Tauchsafaris · Thailand
MV Bavaria – ein Tauchschiff für die großen Plätze der Andamanensee
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Stahlschiff, 2016 in Thailand speziell für Taucher gebaut.
- Routen zu den Similan-Inseln, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und den Surin-Inseln.
- Kleine Tauchgruppen mit vier bis sechs Tauchern pro Guide.
- Klimatisierte Kabinen, private Bäder in den Comfort- und Deluxe-Kategorien.
- Bis zu vier Tauchgänge am Tag, je nach Route auch Nachttauchgänge.
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Die Einladung
Die MV Bavaria ist für Taucher gebaut, nicht nachträglich zu einem Safarischiff umgerüstet. Das merkt man dort, wo es zählt: an der großen Tauchplattform, am großzügigen Ausrüstungsbereich und an der Organisation der Gruppen. Vier bis sechs Taucher pro Guide halten die Briefings überschaubar und machen es leichter, im Wasser zusammenzubleiben, ohne den eigenen Blick für kleine Tiere zu verlieren. Dazu kommen Routen, die in wenigen Tagen die Similan-Inseln, Koh Bon, Koh Tachai, Richelieu Rock und die Surin-Inseln verbinden. Wer vor allem Großfisch, Granitformationen, Riff und Wrack sehen möchte, findet hier eine klare Entscheidung. Die MV Bavaria ist kein nostalgischer Holzkahn und will es auch nicht sein. Sie ist ein zweckmäßiges, modernes Tauchschiff mit viel Zeit im Wasser.
An Bord gehen
Beim Einsteigen in Tablamu wirkt die MV Bavaria wie das, was sie ist: ein solides Stahlschiff, dessen Räume um den Tauchbetrieb herum geplant wurden. Der Weg führt nicht durch eine Hotelhalle, sondern schnell dorthin, wo Flaschen, Blei und Ausrüstung ihren festen Platz haben. Im klimatisierten Salon gibt es TV, DVD, Stereoanlage und eine Bibliothek; draußen wechseln sich teilweise überdachte Bereiche und das Sonnendeck mit seinen Matten und Liegen ab. Die Konstruktion stammt aus dem Jahr 2016 und wurde in Thailand für den Einsatz auf See gebaut. Das erklärt den nüchternen Eindruck: wenig Dekoration, dafür kurze Wege zwischen Kabine, Salon und Tauchplattform. Wer ein schwimmendes Boutiquehotel sucht, wird anderswo glücklicher. Wer morgens ohne Umwege ins Wasser möchte, kommt hier schnell an.
Die Stimmung an Bord
Die MV Bavaria bringt maximal 24 Gäste zusammen, bleibt bei den Tauchgruppen aber bewusst kleiner. Pro Guide tauchen normalerweise vier Personen, unter bestimmten Bedingungen bis zu sechs. Das ist der Unterschied zwischen einer Gruppe, die sich unter Wasser noch als Gruppe bewegt, und einem Pulk, in dem jeder nur dem nächsten Flossenschlag folgt. Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Thai. Ihre Aufgabe zeigt sich weniger in großen Gesten als in den wiederkehrenden Handgriffen: Ausrüstung vorbereiten, Abläufe erklären, Mahlzeiten bereitstellen und dafür sorgen, dass der nächste Tauchgang nicht im Durcheinander beginnt. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Das Schiff wird ordentlich, die Crew sehr gut und die Verpflegung besonders stark beurteilt. Abends braucht es dann kein Programm. Die Gespräche entstehen von selbst.
Die Tauchplätze
Die kurzen Routen dauern vier Tage und drei Nächte, die große Kombination sieben Tage und sechs Nächte; zusätzlich gibt es eine fünftägige North-Explorer-Reise mit vier Nächten sowie acht Tage und sieben Nächte als Best of North Andaman. Die Similan-Inseln zeigen Granitblöcke und tiefes Blau, an Elephant Head Rock führt das Labyrinth bis maximal -60 m. Deep Six reicht bis maximal -50 m, West of Eden bis -40 m und North Point bis -35 m. Koh Bon ist der Platz für die Manta-Reinigungsstation; Koh Tachai und der Koh Tachai Pinnacle, dessen südlicher Gipfel bis auf 12 m unter die Oberfläche reicht, stehen für Unterwasserrelief und Großfisch. Die Surin Islands bleiben mit maximal -25 m flacher und abseits der Massen. Anita's Reef führt durch Korallengärten bis -35 m. Boonsung Wreck liegt maximal -18 m tief und ist ein ehemaliges Zinnbaggerschiff voller Fisch und Muränen. King Cruiser Wreck geht bis -35 m und ist ein künstliches Riff. Richelieu Rock ergänzt die Route mit Seepferdchen, Geisterfetzenfischen und großen Schwärmen; für diesen Platz ist hier keine geprüfte Tiefenangabe hinterlegt.

Elephant Head Rock →
Max. Tiefe · 60 m

Deep Six →
Max. Tiefe · 50 m

West of Eden →
Max. Tiefe · 40 m

North Point →
Max. Tiefe · 35 m

Koh Bon →

Koh Tachai →
Max. Tiefe · 40 m

Koh Tachai Pinnacle →
Max. Tiefe · 40 m

Surin Islands →
Max. Tiefe · 25 m

Anita's Reef →
Max. Tiefe · 35 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m

King Cruiser Wreck →
Max. Tiefe · 35 m

Richelieu Rock →
Max. Tiefe · 35 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem häufig Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie, Thunfische, Meeresschildkröten, Napoleons, Mantas und mit Glück Walhaie. Nudibranchien, Stachelmakrelen, Muränen und Oktopusse gehören ebenfalls zum Bild vieler Tauchplätze. Die Gründe liegen nicht überall am selben Ort: An Koh Bon ziehen die Reinigungsstationen Mantas an, besonders zwischen Mitte Dezember und April. Strömung und Felsrelief machen Koh Tachai Pinnacle interessant für Mantas und gelegentlich Walhaie. Richelieu Rock bündelt Kleines und Großes, vom Geisterfetzenfisch bis zum Barrakudaschwarm. Wer genauer hinsieht, fährt für bestimmte Tiere weiter: Gartenaale gibt es in dieser Zusammenstellung nur bei Breakfast Bend, den Steinfisch und den Igelfisch nur am Boonsung Wreck. Der Bambushai ist ausschließlich am King Cruiser Wreck verzeichnet. Das sind keine Versprechen, sondern gute Gründe, unter Wasser langsam zu werden.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides teilen die Gäste nach Erfahrung und Luftverbrauch in die Tauchgruppen ein. Vorgesehen sind vier Taucher pro Guide, maximal sechs unter bestimmten Bedingungen. Die Briefings gehen damit nicht an eine anonyme Großgruppe, sondern an Leute, deren Tempo und Verbrauch zusammenpassen. Die Crew spricht Englisch, Deutsch und Thai. An Bord finden auf Wunsch auch Weiterbildungen nach PADI, SSI und CMAS statt; Nitrox darf nur mit passender Zertifizierung genutzt werden. Die Touren sind für reguläre Sporttaucher ausgelegt, Myanmar-Routen verlangen dagegen mindestens 50 geloggte Tauchgänge und fortgeschrittene Erfahrung. Für alle Safaris gehören Sauerstoff und Erste-Hilfe-Ausrüstung zur Notfallausstattung. Ein Defibrillator oder ein gesondertes Rückrufsystem wird nicht genannt. Die Navigation wird durch GPS, Radar und Sonar unterstützt.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist der eigentliche Mittelpunkt der MV Bavaria. Die große Plattform und der großzügige Ausrüstungsbereich geben dem Anrödeln Raum, während getrennte Spülbecken für Kameras verhindern, dass empfindliche Ausrüstung zwischen Masken und Flossen landet. Verwendet werden 12-Liter-Aluminiumflaschen mit INT-Ventilen; DIN-Adapter können ausgeliehen werden. Eine Nitrox-Membrananlage ist an Bord, Nitrox setzt die entsprechende Zertifizierung voraus. 15-Liter-Flaschen und Leihausrüstung können zusätzlich organisiert werden, gehören aber nicht zur Standardausstattung. Sidemount-Tauchen ist möglich. Nach dem Tauchgang stehen Außenduschen mit warmem Wasser bereit. Die Beiboote bringen die Taucher zu den jeweiligen Einstiegsstellen und holen sie dort wieder ab; wie viele Beiboote eingesetzt werden, ist nicht angegeben. Einen ausgewiesenen Kompressor- oder Füllstationsablauf nennt das Schiff nicht.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Tauchplattform, den klimatisierten Salon und das teilweise überdachte Sonnendeck. Dort liegen Matten und Liegen bereit; wer trocknen, lesen oder einfach die See ansehen möchte, findet einen Platz außerhalb der Kabine. Während der Fahrt wird der Salon zum ruhigen Rückzugsort, besonders wenn Sonne und Wind auf dem Oberdeck zu viel werden. Im Innenraum laufen Musik oder Filme, sofern gerade danach ist. Das WLAN ist kostenlos, funktioniert aber nur bei Empfang. Für Fotografen gibt es einen getrennten Spülbereich für Kameras. Mehr braucht eine Pause nach dem Tauchgang oft nicht: etwas Schatten, Wasser, ein Snack und genug Zeit, bevor die nächste Gruppe zum Briefing gerufen wird.
Ein Tag an Bord
Der genaue Tagesrhythmus hängt von der Route ab, die Reihenfolge bleibt klar: Briefing, Tauchgang, Essen, Oberflächenpause, wieder Briefing. Die kurzen Touren beginnen mit dem Transfer von Khao Lak zum Hafen und einer Tagestour zu den Similan-Inseln, bevor auf die MV Bavaria umgestiegen wird. Danach folgen je nach Tag zwei bis vier Tauchgänge; auf den längeren Routen sind insgesamt bis zu 22, 17 oder 26 Tauchgänge vorgesehen. Die Nacht kann einen Nachttauchgang bringen, an dem bei Koh Tachai regelmäßig Schwarzspitzen-Riffhaie gesichtet werden. Zwischen den Abstiegen fährt das Schiff zum nächsten Platz oder bleibt in der Bucht, während auf dem Sonnendeck gegessen, getrocknet und gewartet wird. Auf der Rückfahrt über Koh Tachai und Koh Bon erreicht die viertägige Route Tablamu gewöhnlich zwischen 14:30 und 16:30 Uhr. Die Safari endet im Wasser, nicht erst am Kai.
Was man an Bord isst
Die Küche arbeitet im Rhythmus der Tauchgänge: Frühstück, Mittagessen, Snacks und Abendessen stehen bereit, dazu gibt es über den Tag frisches Obst und weitere Kleinigkeiten. Serviert wird als Buffet mit westlichen und lokalen Gerichten. Vegetarische und vegane Optionen sind möglich, sollten aber bei der Buchung genannt werden; das gilt auch für Allergien. Alkoholfreie Getränke in Flaschen, Trinkwasser, Kaffee und Tee gehören dazu. Bier, Wein und Cocktails gibt es ebenfalls, alkoholische Getränke werden separat behandelt. Das Essen ist auf einer Tauchsafari mehr als Versorgung. Nach dem Auftauchen braucht niemand lange nach einer Mahlzeit zu suchen, und am Abend wird aus dem Tisch der Ort, an dem die Begegnungen des Tages noch einmal herumgereicht werden: Manta, Schnecke, Strömung, verpasster Hai.
Die Nächte auf See
Die Nächte verbringen die Gäste in klimatisierten Kabinen auf mehreren Ebenen des Schiffs. Zwei Standardkabinen haben Doppelstockbetten und ein gemeinsames Bad; Comfort Twin, Comfort Double und Deluxe bieten ein eigenes Bad und WC. Die Kabinen werden grundsätzlich geteilt, bestimmte Kategorien können auch allein belegt werden. Entscheidend ist weniger die Möbelwahl als die Lage im Bordalltag: Nach einem langen Tauchtag kann die Tür geschlossen werden, die Klimaanlage lässt sich individuell einstellen, und Handtücher sowie Duschgel sind vorhanden. Wer abends noch nicht schlafen möchte, geht in den Salon oder aufs teilweise überdachte Sonnendeck. Die Kabinen sind Rückzugsorte, keine großen Aufenthaltsräume. Für eine Safari, bei der die meiste Zeit unter Wasser oder an Deck stattfindet, ist das die richtige Gewichtung.
mit Etagenbetten Standard
Comfort-Zweibettkabinen
Comfort-Doppelkabine
Doppel Deluxe
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Check-in und Ausrüstungsvorbereitung finden in Khao Lak bei Loma Diving Adventure statt; je nach Route spätestens am Vortag oder am Abfahrtstag. Von Hotels in Khao Lak geht es zum Hafen von Tablamu, wo die Gäste auf die MV Bavaria umsteigen. Transfers innerhalb von Khao Lak sind Bestandteil der gebuchten Leistungen; andere Transfers, etwa vom Flughafen oder zwischen Phuket und Khao Lak, können separat organisiert werden. Die Rückkehr erfolgt ebenfalls in Tablamu, bei den kurzen Routen am Nachmittag. Wer nicht auf die Safari hetzen möchte, reist einen Tag vorher nach Khao Lak an.
Decksplan
- Baujahr
- 2016
- Länge
- 28 m
- Maximale Passagierzahl
- 24
- Anzahl Kabinen
- 12
- Motoren
- 2 × 480 PS
- Webseite
- mvbavaria.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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