
Plongee Tek Marseille
Google 5/5 (429 Bewertungen)
4,1 km entfernt Luftlinie
Marseille · Frankreich · Mittelmeer
Max. Tiefe · 58 mErkunde den ehemaligen Dampfschlepper Le Ker-Bihan in einer Tiefe von bis zu 58 Metern.
Für Untertitel auf Deutsch: starten Sie zuerst das Videoklicken Sie dann auf das Zahnradoben rechts im Video, wählen Sie „Untertitel“, dann „Automatisch übersetzen“ und schließlich „Deutsch“.
Das Wrack des Le Ker-Bihan liegt in einer Tiefe zwischen 48 und 58 Metern auf dem Meeresgrund der Rade Sud von Marseille. Bei dem Schiff handelt es sich um einen ehemaligen Dampfschlepper, der nach einem Kontakt mit einer Mine im Jahr 1918 sank. Das Wrack hat sich im Laufe der Jahrzehnte teilweise verändert, steht aber noch aufrecht auf dem Boden. Die Struktur ist in ihrer Grundform gut erhalten und bietet eine klare Orientierung am Meeresgrund.
Die äußere Form des Schiffes ist bei genauer Betrachtung noch deutlich erkennbar. Die Bugpartie sowie die Portiken, die für die Schleppvorrichtungen genutzt wurden, sind weiterhin als feste Bestandteile des Wracks vorhanden. Am Heck hat sich das Erscheinungsbild stärker gewandelt, da die Kabine heute nur noch als Skelett oder Armatur existiert. Diese Kombination aus erhaltenen Strukturen und dem Verfall der Aufbauten verleiht dem Wrack einen markanten Charakter für die Erkundung.
Der Abstieg zum Wrack führt dich direkt in eine Zone, die deutlich tiefer liegt als die meisten anderen Wrackstandorte in der näheren Umgebung von Marseille. Während viele Schiffe in der Region in flacheren Gewässern liegen, erfordert das Le Ker-Bihan eine präzise Gasplanung und Erfahrung im Umgang mit den physikalischen Bedingungen in dieser Tiefe. Du bewegst dich hier in einem Bereich, in dem die Lichtverhältnisse und der Druck eine kontrollierte Tauchführung erfordern.
Die Topographie des Standorts ist durch den tiefen, flachen Meeresgrund geprägt, auf dem das Schiff ruht. Da das Wrack etwa 30 bis 33 Meter lang ist, bietet es eine ausreichend große Fläche, um die Struktur systematisch abzufahren. Die Lage des Schiffes auf dem Boden ermöglicht es, die verschiedenen Sektionen vom Bug bis zum verbliebenen Heckgerüst zu untersuchen. Die Navigation erfolgt üblicherweise über eine am Wrack verankerte Leine oder durch ein Boot, das direkt über dem Standort liegt.
Die Sichtweite am Le Ker-Bihan kann stark variieren und ist oft durch Schwebstoffe im Wasser beeinträchtigt. Dies macht das Tauchen an diesem Platz zu einer Herausforderung für die räumliche Orientierung und die visuelle Erkundung der Details. Wenn die Sicht gut ist, lassen sich die technischen Strukturen des ehemaligen Minenräumers präzise ausmachen. Bei geringer Sicht konzentriert sich der Tauchgang meist auf die unmittelbare Nähe der Wrackstruktur.
Ein wesentlicher Faktor für die Planung deines Tauchgangs ist die starke Exponierung des Standorts gegenüber den vorherrschenden Windverhältnissen. Das Wrack liegt in einer Lage, die unmittelbar auf die Wetterbedingungen reagiert, was die Bedingungen an der Oberfläche und im Wasser beeinflussen kann. Eine Entscheidung für diesen Tauchplatz hängt daher stark von der aktuellen Wetterlage ab. Nur bei stabilen Bedingungen ist ein sicherer Zugang zum Wrack gewährleistet.
Im Gegensatz zu vielen anderen Wracks in der Region, die oft in geschützten Buchten liegen, ist das Le Ker-Bihan den Elementen stärker ausgesetzt. Dies führt dazu, dass die Tauchgänge oft kurzlebiger sind und strikt nach den meteorologischen Gegebenheiten geplant werden müssen. Es ist kein Platz für spontane Tauchgänge ohne vorherige Prüfung der Windstärke und der Wellenbewegung. Die Vorbereitung auf die Tiefenbedingungen und die Wetterlage ist hier die Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz.
Die Umgebung des Wracks ist primär durch die Tiefe und die technischen Anforderungen definiert. Während die Fauna an diesem spezifischen Standort nicht im Fokus steht, ist die historische Bedeutung des Schiffes als ehemaliger Minenräumer das zentrale Thema. Die Erkundung der Armatur des Hecks und der massiven Schleppvorrichtungen am Bug stellt den technischen Kern des Tauchgangs dar. Es ist ein Ort für Taucher, die sich auf die Erkundung von Strukturen in anspruchsvollen Tiefen spezialisiert haben.
Das Wrack liegt in einer Tiefe von 48 bis 58 Metern. Aufgrund dieser Tiefe und der exponierten Lage ist ein fortgeschrittenes Level erforderlich, idealerweise Technical Diving oder mindestens Niveau 3. Erfahrene Taucher mit Erfahrung in der Tiefenwelt sind empfohlen. Die Sichtweite ist variabel und die Bedingungen hängen stark von der Wetterlage und dem Wind ab.
Du solltest Le Ker-Bihan nur bei stabilen Bedingungen einplanen, weil der Standort den vorherrschenden Winden stark ausgesetzt ist. Wetterlage, Windstärke und Wellenbewegung beeinflussen den Zugang zum Wrack und die Bedingungen an Oberfläche und im Wasser. Prüfe diese Faktoren daher vorab, denn spontane Tauchgänge sind an diesem Platz nicht vorgesehen.
Le Ker-Bihan liegt zwischen 48 und 58 Metern Tiefe und erfordert deshalb ein fortgeschrittenes Ausbildungsniveau. Ideal ist Technical Diving, mindestens wird Niveau 3 empfohlen. Du solltest außerdem Erfahrung mit Tiefentauchgängen und eine präzise Gasplanung mitbringen. Druck und Lichtverhältnisse verlangen eine kontrollierte Führung während des gesamten Tauchgangs.
Die Sichtweite am Le Ker-Bihan kann stark schwanken und durch Schwebstoffe beeinträchtigt sein. Bei guter Sicht erkennst du die technischen Strukturen genauer, bei geringer Sicht konzentrierst du dich auf die unmittelbare Wracknähe. Die Orientierung erfolgt üblicherweise über eine am Wrack verankerte Leine oder ein direkt darüber liegendes Boot.
Am Le Ker-Bihan erkundest du das aufrecht liegende Wrack eines Dampfschleppers, der 1918 nach dem Kontakt mit einer Mine sank. Die Bugstruktur und die erhaltenen Portiken der Schleppvorrichtungen sind noch deutlich erkennbar. Am Heck findest du die Kabine nur noch als Skelett oder Armatur vor, wodurch erhaltene und verfallene Bereiche nebeneinanderstehen.