
Corail Plongee
Google 4,9/5 (838 Bewertungen)
Réunion · Indischer Ozean
Vulkanische Steilwände, Grotten bei der Passe de l’Ermitage, tiefe Wracks und Buckelwale von Juli bis Oktober prägen das Tauchen rund um La Réunion.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
An der La Pointe Au Sel fällt ein vulkanisches Plateau aus 20 bis 25 Metern steil in die Tiefe ab. Solche Wände, Grotten, Bögen und Unterwasserberge bestimmen La Réunion stärker als ausgedehnte Sandflächen. Getaucht wird überwiegend von der Küste aus, ergänzt durch Bootsausfahrten an der Westküste. Dazwischen bleibt viel Zeit für die Landschaft über Wasser: Die Insel verbindet eigenständige Tauchferien mit Vulkanen, Schluchten, Märkten und Wanderungen.
Unter Wasser zeigt sich La Réunion als zerklüftete Vulkanlandschaft. An der Passe de l’Ermitage führen Tunnel, Canyons und Grotten durch sechs bis 25 Meter Tiefe; bei Le Chien liegt eine küstennahe Höhle, während Bossy's Canyon vom flacheren Korallenplateau bis zum tiefen Steilabfall reicht. Anspruchsvollere Plätze wie Les Trois Failles oder La Pointe Au Sel öffnen sich an steilen Wänden bis 60 beziehungsweise 71 Meter. Die Strömung ist meist leicht, kann an exponierten Plätzen und Pässen jedoch deutlich zunehmen und von Gezeiten, Dünung und Seegang abhängen. Die Sicht verändert sich entsprechend; nach Regen, bei Wellengang und starkem Küstenressourcement wird sie schlechter. Typisch sind Landtauchgänge und Tagesfahrten mit dem Boot, nicht die Tauchkreuzfahrt.
Die Tierwelt passt zum Relief: Zwischen vulkanischen Felsvorsprüngen, Korallen und Überhängen ziehen Schnapper, Thunfisch, Stachelmakrelen und Große Barrakudas vorbei. An den Wänden und im freien Wasser sind Haie möglich, während Stechrochen, Adlerrochen und Meeresschildkröten das ruhigere Beobachten über dem Grund belohnen. Die Passe de l’Ermitage ist für ihre Reinigungsstation der Meeresschildkröten bekannt. Wer langsam und mit guter Tarierung durch kleinteiliges Gelände taucht, findet außerdem Nacktkiemer und Kraken, besonders an Le Chien auch bei Nachttauchgängen. Mantarochen und Walhaie gehören zu den möglichen, aber seltenen Begegnungen. Die verlässlichste saisonale Besonderheit sind Buckelwale von Juli bis Oktober, oft als Ergänzung zu den Tauchgängen an der Oberfläche.
Die günstigste Reisezeit liegt von Mai bis November. Der Winter auf der Südhalbkugel bringt meist die besseren Voraussetzungen für Tauchgänge und fällt zugleich in die Saison der Buckelwale, die von Juli bis Oktober vor La Réunion auftauchen. Januar bis März sind wegen des feuchteren Sommerwetters und der größeren Gefahr meteorologischer Störungen weniger geeignet. Die See bleibt auch in der bevorzugten Zeit der entscheidende Taktgeber: Küstenbrandung und Dünung können einzelne Ausfahrten beeinflussen, selbst wenn es an Land freundlich aussieht. Wer außerhalb der französischen Schulferien und unter der Woche reist, erlebt die Küste meist ruhiger.
La Réunion eignet sich für alle Erfahrungsstufen, sofern die jeweiligen Bedingungen zum Können passen. Le Chien und flachere Bereiche der Passe de l’Ermitage sprechen Einsteiger an; Strömung, Dünung und unregelmäßiges Vulkangestein verlangen aber auch dort saubere Tarierung. Für La Pointe Au Sel, Les Trois Failles und die tiefen Wracks Hia Sang und Navarra sind Advanced- beziehungsweise CMAS- oder VDST-Niveau, Tieftaucherfahrung und Routine im Strömungstauchen sinnvoll. Nitrox ist für wiederholte Tauchtage nützlich.
Von Frankfurt, München oder Düsseldorf führt die Reise per internationalem Flug zum Flughafen von Saint-Denis, meist mit einer Zwischenlandung und insgesamt etwa 13 bis 16 Stunden Reisezeit. Für die Tauchgebiete an der Westküste geht es anschließend auf der Straße weiter; je nach gewähltem Aufenthaltsort dauert die Fahrt ungefähr 45 bis 90 Minuten. Eine Fährüberfahrt ist nicht erforderlich. Die Unterkunft liegt zweckmäßig an der Westküste, wo die Tauchbasen konzentriert sind. Von dort werden die Einstiege zu Fuß, mit einer kurzen Shuttlefahrt oder per Taxi erreicht. Eine Ankunft am Tag erleichtert den Übergang vom langen Flug zur ersten Nacht und vermeidet unnötige Fahrten am frühen Morgen.
Die Westküste ist der richtige Ausgangspunkt: Wer in Saint-Denis oder im Inselinneren wohnt, verliert bei einem kurzen Tauchurlaub jeden Morgen Zeit auf der Straße. Für einen Aufenthalt im Saint-Gilles-, La-Saline- oder Saint-Leu-Korridor lassen sich Küsteneinstiege und Bootsausfahrten besser verbinden. Die exponierteren Tauchgänge sollten möglichst früh im Programm liegen, bevor die nachmittägliche Dünung manche Einstiege erschwert. Ein freier Reservetag am Ende ist keine Luxusplanung, sondern die passende Antwort auf die Abhängigkeit vom Seegang. Die Ausfahrten nicht lückenlos verplanen: Bei Wellengang kann ein Termin verschoben werden oder entfallen, obwohl das Wetter an Land gut wirkt. Wer in der Buckelwalzeit reist und Tauchgänge mit Beobachtungen an der Oberfläche verbinden möchte, sollte die entsprechenden Tage früh festlegen. Persönliche Flossen und eine vertraute Maske mitzunehmen, lohnt sich bei begrenzter Auswahl vor Ort. Die Insel ist kein reines Makro- oder Großfischziel; ihr Reiz liegt im Wechsel aus Vulkanrelief, Riffbewohnern und saisonalen Begegnungen.
Für La Réunion passen sieben bis zehn Tage besser als ein dicht gedrängtes verlängertes Wochenende. Mehrere Tauchtage an der Westküste lassen sich mit einem oder zwei Reservetagen und Ausflügen ins Inselinnere verbinden. Auf tauchfreien Tagen bieten sich die vulkanischen Aussichtspunkte, die Schluchten, die Lavaküste und die Märkte der Westküste an. Vor dem Rückflug bleibt idealerweise ein weiterer Landtag für eine Wanderung oder einen Aussichtspunkt, statt den letzten Tauchtag unter Zeitdruck zu legen.
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich helfe dir bei Reisezielen, Regionen und Ländern.
Die ganze Reise und die Flüge im Blick? Sprich mit Edith darüber →
Marina ist eine KI. Manche Links sind Partnerlinks: DivingDeal kann eine Provision erhalten, ohne Mehrkosten für dich. Die Buchung schließt du mit dem Partner ab.
Der letzte Tag bleibt trocken: In den 18-24 Stunden vor dem Flug wird nicht getaucht, der ideale Moment, das Reiseziel von einer anderen Seite zu entdecken.
Abenteuer⏱ 4 Std.
ab 280 €
auf Viator ansehen ↗
Kultur⏱ 3 Std.
ab 179 €
auf Viator ansehen ↗
Natur⏱ 7 Std. · ★ 5,0 (41 Bewertungen)
ab 125 €
auf Viator ansehen ↗
Kultur⏱ 8 Std. · ★ 5,0 (25 Bewertungen)
ab 549 €
auf Viator ansehen ↗
Bewertungen erhoben von Viator und Tripadvisor.
Für La Réunion eignet sich die Zeit von Mai bis November besonders, weil der Südwinter meist bessere Bedingungen bringt. Von Juli bis Oktober kannst du zusätzlich Buckelwale vor der Küste beobachten. Januar bis März ist wegen feuchterem Sommerwetter und häufiger meteorologischer Störungen weniger geeignet. Dünung und Brandung können trotzdem Ausfahrten beeinflussen.
La Réunion passt zu verschiedenen Erfahrungsstufen, wenn die Bedingungen zu deinem Können passen. Le Chien und flachere Bereiche der Passe de l’Ermitage eignen sich für Einsteiger, verlangen aber gute Tarierung. Für La Pointe Au Sel, Les Trois Failles und tiefe Wracks wie Hia Sang brauchst du Advanced oder CMAS beziehungsweise VDST, Tieftaucherfahrung und Strömungsroutine.
Du erkundest auf La Réunion eine vulkanische Unterwasserlandschaft mit Steilwänden, Grotten, Tunneln, Canyons und Unterwasserbergen. Dazu kommen Korallen, Meeresschildkröten, Nacktkiemer, Kraken, Schnapper, Thunfisch und Barrakudas. An den Wänden sind Haie möglich, während von Juli bis Oktober Buckelwale vor der Küste auftauchen können.
Plane für La Réunion sieben bis zehn Tage und wähle eine Unterkunft an der Westküste, etwa im Korridor von Saint-Gilles, La-Saline oder Saint-Leu. Verbinde Küsteneinstiege mit Bootsausfahrten, lege exponierte Tauchgänge früh und einen Reservetag ans Ende. So bleiben Ausweichmöglichkeiten bei Wellengang und Zeit für Vulkane, Schluchten, Märkte oder Wanderungen.