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Tauchsafaris · Ägypten

Golden Imperial – Rotes Meer mit weitem Tauchprogramm

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Golden Imperial wurde 2021 gebaut und ist auf Tauchsafaris im Roten Meer ausgelegt.
  • Sie nimmt bis zu 28 Passagiere in 14 Kabinen auf.
  • Das Programm reicht von kurzen Reisen ab Port Ghalib oder Hurghada bis zur 15-tägigen Route über Brother Islands, Daedalus, Rocky Island, Zabargad und die Salem Express.

Die Einladung

Die Golden Imperial ist für Taucher interessant, die im Roten Meer nicht nur eine einzelne Region abfahren wollen. Ihr Programm reicht von den Straits of Tiran über die Brother Islands und Daedalus bis nach Elphinstone, Rocky Island, Zabargad und zur Salem Express. Dazu kommen verschiedene Süd-Routen ab Port Ghalib. Wer eine Woche mit großen Riffen, Strömung, abgelegenen Inseln und Wracks sucht, findet hier mehr Auswahl als bei einer Safari mit festem Einzugsgebiet. Auch die Verbindung aus bekannten Großfischplätzen und flacheren Korallengärten passt gut zu Gruppen mit unterschiedlicher Erfahrung. Man geht an Bord, um möglichst viel Rotes Meer unter Wasser zu sehen — nicht, um jeden Tag am selben Riff zu bleiben.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Golden Imperial wie ein modernes, klar auf Tauchsafaris zugeschnittenes Schiff. Die Wege sind so angelegt, dass man zwischen Kabine, Salon, Sonnendeck und Tauchbereich nicht ständig über fremdes Gepäck steigen muss. Der Rumpf und die Aufbauten erzählen keine lange Holzkahn-Geschichte, sondern stehen für einen Neubau, der den Bordalltag funktional halten soll. Im Inneren gibt es einen klimatisierten Salon; draußen warten Terrasse, Beobachtungsdeck und ein eigener Bereich für das Tauchleben. Auf dem Wasser helfen zwei kräftige Beiboote dabei, die Taucher am Platz abzusetzen und wieder aufzunehmen. Das macht einen Unterschied, wenn die Gruppe nicht genau an derselben Stelle auftaucht. Die Golden Imperial ist kein nostalgisches Schiff. Ihr Reiz liegt darin, dass sie viele verschiedene Rote-Meer-Routen praktisch zusammenbringt.

Die Stimmung an Bord

Die Golden Imperial richtet sich an eine internationale Tauchgruppe, in der Englisch und Deutsch gesprochen werden. Die Crew arbeitet lokal und ist dem Tauchbetrieb zugeordnet, statt nur den Hotelteil des Schiffs zu bedienen. Das merkt man vor allem dort, wo eine Safari ihren Ton bekommt: beim Übergang vom Essen zum Briefing, beim Sortieren der Ausrüstung und beim Einsteigen in die Beiboote. Abends kann die Gruppe im Salon sitzen, draußen essen oder den Tag im Jacuzzi und auf dem Sonnendeck ausklingen lassen. Internet, Bar sowie Audio- und Videoangebote sind vorhanden, müssen aber nicht den Mittelpunkt bilden. Die Reise lebt von den Tauchplätzen und davon, dass dieselben Gesichter nach einigen Tagen nicht mehr fremd sind.

Die Tauchplätze

Die Routen reichen weit über einen einzelnen Abschnitt des Roten Meeres hinaus. Auf der langen Nordroute liegen Straits of Tiran, Brother Islands, Daedalus, Rocky Island, Zabargad und die Salem Express; sie dauert 15 Tage und 14 Nächte ab und bis Hurghada. Kürzere Fahrten führen zu den Straits of Tiran, nach Elphinstone und zum Dolphin Reef, zu Brother Islands, Daedalus und Elphinstone oder weiter nach St. Johns und Abu Fendera. Elphinstone fällt mit seiner Offshore-Lage, pelagischen Begegnungen und steilen Wänden auf; die maximale Tiefe beträgt -60 m. Die Straits of Gubal verbinden Strömung, Riffe und historische Wracks bis -50 m. Fanadir North und South reichen bis -30 m und bringen Makro- und Riffleben zusammen. Gotha Abu Nugar South und North bleiben mit -9 m flach. Shaab Ruhr Umm Gamar bietet drei Wracks bis -40 m, El Fanadir ebenfalls -40 m, Shaab Sabina -14 m. Zabargad, Shaab El Erg und Marsa Nakari South Reef ergänzen das Programm; die Salem Express liegt als modernes Fährwrack vor El Quseir.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route gehören Muränen, Schildkröten, Barrakudas, Zackenbarsche, Weichkorallen, Skorpionfische und Rotfeuerfische zu den Begegnungen, die an mehreren Plätzen möglich sind. Dazu kommen häufig Riffschwärme mit Anthias, Glasfischen und Stachelmakrelen. Die besonderen Gründe für einzelne Abstecher liegen bei den Tieren, die nicht überall gemeldet werden: An Elphinstone können Hochsee-Weißspitzenhaie, Hammerhaie, Walhaie, Schwarzspitzenhaie, Tigerhaie, Füsiliere und Gorgonien den Tauchgang bestimmen. Zabargad ist der Platz, an dem ein Dugong in den Beobachtungen dieser Route auftaucht; außerdem werden dort Delfine, Rochen, Haie, Schildkröten und Weichkorallen genannt. Shaab Ruhr Umm Gamar ist für den riesigen Zackenbarsch interessant, Marsa Nakari South Reef für Anemonen und Garnelen. An Shaab Sabina lohnt der Blick nach Demoisellen, an El Fanadir nach Gaterinen. Begegnungen mit Großtieren bleiben Begegnungen, keine Zusage.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und Deutsch und ist in Erster Hilfe geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Rettungswesten, Feueralarme, Löschmittel, Funk, GPS, Radar, Sonar und eine Notsignalboje gehören zur Sicherheitsausstattung. Für die Tauchgruppen, das Verhältnis von Guide zu Tauchern, die Qualifikationen der Guides, Briefing-Abläufe und ein gefordertes Mindestniveau sind keine Angaben vorhanden. Auch ein Defibrillator oder ein gesondertes Rückrufsystem wird nicht genannt. Wer eine private Führung, eine Ausbildung oder eine besondere technische Betreuung braucht, sollte das vor der Buchung klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist beschattet und verfügt über eine Plattform, Spülbecken und Außenduschen. Zwei Beiboote mit Yamaha-Motoren bringen die Taucher zu den Einstiegsstellen und holen sie nach dem Tauchgang wieder ab. Für die Flaschen gibt es DIN-Adapter. Nitrox ist bis zu einem Sauerstoffanteil von 32 Prozent verfügbar und gehört zum Tauchpaket. Ein Kompressor und eine Füllstation werden an Bord genutzt; Angaben zu Flaschenvolumen, Material und Ventiltyp liegen nicht vor. Das Schiff ist auch für technische Taucher, Sidemount und Rebreather ausgelegt. Ein Fotobereich, Ladestationen und ein eigener Spülbereich sind für Kamerataucher ebenso relevant wie für alle, die nach dem Tauchgang ihre Ausrüstung geordnet ablegen wollen. Leihequipment ist möglich, konkrete Marken und Umfang werden nicht genannt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen gibt es mehrere Möglichkeiten, aus dem Neoprenmodus herauszukommen. Das schattige Tauchdeck schützt vor der Sonne, während Terrasse und Beobachtungsdeck offenere Plätze bieten. Wer gar nichts tun möchte, kann sich in den Innen-Salon zurückziehen oder den Jacuzzi nutzen. Für Fotografen gibt es einen eigenen Bereich; Steckdosen und Ladeplätze helfen, Kameras und Lampen wieder einsatzbereit zu machen. Auf längeren Überfahrten wird der Weg selbst zum Teil der Reise: draußen sitzen, das Deck beobachten, ein Getränk nehmen oder den nächsten Tauchgang im Kopf noch einmal durchgehen. Ein Nachmittag ohne Tauchgang lässt sich an Bord deshalb ruhig verbringen, ohne dass man sich dafür in eine künstliche Unterhaltung stürzen muss.

Ein Tag an Bord

Der Tag an Bord ist um das Tauchen herum gebaut. Auf ein Briefing folgt der Einstieg über die Plattform oder mit dem Beiboot; nach dem Auftauchen geht es zurück an Bord, zum Spülbereich, zum Essen und in den Schatten. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Schlaf, Kameraarbeit, Deck und Salon, während das Schiff den nächsten Abschnitt der Route fährt. Die Mahlzeiten und Snacks liegen dabei nicht weit vom Tauchbetrieb entfernt, sondern fangen genau die Pausen ab, in denen der Körper wieder etwas braucht. Wenn ein Nachttauchgang auf dem Programm steht, verändert sich der Tag noch einmal: Das Deck wird ruhiger, die Lampen werden vorbereitet und unter Wasser beginnt ein anderes Riff. Feste Uhrzeiten und die genaue Zahl der täglichen Tauchgänge sind nicht angegeben.

Was man an Bord isst

An Bord gibt es Buffetverpflegung mit westlicher und lokaler Küche. Auch vegetarische und vegane Gerichte sind vorgesehen, dazu stehen über den Tag Snacks bereit. Gegessen wird nicht nur im klimatisierten Innenbereich: Das Schiff bietet Essen draußen an, außerdem Barbecue und ein spezielles Abendessen. Nichtalkoholische Getränke, Wasser, Tee und Kaffee gehören zur Bordversorgung; Bier und Wein sind erhältlich. Auf einer Tauchsafari ist der Tisch kein Nebenschauplatz. Nach dem Auftauchen geht es zuerst um etwas Warmes, Einfaches und genug davon, bevor die nächste Flasche auf den Rücken kommt. Ein Buffet passt zu diesem Rhythmus, weil niemand auf eine feste Menüfolge warten muss und sich auch kleine Portionen zwischen den Tauchgängen nehmen lassen.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Hauptdeck, die Kabinen im vorderen Bereich des Schiffs. Zur Auswahl stehen Suiten sowie Twin- und Double-Kabinen. Jede Kabine hat ein eigenes Bad, Klimaanlage und ein Standardfenster; mehrere Kabinen bieten Meerblick. Das ist für eine Safari wichtiger, als es auf dem Papier klingt: Nach mehreren Tauchgängen braucht man einen Rückzugsort, in dem nasse Handtücher und volle Taschen nicht den ganzen Raum beherrschen. Die Kabinen sind Nichtraucherbereiche. Fernseher gibt es in den Kabinen, doch der eigentliche Luxus liegt eher darin, die Tür zu schließen, die Klimaanlage nach dem Tauchgang laufen zu lassen und vom Wasser wegzusehen. Wer mehr Platz sucht, sollte eine Suite wählen; wer mit einem festen Buddy reist, kann Twin oder Double nehmen.

Suiten

Zweibettkabinen

Doppelkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Abfahrten starten je nach Route in Port Ghalib oder Hurghada und enden dort oder in Hurghada beziehungsweise Port Ghalib. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Für eine Safari empfiehlt es sich, einen Tag vor der Einschiffung anzureisen, damit eine verspätete Ankunft nicht den Beginn der Reise gefährdet. Die genaue Transferorganisation wird vor der Abfahrt mitgeteilt.

Decksplan

Baujahr
2021
Länge
43,5 m
Breite
10 m
Maximale Passagierzahl
28
Anzahl Kabinen
14
Anzahl Badezimmer
14
Motoren
2 × MAN 1200 PS
Reisegeschwindigkeit
10 Knoten
Beiboote
2 × Yamaha 100 PS
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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