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Tauchsafaris · Ägypten

Golden Dolphin IV – moderne Basis für lange Rote-Meer-Safaris

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Golden Dolphin IV hatte 2021 ihre erste Fahrt und ist für bis zu 28 Gäste ausgelegt.
  • Das Tauchdeck bietet eine große Plattform, zwei Zodiacs bringen die Gruppen direkt zu den Einstiegen und holen sie nach dem Tauchgang wieder ab.
  • Nitrox bis 32 Prozent ist für zertifizierte Taucher kostenlos an Bord.
  • Die Route reicht von flachen Korallengärten bis zu Offshore-Riffen mit starken Strömungen, Steilwänden und Großfisch.

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Die Einladung

Die Golden Dolphin IV passt zu Tauchern, die ein modernes Safari-Schiff mit klarer Organisation suchen, ohne auf lange Routen und anspruchsvolle Riffe zu verzichten. Sie ist keine kleine, familiäre Dschunke, sondern eine geräumige Plattform für Safaris, bei denen das Tauchdeck, die Zodiacs und die Wege an Bord den Tag bestimmen. Wer morgens zum Riff will, nach dem Tauchgang Platz für Kamera und Ausrüstung braucht und zwischen den Tauchgängen einen klimatisierten Salon schätzt, findet hier die richtige Mischung. Der eigentliche Grund, an Bord zu gehen, liegt unter dem Schiff: Elphinstone, Rocky Island, Zabargad, die Brother Islands und weitere Riffe des Roten Meeres stehen je nach Route auf dem Plan. Dazu kommt eine Crew, deren Stärke besonders im Umgang mit den Gästen und beim Essen sichtbar wird. Das ist ein Schiff für Taucher, die viele Wasserstunden wollen und abends trotzdem nicht auf Komfort verzichten möchten.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Golden Dolphin IV wie ein Schiff, das seine Aufgabe kennt: klar gegliederte Bereiche, breite Wege zum Tauchdeck und mehrere Ebenen, auf denen sich die Gäste verteilen können. Die großen Außenflächen sind nicht nur zum Sonnen da. Nach dem Tauchgang geben sie Raum für nasse Anzüge, Kameras und den Blick über das Wasser, während die klimatisierten Salons die Hitze aus dem Tag nehmen. Unter Deck liegt der Essbereich, darüber befinden sich Aufenthaltsräume und Kabinen. Dadurch muss sich der Betrieb nicht um einen einzigen engen Mittelpunkt drängen. Der Eindruck ist modern und funktional, nicht maritim-romantisch. Die Golden Dolphin IV wurde für Taucher gebaut: Das merkt man weniger an Dekoration als an der Verbindung zwischen Kabinen, Salon, Tauchplattform und Beibooten. Wer an Bord geht, findet ein großes Safari-Schiff, auf dem die Abläufe wichtiger sind als Seemannsgarn.

Die Stimmung an Bord

Die Golden Dolphin IV bringt eine Gruppe zusammen, die den Tag über denselben Ablauf teilt: Briefing, Ausrüstung, Zodiac, Rückkehr, Essen und die nächste Pause. Nach wenigen Tauchgängen kennt man die Gesichter, die Kameras und die kleinen Gewohnheiten der anderen. Die Crew bleibt dabei nicht im Hintergrund. Sie hilft beim Ein- und Aussteigen, hält die Abläufe am Tauchdeck zusammen und trägt viel von der Atmosphäre, die Gäste später in Erinnerung behalten. Die Bewertungen spiegeln dieses Verhältnis: Die Crew und das Essen liegen mit 9,5 deutlich vor dem Tauchen mit 8,5; das Schiff selbst kommt auf 9,0. Das ist kein Warnsignal, sondern eine brauchbare Einordnung. Wer ein perfekt stilles Privatyachtgefühl sucht, ist hier falsch. Wer eine gut geführte Tauchwoche mit internationaler Gruppe und einer Crew sucht, die den Betrieb praktisch macht, bekommt genau das.

Die Tauchplätze

Die Routen führen je nach Safari in den Norden, nach Safaga, zu den Brother Islands, nach Daedalus, Rocky Island, Zabargad und Elphinstone. Angeboten werden unter anderem acht Tage und sieben Nächte, zehn Tage und neun Nächte sowie elf Tage und zehn Nächte. Elphinstone fällt mit seinen Offshore-Wänden und Begegnungen mit großen Pelagiern bis auf -60m ab. Rocky Island verbindet pelagischen Großfisch mit kräftigen Strömungen. Middle Reef ist ein Labyrinth aus Hartkorallenblöcken; Abu Kafan bringt Steilwände und Drift-Tauchgänge zusammen. In den Straits of Gubal liegen historische Wracks zwischen Riffen und Strömungen, bis auf -50m. Fanadir North reicht bis -30m und lebt von seiner bewachsenen Wand. Für flachere Tauchgänge stehen Gotha Abu Nugar North bis -9m, Shaab Sabina bis -14m und Shaab Claude bis -22m bereit. Shaab Ruhr Umm Gamar und El Fanadir gehen bis -40m. Die genaue Auswahl bleibt von See und Bedingungen abhängig.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem häufig Muränen, Meeresschildkröten, Barrakudas, Riffhaie, Zackenbarsche, Doktorfische, Anthias, Schmetterlingsfische, Schnapper und Weichkorallen. Mantas und Delfine gehören ebenfalls zu den Tieren, nach denen viele Taucher ins Rote Meer fahren, aber auch hier bleibt die Begegnung eine Frage von Ort, Strömung und Glück. Elphinstone ist der Platz für besondere Großfischhoffnungen: Dort sind Schwarzspitzen-Riffhaie, Walhaie, Tigerhaie, Füsiliere, Gorgonien und Lippfische verzeichnet. Zabargad Island ist der einzige genannte Platz für Dugongs. Shaab Ruhr Umm Gamar bringt die Chance auf einen Riesenzackenbarsch und zusätzlich drei Wracks. Shaab Claude ist für Weißspitzenriffhaie und Anemonen interessant, während El Fanadir den Gaterin in die Liste bringt. Shaab Sabina steht für Riffgärten und Demoisellen. Man fährt also nicht nur wegen einer allgemeinen Rotmeer-Kulisse los, sondern wegen dieser wenigen Orte, an denen bestimmte Begegnungen möglich werden.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Guides und die Crew arbeiten international; an Bord werden Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Russisch und Italienisch gesprochen. Im Team gibt es ägyptische PADI Open Water Scuba Instructors und einen PADI Divemaster. AOWD-, Nitrox- und verschiedene Spezialkurse können während der Safari stattfinden, wenn sie vorher angemeldet werden. Die Tauchgänge beginnen mit einem Briefing und werden abhängig von Route, Wetter, Seegang, örtlichen Regeln und den Fähigkeiten der Gruppe organisiert. Feste Tauchgruppen oder ein bestimmtes Verhältnis pro Guide sind nicht angegeben; deshalb sollte niemand eine private Betreuung als selbstverständlich erwarten. Für Notfälle liegen zwei 50-Liter-Sauerstoffflaschen mit Masken und Erste-Hilfe-Kästen an Bord. Zusätzlich sind Rettungsmittel, Feueralarm und ein Defibrillator vorhanden; ENOS kann auf Anfrage organisiert werden. Das spricht für eine solide Sicherheitsausstattung, ersetzt aber keine vernünftige Selbsteinschätzung im Wasser.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Am Tauchdeck stehen Aluminiumflaschen mit 12 Litern und DIN/INT-Anschlüssen bereit; 15-Liter-Flaschen können angefragt werden. Zwei Bauer-Kompressoren übernehmen Luft und Nitrox. Nitrox bis 32 Prozent ist für zertifizierte Nitrox-Taucher kostenlos verfügbar. Adapter für DIN, Spülbecken, eine Tauchplattform, ein schattiger Bereich und Außenduschen gehören zur praktischen Seite des Decks. Für die Rückkehr stehen zwei Zodiacs mit Außenbordmotor und Leiter bereit. Sie bringen die Taucher zum Einstieg und nehmen sie dort wieder auf, wo sie auftauchen, statt das Schiff an jeden einzelnen Punkt bringen zu müssen. Technisches Tauchen, Sidemount und Rebreather-Tauchen sind grundsätzlich vorgesehen. Komplette Leihausrüstung liegt nicht als regulärer Bestand an Bord; benötigte Ausrüstung muss mindestens eine Woche vorher mit Größenangaben angemeldet werden. Wer mit Kamera reist, sollte die eigene Lösung für Laden und Schutz einplanen.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Sonnendecks, schattige Sitzplätze, den klimatisierten Salon und den Essbereich. Wer Wärme sucht, legt sich nach dem Duschen in die Sonne; wer nur schnell aus dem Neopren herauskommen und abkühlen will, geht in den Salon. Dort gibt es Fernseher, DVD- und Soundsystem, während draußen das Meer die meiste Unterhaltung liefert. Die Fahrzeiten sind die Stunden, in denen Logbücher ergänzt, Kameras gespült und Gespräche vom letzten Tauchgang zu Plänen für den nächsten werden. Das Schiff hat außerdem einen Jacuzzi auf dem Sonnendeck. An einem Nachmittag ohne Tauchgang wird daraus kein Pflichtprogramm, sondern ein angenehmer Ort für eine lange Pause. Die Stärke liegt in der Auswahl: Man muss nicht die ganze Zeit sitzen, wo gerade Platz ist.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing für den ersten Tauchgang. Danach folgen je nach Route drei bis vier Tauchgänge am Tag, während das Schiff zwischen den Riffen fährt oder an einem Platz liegt. Nach jedem Tauchgang geht es über Plattform oder Zodiac zurück an Bord, dann kommen Dusche, Essen, Logbuch und die kurze Suche nach einem schattigen Platz. Ein Nachttauchgang gehört zum eingeschlossenen Tauchpaket und verschiebt den Rhythmus noch einmal: Das Riff wird dunkler, die Gespräche danach werden leiser. Am letzten Tauchtag sind höchstens zwei Tauchgänge vorgesehen, anschließend fährt das Schiff zurück zum Hafen. Die Rückfahrt beginnt also nicht erst mit dem Ausschiffen, sondern gehört bereits zum letzten Tag an Bord. Zwischen den festen Punkten bleibt genug Zeit für Schlaf, Salon, Sonnendeck und die einfache Frage, wer beim nächsten Tauchgang mit wem ins Wasser geht.

Was man an Bord isst

Gegessen wird als Vollpension, mit Buffet, Snacks über den Tag und Mahlzeiten im Essbereich auf dem Unterdeck. Die Küche verbindet lokale Gerichte mit westlicher Küche und bietet auch vegetarische und vegane Optionen. Getränke ohne Alkohol, Wasser, Tee und Kaffee gehören zum Bordalltag; Bier, Wein und Cocktails sind ebenfalls verfügbar. Nach einem Tauchgang zählt weniger, ob ein Teller spektakulär aussieht, als ob er rechtzeitig da ist, sättigt und nicht schwer im Magen liegt. Genau das muss eine Bordküche bei mehreren Tauchgängen täglich leisten. Der Essbereich bietet Platz für die ganze Gruppe, ohne dass jeder Teller in der Kabine oder auf einer Liege landen muss. Das Essen gehört bei dieser Safari nicht zur Nebensache: Es ist der feste Treffpunkt zwischen Wasser, Fahrt und Schlaf.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf Unter-, Haupt- und Oberdeck und sind als Twin- oder Double Cabins buchbar. Jede hat Klimaanlage, eigenes Bad mit separater Dusche, Minibar und Fernseher. Das klingt zunächst nach Hotel, fühlt sich auf einer Safari aber anders an: Die Kabine ist vor allem der Ort, an dem der Körper nach mehreren Tauchgängen Ruhe bekommt. Die Klimaanlage ist dabei kein Luxus, sondern entscheidet darüber, ob man nach dem Duschen wirklich schläft. Der Salon und die Außenbereiche nehmen den sozialen Teil des Abends auf, sodass die Kabine nicht zum einzigen Rückzugsort werden muss. Wer empfindlich auf Geräusche reagiert, sollte die genaue Lage der gewünschten Kabine vor der Buchung klären; ein Schiff bleibt ein Schiff, und Generatoren, Wasser und Bewegungen gehören zu einer Nacht auf See. Dafür liegt am Morgen alles, was man braucht, direkt an Bord.

Zweibettkabinen

Doppelkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Safaris starten und enden je nach Tour in Hurghada oder Port Ghalib. Der Transfer vom Flughafen Hurghada nach Hurghada dauert etwa 10 bis 15 Minuten, nach Port Ghalib etwa drei Stunden; vom Flughafen Marsa Alam nach Port Ghalib sind es etwa 15 Minuten. Flughafen- und Hoteltransfers sind eingeschlossen, und die genaue Abholzeit wird nach Übermittlung der Handynummer mitgeteilt. Für eine entspannte Anreise empfiehlt sich, einen Tag vorher anzukommen.

Baujahr
2021
Länge
46 m
Breite
11 m
Maximale Passagierzahl
28
Anzahl Kabinen
14
Anzahl Badezimmer
14
Motoren
2 × 2200 PS Cummins K50
Beiboote
2
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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