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Tauchsafaris · Ägypten

Red Sea Aggressor V – hinaus ins abgelegene Rote Meer

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Verpflegung gehört zu den stärksten Seiten des Schiffs und reicht von lokaler Küche bis zu à la carte servierten Abendessen.
  • Private Badezimmer und klimatisierte Kabinen machen die Rückkehr vom Tauchdeck unkompliziert.
  • Auch Nichttaucher und Schnorchler können mitfahren.
  • Die Crew arbeitet auf Englisch und verbindet lokale mit internationaler Erfahrung.

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Die Einladung

Die Red Sea Aggressor V ist für Taucher gebaut, die nicht bei den bekannten Riffen vor der Küste umdrehen wollen. Von Port Hamata geht es in den Deep South, zu Rocky Island, den Fury Shoals, Elba Reef sowie in die Gebiete um Rocky und Zabargad. Dort liegen Riffe, an denen Strömung, Weite und Großfisch wichtiger sind als ein dichtes Programm an Land. Das Schiff ist modern, die Tauchorganisation klar, und der Tag gehört fast vollständig dem Wasser. Wer nach dem Tauchgang gutes Essen erwartet, findet hier einen ungewöhnlich starken Gegenpol: Die Verpflegung wird mit 9,8 bewertet. Gesucht wird kein historischer Segler und kein kleiner Familienbetrieb, sondern eine solide Plattform für abgelegene Riffe, mehrere Tauchgänge am Tag und lange Wege dorthin.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Red Sea Aggressor V wie das, was sie für diese Route sein muss: eine moderne Stahlyacht, breit genug für gemeinsames Leben und zweckmäßig genug für eine Woche weit draußen. Die klare Linienführung und die mehreren Ebenen machen sofort verständlich, wo Salon, Außenbereiche und Tauchbetrieb zusammengehören. Im Inneren ist nichts auf romantische Patina getrimmt. Dafür bewegt man sich ohne Umwege vom Schlafplatz zum Essen und weiter zum Achterdeck. Der Salon ist klimatisiert, draußen gibt es Platz für Sonne, Schatten und den Blick auf die nächste Küste. Die beiden schnellen Beiboote liegen bereit, wenn ein Riff nicht direkt von der Yacht aus angefahren wird. Das Schiff trägt den Charakter eines neuen Arbeitsgeräts: nicht geschniegelt, sondern gebaut, damit Taucher zuverlässig zu abgelegenen Plätzen kommen.

Die Stimmung an Bord

An Bord treffen sich Taucher, die wegen der abgelegenen Riffe gekommen sind, und Nichttaucher oder Schnorchler, die den Tag anders nutzen. Nach dem ersten Briefing kennt man die Gesichter schnell; nach mehreren Tagen kennt man auch die Eigenheiten der Ausrüstung und die Lieblingsplätze auf dem Deck. Die Crew hält den Ablauf zusammen, ohne jeden Tauchgang zu bevormunden. Briefings liefern die nötigen Informationen, unter Wasser kann man sich an den Guide halten oder innerhalb der eigenen Tauchgruppe selbstständig bleiben. Abends geht es nicht nur um Essen. Es gibt Filme, Spiele, Fischbestimmung und Gespräche über das, was im Blau oder zwischen den Korallen auftauchte. Die Crew wird mit 8,8 bewertet, das Schiff mit 9,0. Das ist ein stimmiges Bild: ein modernes, gut funktionierendes Zuhause, dessen menschliche Qualität den Tag trägt.

Die Tauchplätze

Die Route führt acht Tage und sieben Nächte von Hamata zurück nach Hamata. Die Abfahrten wechseln zwischen Elba Reef und Rocky & Zabargad Islands. Rocky Island verbindet pelagische Begegnungen mit kräftiger Strömung; dort lohnt der Blick ins Blau auf Hammerhaie, Weißspitzen-Hochseehaie, Barrakudas und Mantas. Fury Shoals ist ein weit verzweigtes Riffsystem mit Delphinen, Mantas, Hammerhaien, Schildkröten und Nacktschnecken. Abu Galawa Soraya bringt ein intaktes Segelbootwrack und Korallengärten bis auf maximal 24 Meter zusammen. Malahi lebt von Gängen und dreidimensionalen Korallengärten. Im Norden stehen mehrere historische Wracks und Wände im Mittelpunkt: Ulysses bis maximal 27 Meter, Rosalie Moller in 30 bis 50 Metern und Thistlegorm bis maximal 32 Meter. Abu Nuhas ergänzt diese Wracklandschaft. Ras Nasrani fällt mit geschützten Buchten und einer Tiefe bis maximal 60 Meter auf, Thomas Reef mit vertikalen Wänden bis maximal 90 Meter. Tower, Woodhouse Reef, Gordon Reef und die Straits of Gubal bringen weitere Riffe, Strömung und Wracks in die Reise.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem viele der typischen großen Rotmeerbewohner immer wieder: Zackenbarsche, Barrakudas, Napoleons, Riffhaie, Muränen, Rotfeuerfische, Makrelen, Schildkröten und Glasfischschwärme. Mantas und Hammerhaie gehören zu den Begegnungen, für die man ins freie Blau schaut, nicht in eine Felsspalte. Strömung macht dabei den Unterschied: Sie bringt Pelagische näher an die Riffkanten und lässt Weichkorallen und Gorgonien sichtbar arbeiten. Einige Tiere geben den einzelnen Plätzen ihren besonderen Grund. Am Ras Nasrani könnte ein Weißspitzen-Hochseehai vorbeiziehen, an Woodhouse Reef eine Grüne Meeresschildkröte. Gordon Reef ist der Platz für Gartenaale und Steinfische. Rosalie Moller kann Großaugen-Makrelen zeigen, Thistlegorm den Fledermausfisch. In Abu Galawa Soraya lohnt sich die Suche nach dem Gaterin, in Fury Shoals nach Kaiser- und Falterfischen. Tower ist im Sommer ein Platz, an dem pelagische Jäger aus dem Blau auftauchen können.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Crew spricht Englisch und beginnt jeden Tauchgang mit einem vollständigen Briefing. Dabei geht es um Einstieg, Route, Strömung, Orientierung und das Signal für die Rückkehr zum Beiboot oder zur Yacht. Getaucht wird grundsätzlich im Buddy-Team aus zwei oder drei Personen; ein Crewmitglied ist nicht automatisch der persönliche Buddy. Bei Tauchgängen direkt von der Yacht ist mindestens ein Mitarbeiter im Wasser und kann bei Orientierung, Fotografie und dem Suchen kleiner Tiere helfen. Auf ausgewählten Plätzen weist die Crew auf besondere Punkte hin. Sie überwacht den Tauchgang jedoch nicht lückenlos, und niemand muss dem Mitarbeiter unter Wasser folgen. Die Organisation passt zu brevetierten Tauchern, die ihre Grenzen und Notfallverfahren kennen. An Bord können unter anderem Advanced- und Nitrox-Kurse stattfinden; die konkrete Durchführung hängt vom zuständigen Instructor ab.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit 80-Kubikfuß-Flaschen, gefüllt mit Luft und K-Ventilen; DIN-Anschlüsse werden ebenfalls unterstützt. Größere 100-Kubikfuß- oder 15-Liter-Flaschen können als Mietausrüstung angefragt werden, ihre Verfügbarkeit ist nicht garantiert. Nitrox ist mit 32 Prozent erhältlich, für zertifizierte Nitrox-Taucher ebenso wie nach einem Nitrox-Kurs an Bord. Gewichte und Bleigurte gehören zur Grundausstattung, weiteres Leihequipment ist möglich. Ein DIN-Adapter ist auf diesem Schiff nicht nötig. Das Tauchdeck hat eine Plattform, von der aus man ins Wasser geht. Für Plätze, die nicht direkt an der Yacht getaucht werden, stehen zwei Beiboote mit je 85-PS-Motor zur Verfügung. Sie bringen die Gruppen zum Einstieg und holen sie nach dem Auftauchen wieder ab. Scooter und ähnliche motorisierte Geräte sind nicht erlaubt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Salon, Terrasse und die offenen Decks. Wer Schatten braucht, findet einen Platz zum Lesen oder für den Kaffee; wer noch Salz auf der Haut spürt, bleibt draußen und sieht dem Wasser beim Vorbeiziehen zu. Während der Fahrt wird nicht viel Programm benötigt. Die Strecke selbst ist die Pause: Ausrüstung trocknet, Kameras werden gesichert, und die Gespräche wechseln vom letzten Riff zum nächsten. Der Jacuzzi ist dafür ein eigener Rückzugsort, besonders nach einem Strömungstauchgang. Am Nachmittag kann die Ruhe länger werden, wenn Wetter oder Route keinen weiteren Sprung ins Wasser erlauben. Dann zeigt sich, ob ein Schiff genug Plätze bietet, an denen man allein sein kann, ohne sich von der Gruppe abzusetzen.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor die erste Gruppe ins Wasser geht. Danach folgt der Bordrhythmus nicht einer starren Uhr, sondern der Reihenfolge aus Tauchgang, Frühstück, Erholung und dem nächsten Sprung. Je nach Route und Wetter sind drei bis fünf Tauchgänge am Tag möglich. Zwischen den Tauchgängen wird gegessen, gespült, fotografiert oder einfach auf dem Deck gelegen, während die Yacht zum nächsten Riff läuft. Das Mittagessen schiebt sich in diese Pausen, ohne den Tauchbetrieb zu unterbrechen. Nach weiteren Tauchgängen wird das Abendessen zum längsten gemeinsamen Moment des Tages. Wenn ein Nachttauchgang angesetzt ist, verändert er die Stimmung an Bord: Taschen werden geprüft, das Deck wird stiller, und nach dem Auftauchen bleibt meist nur noch Zeit für Essen, kurze Gespräche und Schlaf. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Briefing.

Was man an Bord isst

Die Bordküche kocht nicht nur für den schnellen Teller zwischen zwei Tauchgängen. Auf dem Tisch stehen Buffets, lokale Gerichte und am Abend auch à la carte zubereitete Speisen. Dazu kommen vegetarische Optionen, frisches Wasser, Tee, Kaffee, alkoholfreie Getränke sowie Bier und Wein. Frühstück und Mittagessen müssen den Tauchbetrieb tragen: sättigend, unkompliziert und so angerichtet, dass niemand lange auf den nächsten Sprung ins Wasser warten muss. Abends darf die Küche mehr daraus machen. Dann wird aus der Mahlzeit der gemeinsame Abschluss eines Tages, an dem jeder mehrere Stunden im Neoprenanzug verbracht hat. Gerade auf einer abgelegenen Route ist das wichtig. Gute Verpflegung ist nicht Dekoration, sondern ein Teil der Erholung, die den nächsten Tauchgang möglich macht.

Die Nächte auf See

Die Kabinen liegen auf dem Main- und Upper Deck und gehören zu den Kategorien Master Stateroom und Deluxe Stateroom. Durch das Bullauge kommt Tageslicht, aber kein weiter Panoramablick; wer im Bett liegt, weiß, dass dies eine Tauchkabine und kein Hotelzimmer an Land ist. Jede Kabine hat ein eigenes Bad und eine Klimaanlage. Nach einem langen Tauchtag zählt genau das: eine Tür, die man schließen kann, eine Dusche ohne Weg über den Flur und Luft, die sich an die eigene Temperatur anpassen lässt. Fernseher, Safe und Haartrockner sind vorhanden, doch der eigentliche Luxus liegt in der kurzen Strecke zwischen Deck, Dusche und Koje. Draußen bleibt das Meer hörbar. Innen wird es ruhig genug, um zwischen zwei Tauchgängen wirklich zu schlafen.

Master-Kabine

Deluxe-Kabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die Reise startet und endet in Port Hamata. Ein Flughafentransfer kann optional organisiert werden; er ist nicht automatisch Bestandteil der Reise. Wer den Transfer nutzt, sollte die Absprachen vor dem Einsteigen klären. Für die Anreise ist ein Tag Puffer vor dem Abfahrtstag sinnvoll.

Decksplan

Länge
39,9 m
Breite
30 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
13
Reisegeschwindigkeit
10-12 Knoten
Beiboote
2 × Motoren mit 85 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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