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Tauchsafaris · Ägypten

JP Marine – ein Red-Sea-Schiff für lange Tage unter Wasser

Was dieses Schiff einzigartig macht

  • Die JP Marine fährt ganzjährig ab Marsa Alam auf achttägigen Safaris mit sieben Übernachtungen.
  • Das Schiff ist auf Taucher ausgelegt: schattiges Tauchdeck, feste Tauchplätze, Nitrox und zwei Zodiacs gehören zum Ablauf.
  • Die 14 Kabinen liegen abseits der Maschinen, während die Crew für klare Briefings, sichere Organisation und gut gefüllte Flaschen gelobt wird.
  • An Bord gibt es frische Buffetküche, täglich drei Mahlzeiten, Snacks nach den Tauchgängen und vegetarische sowie vegane Optionen.

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Die Einladung

Die JP Marine ist für Taucher gebaut, die unter Wasser mehr suchen als ein paar hübsche Riffe vor dem Bug. Ihre Fahrten führen zu abgelegenen Außenriffen, großen Tieren, Steilwänden und Wracks im Roten Meer. Elphinstone, die Brothers, Zabargad und die langen Süd-Routen stehen für Tauchgänge, bei denen Strömung, Tiefe und Sicht die Begegnung bestimmen können. Gleichzeitig bleibt der Ablauf zugänglich: Die Briefings sind detailliert, die Tauchgruppen werden organisiert, und die Guides achten darauf, dass unterschiedliche Erfahrungsstände zusammenpassen. An Bord zählt weniger die polierte Oberfläche als die Frage, ob eine Woche mit vielen Tauchgängen funktioniert. Bei der JP Marine tut sie das vor allem durch ein zweckmäßiges Tauchdeck, eine eingespielte lokale und internationale Crew und eine Küche, die nach dem Tauchgang nicht mit Kleinigkeiten geizt.

An Bord gehen

Beim Ankommen wirkt die JP Marine wie ein Arbeitsboot mit klarer Aufgabe: raus aus dem Hafen, hin zu den Riffen. Die Wege an Bord sind auf Taucher eingestellt, mit einem eigenen Tauchbereich, schattigen Plätzen für die Ausrüstung und Sonnendecks für die Stunden dazwischen. Das Schiff bietet genug gemeinsame Räume, ohne den Eindruck eines schwimmenden Resorts zu erwecken. Im Salon laufen Klimaanlage, Bar und Unterhaltung zusammen; draußen verteilt sich das Leben auf Terrasse und Sonnendeck. Die Bewertungen zeigen ein realistisches Bild: Das Schiff selbst liegt hinter Crew, Verpflegung und Tauchorganisation zurück. Dafür bekommt man ein Boot, dessen Stärke nicht die makellose Hochglanzoptik ist, sondern der funktionierende Ablauf einer Tauchsafari.

Die Stimmung an Bord

Die Stimmung an Bord entsteht weniger durch Programm als durch die Wiederholung gemeinsamer Handgriffe: Briefing, Ausrüstung, Zodiac, Rückkehr, Essen. Die Crew hilft beim Ablauf, hält den Salon sauber, sorgt für gefüllte Flaschen und bleibt auch dann ansprechbar, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Besonders die Küche, die Guides und die Organisation werden von zurückgekehrten Tauchern stark bewertet. Der Salonmanager Ibrahim wird als präsent und sprachgewandt beschrieben; die Crew arbeitet freundlich und ohne viel Aufhebens. Abends sitzt man an der Bar oder draußen, bringt eigene Getränke mit oder nimmt ein lokales Bier, Wein und Cocktails an Bord. Es kann Musik und etwas Tanz geben, doch der eigentliche Abend beginnt meist mit der Frage, was beim nächsten Tauchgang auf der anderen Seite des Riffs wartet.

Die Tauchplätze

Die Route reicht von geschützten Hausriffen bis zu exponierten Außenriffen. Elphinstone fällt mit seiner Offshore-Lage, großen Pelagiern und einer Wand bis auf -60m auf; gesucht werden dort unter anderem Hammerhaie, graue Riffhaie, Weißspitzen-Hochseehaie und gelegentlich Walhaie. Die Brothers bringen starke Topografie, Korallen und die Möglichkeit auf Haie bis auf -85m. Marsa Mubarak ist mit Seegraswiesen und Dugongs ein anderes Erlebnis, mit einer Maximaltiefe von -25m. Das House Reef bei Marsa Alam reicht bis -40m und verbindet Korallengärten mit möglichen Nachttauchbegegnungen. Shaab Claudio führt bis -25m in einen Canyon mit besonderer Lichtstimmung, Abu Galawa Kebir bis -18m zu einem chinesischen Lastkahn. Dazu kommen Shaab Alam bis -30m, Marsa Nakari House Reef bis -30m, Shaab Umm Gamar bis -40m, Numidia bis -80m und die Riffe von Rocky Island, Zabargad und Abu Galawa Soghayar. Die verzeichneten Fahrten dauern acht Tage und sieben Nächte: Deep South Expedition, Pelagic Trail, Golden Mix sowie Brothers, Daedalus und Elphinstone.

Was man unter Wasser trifft

Auf dieser Route begegnet man häufig Barrakudas, Delfinen, Riffhaien, Meeresschildkröten, Muränen und Weichkorallen. Auch Napoleonfische, Mantas, Hammerhaie, Thunfische, Nacktschnecken und große Zackenbarsche gehören zu den Tieren, nach denen man bei den Briefings schaut. Doch manche Begegnung hat einen ganz bestimmten Grund, diesen Platz anzufahren: In Elphinstone kann die Suche dem Schwarzspitzenriffhai, dem Tigerhai oder dem Fusilier gelten. Marsa Mubarak bietet Seegras und damit die Möglichkeit auf eine Grüne Meeresschildkröte oder einen Dugong; die dortigen Riffbarsche sind ebenfalls nur für diesen Platz verzeichnet. An den Brothers wachsen Anemonen, am House Reef kann ein Seepferdchen auftauchen. Shaab Umm Gamar ist der Platz für Gaterine, Fledermausfische und Krokodilfische. In Abu Galawa Soghayar ziehen Schwärme von Glasfischen über das Wrack. Nichts davon ist bestellt. Strömung, Sicht und Geduld entscheiden, was vor die Maske kommt.

Die, die euch ins Wasser bringen

Die Tauchguides werden als erfahren, gut organisiert und sicherheitsbewusst beschrieben. Vor jedem Tauchgang gibt es ein ausführliches Briefing, in dem Ablauf, Einstieg, Rückkehr und die Bedingungen am Platz erklärt werden. Die Crew spricht Englisch; die internationale Zusammensetzung an Bord macht Englisch zur gemeinsamen Sprache. PADI-Kurse und weitere Tauchkurse können während der Safari stattfinden, sodass auch weniger erfahrene Taucher ihre Ausbildung fortsetzen können. Die Fahrten sind auf unterschiedliche Erfahrungsstände ausgerichtet, die Guides führen die Gruppen aber nicht blind in dieselben Bedingungen. Für Notfälle stehen Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, Ortungstechnik, Rettungsboote, Schwimmwesten und Feueralarmsysteme bereit. Sicherheitsübungen gehören zum Bordbetrieb. Das gibt den Briefings Gewicht: Sie sind nicht nur eine Erklärung des Riffs, sondern der gemeinsame Plan für den Tauchgang.

Das Tauchdeck und die Ausrüstung

Das Tauchdeck ist der stärkste Bereich der JP Marine. Jeder Taucher hat einen festen Platz für die Ausrüstung, dazu kommen persönliche Staumöglichkeiten, Spülbecken und ein separater Bereich zum Spülen von Kameras. Das Deck ist teilweise beschattet, besitzt eine Plattform und eine warme Dusche für danach. DIN-Adapter sind vorhanden; Sidemount-Tauchen ist möglich. Nitrox wird angeboten, und der Sauerstoffgehalt wird an das Tauchziel angepasst. Die Flaschen werden an Bord gefüllt; in Reiseberichten wird von zuverlässigen Füllungen mit hohem Arbeitsdruck berichtet. Leihmaterial reicht von BCD, Atemregler und Anzug bis zu Computer, Lampe und Komplettausrüstung. Zwei Zodiacs mit Außenbordmotor bringen die Taucher vom Schiff zur Absetzstelle und holen sie nach dem Auftauchen wieder dort ab, wo die Gruppe zurückkommt.

Zwischen zwei Tauchgängen

Zwischen den Tauchgängen verteilt sich das Leben auf das schattige Tauchdeck, die Sonnendecks und den klimatisierten Salon. Wer nach dem Anrödeln nicht sofort schlafen will, kann sich mit einem Getränk in den Schatten setzen, die Ausrüstung trocknen lassen oder oben den Blick über die offene See verfolgen. Im Salon gibt es Sitzplätze, eine Bar, eine Eismaschine, eine Kaffeemaschine und Möglichkeiten zum Laden. Die Fahrten zwischen den Riffen gehören zum Tauchtag, nicht nur zum Transport: Das Boot wird ruhiger, die nasse Ausrüstung bleibt liegen, und aus einzelnen Tauchern wird langsam eine Gruppe. Internet ist vorhanden, solange das Schiff im Mobilfunk- oder Satellitenbereich bleibt; auf abgelegenen Strecken kann die Verbindung ausfallen. Für Kameras gibt es ein eigenes Spülbecken.

Ein Tag an Bord

Der Tag beginnt mit dem Briefing, bevor die erste Gruppe ins Wasser geht. Danach greifen die Abläufe ineinander: Tauchgang, Rückkehr auf die Plattform, Ausrüstung sichern, Snack und Essen, dann wieder Vorbereitung für den nächsten Einstieg. Die Mahlzeiten liegen zwischen den Tauchgängen, nicht abseits vom Tauchtag; wer auftaucht, kommt meist direkt an den Tisch oder in den Schatten. Während der Fahrt zwischen den Riffen bleibt Zeit für Schlaf, Duschen, Logbuch und Gespräche im Salon. Die Guides erklären den nächsten Platz, während auf dem Deck noch Flaschen angeschlossen und Kameras gespült werden. Am Samstag erfolgt der Check-in am Abend, danach folgen Abendessen und erstes Briefing. Die Abfahrt am Sonntag richtet sich nach der Freigabe durch die Behörden. So entsteht kein starrer Stundenplan, sondern ein Tag, der vom nächsten Tauchgang zusammengehalten wird.

Was man an Bord isst

Nach dem ersten Tauchgang wartet kein abgepacktes Frühstück, sondern frisches Brot und Gebäck aus der Bordküche. Drei Buffetmahlzeiten am Tag geben dem Körper zwischen den Tauchgängen wieder etwas zurück; dazu kommen Snacks nach jedem Tauchgang und täglich frische Smoothies. Die Küche verbindet westliche und lokale Gerichte, mit Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch und Geflügel ebenso wie vegetarischen und veganen Varianten. Auch Kuchen und ein besonderes Abschiedsessen gehören zum Bordleben. Gegessen wird nicht nur, um satt zu werden. Bei einer Tauchsafari ist der Tisch der Ort, an dem die Sichtweiten verglichen, Begegnungen nacherzählt und die nächsten Briefings nebenbei besprochen werden. Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke sind an Bord verfügbar; Wein wird zum Abendessen gereicht.

Die Nächte auf See

Die Kabinen sind als Lower-Deck- und Upper-Deck-Kabinen verfügbar; die Kabinen auf dem Oberdeck haben Standardfenster und Meerblick. Entscheidend für die Nacht ist ihre Lage abseits der Maschinen. Nach einem langen Tauchtag bleibt damit eher das Geräusch von Wasser und Wind als ein Motor direkt unter der Koje. Die Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad mit heißer Dusche. Eine praktische Einschränkung betrifft die Klimaanlage auf dem Oberdeck: Die Einstellung ist zwischen benachbarten Kabinen gekoppelt, sodass man sich bei der gewünschten Temperatur abstimmen muss. Das ist kein Detail für die Hochglanzbroschüre, aber eines, das man nach mehreren Nächten bemerkt. Tägliche Reinigung, Kabinenhandtücher und Handtücher fürs Deck gehören zum Aufenthalt.

Kabinen, Unterdeck

Kabinen, Oberdeck

Was man vor dem Einsteigen wissen sollte

Die aufgeführten Safaris starten und enden in Marsa Alam. Transfers sind von den Flughäfen Marsa Alam und Hurghada sowie von Hotels in den Städten organisiert und im Aufenthalt enthalten. Der Check-in an Bord erfolgt am Samstagabend; für eine entspannte Anreise empfiehlt sich ein Flug oder eine Hotelnacht am Vortag. Bei später oder früher Ankunft sollte die Flugnummer rechtzeitig mitgeteilt werden, damit der Transfer abgestimmt werden kann.

Baujahr
2014
Länge
37 m
Maximale Passagierzahl
28
Anzahl Kabinen
14
Anzahl Badezimmer
14
Motoren
2 × 610 PS MAN
Beiboote
2 Zodiac 40 PS
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Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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