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Tauchsafaris · Ägypten

Blue Horizon – Rotmeerklassiker für lange Tauchtage

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die Blue Horizon ist das Flaggschiff der Blue-O-Two-Flotte und fährt die bekannten Tauchregionen des ägyptischen Roten Meeres an.
  • Das Holzschiff wurde 2006 gebaut und 2016 renoviert.
  • Für Taucher stehen Nitrox, zwei Beiboote, ein separates Kameraspülbecken und Einrichtungen für technische sowie Rebreather-Tauchgänge zur Verfügung.
  • Die Kabinen sind klimatisiert und verfügen über ein eigenes Bad mit warmem Wasser.
  • An Bord werden westliche und lokale Küche sowie vegetarische und vegane Gerichte angeboten.

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Die Einladung

Die Blue Horizon ist für Taucher gebaut, die im Roten Meer nicht nur ein einzelnes Riff sehen wollen. Je nach Route geht es zu Wracks und Riffen im Norden, zu den Brothers oder auf eine lange Safari zwischen Hurghada und Port Ghalib. Das Schiff verbindet eine große Tauchplattform mit genug Rückzugsraum für eine volle Woche auf See. Wer nach dem letzten Tauchgang noch im Jacuzzi sitzen, Bilder sortieren oder im klimatisierten Salon verschwinden möchte, findet dafür an Bord mehrere Möglichkeiten. Die eigentliche Stärke liegt aber draußen: zwei Beiboote, Nitrox und eine Tauchorganisation, die auch technische Taucher und Rebreather-Nutzer berücksichtigt. Die Blue Horizon passt zu Reisenden, die ihre Tage unter Wasser verbringen und abends trotzdem nicht auf ein bequemes Schiff verzichten wollen.

An Bord gehen

Am Kai wirkt die Blue Horizon wie ein ausgewachsenes Safarischiff mit dem ruhigen, schweren Auftreten eines Holzrumpfs. Sie ist kein kleiner Tauchkutter, auf dem man sich ständig aus dem Weg gehen muss, sondern ein Schiff mit klar getrennten Bereichen für Tauchen, Essen und Pause. Die renovierten Innenräume geben ihr einen zeitgemäßen Eindruck, ohne den Charakter eines lang eingesetzten Rotmeerboots ganz zu verlieren. An Bord bewegt man sich direkt zwischen Tauchplattform, Salon, Essbereich und den schattigen Außenplätzen. Das Holz erinnert daran, dass ein solches Schiff nicht nur aus Kabinen und Technik besteht: Es arbeitet, wird gepflegt und trägt die Spuren vieler Fahrten. Dazu kommen der große Essbereich, die klimatisierte Sky Lounge und das offene Sonnendeck. Die Ankunft fühlt sich deshalb weniger wie das Betreten eines Hotels an als wie der Beginn einer Tauchwoche mit einem festen Zuhause auf dem Wasser.

Die Stimmung an Bord

Die Blue Horizon ist auf Gruppen ausgelegt, aber nicht auf anonyme Massenabfertigung. Nach dem ersten Tag kennt man die Gesichter auf dem Tauchdeck, die Kameras, die bevorzugten Flaschen und die Geschichten hinter den geplanten Tauchgängen. Die Crew arbeitet international und spricht Englisch; ihre Rolle zeigt sich vor allem in den vielen kleinen Handgriffen zwischen den Tauchgängen. An Bord wird gemeinsam gegessen, auf dem Sonnendeck gesprochen oder im Salon das Material des Tages angesehen. Die Bewertungen zeichnen ein klares Bild: Die Crew wird sehr stark bewertet, das Essen sogar noch höher. Das Schiff selbst liegt etwas darunter. Wer eine makellose, neue Yacht sucht, sollte das wissen; wer ein funktionierendes Tauchschiff mit einer Crew sucht, die den Alltag trägt, bekommt hier den wichtigeren Teil einer Safari.

Die Tauchplätze

Die Blue Horizon fährt mehrere sehr unterschiedliche Routen. Die Northern Red Sea Wrecks & Reefs dauert acht Tage und sieben Nächte ab und bis Hurghada; dort stehen Riffe und Wracks im nördlichen Roten Meer im Mittelpunkt. Die Brothers-Routen verbinden den Norden mit den Brothers Islands, während die Reise Brothers, Daedalus & Elphinstone in acht Tagen die großen Offshore-Ziele zusammenführt. Die Ultimate Red Sea dauert elf Tage und zehn Nächte zwischen Hurghada und Port Ghalib beziehungsweise in umgekehrter Richtung. Elphinstone reicht bis auf -60 m und lebt von Steilwänden und Begegnungen mit großen Pelagiern. Die Brothers Islands führen bis auf -85 m an Korallenlandschaften, Wänden und Haien entlang. Shaab Ruhr Umm Gamar geht bis -40 m und verbindet ein ovales Riff mit drei Wracks. Für flachere, ruhigere Tauchgänge bieten Shaab Sabina mit -14 m, El Fanous East mit -18 m und El Fanous West mit -15 m Korallengärten, Sandflächen und Chancen auf Schildkröten oder Delfine. Daedalus reicht bis -40 m; Big Brother ebenfalls bis -40 m und verbindet steile Wände mit zwei Wracks.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man an vielen Plätzen Meeresschildkröten, Barrakudas, Delfinen, Muränen, Anthias, Napoleon-Lippfischen und verschiedenen Riffhaien. Dazu kommen Thunfische, Makrelen, Zackenbarsche, Skorpionfische, Papageifische und Weichkorallen; an den Offshore-Riffen kann das Blau plötzlich von einem größeren Tier ausgefüllt werden. Die besonderen Gründe für einzelne Stopps liegen oft in genau einer Begegnung: An Elphinstone könnten Schwarzspitzen- und Tigerhaie auftauchen, außerdem Gorgonien und Labraiden. Die Brothers Islands sind der Platz für Weißspitzen-Riffhaie und Anemonen. Shaab Ruhr Umm Gamar wird wegen des Riesen-Zackenbarschs und der drei Wracks angefahren. Bei Daedalus gehört die Großaugen-Makrele zu den besonderen Beobachtungen. Marsa Mubarak bietet Seegraswiesen, in denen sich die Chance auf eine Grüne Meeresschildkröte oder einen Dugong ergibt. Am House Reef kann man mit Glück ein Seepferdchen finden. El Fanadir ist der einzige genannte Platz mit Gaterinen, Shaab El Erg mit Glasfischen.

Die, die euch ins Wasser bringen

Zwei bis drei Guides begleiten die Tauchgänge; die Bordsprache ist Englisch. Die Guides organisieren die Tauchgruppen und führen durch die Briefings, bevor die Taucher über die Beiboote zu den Riffen gebracht werden. Das passt zu einer Route, auf der geschützte Korallengärten ebenso vorkommen wie exponierte Offshore-Riffe mit Strömung und großen Tieren. Eine festgelegte Mindestzahl an Tauchgängen oder ein bestimmtes Ausbildungsniveau ist nicht angegeben. Nitrox-Ausbildung und Tauchkurse können an Bord stattfinden, die entsprechenden Brevets sind optionale Leistungen. Für Notfälle sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk und Satellitentelefone vorhanden; die Crew ist in Erster Hilfe geschult. Wer technische Ausrüstung oder einen Rebreather mitbringt, sollte die Anforderungen vor der Reise mit dem Team klären, damit Gas und Material zum Ablauf passen.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist schattig und auf lange Tauchtage ausgelegt. Zwei Beiboote bringen die Gruppen zu den Riffen und holen sie dort wieder ab, wo sie auftauchen, statt dass jeder Tauchgang an die Position des Mutterschiffs gebunden bleibt. Eine Plattform erleichtert den Einstieg ins Wasser und die Rückkehr an Bord; Süßwasserduschen stehen nach dem Tauchgang bereit. Für Kameras gibt es einen eigenen Bereich und ein separates Spülbecken, damit empfindliches Material nicht zwischen Flossen und Atemreglern liegt. Nitrox ist verfügbar, ebenso Leihmaterial; die gewünschte Ausrüstung sollte vorab organisiert werden. Die Blue Horizon ist außerdem für technische Tauchgänge, Sidemount und Rebreather geeignet, jeweils nach vorheriger Abstimmung. Die Füllanlage arbeitet mit zwei Kompressoren. Angaben zu Flaschenmaterial, Volumen und Ventilanschlüssen sind nicht festgelegt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt man sich auf die schattigen Außenplätze, das Sonnendeck oder den klimatisierten Salon. Der Jacuzzi ist kein dekoratives Extra, sondern ein guter Ort für die Stunde, in der die Ausrüstung trocknet und die Beine wieder leicht werden. Wer fotografiert, kann sich in den vorgesehenen Kamerabereich zurückziehen; wer Abstand braucht, findet draußen mehr Himmel als Wände. Die Fahrten zwischen den Riffen lassen sich auf der Terrasse oder im Salon verbringen, ohne dass die Tauchwoche zur Sitzordnung wird. Auch ein Nachmittag ohne Tauchgang hat an Bord einen konkreten Nutzen: Schlaf nachholen, Logbuch schreiben, Bilder sichern oder einfach über die Reling sehen, wie das Rote Meer unter dem Schiff vorbeizieht.

Ein Tag an Bord

Der Tag an Bord ordnet sich den Tauchgängen unter. Ein Briefing bringt die Gruppe zusammen, danach geht es über die Plattform oder mit dem Beiboot ins Wasser. Zurück an Bord warten Süßwasserdusche, Essen und eine Pause, bevor das nächste Briefing beginnt. Während das Schiff zum nächsten Riff fährt, wechseln sich Schlaf, Logbuch, Kameraarbeit und die Plätze im Schatten ab. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen und müssen nicht zum langen Restaurantbesuch werden; das Buffet lässt den eigenen Rhythmus zu. Je nach Route folgt am Ende des Tages ein Nachttauchgang, für den die Ausrüstung wieder bereitsteht und das Riff eine andere Seite zeigt. Danach wird es ruhiger: Bilder werden angesehen, Begegnungen nacherzählt und die Kabine wird zum wichtigsten Ort des Schiffs. Am nächsten Morgen beginnt derselbe Ablauf an einem anderen Riff.

Was man an Bord isst

Die Küche arbeitet mit Buffet, westlichen Gerichten und lokalen Speisen. Vegetarische und vegane Optionen gehören ebenso dazu wie alkoholfreie Getränke, Tee, Kaffee und Snacks über den Tag. Bier ist an Bord erhältlich. Der Esstisch bekommt auf einer Tauchsafari eine andere Bedeutung als im Hotel: Nach dem ersten Tauchgang braucht man etwas, das schnell auf dem Teller liegt, nach dem nächsten eher Ruhe und Flüssigkeit als ein langes Menü. Ein Buffet passt zu diesem Rhythmus, weil jeder selbst entscheidet, wie viel Zeit er zwischen Wasser und nächstem Briefing verbringen möchte. Gegessen wird nicht nur, um satt zu werden. Hier werden Tauchgänge verglichen, Strömungen besprochen und die ersten Bilder des Tages herumgereicht.

Die Nächte auf See

Die Nächte auf der Blue Horizon spielen sich in klimatisierten Kabinen mit eigenem Bad, warmem Wasser, Safe und Minikühlschrank ab. Die Classic Twin Cabins und Classic Twin/Double Cabins liegen auf dem unteren Bereich des Schiffs; die Premium Double Cabins bieten mehr Platz und Meerblick auf dem mittleren Deck. Das ist relevant, weil eine Kabine auf einer Tauchsafari vor allem dann zählt, wenn der Körper nach mehreren Tauchgängen Ruhe braucht. Die Ausstattung bleibt praktisch: Stauraum, Handtücher und eine eigene Dusche ersparen den Weg durch das Schiff, wenn man eigentlich nur noch ins Bett möchte. Wer nachts die Tür öffnet, ist sofort wieder in der feuchten Wärme des Roten Meeres und nicht in einem anonymen Hotelflur. Für die Zeit dazwischen gibt es den klimatisierten Salon und die Außenbereiche; schlafen muss man dort nicht, wenn die Kabine ruft.

Classic-Zweibettkabinen

Classic-Zweibettkabinen Doppel

Premium-Doppelkabinen

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die dokumentierten Reisen starten und enden in Hurghada; die Ultimate-Red-Sea-Route verbindet Hurghada und Port Ghalib in beiden Richtungen. Flughafentransfers und Hoteltransfers sind eingeschlossen. Die genauen Transferinformationen erhält man im Rahmen der Reiseorganisation. Eine Anreise am Vortag ist sinnvoll, damit Flugverspätungen nicht unmittelbar auf die Einschiffung treffen.

Decksplan

Baujahr
2006
Jahr der Renovierung
2016
Länge
41 m
Breite
8,8 m
Maximale Passagierzahl
26
Anzahl Kabinen
13
Anzahl Badezimmer
15
Motoren
2 × Cat 764 PS
Beiboote
2
Eine Frage zu dieser Tauchsafari?

Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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