Tauchsafaris · Ägypten
M/Y Carlton – Red-Sea-Safari mit Wracks und Riffen
Was dieses Schiff einzigartig macht
- Die Carlton fährt ab und zurück nach Sharm El Sheikh.
- Die Routen verbinden Wracks im Norden des Roten Meeres mit den Riffen von Tiran und Ras Mohammed.
- An Bord gibt es klimatisierte Kabinen mit privatem Bad, Innen- und Außenbereiche sowie ein großes Sonnendeck.
- Das Tauchdeck bietet Nitrox, einen schattigen Arbeitsbereich, zwei Beiboote und eine Plattform für den Einstieg ins Wasser.
- SSI-Kurse sind an Bord möglich.
Die Einladung
Die Carlton passt zu Tauchern, die im Norden des Roten Meeres mehr suchen als ein bequemes Bett über dem Wasser: Wracks, Strömungsriffe und Tage, an denen ein Tauchgang den nächsten vorbereitet. Ihre Stärke liegt nicht in einer aufgesetzten Luxusidee, sondern in einer klaren, praktischen Safari mit lokalen Wurzeln. Der Reeder arbeitet seit 1999 im Sinai und im Roten Meer. Das merkt man dort, wo es zählt: bei den bekannten Wrackplätzen, bei wechselnden Bedingungen und bei einer Crew, die den Ablauf einer Tauchreise versteht. Wer zwischen Thistlegorm, Rosalie Moller, Abu Nuhas und den Riffen von Tiran wählen möchte, findet hier eine passende Basis. Wer vor allem ein stilles Boutique-Schiff mit möglichst wenig Betrieb sucht, sollte genauer hinsehen. Die Carlton ist auf Tauchgruppen ausgelegt. Genau dafür fährt sie.
An Bord gehen
Beim Ankommen wirkt die Carlton wie ein echtes Arbeitsschiff für Tauchsafaris: lang, zweckmäßig und auf den Ablauf draußen auf dem Wasser ausgerichtet. Vom Kai aus fallen die klaren Linien und die offenen Decks auf; an Bord geht es nicht um verwinkelte Hotelarchitektur, sondern darum, vom Schlafplatz ohne Umwege zum Tauchbereich zu gelangen. Das Schiff wurde modernisiert, ohne seinen Charakter als langjähriges Red-Sea-Boot zu verlieren. Farbe, Metall und die Spuren des Betriebs gehören dazu. Man bewegt sich zwischen Salon, Außensitzbereich und Sonnendeck, während die Crew Gepäck, Flaschen und Beiboote für den nächsten Einsatz vorbereitet. Im Salon bleibt es klimatisiert, draußen gibt es Luft, Salz und den Blick auf die Küste. Die Carlton fühlt sich dadurch weniger wie ein schwimmendes Resort an und mehr wie eine verlässliche Plattform, von der aus jeden Tag ins Rote Meer gestartet wird.
Die Stimmung an Bord
An Bord treffen sich bis zu zwanzig Gäste aus verschiedenen Ländern, und die Carlton bringt dafür eine internationale Crew zusammen. Gesprochen werden Englisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch, Spanisch, Türkisch und Italienisch. Das hilft nicht nur beim Einchecken, sondern auch dann, wenn ein Briefing, eine Frage zur Ausrüstung oder eine kleine Änderung im Tagesablauf schnell verstanden werden muss. Die Crew bleibt im Hintergrund, solange alles läuft, und wird sichtbar, sobald jemand Hilfe braucht. Genau daraus entsteht die Stimmung: nicht die künstliche Animation eines Urlaubshotels, sondern Menschen, die dieselben Tauchgänge besprechen, Fotos herumreichen und am Abend noch bei einem Getränk zusammensitzen. Auf einer Woche mit wiederkehrenden Abläufen kennt man bald die Flaschen, Gesichter und Eigenheiten der anderen. Die Carlton lebt von diesem persönlichen, unkomplizierten Umgang.
Die Tauchplätze
Die Classic-North-Safari startet und endet in Sharm El Sheikh und dauert acht Tage und sieben Nächte. Die Minisafari Tiran & Ras Mohamed bleibt ebenfalls im Hafen von Sharm El Sheikh und läuft über fünf Tage und vier Nächte. Auf der längeren Route liegen die Wracks und Riffe des nördlichen Roten Meeres dicht beieinander: Die Thistlegorm reicht bis maximal -32 m und verbindet eine historische Unterwasser-Zeitkapsel mit großen Fischschwärmen. Die Rosalie Moller führt bis maximal -50 m in ein gut erhaltenes Wrack im Gubal-Kanal. Ulysses ist ein historisches Wrack bis maximal -27 m. Abu Nuhas bündelt mehrere Wracks; Straits of Gubal verbindet Wrackgeschichte mit Riff und Strömung, maximal -50 m. In Tiran warten die vertikalen Wände von Thomas Reef bis maximal -90 m, die Driftstrecken von Woodhouse Reef und das Gordon Reef mit seinem markanten Wrackrest, maximal -30 m. Ras Nasrani reicht bis maximal -60 m, Far Garden und Near Garden jeweils bis maximal -25 m. Die genaue Auswahl hängt von Route, Wetter und Genehmigungen ab.
Was man unter Wasser trifft
Auf dieser Route begegnen einem häufig Muränen, Rotfeuerfische, Riffbarsche, Makrelen, Weichkorallen und Glasfischschwärme. Dazu kommen an vielen Plätzen Riffhaie, Mantarochen, Barrakudas, Napoleons und Meeresschildkröten. Strömung und Relief bestimmen, was aus dem Blau auftaucht: An den exponierten Riffen kann nährstoffreiches Wasser größere Räuber anziehen, während geschützte Plateaus Jungfische und Kleintiere halten. Für besondere Arten lohnt die gezielte Auswahl des Platzes. Delfine und Fledermausfische sind bei Thistlegorm verzeichnet. Der Graue Riffhai sowie Kaiserfische gehören zu Near Garden. Der ozeanische Weißspitzenhai und große Gorgonien sind Ras Nasrani zugeordnet. Woodhouse Reef steht für die Grüne Meeresschildkröte und Seeanemonen, Gordon Reef für Gartenaale, Steinfische und Trompetenfische. Rosalie Moller ist der Platz für die großäugige Makrele. Keine dieser Begegnungen ist bestellt. Genau deshalb bleibt der Blick ins Blau spannend.
Die, die euch ins Wasser bringen
Die Crew arbeitet mehrsprachig und verbindet lokale Erfahrung mit internationaler Betreuung. Englisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch, Spanisch, Türkisch und Italienisch werden gesprochen. SSI-Kurse können an Bord stattfinden; der Schwerpunkt bleibt dennoch die Safari und nicht ein dichtes Ausbildungsprogramm. Eine feste Zahl von Tauchern pro Gruppe oder eine vorgeschriebene Mindestzahl geloggter Tauchgänge ist nicht genannt. Bei der Anmeldung werden Zertifizierung, Zahl der geloggten Tauchgänge und der letzte Tauchgang abgefragt. Für die Sicherheit sind Sauerstoff, Erste-Hilfe-Ausrüstung, Funk, GPS, Radar, Rettungsinseln und Schwimmwesten vorhanden; in den Kabinen liegen Schwimmwesten mit eigenen Sicherheitslichtern. Die Carlton verfügt außerdem über Feueralarme, Feuerlöscher und Notsignale. Wer an Bord taucht, sollte sein Niveau ehrlich angeben. Die Organisation kann dann zu den Bedingungen des Tages passen.
Das Tauchdeck und die Ausrüstung
Auf dem Tauchdeck gibt es einen schattigen Arbeitsbereich, eine Plattform, Spülbecken und eine eigene Fotoecke. Für die Flaschen stehen zwölf Liter zur Verfügung; fünfzehn Liter können organisiert werden. Der Kompressor liefert 350 Liter pro Minute. Nitrox ist verfügbar, die Mischung wird als Zusatzleistung gebucht. Ob DIN oder INT sowie die Flaschenmaterialien sind nicht angegeben. Leihausrüstung ist normalerweise nicht dauerhaft an Bord und muss vorab angefragt werden, damit sie bereitliegt. Zwei Beiboote mit jeweils 6,5 Metern Länge und 45 PS bringen die Taucher auch zu weiter entfernten Einstiegen und holen sie am Auftauchpunkt wieder ab. Nach dem Tauchgang geht es über die Plattform zurück an Bord, nicht über einen langen Weg mit voller Ausrüstung. Eine warme Dusche ist vorhanden.
Zwischen zwei Tauchgängen
Zwischen zwei Tauchgängen verteilt sich das Leben auf die schattige Außenfläche, den klimatisierten Salon und das Sonnendeck. Im Schatten trocknet die Ausrüstung, im Salon werden Fotos gesichtet oder die nächste Karte studiert, und oben bleibt Platz für Sonne, Wind und einen ruhigen Blick über das Riff. Für entferntere Plätze setzt die Carlton ihre Beiboote ein; während sie Taucher abholen oder zum Einstieg bringen, kann das Hauptschiff weiter draußen liegen. Die Fahrzeit gehört damit nicht nur dem Warten. Sie trennt zwei Tauchgänge voneinander und schafft den Abstand, den der Kopf nach einem Wrack oder einer Strömung braucht. Wenn ein Nachmittag ohne Tauchgang entsteht, muss er nicht gefüllt werden. Ein Platz im Schatten reicht.
Ein Tag an Bord
Der Tag beginnt vor dem ersten Tauchgang mit der Vorbereitung und dem Briefing. Danach folgt der Einstieg über die Plattform oder mit dem Beiboot, je nachdem, wie weit das Riff oder Wrack vom Schiff entfernt liegt. Nach dem Auftauchen kommen Flasche, Ausrüstung, Dusche und Essen in dieser Reihenfolge fast von selbst. Zwischen den Tauchgängen bleibt Zeit für Schlaf, Fotos, Gespräche oder einen Platz im Schatten, während die Carlton zum nächsten Abschnitt der Route fährt. Nach weiteren Tauchgängen endet der aktive Teil des Tages nicht zwingend mit dem Sonnenuntergang: Nachttauchgänge gehören zum eingeschlossenen Tauchpaket. Dann wird das Deck ruhiger, die Lampen werden geprüft und unter Wasser beginnt ein anderes Riff. Die Mahlzeiten schieben sich zwischen diese Tauchfenster, statt den Tag zu bestimmen. Am Abend bleibt die Gruppe meist noch im Salon oder draußen sitzen. Am nächsten Morgen beginnt alles wieder mit dem Wasser.
Was man an Bord isst
Gegessen wird in Buffetform, mit drei frisch zubereiteten Mahlzeiten am Tag. Die Küche verbindet ägyptische Gerichte mit westlicher Küche und stellt auch vegetarische und vegane Optionen bereit. Dazu kommen Snacks über den Tag sowie Wasser, Tee, Kaffee und alkoholfreie Getränke. Bier und Wein sind erhältlich. Der Essbereich auf dem Hauptdeck öffnet den Blick aufs Meer und macht aus den Mahlzeiten mehr als eine kurze Versorgungspause. Nach dem ersten Tauchgang braucht man etwas, das ohne Umstände auf dem Teller liegt; nach dem letzten darf es länger dauern. Bei einer Safari mit mehreren Tauchgängen täglich ist ein verlässliches Buffet kein Nebensatz. Es hält den Tag zusammen, ohne ihn mit festen Restaurantregeln zu belasten.
Die Nächte auf See
Die Nächte auf der Carlton sind auf Erholung zwischen mehreren Tauchgängen zugeschnitten. Die Kabinen sind klimatisiert und haben ein eigenes Bad mit warmer Dusche; Standardfenster bringen Tageslicht und, je nach Lage, den Blick aufs Meer. Es gibt Zweibettkabinen auf dem unteren und oberen Deck sowie Doppelkabinen auf dem Hauptdeck. Wer nach dem letzten Tauchgang duscht, die nassen Sachen verstaut und die Tür schließt, hat einen klaren Rückzugsort, ohne vom Leben an Bord abgeschnitten zu sein. Bettwäsche und Handtücher liegen bereit. Der Salon bleibt als klimatisierter Innenraum eine Option, wenn Wind oder Sonne draußen zu viel werden. Viel entscheidender als dekorative Details ist die tägliche Ordnung: Kabine, Dusche, Deck, Wasser. Nach einem langen Tauchtag reicht das oft völlig.
Zweibettkabine, Unterdeck
Doppelkabine, Hauptdeck
Zweibettkabine, Oberdeck
Was man vor dem Einsteigen wissen sollte
Die Carlton fährt ab und kehrt zurück nach Sharm El Sheikh. Ein Flughafentransfer kann je nach Buchung eingeschlossen sein oder separat organisiert werden; bei eingeschlossenem Transfer wartet ein Vertreter am Flughafen und bringt die Gäste im klimatisierten Bus zum Schiff. Für den Transfer werden die Flugdaten benötigt. Wer nicht direkt am Anreisetag an Bord gehen möchte, reist besser einen Tag früher an.
Decksplan
- Baujahr
- 2005
- Jahr der Renovierung
- 2026
- Länge
- 33 m
- Breite
- 7 m
- Maximale Passagierzahl
- 20
- Anzahl Kabinen
- 10
- Anzahl Badezimmer
- 10
- Motoren
- Dosan Marine
- Reisegeschwindigkeit
- 10 Knoten
- Beiboote
- 2 × 6,5 m 45 PS
- Webseite
- carltonredsea.com ↗
Hallo, ich bin Marina, die KI-Assistentin von DivingDeal.com. Ich beantworte alles zu Hotels, Tauchschulen und Tauchsafaris.

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