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Tauchsafaris · Thailand

DiveRACE Class X – gebaut für lange Tauchstunden

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die DiveRACE Class X verbindet ein speziell für Taucher geplantes Schiff mit en-suite Kabinen und viel Platz auf dem Tauchdeck.
  • Die Routen führen von den Similan-Inseln über Koh Bon und Koh Tachai bis zum Richelieu Rock, auf längeren Fahrten auch weiter in den Süden der Andamanensee.
  • Zwei maßgefertigte Beiboote bringen die Tauchgruppen zu den Plätzen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen.
  • An Bord gibt es 11-Liter-Aluminiumflaschen, Nitrox über ein Membransystem und geführte Tauchgänge für Open-Water-Taucher mit mindestens fünf Tauchgängen.

Die Einladung

Die DiveRACE Class X ist für Taucher gebaut, die zwischen zwei Tauchgängen nicht auf Komfort verzichten möchten, aber vor allem unter Wasser wollen. Die Route verbindet die Granitblöcke der Similan-Inseln, die Putzerstation von Koh Bon, die Strömung an Koh Tachai und den Richelieu Rock mit seinen Schwärmen und Makrotieren. Das Schiff passt zu einer Woche, in der die Tauchplätze den Takt vorgeben und die Wege dazwischen nicht zur verlorenen Zeit werden. Wer mit Partner, Freunden oder als Alleinreisender kommt, findet eine passende Kabine; auch ganze Gruppen können das Schiff nutzen. Der eigentliche Grund für diese Reise liegt aber nicht im Whirlpool und nicht im klimatisierten Salon. Er liegt darin, morgens direkt an einem Tauchplatz aufzuwachen, das Gerödel am eigenen Platz vorzufinden und nach dem Sprung vom Tender wieder an Bord zu kommen, ohne den Tag mit Hafenwechseln zu verlieren.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die Class X eher wie eine moderne Arbeitsplattform für Taucher als wie ein umgebauter Ausflugsdampfer. Der Stahlrumpf und die klar geplanten Außenbereiche geben dem Schiff einen sachlichen, neuen Charakter; Baujahr 2025 macht sich vor allem dort bemerkbar, wo Wege, Kabinen und Tauchbetrieb ineinandergreifen. Man steigt nicht durch enge Gänge in eine improvisierte Taucherunterkunft, sondern findet einen Innenbereich, einen offenen Salon und ein Sonnendeck, die verschiedene Pausen zulassen. Die Crew führt durch die Einweisung, erklärt den Ablauf und bringt Ordnung in das persönliche Tauchgepäck. Danach beginnt das Schiff schnell, vertraut zu werden: der Platz am Tauchdeck, der Weg zur Dusche, die Treppe zum Salon und der Blick hinaus während der Fahrt. Das Design will nicht nostalgisch sein. Es will funktionieren.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord lebt weniger von Animation als davon, dass dieselben Menschen über mehrere Tage immer wieder zusammenkommen. Nach dem ersten Briefing kennt die Crew die Flaschen, Kameras und kleinen Gewohnheiten der Gäste; beim Anrödeln wird geholfen, ohne dass daraus ein großes Ereignis gemacht wird. Die Guides halten ihre Gruppen auch dann zusammen, wenn die Strömung stark wird, und die Deckcrew unterstützt beim Ein- und Ausstieg aus dem Wasser. In den Kabinen bleibt es sauber, die Mahlzeiten kommen verlässlich, und Kleinigkeiten werden bemerkt. Das macht den Unterschied nach einer Woche mit vielen Tauchgängen. Abends sitzt man im Salon, an der Bar oder oben im Freien, zeigt Bilder und spricht über den Walhai, der nur kurz draußen im Blau stand, oder über das Tier, das jemand zwischen zwei Korallen entdeckt hat. Die Class X will Luxus bieten, aber ihre stärkste Seite ist die Crew, die den Tagesablauf ruhig zusammenhält.

Die Tauchplätze

Die kurzen Fahrten von fünf Tagen und vier Nächten führen von Thap Lamu zu den Similan-Inseln, nach Koh Bon, Koh Tachai und zum Richelieu Rock und wieder zurück. Die längere Route South to North Andaman dauert sieben Tage und sechs Nächte und verbindet Thap Lamu mit Phuket; sie nimmt zusätzlich Plätze im Süden der Andamanensee auf. An den Similan-Inseln wechseln Granitblöcke, Durchschwimmungen und Korallengärten. Der Southwest Pinnacle fällt bis auf -40 m ab und kann Walhaie, große Zackenbarsche und Barrakudas bringen. Sail Rock reicht bis -42 m; Schwärme und Großfische ziehen über den markanten Felsen. Richelieu Rock ist ein isolierter Kalksteinpinnacle bis -35 m, an dem sich Seepferdchen, Schwärme und mit Glück ein Walhai finden lassen. Koh Doc Mai ist eine Steilwand bis -32 m für Makrotiere. Koh Waeo bleibt mit -12 m flach und verbindet Korallengärten mit einem Wrack. Am South Tip geht es bis -70 m in Strömung und an Softkorallenwänden. Das Boonsung Wreck liegt bis -18 m, die Sattakut bis -30 m, Twins bis -25 m und White Rock bis -28 m. Wer die Südroute bucht, bekommt zusätzlich die dramatischen Wände von Koh Haa, Hin Daeng und Hin Muang.

Routen, Termine und Preise

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Nächste Abfahrten · 86 Abfahrtenab 1.037 €

AbfahrtDivebooker

November 2026

Do., 5. Nov.Similan Islands to Richelieu RockThap Lamu → Thap Lamu · 5 Nächte
Sa., 21. Nov.Similan Islands to Richelieu RockThap Lamu → Thap Lamu · 4 Nächte
Do., 26. Nov.Similan Islands to Richelieu RockThap Lamu → Thap Lamu · 4 Nächte

Dezember 2026

Mo., 7. Dez.Similan Islands to Richelieu RockThap Lamu → Thap Lamu · 4 Nächte
Sa., 12. Dez.Similan Islands to Richelieu RockThap Lamu → Thap Lamu · 4 Nächte
Do., 17. Dez.Similan Islands to Richelieu RockThap Lamu → Thap Lamu · 4 Nächte

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Termine und Preise von Divebooker, aktualisiert am 20. Oktober 2026

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man immer wieder Barrakudas, Muränen, Nacktschnecken, Großbarschen, Füsilieren, Schnappern und Stachelmakrelen. Walhaie sind an elf der aufgeführten Plätze vermerkt, Mantarochen an fünf; an Koh Bon liegt eine bekannte Putzerstation, an der sich die Begegnung mit einem Manta besonders gut erklären lässt. Die großen Tiere bleiben trotzdem eine Möglichkeit, keine Zusage. An den Similan-Inseln ziehen Mantas und Walhaie über Granitformationen und Blauwasser, während an geschützten Stellen Schildkröten und Rifffische zwischen den Korallen bleiben. Wer genauer hinschaut, findet die Gründe für einzelne Abstecher: Die Harlekingarnele ist nur am Richelieu Rock vermerkt, der graue Riffhai und der Gartenaal nur an Racha Noi. Das Seepferdchen mit Tigerschwanz und der Bambushai gehören zu Koh Doc Mai. Sail Rock bringt Kastagnettenfische, Makrelen und Thunfisch in die Liste; am South Tip ist der Einhornfisch der besondere Fund. An Twins ist die große Steckmuschel vermerkt, am Boonsung Wreck der Kofferfisch.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchgruppen werden nach Erfahrung zusammengestellt und von Guides geführt. Üblich sind vier Taucher pro Guide, maximal fünf; bei 20 Gästen bleibt das Verhältnis klein genug, damit Briefings nicht in eine Massenabfertigung kippen. Die Crew spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Thai. Vor dem Einstieg werden Ablauf, Einstiegspunkt, Strömung, Tiefe und Treffpunkt besprochen; unter Wasser bleibt die Gruppe zusammen, und bei anspruchsvollen Bedingungen entscheidet das Team, was sicher vertretbar ist. Die Mindestanforderung liegt bei Open Water oder einer gleichwertigen Zertifizierung und mindestens fünf Tauchgängen. Für die längeren und tieferen Plätze ist eine weiterführende Ausbildung sinnvoll und wird bei den Routen ausdrücklich empfohlen. An Bord können der RAID Explorer 30, der Nitrox-Kurs und ein DPV-Kurs stattfinden. Die Sicherheitsausrüstung und die Abläufe gehören zur Einweisung.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Getaucht wird mit 11-Liter-Aluminiumflaschen; eine 15-Liter-Flasche ist gegen Aufpreis erhältlich. DIN-Adapter sind vorhanden, persönliche Ausrüstung kann in festen Stauräumen bleiben, und nach dem Tauchgang wartet eine warme Dusche. Der Kompressor gehört zum Bordbetrieb, Nitrox wird über ein Nitrox-Stick-Membransystem bereitgestellt und ist ebenfalls kostenpflichtig. Leihausrüstung ist vorhanden, darunter Xdeep-BCD, Scubapro-Regler, Suunto-Zoop-Tauchcomputer, Maske, Flossen, 3-Millimeter-Anzug, Lampe und Boje. Das Tauchdeck hat eigene Plätze zum Anrödeln, Stauraum und breite Zugänge zum Wasser. Zwei maßgefertigte Tauchboote mit je einem 50-PS-Außenbordmotor übernehmen die eigentliche Ausfahrt zu den Plätzen. Sie setzen die Gruppen dort ab, wo der Einstieg sinnvoll ist, und holen sie nach dem Auftauchen wieder auf. Technisches Tauchen wird nicht angeboten, Rebreather-Unterstützung ist vorhanden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich die Gruppe auf mehrere Ebenen. Wer Schatten und Ruhe sucht, bleibt im klimatisierten Salon oder im offenen Salon; wer Sonne möchte, nimmt eine Liege auf dem Sonnendeck und lässt die Fahrt an sich vorbeiziehen. Der Whirlpool gehört eher in die Pause nach dem letzten Tauchgang als zwischen zwei schnellen Sprüngen ins Wasser. An Seetagen bleibt Zeit für ein Buch, Filme, Gespräche oder die Sichtung von Bildern im Salon. Nichttaucher können schnorcheln, an Land gehen oder sich massieren lassen. Die Fahrten zu weiter entfernten Plätzen gehören zum Konzept dieser Route: Während das Schiff Kurs auf die nächste Insel oder den nächsten Pinnacle nimmt, wird aus dem hektischen Tauchdeck wieder ein Aufenthaltsort. Genau diese Trennung ist wichtig. Man muss nicht jede freie Minute mit Aktivität füllen, um eine Tauchwoche sinnvoll zu nutzen.

Ein Tag an Bord

Ein Tauchtag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Einstieg, sobald das Schiff am Platz liegt. Danach kommen Frühstück und die nächste Wasserzeit, später Mittagessen, weitere Briefings und die folgenden Tauchgänge. Die 5-Tage-Route plant an den Similan-Inseln mehrere Tauchgänge am Tag, darunter einen Nachttauchgang in einer geschützten Bucht; an Koh Bon und Koh Tachai folgen weitere Tauchgänge, bevor das Schiff nachts zum Richelieu Rock weiterfährt. Dort stehen ein Tauchgang an den Surin-Inseln und bis zu drei am Richelieu Rock auf dem Plan. Am letzten Tag geht es nach dem Boonsung-Wrack zurück an Land. Die 7-Tage-Routen kommen auf bis zu 22 Tauchgänge und wechseln zwischen mehreren Tauchgängen an einem Platz und längeren Fahrten zum nächsten Gebiet. Zwischen den Wasserzeiten wird gegessen, getrocknet, fotografiert oder geschlafen. Der Nachttauchgang ist kein Pflichtpunkt für alle, sondern ein eigener Teil des Tages, wenn Route und Bedingungen ihn zulassen.

Was man an Bord isst

Die Bordküche verbindet westliche Gerichte mit lokalen Speisen und stellt die Mahlzeiten auf einer Tauchreise so bereit, dass niemand zwischen Briefing und Wasser lange warten muss. Frühstück, Mittag- und Abendessen wechseln mit Snacks, Kaffee, Tee und anderen kalten oder warmen Getränken; je nach Mahlzeit wird am Buffet oder am Tisch serviert. Vegetarische und vegane Wünsche sowie medizinisch oder religiös begründete Einschränkungen können berücksichtigt werden, wenn sie vorher angegeben werden. Die Küche arbeitet nicht mit einer einzigen Standardkarte für alle: Unterschiedliche Gerichte und frische Zutaten gehören zum Ablauf, und auch bei den Mahlzeiten nach mehreren Tauchgängen bleibt die Auswahl ein Teil des Komforts. Für die Gruppe ist der Tisch mehr als eine Pause zum Kaloriennachfüllen. Hier werden die Sichtungen des letzten Tauchgangs verglichen, Kameras herumgereicht und die nächste Abfahrt besprochen. Alkoholische Getränke und Spirituosen sind an Bord erhältlich.

Die Nächte auf See

Die Nächte finden in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad statt. Die Premiumkabinen auf dem Oberdeck haben ein festes Kingsize-Bett und zusätzlich eine Badewanne; die übrigen Doppel- und Zweibettkabinen lassen sich je nach Belegung mit Doppelbett oder getrennten Betten nutzen. Für Alleinreisende gibt es eine eigene Einzelkabine mit privatem Waschraum. Dazu kommen abschließbarer Stauraum, frische Bettwäsche und täglicher Kabinenservice. Der Unterschied zu einer einfachen Safari zeigt sich weniger im Etikett als nach einem langen Tauchtag: Man muss das Bad nicht mit der ganzen Gruppe teilen, kann die nasse Ausrüstung aus dem Wohnbereich heraushalten und findet eine richtige Matratze vor. Im Salon bleibt es kühl, wenn draußen noch die Hitze steht.

Premium-Doppelkabine

Doppelkabine Zweibett/Einzel

Einzelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgeführten Similan-Routen starten in der Gegend von Khao Lak beziehungsweise Thap Lamu und kehren dorthin zurück; die South-to-North-Route führt von Thap Lamu nach Phuket. Transfers von Hotels oder Flughäfen in den Gebieten Phuket und Khao Lak zum Schiff sowie zurück sind am Abfahrts- und Ankunftstag eingeschlossen. Der genaue Abholort und die Transferinformationen werden vor der Reise mitgeteilt. Wer nicht am Abfahrtstag anreisen muss, plant die Ankunft besser mit Zeitreserve, damit Verkehr oder Flugverspätungen nicht den Einstieg gefährden.

Was das Schiff für den Ozean tut

Die Class X nutzt erneuerbare Solarenergie und vermeidet Einwegplastik im Bordbetrieb. DiveRACE beteiligt sich außerdem an einem eigenen Korallenrestaurierungsprojekt: Auf künstlichen Strukturen wachsen junge Korallen, und Gäste können an einem Workshop zur Wiederherstellung beschädigter Riffe teilnehmen. Das Projekt läuft seit 2024 und verbindet die Tauchgänge mit praktischer Arbeit am Riff. Mehr lässt sich über Abwasser, Ankern oder eine eigene Schulung der Crew nicht belegen.

Baujahr
2025
Länge
35 m
Breite
9 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
11
Beiboote
Maßgefertigte Beiboote mit 50 PS OBM
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