Tauchsafaris · Thailand
Stingray Thailand – kompakter Katamaran für lange Tage unter Wasser
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Der renovierte Katamaran ist auf Tauchgänge an den Similan-Inseln und im nördlichen Andamanensee-Gebiet ausgerichtet.
- Das großzügige Tauchdeck bietet viel Platz zum Anrödeln, dazu gibt es ein Speedboat für den Transfer der Taucher.
- Nitrox ist verfügbar und kostenlos, DIN-Adapter können genutzt werden.
- Vier klimatisierte Kabinen mit eigenem Bad nehmen maximal acht Gäste auf.
- Die Abfahrten dauern je nach Route zwei oder drei Tage und starten sowie enden am Andaman Pier.
Die Einladung
Die Stingray Thailand ist für Taucher interessant, die kurze Safaris mit bekannten Plätzen der Andamanensee verbinden möchten, ohne auf einem großen Schiff mit vielen Gästen zu landen. Der Katamaran bringt dich von Khao Lak zu Granitblöcken, Pinnacles, Riffen und Wracks; danach geht es zurück an Bord, ohne tägliches Kofferpacken oder lange Transfers zwischen Hotel und Tauchboot. Die Routen bleiben überschaubar: zwei Tage und eine Nacht zu den Similan-Inseln oder zu Koh Bon und Koh Tachai, drei Tage und zwei Nächte mit Richelieu Rock. Wer eine kleine Gruppe, kurze Wege auf dem Schiff und viel Zeit rund ums Tauchen sucht, findet hier den eigentlichen Vorteil. Die Reise lebt nicht von Luxusdetails, sondern davon, dass acht Gäste schnell wissen, wer welche Kamera trägt, wer früh ins Wasser will und wer am liebsten noch zehn Minuten am Riff bleibt.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Stingray Thailand eher wie ein Arbeitsboot für Taucher als wie ein schwimmendes Hotel. Die breite Katamaranform schafft auf dem Tauchdeck Raum, in dem mehrere Gäste gleichzeitig ihre Ausrüstung vorbereiten können. Das Schiff wurde 2024 renoviert; dadurch treffen der robuste Charakter eines seit 2006 eingesetzten Rumpfs und modernisierte Bereiche aufeinander. Vom Kai aus zählt zuerst die praktische Aufteilung: außen der Platz für Ausrüstung und nasse Handtücher, innen ein Salon für die Pausen, dazu eine Terrasse und Bereiche zum Sitzen. Auf dem Weg zur Kabine bleibt alles nah beieinander. Niemand muss lange Wege mit voller Ausrüstung zurücklegen. Genau das merkt man am zweiten Tauchgang des Tages.
Die Stimmung an Bord
Mit maximal acht Gästen entsteht schnell eine Gruppe, in der niemand lange anonym bleibt. Die Crew arbeitet eng mit den Tauchern, kennt ihre Interessen und kann die Tauchgänge in kleineren, reaktiven Gruppen begleiten. Das zeigt sich weniger in großen Gesten als darin, dass jemand beim Suchen nach einem Tier länger bleibt, eine Kamera sicher übernimmt oder den Einstieg für den nächsten Gast vorbereitet. Englisch und Deutsch werden an Bord gesprochen. Abends ist die Stimmung eher gemeinschaftlich als laut: Die Erlebnisse des Tages liegen noch auf dem Tisch, während Kameras laden und die nächste Route besprochen wird. Wer ein Schiff sucht, auf dem man sich zurückziehen kann, findet dafür Kabine und Salon. Wer Anschluss möchte, muss nicht lange warten.
Die Tauchplätze
Die kurzen Similan-Routen konzentrieren sich auf Granit, Strömung und Großfisch. An den Similan Islands reichen die Tauchgänge bis -40 m; zwischen riesigen Granitformationen können Mantas und Walhaie auftauchen. Koh Bon ist für seine Reinigungsstation bekannt: Dort besteht die Chance auf Mantarochen, während am Riff Muränen, Oktopusse und Hart- sowie Weichkorallen bleiben. Koh Tachai ist ein Unterwassergebirge bis -40 m, an dem Barrakudas und große Fischschwärme die Topographie begleiten. Am Koh Tachai Pinnacle reicht der südliche Gipfel bis 12 m unter die Oberfläche; der Platz fällt bis -40 m ab und verbindet dichte Riffstrukturen mit pelagischen Begegnungen. Elephant Head Rock führt bis -60 m durch ein Labyrinth aus Granitblöcken, Riffhaien und Oktopussen. West of Eden und North Point liegen bei -40 m beziehungsweise -35 m und zeigen Canyons, Kanäle, Korallenwände und Strömung. Anita's Reef reicht bis -35 m und ist der ruhigere Korallengarten dieser Auswahl. Wer Wracks sucht, findet das Boonsung Wreck bis -18 m mit Fischschwärmen, Feuerfischen, Muränen und Steinfischen; das King Cruiser Wreck reicht bis -35 m und ist ein künstliches Riff mit Schwärmen, Barrakudas und Anguillen. Surin Islands bieten Riffe bis -25 m abseits der Massen. Die verzeichneten Fahrten dauern zwei Tage und eine Nacht zu den Similan Islands, Koh Bon oder Koh Tachai sowie drei Tage und zwei Nächte auf der Route Similans, Richelieu Rock und Koh Bon.

Similan Islands →
Max. Tiefe · 40 m

Koh Bon →

Koh Tachai →
Max. Tiefe · 40 m

Koh Tachai Pinnacle →
Max. Tiefe · 40 m

Elephant Head Rock →
Max. Tiefe · 60 m

West of Eden →
Max. Tiefe · 40 m

North Point →
Max. Tiefe · 35 m

Anita's Reef →
Max. Tiefe · 35 m

Boonsung Wreck →
Max. Tiefe · 18 m

King Cruiser Wreck →
Max. Tiefe · 35 m

Surin Islands →
Max. Tiefe · 25 m

Richelieu Rock →
Max. Tiefe · 35 m
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen dir mit etwas Glück Barrakudas, Riffhaie, Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie, Thunfische und Meeresschildkröten an vielen der verzeichneten Plätze. Auch Nacktschnecken, Muränen, Oktopusse und Stachelmakrelen gehören zum wiederkehrenden Bild. Das große Schauspiel liegt dort, wo Topographie und Strömung Tiere zusammenführen: Koh Bon ist der Platz für eine mögliche Begegnung mit Mantarochen an der Reinigungsstation, während Similan Islands, Koh Tachai und die Pinnacles Großfisch in den offenen Bereichen erwarten lassen. An einzelnen Plätzen gibt es zusätzlich einen klaren Grund für den Tauchgang. Im Boonsung Wreck können Igelfische und Steinfische zwischen dem Bewuchs liegen. King Cruiser Wreck ist der einzige verzeichnete Platz für Anguillen und Bambushaie. Breakfast Bend ist die Stelle für Gartenaale, Riffbarsche und Wimpelfische. Deep Six trägt als einziger Platz die Schleimfische in der Artenliste. Nichts davon ist garantiert. Genau deshalb schaut man hin, statt nur am Riff entlangzufliegen.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Guides sprechen Englisch; im Team wird außerdem Deutsch gesprochen. Die Passagierzahl bleibt klein, und das Verhältnis von Crew zu Gästen liegt nahe bei eins zu eins. Dadurch können die Guides die Tauchgruppen enger begleiten, statt jeden Tauchgang nur vom Rand aus zu verwalten. Vor dem Einstieg gibt es ein Briefing zu Platz, Ablauf und Gruppeneinteilung; unter Wasser bleibt Raum für unterschiedliche Interessen, vom Großfisch bis zum Makro-Motiv. Die Crew ist für Sauerstoffgabe und Erste Hilfe qualifiziert und wird regelmäßig für Notfälle geschult. Sauerstoff, Erste-Hilfe-Sets, Feueralarm und Feuerlöscher gehören zur Sicherheitsausstattung, dazu kommen GPS und Funk. Private Guides sind möglich, wenn du unter Wasser eine noch individuellere Betreuung möchtest.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Das Tauchdeck ist der stärkste praktische Punkt der Stingray Thailand. Die breite Fläche im Katamaranstil lässt genug Raum, um die Ausrüstung in Ruhe aufzubauen, und bleibt dabei durch die Nähe zur Plattform übersichtlich. Es gibt beschattete Bereiche, Flaschen und Gewichte für die Tauchgänge sowie Spülbecken; Kameras werden getrennt gespült. Die Tanks nutzen INT-Ventile, DIN-Adapter sind verfügbar. Nitrox steht zur Verfügung und ist an Bord kostenlos. Wer mit eigenem oder gemietetem Material reist, kann Ausrüstung vor Ort leihen; angeboten werden Aqualung-Komponenten, außerdem 15-Liter-Flaschen und Nitrox-Flaschen. Eine warme Dusche gibt es innen und außen, sodass der Salzfilm nach dem Tauchgang nicht lange bleibt. Für die Ein- und Ausstiege fährt ein Speedboat die Taucher zu den Tauchplätzen und nimmt sie dort wieder auf, wo sie auftauchen.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen den Tauchgängen findest du Schatten auf dem Tauchdeck, Sitzplätze auf der Terrasse und einen Innenraum, wenn Sonne oder Wind zu viel werden. Die Stingray Thailand bietet außerdem einen eigenen Fotobereich und getrennte Spülmöglichkeiten für Kameras. Wer nicht taucht, kann an Bord bleiben, schnorcheln oder sich mit einem Buch aus der Bibliothek zurückziehen. Auf den Fahrten zwischen den Inseln verändert sich der Blick: Aus Granitfelsen und weißem Sand werden offene See, dann wieder die nächste Bucht oder der nächste Tauchplatz. Vieles spielt sich in kleinen Handgriffen ab. Kamera spülen, Flasche prüfen, Handtuch suchen, etwas essen. Die Pausen sind nicht leer; sie halten den Körper für den nächsten Abstieg bereit.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt mit dem Briefing und dem ersten Tauchgang, sobald die Gruppe und der Platz bereit sind. Danach geht es zurück an Bord: Ausrüstung sichern, etwas trinken, essen, die Funde besprechen und den nächsten Abstieg vorbereiten. Zwischen den Tauchgängen fährt das Schiff weiter oder bleibt am Platz, während du im Schatten, auf der Terrasse oder im Salon wartest. Mehrere Tagestauchgänge lassen sich so mit kurzen Erholungspausen verbinden; ein Nachttauchgang ist auf den Safaris eingeschlossen. Nach Sonnenuntergang verändert sich die Aufgabe: Lichtkegel wandern über den Grund, nachtaktive Krabben und Garnelen rücken näher, und die Gruppe arbeitet langsamer. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen, Snacks halten die langen Tage ab. Irgendwann wird die Ausrüstung für den nächsten Morgen vorbereitet, die Kabinentür geschlossen und aus dem Gespräch im Salon wird nur noch das Geräusch der See.
Was man an Bord isst
Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte und stellt auch vegetarische sowie vegane Optionen bereit. Vollpension bedeutet, dass die Mahlzeiten in den Tagesablauf der Tauchgänge eingebaut sind: Essen nach dem ersten Gang, Nachschub zwischen den weiteren Abstiegen und eine Mahlzeit am Abend. Dazu stehen Trinkwasser, Kaffee und Tee bereit; alkoholfreie Getränke gehören ebenfalls dazu, Bier ist an Bord erhältlich. Snacks gibt es über den Tag, wenn der Körper nach mehreren Stunden im Wasser schneller etwas braucht als eine große Mahlzeit. Der Esstisch ist auf so einer Safari kein Restaurantbesuch. Dort werden Sichtungen verglichen, Strömungen nacherzählt und die Frage geklärt, wer beim nächsten Tauchgang lieber nach Kleintieren sucht.
Die Nächte auf See
Die vier Standardkabinen liegen auf dem Hauptdeck und sind als klimatisierte Kabinen mit Etagenbett eingerichtet. Jede hat ein eigenes Bad mit LED-beleuchtetem Spiegel, Regendusche und modernem WC. Das ist kein Raum, in dem man eine Woche lang große Taschen ausbreitet. Es ist ein Rückzugsort zwischen zwei Tauchgängen: duschen, nasse Sachen loswerden, kurz die Augen schließen. Die Klimaanlage schafft Abstand zur feuchten Hitze draußen, während die Geräusche des Bordbetriebs näher bleiben als in einem Hotel an Land. Wer empfindlich auf Maschinenlärm reagiert, sollte seine Schlafgewohnheiten kennen und die Kabinenlage bei der Buchung erfragen. Dafür bleibt der Weg vom Bett zum Tauchdeck kurz. Nach dem letzten Tauchgang ist das oft wichtiger als zusätzlicher Wohnraum.
Standard-Kabine mit Etagenbetten
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Stingray Thailand startet und endet am Andaman Pier bei Khao Lak. Die verzeichneten Fahrten führen je nach Reise zwei oder drei Tage über die Similan Islands, Koh Bon, Koh Tachai und auf längeren Routen bis Richelieu Rock. Flughafentransfers sowie Transfers vom Hotel können organisiert werden; sie sind optionale Leistungen und nicht automatisch Teil der Reise. Eine Anreise am Vortag nimmt Druck aus dem Einschiffungstag und gibt dir Zeit, den Transfer zum Pier ohne knappe Anschlüsse zu planen.
Decksplan
- Baujahr
- 2006
- Jahr der Renovierung
- 2024
- Länge
- 24 m
- Breite
- 7 m
- Maximale Passagierzahl
- 8
- Anzahl Kabinen
- 4
- Anzahl Badezimmer
- 6
- Motoren
- 2 × Nissan v10
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 1 × Schnellboot
- Webseite
- sea-bees.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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