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Tauchsafaris · Thailand

DiveRACE Class X – moderne Basis für lange Tauchtage

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die DiveRACE Class X verbindet ein geräumiges Tauchdeck mit en-suite Kabinen und einem großen Sonnendeck.
  • Die Route führt je nach Abfahrt durch Thailands Andamanensee und zu abgelegenen Riffen, Pinnacles und Wracks.
  • An Bord gibt es geführte Tauchgänge, Tauchbeiboote, 11-Liter-Flaschen und Nitrox über ein Membransystem.
  • Nach dem Tauchen warten klimatisierte Salons, Rooftop-Bar und Jacuzzi.

Die Einladung

Die DiveRACE Class X ist für Taucher gebaut, die unter Wasser möglichst weit hinauswollen und an Bord trotzdem nicht auf Platz verzichten möchten. Ihr Revier reicht von den Similan Islands und Richelieu Rock bis zu den Riffen vor Phuket und Koh Tao; je nach Reise kommen auch abgelegene Gebiete in Thailand und Myanmar dazu. Das Schiff setzt nicht auf den Charme eines alten Holzboots, sondern auf klare Abläufe, en-suite Kabinen und ein Tauchdeck, auf dem das tägliche Ein- und Aussteigen nicht zur Geduldsprobe wird. Wer nach dem Tauchgang gern mit nassen Haaren auf dem Sonnendeck sitzt, später im klimatisierten Salon Aufnahmen sichtet und abends noch in den Jacuzzi steigt, findet hier die passende Mischung. Der Kern bleibt aber das Tauchen: ein Schiff für Riffe, Großfisch, Pinnacles und Wracks, nicht für eine Kreuzfahrt mit gelegentlichem Flossensprung.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die DiveRACE Class X eher wie eine moderne Motoryacht als wie ein traditionelles Tauchsafarischiff. Der Stahlrumpf, die Teakdecks und die klar gestalteten Außenflächen geben ihr einen sachlichen, neuen Charakter. An Bord bewegt man sich ohne Umwege zwischen dem offenen Bereich, dem klimatisierten Salon und dem Tauchdeck. Breite Stufen führen ins Wasser, persönliche Ausrüstungsplätze halten das Deck übersichtlich, und die Tauchbeiboote übernehmen den Transfer zum Riff. Wer vom Kai aus ein Schiff mit Patina, knarrendem Holz und viel Seefahrerromantik erwartet, wird hier etwas anderes finden: zeitgemäßen Komfort und einen Ablauf, der auf lange Tauchtage ausgelegt ist. Das Schiff wurde 2025 gebaut; entsprechend fühlt sich vieles eher nach sorgfältig geplanter Tauchbasis als nach umgebautem Frachter an.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung entsteht weniger aus einem durchinszenierten Programm als aus dem gemeinsamen Tagesablauf. Nach wenigen Tauchgängen kennt man die Gesichter an den Ausrüstungsplätzen, weiß, wer auf Makro achtet und wer beim Briefing nur auf Großfisch wartet. Die Crew hält den Betrieb im Hintergrund zusammen: Kabinen werden gemacht, Mahlzeiten stehen bereit, Ausrüstung bleibt an ihrem Platz und die Tauchbeiboote bringen die Gruppen zum Riff. Abends kann die Runde im Salon, an der Bar oder draußen auf dem Sonnendeck sitzen. Die Bordsprache richtet sich an englisch-, französisch-, spanisch- und thaisprachige Gäste. Gruppen und Vollcharter sind möglich. Wer ein Schiff sucht, auf dem Taucher und Nichttaucher nebeneinander Platz haben, ohne dass der eine den anderen aus dem Tagesablauf drängt, ist hier richtig.

Die Tauchplätze

Die Route verbindet sehr unterschiedliche Plätze. Am Southwest Pinnacle vor Koh Tao fällt die Granitlandschaft bis auf -40 m ab; dort sucht man nach Walhaien, großen Zackenbarschen und Barrakudas. Sail Rock reicht bis -42 m und ist für seine Topografie, Barrakudas und Schwärme bekannt. Das Sattakut Wreck liegt bis -30 m und ist ein ehemaliges Kriegsschiff, das heute als künstliches Riff dient. Richelieu Rock ist ein isolierter Kalksteinpinnacle bis -35 m, an dem Walhaie regelmäßig vorbeikommen können; die Similan Islands reichen bis -40 m und verbinden Granitformationen mit Mantas und Großfisch. Koh Bon ist für seine mögliche Mantarochen-Begegnung an einer Putzerstation interessant. Vor Phuket stehen außerdem Koh Doc Mai mit Steilwänden bis -32 m, Koh Waeo bis -12 m, South Tip bis -70 m und Boonsung Wreck bis -18 m auf der Liste. Die verzeichneten Reisen dauern fünf bis sieben Tage und vier bis sechs Nächte: South to North Andaman Thailand führt von Thap Lamu nach Phuket, die Similan-Routen von Thap Lamu zurück nach Thap Lamu.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnen einem häufig Barrakudas, Muränen, Nacktschnecken, Großaugenmakrelen, Füsiliere und Schnapper. Auch Walhaie, Zackenbarsche, Meeresschildkröten, Riffhaie, Thunfische und Mantas gehören zu den Tieren, nach denen man bei den passenden Bedingungen Ausschau hält. Die Plätze setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: An South Tip können Strömung, Steilabhänge und Weichkorallen pelagische Arten anziehen, während Koh Bon wegen seiner Putzerstation für Mantarochen besucht wird. Richelieu Rock ist der Ort für die mögliche Walhai-Begegnung und die Harlekin-Garnele. Ein Bambushai ist nur für Koh Doc Mai verzeichnet, ein Einhornfisch nur für South Tip. Am Sail Rock stehen unter anderem Kastagnolen, Makrelen und Thazarden auf der besonderen Liste. Twins kann mit der Großen Steckmuschel überraschen, Boonsung Wreck mit dem Kofferfisch. Das sind keine Garantien, sondern gute Gründe, unter Wasser langsam zu werden und genau hinzusehen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchbetreuung ist mit sechs Guides für bis zu zwanzig Taucher organisiert. Das erlaubt kleinere Gruppen, ohne dass jeder Tauchgang zu einer privaten Führung wird. Die Crew spricht Englisch, Französisch, Spanisch und Thai. Vorausgesetzt werden mindestens fünf Tauchgänge und eine OWD-Zertifizierung oder ein gleichwertiger Abschluss. Das passt zu einer Reise für brevetierte Freizeittaucher, nicht zu einem Kursboot für komplette Anfänger. Die Guides führen die Tauchgänge und geben die nötigen Briefings; Angaben zu einzelnen Ausbildungen an Bord, zu Sauerstoff, Defibrillator oder einem Rückrufsystem liegen nicht vor. Die Organisation ist auf das Tauchbeiboot, persönliche Plätze am Deck und geführte Gruppen ausgerichtet. Wer selbstständig tauchen möchte, sollte die konkrete Regelung für die jeweilige Reise vorab klären.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist auf Ordnung und kurze Wege ausgelegt. Jeder Taucher hat einen persönlichen Ausrüstungsplatz und Stauraum; breite Stufen führen ins Wasser, warme Duschen stehen nach dem Tauchgang bereit. An Bord werden 11-Liter-Flaschen mit Gewichten und Bleigurt gestellt. DIN-Adapter sind vorhanden. Nitrox wird über ein Nitrox-Stick-Membransystem bereitgestellt und ist nicht automatisch eingeschlossen. Größere 15-Liter-Flaschen sowie Ausrüstung wie Jacket, Atemregler, Computer, Flossen, Maske und Anzug können gegen Aufpreis genutzt werden. Die Kompressoren und die Füllstation gehören zum festen Tauchbetrieb; ein Fototisch oder ein eigenes Spülbecken werden nicht genannt. Für die Tauchgänge stehen maßgefertigte Beiboote mit Außenbordmotoren bereit. Sie bringen die Taucher zum Platz und holen sie nach dem Auftauchen wieder am vorgesehenen Punkt ab. Technisches Tauchen wird nicht unterstützt, Rebreather-Unterstützung ist vorhanden.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf Sonnendeck, Liegen, offenen Salon und den klimatisierten Innenbereich. Wer Wärme braucht, bleibt draußen; wer nach einem langen Tauchgang Schatten und Ruhe sucht, zieht sich hinein. Auf den Fahrten lässt sich die Zeit mit einem Gespräch, einem Film oder dem Sichten von Unterwasseraufnahmen verbringen. Das Sonnendeck hat zusätzlich eine Rooftop-Bar und einen Jacuzzi, der nach einem Tauchtag nicht nur Dekoration ist. An einem tauchfreien Nachmittag kann man an Bord bleiben oder einen Landausflug nutzen. Auch Schnorchler sind willkommen. Das Schiff bietet damit genug Rückzug für Nichttaucher und genug offene Fläche für Taucher, die zwischen zwei Briefings nicht schon wieder in einer Kabine sitzen möchten.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem ersten Briefing und dem Tauchgang, nicht mit einem langen Frühstück. Danach geht es zurück an Bord, Ausrüstung bleibt am persönlichen Platz, und zwischen Essen, Trinken und kurzer Ruhe folgt die nächste Wasserzeit. Während das Schiff zum nächsten Riff fährt, wechseln viele zwischen Schatten, Sonnendeck und klimatisiertem Salon. Mehrere geführte Tauchgänge bestimmen den Tag; je nach Reise gehören auch weitere Tauchgänge und ein Nachttauchgang zum Programm. Eine feste Uhrzeit wird dafür nicht angegeben, weil Wetter, Fahrtstrecke und Tauchplatz den Ablauf mitbestimmen. Nach dem letzten Tauchgang wird geduscht, gegessen und vielleicht noch im Jacuzzi gesessen, bevor die Kabine ruft. Am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf von vorn: Briefing, Beiboot, Riff, Rückkehr. Genau dafür ist das Schiff eingerichtet.

Was man an Bord isst

Auf den Tisch kommen westliche und lokale Gerichte, als Buffet oder im Tellerservice. Dazu gibt es warme und kalte alkoholfreie Getränke, Snacks über den Tag und alkoholische Getränke. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen und müssen auf einem Schiff mit mehreren Wasserzeiten vor allem eines sein: unkompliziert, ausreichend und schnell erreichbar. Niemand muss sich für eine lange Restaurantpause aus dem Tagesablauf nehmen. Sonderkost kann berücksichtigt werden. Gerade bei einer Tauchsafari ist das wichtiger als eine komplizierte Speisekarte, denn nach dem ersten Tauchgang zählt ein voller Teller mehr als eine Inszenierung. Kaffee, Tee, Brot und Marmelade stehen ebenfalls bereit, wenn der Körper vor dem nächsten Briefing etwas Einfaches verlangt.

Die Nächte auf See

Die Nächte spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad ab. Die beiden größeren Kategorien liegen auf dem Oberdeck: Es gibt eine Premiumkabine mit Doppelbett sowie Doppel- oder Zweibettkabinen mit veränderbarer Bettaufteilung. Auf dem Unterdeck liegen weitere Doppel- oder Zweibettkabinen und zwei Einzelkabinen. Der Unterschied ist nicht nur die Größe, sondern auch die Lage: Oben ist man näher an den offenen Bereichen, unten liegt der persönliche Rückzugsraum näher am Rumpf. Stauraum, frische Wäsche und täglicher Kabinenservice nehmen der Nacht das Praktische. Wer nach mehreren Tauchgängen früh schlafen will, kann sich zurückziehen; wer noch reden möchte, findet im Salon oder draußen Gesellschaft. Eine spektakuläre Schiffsnacht wird hier nicht versprochen. Dafür bekommt man eine ruhige, saubere Koje und ein eigenes Bad.

Premium-Doppelkabine

Doppelkabine Zweibett/Einzel

Einzelkabine

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die verzeichneten Reisen starten und enden je nach Route in Thap Lamu oder führen von Thap Lamu nach Phuket. Der Transfer zum Schiff am Abreisetag und vom Schiff am Ankunftstag ist eingeschlossen. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht direkt den Einstieg gefährden. Die genauen Transferdetails sollten vor der Reise mit der Buchungsstelle abgestimmt werden.

Baujahr
2025
Länge
35 m
Breite
9 m
Maximale Passagierzahl
20
Anzahl Kabinen
11
Beiboote
Maßgefertigte Beiboote mit 50 PS OBM
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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