einer Küche, die westliche und lokale Gerichte verbindet. Vegetarische und vegane Optionen sind vorgesehen; alkoholfreie Getränke, Wasser, Tee und Kaffee begleiten die Mahlzeiten. Bier und Wein gibt es ebenfalls an Bord. Nach einem Tauchgang zählt weniger die Inszenierung als ein Teller, der bereitsteht und satt macht. Der Esstisch wird zum gemeinsamen Treffpunkt: Die Sichtungen werden verglichen, die Strömung nacherzählt, und jemand zeigt noch schnell ein Foto vom letzten Tauchgang. Bei drei bis vier Tauchgängen am Tag ist gutes, verlässliches Essen kein Nebenthema.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Oberdeck und haben Panoramafenster mit Blick aufs Meer. Twin-Kabinen und eine Kabine mit Doppelbett stehen zur Wahl; Klimaanlage, eigenes Bad und Minibar gehören dazu. Das ist kein Zimmer, in dem man den halben Tag verbringen möchte. Es ist der Rückzugsort zwischen zwei Tauchgängen, mit Verdunkelung, Dusche und genug Ruhe, um die Augen zu schließen, bevor es wieder ans Deck geht. Die Nächte fühlen sich anders an als auf einem Hotelbett an Land: Das Schiff arbeitet, die See bewegt sich, und irgendwo an Bord bleibt immer ein leises Geräusch. Wer empfindlich auf Motoren reagiert, sollte die Kabinenlage vor der Buchung klären.

Zweibettkabinen

Doppelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safaris starten und enden je nach Route in Hurghada oder Port Ghalib. Der Transfer vom Flughafen Hurghada nach Hurghada dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten, nach Port Ghalib etwa drei Stunden; vom Flughafen Marsa Alam nach Port Ghalib sind es etwa fünfzehn Minuten. Flughafen- und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Ein Mitarbeiter empfängt die Gäste in der Ankunftshalle vor der Passkontrolle und informiert über den weiteren Ablauf; die genaue Abholzeit wird vorab über die angegebene Mobilnummer mitgeteilt. Wer kann, reist einen Tag vorher an und nimmt den Transfer zum Schiff ohne Zeitdruck.

Baujahr
2003
Jahr der Renovierung
2007
Länge
32 m
Breite
7,5 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
10
Anzahl Badezimmer
12
Motoren
2 × MAN mit je 650 PS
Beiboote
2 × ein Motor mit 25 PS und 40 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber

Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.

Setzen Sie Ihre Erkundung fort